Archiv der Kategorie: Neoliberalismus

Thesen für eine unsoziale Stadt

Berlin spiegelt sich ein ein paar Jahren selbst. Man findet die Stadt – und eigentlich sich – ganz toll, vor allem, weil die Stadt wächst. Die Berliner Zeitung, in der Regel seriös und lesenswert, versteigt sich einer Rezension einer Ausstellung … Weiterlesen

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„… und der Spuk wäre vorbei.“

Harald Schumann im Tagesspiegel über die Paradise Papers:   Und genau das ist der eigentliche Skandal: Die milliardenschwere Steuervermeidung erfolgt größtenteils ganz legal. Die gängige Entschuldigung für diesen Zustand gab der ausgeschiedene Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zum Besten. Man lebe nun … Weiterlesen

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Es bleibt spannend

In Berlin wird demnächst mal wieder ein Stadtviertel eröffnet, in Friedrichshain, an der Spree. Es hat noch keinen Namen, dafür der zentrale Platz darin: Mercedes Platz. Ohne Bindestrich, wohlgemerkt, und alle Zeitungen schreiben das genau so, wie Mercedes das will. … Weiterlesen

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Die Volksbühne und das spannende Berlin

Die Berliner „Volksbühne“ wurde gerade unter dem Label „Glitzer zu Staub“ eine Zeitlang besetzt. Die Besetzer wandten sich gegen ein Berlin „des Standortmarketings, der Investitionsanreize, der sozialen Ausgrenzung, der Abschiebungen, der Gentrifizierung“. Eigentlich eine sinnvolle Sache: Ein linkes Theater besetzen … Weiterlesen

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Verfügungsrecht über den Boden: Vom positiven Aspekt der Charta von Athen

Die Charta von Athen ist out, schon lange. Seit den 1960ern ist der totalitäre Aspekt dieser Stadtentwicklungsideen moderner Architekten as dem Jahr 1933 massiv kritisiert worden, völlig zurecht. Im Extremfall führten die Ideen der aufgelockerten und micht Luft und Sonne … Weiterlesen

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Vom vollen Boot, vom Berliner Weltklima und vom Totalversagen

Zwei Meldungen, die das doppelte Desaster Berlins gut beschreiben. Erstens berichtet Laura Weissmüller in der Süddeutschen Zeitung, dass die offiziellen Wohnungsbauzahlen der Überprüfung nicht standhalten: Vergangenes Jahr wurden offiziell 8.200 Wohnungen geplant, aber nur 900 befanden sich im Bau oder … Weiterlesen

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Ästhetik des Widerstands

Attraktive Bilder in der Printausgabe des Stern letzter Woche, es geht um die G20-Randale. Man  bemerkt deutlich die Diskrepanz zwischen den Bildern und dem Text. Während die Autoren versuchen, den Schrecken, das Entsetzen über die Plünderungen zu vermitteln, zeigen die … Weiterlesen

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Vintage Lifting

So sieht es in gentrifizierten Stadtvierteln aus, wenn keine Autonomen in der Nähe sind. Wobei das eigentlich ok ist. Wer hässlich ist, lässt sich liften, und wer im Neoliberalismus verständlicherweise das Grausen vor der Gegenwart und der Zukunft bekommt, kauft … Weiterlesen

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Kapitalismus und Naturverhältnis, Folge 547

Die Berliner Grünen-Politikerin Canan Bayram will Hans-Christian Ströbele beerben und in Kreuzberg ein Direktmandat für den Bundestag erringen. Zum Thema Wohnen hat sie ganz gute Ansätze. Im Interview mit dem Tagesspiegel  sagt sie: Auch in der Mietenpolitik brauchen wir auf … Weiterlesen

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Über Solidarität und Tornados im Kapitalismus

Gentrifizierung, Staffel 5, Episode 6: Teeater, ein kleiner Laden im Prenzlauer Berg in Berlin, muss schließen. Grund: Im Februar flatterte eine Mieterhöhung von 100 Prozent ins Haus. Der Eigentümer ist ein dänischer Immobilieninvestment-Fonds. Dort legen vielleicht Leute ihr Geld an, … Weiterlesen

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