Archiv der Kategorie: Alltagskultur

Kurz etwas zum deutschen Donald Trump

Endlich sagt´s mal einer: Über Tote nur Gutes? Geht leider nicht: Helmut Kohl war provinziell, patriarchalisch, abwehrend gegenüber Ausländern, herablassend zu Intellektuellen – und ganz gewiss kein Glücksfall für Deutschland. Schreibt auf Spiegel-online Michael Sontheimer, Historiker und Sohn des Politikwissenschaftlers … Weiterlesen

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Die Bauakademie und die Reichsbürger

Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt, und andere forderten kürzlich in der FAZ (20. März, S. 12), beim geplanten Wiederaufbau der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel in Berlin nicht die gleichen Fehler zu machen wie beim Berliner Stadtschloss … Weiterlesen

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Die Notwendigkeit der Rebellion fürs Überleben des Kapitalismus

Im Tagesspiegel beklagt ein Max Tholl aus Anlass des sich zum 50. mal jährenden Schusses auf Benno Ohnesorg, dass es keine jugendliche Protestbewegung mehr gibt. Die Jugendkultur sei „zur selbstreferentiellen Nabelschau verkommen und steckt in einer Endlosschleife fest“. Nostalgie ist … Weiterlesen

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Das Deutsche und das Essen

Wiglaf Droste in der Süddeutschen Zeitung vom 8. April 2017, S. 45 In Deutschland wurde die Slow-Food-Angelegenheit landesüblich akademisiert, den einfachen Leuten entrissen, in den Mittelstand der meist grün wählenden Besseresser überführt und von der verzichtbarsten Klientel überhaupt okkupiert, die … Weiterlesen

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Kultur und Flexibilität

[Es folgt ein weiterer vor allem wirrer Text, weil wirr gedacht.] Der Sennettsche „flexible Mensch“ ist ein kulturell eher unflexibler, meinte vor 15 Jahren schon Peter Neitzke, ein Architekt und vor allem Publizist, der vor knapp zwei Jahren gestorben ist. … Weiterlesen

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Foie gras und der Umerziehungsfuror der Wohlmeinenden

Das Erstarken des rechten Sektors kann man an vielem festmachen. Beispielsweise an der Reaktion des Tagesspiegels auf einen Bericht, wonach Martin Schulz vor vier Jahren in einem Straßburger Restaurant Gänseleberpastete gegessen hat. Die CDU sammelt naturgemäß Nachrichten über Schulz, um … Weiterlesen

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Time to grow up

In Friedrichshain sind derzeit mehrere Brandwände mit diesem Spruch auf schwarzem Grund beschrieben: Das blaue Rohr verdeckt: „Berlin.“ Der Schrifttyp erinnert an die langjährige Mercedes-Typografie und da das Mercedes-Gebäude nur ein paar hundert Meter entfernt ist, dürfte das hinkommen. Einerseits … Weiterlesen

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Vom neoliberalen Hochkrempeln und Knöchelchen zeigen

Kürzlich las ich in einem trendy Modeblog, dass es neoliberal sei, wenn Frauen sich enge Hosen, gar Leggings anziehen, die ein wenig hochkrempeln und man dann dünne nackte Beinchen mit Knöchelchen zu sehen bekommt. Die Socken werden ja auch immer … Weiterlesen

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Murphy´s House

So kann postmoderne Architektur im Sinne einer ernstzunehmenden Weiterentwicklung der Moderne aussehen: Das Haus wurde vom Royal Institute of British Architects zum house of the year 2016 erklärt. Das Moderne in der Architektur ist hier klar gebrochen: Ziegel, Holz, Glasbaustein, … Weiterlesen

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Vom Gendern und vom Kentern

Eigentlich existiert politische Korrektheit nicht. Anders gesagt: Man kann diese Leute ganz gut ignorieren. Oder man konnte es: Der Tagesspiegel berichtet über einen politischen Vorstoß der SPD, der an einen Aprilscherz glauben lässt: Gendern soll in immer mehr Bezirken Pflicht … Weiterlesen

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