Archiv der Kategorie: Neoliberalismus

Wie man wohnen soll: [gemäß CDU, AFD + FDP]

Für den Urlaub idyllisch, auf Dauer vermutlich nicht idyllisch: Wohnen in Berlin nach dem „Karlsruher Urteil“, wie man sagt. Falls man nun aus der Großstadt in die Kleinstadt flüchten will: Der Tagesspiegel erklärt seinen Lesern: Großstädte werden zu teuer : … Weiterlesen

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Eine stetige Enteignung

Die Welt ist ungerecht. Monat für Monat wechseln in Berlin rund 810 Millionen Euro ihre Besitzer, für deren Überweisungen das Stichwort „Miete“ lautet. 83 Prozent der Bevölkerung dieser Stadt bezahlen brav dafür, dass sie einen weiteren Monat in Räumen leben … Weiterlesen

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Das „Aus 500 mach 5.000“-Spiel

Kürzlich las ich ein Interview mit einer Architektin, die in Berlin-Lichtenberg ein interessantes, leicht experimentelles Haus mit guten individuellen Lösungen zu einem vertretbaren Preis gebaut hat. Auf die Frage, wie das möglich war, antwortete sie, sie habe das Grundstück schon … Weiterlesen

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Von der Kostbarkeit des heiligen Bodens

Es muss die Versiegelung gestoppt werden, es muss mehr renaturisiert werden und es muss der Boden dem Markt entzogen werden, weil er ist viel zu kostbar als dass der Markt entscheiden dürfte, wie wir damit umgehen. Das sagte Laura Weissmüller, … Weiterlesen

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Links und rechts

In keinem westlichen Land hat sich die Steuerpolitik so radikal verändert wie in den USA. Nach Roosevelts New Deal wurden Reiche massiv zur Kasse gebeten. 1942 verkündete Roosevelt, dass kein US-Bürger mehr als 25.000 Dollar im Jahr (was heute 1 … Weiterlesen

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Von Sprachpanschern und den oberen Zehntausend

Ein interessanter Beitrag in der taz zum Thema Gentrification. Exportabel-Leser wissen das meiste zwar schon, aber als Zusammenfassung gut zu lesen. Autor ist der Politologe Udo Knapp, geboren 1945, früher beim SDS aktiv. Knapp beschreibt den Unwillen der Grünen und … Weiterlesen

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Die NZZ und die rechte Propaganda ihres Chefredakteurs

Die NZZ war früher eine lesenswerte konservative Zeitung. Seit Eric Gujer dort die Chefredaktion übernommen hat, ist das Blatt nicht einfach weiter nach rechts gewandert. Die NZZ ist dümmer geworden. Nicht immer, aber immer öfter. Jüngstes Beispiel ist eine Art … Weiterlesen

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„Tiere essen“ oder: Für eine neue Verbotskultur

Jonathan Safran Foer schrieb 2009 in Tiere essen (S. 305): Der Verbraucher sollte sich nicht selbst entscheiden müssen, was grausam und was gut, was umweltschädlich und umweltverträglich ist. Grausame und schädliche Nahrungsprodukte sollten verboten werden. Wir brauchen nicht die Wahlfreiheit, … Weiterlesen

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Charlie Living: Vom Durchatmen der Concierge im Herzen Berlins

Audrey Penven kommt aus San Francisco und zog nach Berlin, weil die US-Stadt „eine Katastrophe ungleich verteilten Reichtums und eine Tech-Startup-Monokultur“ geworden sei. Die Mieten stiegen unkontrolliert und „alle, die San Fransisco zu einer lebenswerten, lebendigen Stadt gemacht haben – Künstler*innen, … Weiterlesen

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Die rechte Agenda der Franziska Giffey

Die neue Berliner SPD-Chefin Franziska Giffey will den Berliner Mietendeckel in fünf Jahren auslaufen lassen. Was will sie gegen steigende Mieten tun? Laut Tagesspiegel das: Die Zeit müsse für mehr Neubau genutzt werden, auch mit Partnern aus der Privatwirtschaft. Das … Weiterlesen

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Zum Verhältnis von Kapitalismus und purer Natur

