Archiv der Kategorie: Alltagskultur

Time to grow up

In Friedrichshain sind derzeit mehrere Brandwände mit diesem Spruch auf schwarzem Grund beschrieben: Das blaue Rohr verdeckt: „Berlin.“ Der Schrifttyp erinnert an die langjährige Mercedes-Typografie und da das Mercedes-Gebäude nur ein paar hundert Meter entfernt ist, dürfte das hinkommen. Einerseits … Weiterlesen

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Vom neoliberalen Hochkrempeln und Knöchelchen zeigen

Kürzlich las ich in einem trendy Modeblog, dass es neoliberal sei, wenn Frauen sich enge Hosen, gar Leggings anziehen, die ein wenig hochkrempeln und man dann dünne nackte Beinchen mit Knöchelchen zu sehen bekommt. Die Socken werden ja auch immer … Weiterlesen

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Murphy´s House

So kann postmoderne Architektur im Sinne einer ernstzunehmenden Weiterentwicklung der Moderne aussehen: Das Haus wurde vom Royal Institute of British Architects zum house of the year 2016 erklärt. Das Moderne in der Architektur ist hier klar gebrochen: Ziegel, Holz, Glasbaustein, … Weiterlesen

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Vom Gendern und vom Kentern

Eigentlich existiert politische Korrektheit nicht. Anders gesagt: Man kann diese Leute ganz gut ignorieren. Oder man konnte es: Der Tagesspiegel berichtet über einen politischen Vorstoß der SPD, der an einen Aprilscherz glauben lässt: Gendern soll in immer mehr Bezirken Pflicht … Weiterlesen

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Refugees welcome

160.000 Menschen – nach Angaben der Veranstalter eine halbe Million – demonstrieren in Barcelona für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Kaum zu glauben. Der Tagesspiegel schreibt: Es war wohl eine der größten Kundgebungen für die Aufnahme von Flüchtlingen, die Europa … Weiterlesen

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Friedrich Engels: „… immer nur ausnahmsweise Arbeiterwohnungen bauen“

Liest man ein wenig in Friedrich Engels 1872 geschriebenem Text „Die Wohnungsfrage“, findet man eine Menge Stellen, die klingen, als seien sie heute geschrieben worden. Diese hier, zum Beispiel: Die Ausdehnung der modernen großen Städte gibt in gewissen, besonders in … Weiterlesen

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Horrorfotos aus einem Kriegsgebiet und frohe Weihnachten

Angesichts des heutigen christlichen Friedensfests möchte ich darauf aufmerksam machen, dass Menschen anderswo mit Gewalt und Angst leben müssen. Es folgen Fotos einer Reise vor knapp zwölf Monaten in ein Katastrophengebiet. Dort fand seinerzeit, gänzlich fehlinterpretiert von der westlichen Öffentlichkeit, … Weiterlesen

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Platz und Moderne

Laura Weissmüller macht sich in der Süddeutschen Zeitung interessante Gedanken zum Platz in der Stadt. Plätze sind Orte, wo sich Gesellschaft trifft, schreibt sie. Ich weiß nicht, inwieweit das nur für europäische Städte typisch ist. Die Stadtplanung in den USA … Weiterlesen

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Grüne Pfeile in der quasirussischen Steppe

In Berlin diskutieren die künftigen Koalitionäre auch über Verkehrspolitik. Hier ist man lobenswerterweise offenbar bereit, auf den Weiterbau der Stadtautobahn zu verzichten und die Straßenbahn großzügig ausbauen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Vielleicht will man auch ein paar Euro … Weiterlesen

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„… sich beim Tanzen anständig zu verhalten.“

Unsere Jugend hat natürlich einen Anspruch auf moderne Musik, sie hat aber auch die Verpflichtung, sich beim Tanzen anständig zu verhalten. Das schrieb 1957 die DDR-Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus (Quelle: Manja Präkels, in „Vorsicht Volk!“, 2015). Das oder ähnliches wurde … Weiterlesen

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