Archiv der Kategorie: Neoliberalismus

Vom unrettbaren Verlorensein

Es soll hier kurz um Susanne Kablitz gehen. Susanne Kablitz hat am 10. Februar 2017 in ihrem Blog einen Beitrag mit dem Titel „Dieses Land ist unrettbar verloren“ publiziert. Am 11. Februar hat sie sich das Leben genommen. Sie war … Weiterlesen

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Friedrich Engels: „… immer nur ausnahmsweise Arbeiterwohnungen bauen“

Liest man ein wenig in Friedrich Engels 1872 geschriebenem Text „Die Wohnungsfrage“, findet man eine Menge Stellen, die klingen, als seien sie heute geschrieben worden. Diese hier, zum Beispiel: Die Ausdehnung der modernen großen Städte gibt in gewissen, besonders in … Weiterlesen

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Altes neues zur Wohnungsfrage

„Die sogenannte Wohnungsnot, die heutzutage in der Presse eine so große Rolle spielt, besteht nicht darin, daß die Arbeiterklasse überhaupt in schlechten, überfüllten, ungesunden Wohnungen lebt. Diese Wohnungsnot ist nicht etwas der Gegenwart Eigentümliches; sie ist nicht einmal eins der … Weiterlesen

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„Der Trump der Architektur“ (1)

[Disclaimer: Ungeduldige Leser mögen mit dem letzten Satz beginnen.] Die Stadtforscherin Elke Krasny setzte sich vor vier Jahren in einem Artikel für arch+ mit Architektur und Ökonomie aus linker Perspektive auseinander. Sie beschrieb einerseits Neoliberalismus als Fortsetzung des Imperialismus, als … Weiterlesen

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Kurzer Dank an Donald Trump

Es ist ganz lustig, wie derzeit eine eine der indoktriniertesten Berufsgruppen Deutschlands, nämlich Wirtschaftsjournalisten, im Chor mit Wirtschaftspolitikern jammern: Donald Trump macht eine ganz böse Wirtschaftspolitik! Protektionismus! Man scheint sich auf Knopfdruck gemeinsam zu empören. Deutschland hat im deutsch-amerikanischen Geschäft derzeit … Weiterlesen

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Neues von Gott und Teufel

Eine weiterer kleiner Beitrag aus der Rubrik „Neoliberale Gehirnwäsche“: Florian Gathmann schreibt im Spiegel über den Berliner Immobilienmarkt und beklagt: Die Preise für Miet- und Kaufimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren in der Hauptstadt sprunghaft entwickelt. Der Verweis auf … Weiterlesen

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Müller und Holm und ein Freudentag fürs Kapital

Berlins Regierungschef Michael Müller will offenbar den Bau-Staatssekretär Andrej Holm absetzen. Holm war 1989 fünf Monate bei der Stasi, dazu hat er später nicht ganz eindeutige Angaben gemacht. Bemerkenswert ist die Begründung Müllers, die er „nach reiflicher Überlegung“ formuliert hat. … Weiterlesen

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Es ging ein Ruck durch den Roman..

…und dann war´s um ihn geschehen. Bemerkenswert oder auch erwartbar: Der frühe Initiator und Apologet der neoliberalen Vernichtungsmaschinerie, Roland Herzog, wird nach seinem Ableben vom deutschen Establishment zum intellektuellen Supermann hochgejazzt, wie man sagt. Der Deutschlandfunk nennt als sein wichtigstes … Weiterlesen

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Don Alphonso, die FAZ und die extremistischen Zirkel

Andrej Holm soll Staatssekretär für Wohnen in Berlin werden. Das hat die Linke vorgeschlagen. Holm ist ein profunder Kenner der Berliner Wohnungsszene, seit über zwei Jahrzehnten in der diesbezüglichen linken Szene aktiv und hat einige Ideen im Köcher, um dem … Weiterlesen

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Historismus: Tiefststand zwischen 1870 und 1900

Der Kunsthistoriker Heinrich Lützeler im Jahr 1969 über den Historismus in der Architektur: „Menschliche Schäbigkeit aber wagt es schließlich, selbst noch die Fassade von Mietskasernen mit dem billigen Zauber vergangener Ornamente zu verhängen; man will sich der furchtbaren Wirklichkeit nicht … Weiterlesen

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