Kapitalismus und Ökologie: Theoretisch kein Widerspruch, da man das Kapital ausschließlich ökologisch vertretbar investieren könnte. Die Praxis sieht anders aus. Das ist eine Mineralwasserflasche von Evian mit Produktinformationen, wie man sagt: Der Mineralwasserproduzent – wobei: Kann man von „produzieren“ reden, … Weiterlesen

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Die FAZ, der Papst und der christliche Kapitalismus

Die FAZ ist eine Qualitätszeitung. Keine Ausgabe ohne neue Einsichten, was vor allem auf die ausführliche Auslandsberichterstattung zurückzuführen ist. Andererseits gibt es in fast jeder Ausgabe dümmliche kapitalistische Propaganda, also Artikel, deren Unterkomplexität offen zutage tritt. Vielleicht geht kapitalistische Propaganda … Weiterlesen

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Von der Kategorie der Schuld im Neoliberalismus

Der Politikberater Erik Flügge, lese ich in der FAZ (10.10., S.22), denkt über ein interessantes Phänomen nach: Seit den neunziger Jahren hätten politische Entscheidungen darauf abgezielt, den mündigen Verbraucher zu stärken. Jeder solle sich um die eigene Altersvorsorge kümmern oder … Weiterlesen

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Adenauer und die Humanisierung unseres Zusammenlebens

Wer hat´s gesagt? „Die bodenreformerischen Fragen sind nach meiner Überzeugung Fragen der höchsten Sittlichkeit. Es nützt Ihnen alles nichts, was Sie sonst machen, im Schulwesen, mit Kultur – mit dem Wort wird ja ein solch furchbarer Missbrauch betrieben – die … Weiterlesen

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Die Liebigstraße und die Gewaltfrage

Vergangenen Freitag räumte die Staatsmacht mit 1.500 Polizisten ein besetztes Haus in der Liebigstraße in Berlin-Friedrichshain. Am gleichen Abend organisierten die Bewohner und 1.500 ihrer Sympathisanten eine Demo durch den Prenzlauer Berg. Es kam zu Gewalt, Flaschenwürfen, Entglasungen, brennenden Autos. … Weiterlesen

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Wo man Ungers eine Träne nachweinen könnte

Schon verrückt: Da organisierte die Neue Nationalgalerie in Berlin vor runden 14 Jahren eine Einzelausstellung für den Architekten Oswald Matthias Ungers, die erste Einzelarchitektenausstellung in diesem Museum überhaupt, glaube ich. Dabei taugt nur Ungers Frühwerk etwas. Später wurde er zum … Weiterlesen

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o.T. 557

(Foto: genova 2020)

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Wohnen in Berlin

Derzeit wird in Berlin ja viel vom Mietendeckel geredet. Er ist momentan vor Gericht anhängig. Wir werden sehen. Die Praxis sieht allerdings so aus: In Mitte werden haufenweise neue Wohnblöcke gebaut, aber praktisch ausschließlich im hochpreisigen Bereich. Beispiel: Graft Architekten … Weiterlesen

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Die Süddeutsche und der Linksradikalismus

Till Briegleb schreibt in der Süddeutschen (26.8.20) über Architektur nach Corona. Er schreibt in Teilen das übliche: Nichts werde nach Corona sein wie zuvor, alles werde sich ändern, blabla. Ich behaupte: Durch Corona wird sich Architektur überhaupt nicht ändern. Dieses … Weiterlesen

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Das Auto, die Miete und die Naturverhältnisse

Neoliberale Politik als Naturphänomen, das man also nur hinnehmen kann: Das war kürzlich hier im Blog ein Thema und man findet permanent neue Beispiele dafür. Im Wrangelkiez in Berlin-Kreuzberg wird seit längerem darüber diskutiert, die Straßen für den motorisierten Durchgangsverkehr … Weiterlesen

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Berlin muss sich radikalisieren – Wer folgt auf Katrin Lompscher?

