Archiv der Kategorie: Neoliberalismus

Boris Palmer: Keine Mieterhöhung ohne Zustimmung der Kommunen

Überraschung: Der Grüne und OB von Tübingen, Boris Palmer, fordert radikale Eingriffsmöglichkeiten des Staates bei der Wohnungsmiete. Die Mietpreisentwicklung mache ihm große Sorgen, sagt er in einem Interview mit einen youtube-Kanal (ab 34:12) und er fordert massive Eingriffe in den … Weiterlesen

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Alles muss raus!

Die Bima vollzieht einen Strategiewechsel, schreibt die FAZ (13.9., S. 11). Eine Nachricht, die zweifach aufhorchen lässt. Diese „Bundesanstalt für Immobilienaufgaben“ gehört dem Bundesfinanzminister und hat die Aufgabe, Immobilien und Grundstücke des Bundes „wirtschaftlich zu verwerten“. Das hört sich harmlos … Weiterlesen

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SPD pur

Die SPD in NRW habe eine „völlige Abkehr“ von der Agenda 2010 beschlossen, berichtete kürzlich die FAZ. „Rot pur“ sei das neue Motto. Lobenswert. Allerdings spricht nicht viel dafür, dass die SPD das inhaltlich umsetzen kann. Der Politikerapparat der Partei … Weiterlesen

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Ausbeuter sorgen sich um Demokratie

Der Berliner Mietendeckel: Jetzt gibt es also den konkreten Gesetzesentwurf. Man kann sagen, dass sich die rechten, kapitalistischen Kräfte in der SPD durchgesetzt haben. Es ist keine Rede mehr von ernstzunehmenden Obergrenzen. Eine Wohnung, für die 15 Euro nettokalt verlangt … Weiterlesen

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Von Atelierbeauftragten im Kapitalismus

Kaum zu glauben, aber wahr: Der Maler Konrad Knebel malte dieses Bild 1977 in der DDR und nannte es „Straße mit Mauer“ (Öl auf Leinwand). Ich weiß nicht genau, wie wohlgelitten Knebel war, aber er bekam wegen dieses Bildes offenbar … Weiterlesen

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Wohnen in Berlin: Die Linkspartei will das Kapital deckeln

Erwartbar, aber doch immer wieder bemerkenswert: Jemand will die Kapitelrendite ernsthaft schmälern und das Kapital fährt sein Geschütz auf. Der Berliner Senat will ein Gesetz verabschieden, das weitreichende Mietobergrenzen für Wohnungen vorsieht. Das wurde am Wochenende bekannt, die Medien zitieren … Weiterlesen

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„…ohne dass sie selbst etwas dazu tun müssen.“

Derzeit liest man in bürgerlichen Zeitungen häufig Artikel, die sich über die vermeintlich zu geringe Zahl von Baugenehmigungen beschweren. „Der Staat“ ist demzufolge Schuld an der Wohnungsnot. Dagegen berichtet ein Professor für Immobilienökonomie namens Günter Vornholz in der FAZ (16.8., … Weiterlesen

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Warum die Neue Zürcher Zeitung der Dummheit Platz einräumt

Nichts Neues, aber immer wieder verblüffend: Die neoliberale Dauerpropaganda der Öffentlichkeitsarbeiter des Kapitals. Heute: Eric Gujer, immerhin Chefredaktor, wie man in der Schweiz sagt, der Neuen Zürcher Zeitung. Die NZZ ist grundsätzlich lesenswert, und gerade deshalb überrascht das Niveau von … Weiterlesen

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Klassenkampf via Architekturkritik

Der Chefredakteur der Architekturzeitschrift Baumeister, Alexander Gutzmer, hält nichts von der Enteignung großer Wohnungsbaufirmen. Er schreibt: „Um es deutlich zu sagen: Ich halte es rechtlich wie ökonomisch für problematisch, wenn aufgrund möglicher Fehlentwicklungen am Immobilienmarkt das Grundprinzip des Privateigentums angegriffen … Weiterlesen

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Von Eier sozialisierenden deutschen Hausfrauen

Ein hochinteressanter Artikel in der taz über deutsche Zeitgeschichte. Es geht um den Begriff der sozialen Marktwirtschaft und die Rolle Erhards. Erhard wollte einen freien Markt: „Ich meine, dass der Markt an sich sozial ist, nicht dass er sozial gemacht … Weiterlesen

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