Archiv der Kategorie: Alltagskultur

Mutter, hol den Wagen und lass mich ziehen

Man kifft aus dem gleichen Grund, aus dem man einen Youngtimer, wie man sagt, fährt: Man will zurück in den Bauch der Mutter. Im Youngtimer saß man einst auf der Rückbank oder man träumte als Unterschichtler davon, auf der Rücksitzbank … Weiterlesen

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Von der neuen Schwerindustrie

Tourismus ist die Schwerindustrie unserer Zeit, las ich kürzlich irgendwo. Das Bild von Städten verändert sich oder wird vielleicht auch nur zementiert. Die schiere Masse banaler Menschen, die das Banale suchen, überschwemmt das Internet und somit das menschliche Gedächtnis mit … Weiterlesen

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Auf Wiedersehen :-)

(Foto: genova 2018)

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Wodurch ist Provokation noch möglich?

Durch Kopftücher, durch Schwarze, die Einlass in die EU fordern, durch Burkas, durch verlorene Spiele der DFB-Auswahl, Hassrap und durch in den Himmel ragenden Busse in Dresden. Das sind die Themen, die die Menschen, wie man sagt, interessieren. Nazis mitten … Weiterlesen

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Die Bürokratie, das deutsche Wesen

Verwaltete Welt: Weder Adorno noch Max Weber mögen das exakt so gemeint haben, mir fällt der Begriff jedoch ein, wenn ich solch eine Geschichte lese: An einer neuralgischen Stelle in Berlin wurde im Januar eine Radfahrerin von einem rechtsabbiegenden LKW … Weiterlesen

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Borderline und Demokratie in der Uckermark

In der Uckermark kämpfen zwei Nicht-Uckermärker – eine Architektin und ein Zimmermann aus dem Westen, wie man sagt – gegen den Abriss alter Häuser, die langsam verfallen. Die FAZ berichete kürzlich darüber und zitierte einen anderen Architekten mit den bemerkenswerten … Weiterlesen

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Für eine Anzugspflicht in Museen

Ein neues Museum in irgendeinem ostarabischen Staat: Der einzige gut angezogene Besucher ist der Mann links in dem Kleid und mit Mütze. Die anderen laufen in dieser merkwürdigen Touri-Kleidung im International Style herum. Zum einen ist das ein sonderbarer Kontrast … Weiterlesen

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Von der vernünftigen Verwegenheit

Aus der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift für Mobilität und regressive Triebentladung auto motor und sport: Verwegenheit bedeutet laut Duden: Beherztheit, Draufgängertum, Forschheit, Furchtlosigkeit, Kühnheit, Mut, Unerschrockenheit, Wagemut, Waghalsigkeit; (gehoben) Mannhaftigkeit; (umgangssprachlich) Courage, Schneid; (leicht abwertend) Tollkühnheit; (veraltend) Herzhaftigkeit Haha. Man … Weiterlesen

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Zeit und Deutschsein

Ein syrischer Flüchtling über seine Erfahrungen in Deutschland: Ihr Deutschen macht für alles einen Termin aus – egal, ob in der Arbeit, mit Kollegen oder in der Freizeit. Wenn ich mich in Syrien mit einem Freund treffen wollte, dann habe … Weiterlesen

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Cannabis: Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Kürzlich in der taz: Es wäre ein Wunder, aber man darf ja noch hoffen. Der Lahmarschstaat Deutschland ist entweder kapitalhörig oder kleinbürgerlich-ängstlich bzw. meist beides gleichzeitig. Cannabis zu legalisieren passt demnach nicht ins Naturell, aber wer weiß. Man sollte dann … Weiterlesen

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