Die Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher ist zurückgetreten. Anlass waren geringfügige Steuervergehen. Deretwegen hätte sie nicht zurücktreten müssen. Vielleicht war sie auch müde.Es wäre verständlich, angesichts der reaktionären Phalanx aus rechten Politikern, professionellen Propagandisten des Kapitals, rechten Journalisten und Rechtsradikalen generell. … Weiterlesen

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Neues von Ziegert

Dieser Anhänger steht derzeit mitten in Berlin, in Neukölln. Es ist eine Werbefläche des sogenannten Maklers Ziegert. Mit „Stadt- und Menschenzerstörer“ wäre Ziegerts Wirken ehrlicher beschrieben. Ziegert bewirbt hier kostenlos überteuerte Wohnungen, Kapitalanlagen, beispielsweise Zwei-Zimmer-Wohnungen in Charlottenburg für 755.000 Euro … Weiterlesen

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Ansturm und Kaufrausch

Neoliberale Politik als Naturphänomen: Das war hier im Blog schon oft Thema und der folgende aktuelle Artikel aus der FAZ ist ein weiteres Beispiel (leider nur für Abonnenten). Worum geht´s? „Chinesen werden mehr denn je Wohnungen im Ausland kaufen“ titelt … Weiterlesen

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„Deutschland, wie geht es dir?“

Immer wieder unangenehm: Die journalistische Praxis, „Deutschland“ als individuelle Entität darzustellen. Der Gipfel dieser Entwicklung, die erst 1990 begann, kürzlich im Tagesspiegel. Die Zeitung fragte in Bezug auf Corona: „Deutschland, wie geht es dir?“ Deutschland geht es überhaupt nix. Solche … Weiterlesen

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„Massenmedien sind Klassenmedien“

Ein netter Ausschnitt aus der DDR-TV-Sendung „Staatsbürgerkunde für die Schule“, vermutlich in den 1970er Jahren entstanden (im Video unten ab 54:21): Ihr selber, liebe Mädel und Jungen, fragt manchmal: Wie kann sich der Kapitalismus so lange über Wasser halten? Warum … Weiterlesen

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Die Kommunalpolitik: Erfüllungsgehilfin des Kapitals

In den Städten fehlt der neue Bauplatz titelte die FAZ kürzlich, sprachlich leicht unbeholfen. Falsch. Das Problem besteht bestenfalls zweitrangig im Fehlen des neuen Bauplatzes. Das Hauptproblem liegt darin, dass nach wie vor fast ausschließlich hochpreisig gebaut wird. Der bestehende … Weiterlesen

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Michael Psotta und die symbolischen Chancen

Der Wirtschaftsteil der FAZ ist bekanntlich ein Hort des neoliberalen Dogmatismus. Die Lektüre lohnt, weil man permanent anschauliche Eindrücke dieses Denkens bekommt. Ich versuche immer zu verstehen, was diese Leute wollen. Vorläufige Erkenntnis: Es ist schlicht das Recht des Stärkeren. … Weiterlesen

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Liebe/r Antisemant*in! – Von der Gendersprache

Die russisch-deutsche Autorin Olga Martynova in der FAZ (21.9.19, S. 9) zu gegenderter Sprache: Die Sprache, davon bin ich überzeugt, hat eine Selbstreparaturfunktion. Sie wird sich regenerieren. Zwanzig oder dreißig Jahre später werden die jungen Menschen den ergrauten Gendersternchenfreaks mit … Weiterlesen

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Freiheit und Schönheit: Was nach Corona kommt

[Ich habe diesen Artikel im Wesentlichen vor einigen Wochen geschrieben, vor Corona. Prinzipiell ändert das nichts an seiner Aktualität.] ———————————————————————– Die Überschrift dieses Artikel klingt verheißungsvoll, ich weiß. Keine Angst, wir, wie man sagt, reden gleich darüber. Vorher muss ich … Weiterlesen

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Hitler, Hütchenspieler und die FAZ

Immer wieder interessant, geradezu faszinierend: Intellektuell ernstzunehmende Menschen und Institutionen gleiten in die Niveaulosigkeit ab, wenn es um herrschende Dogmen geht. Typisch dafür und in diesem Blog schon oft erwähnt ist die Behandlung kapitalistischer Logik als eine quasi göttliche, die … Weiterlesen

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