Archiv der Kategorie: Alltagskultur

Für eine Anzugspflicht in Museen

Ein neues Museum in irgendeinem ostarabischen Staat: Der einzige gut angezogene Besucher ist der Mann links in dem Kleid und mit Mütze. Die anderen laufen in dieser merkwürdigen Touri-Kleidung im International Style herum. Zum einen ist das ein sonderbarer Kontrast … Weiterlesen

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Von der vernünftigen Verwegenheit

Aus der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift für Mobilität und regressive Triebentladung auto motor und sport: Verwegenheit bedeutet laut Duden: Beherztheit, Draufgängertum, Forschheit, Furchtlosigkeit, Kühnheit, Mut, Unerschrockenheit, Wagemut, Waghalsigkeit; (gehoben) Mannhaftigkeit; (umgangssprachlich) Courage, Schneid; (leicht abwertend) Tollkühnheit; (veraltend) Herzhaftigkeit Haha. Man … Weiterlesen

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Zeit und Deutschsein

Ein syrischer Flüchtling über seine Erfahrungen in Deutschland: Ihr Deutschen macht für alles einen Termin aus – egal, ob in der Arbeit, mit Kollegen oder in der Freizeit. Wenn ich mich in Syrien mit einem Freund treffen wollte, dann habe … Weiterlesen

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Cannabis: Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Kürzlich in der taz: Es wäre ein Wunder, aber man darf ja noch hoffen. Der Lahmarschstaat Deutschland ist entweder kapitalhörig oder kleinbürgerlich-ängstlich bzw. meist beides gleichzeitig. Cannabis zu legalisieren passt demnach nicht ins Naturell, aber wer weiß. Man sollte dann … Weiterlesen

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Haus mit Ausschlag

Die Bewohner wollten vermutlich suggerieren, dass der Putz bröckelt und dahinter das Authentische, das Heimelige, die gute alte Zeit zum Vorschein kommt, dass sie also den glatten, haltlosen, keine Orientierung gebenden modernen Glattputz ablehnen, dass sie die Form sekundär bewerten … Weiterlesen

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Hommage an das Duisburg des Südwestens

(Fotos: genova 2010 und 2017)

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Flanieren in Tiflis

Flanieren ist in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, schwierig. Es gibt zwar Bürgersteige, wie man sagt, aber die werden von Anwohnern gerne zugebaut – oder sie sind löchrig: Ich würde vermuten, dass in Städten mit einer bürgerlichen Vergangenheit, also einer Zeit, … Weiterlesen

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Es folgt eine umfassende und ausgewogene Medienkritik des Jahres 2017

Die Bild kurz vor Jahresende: Eine Meldung, die in sogenannten seriösen Zeitungen keinen Platz hat, aber zu gut ist, um nicht gebracht zu werden. Und vermutlich ist es sinnvoller, seine schwüle Phantasie mit dem Porno-Elektriker zu beschäftigen als in sogenannten … Weiterlesen

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Warum es in Italien schön ist

Italien, so lässt sich nach der 20. Reise dorthin so schlicht wie präzise sagen, ist schön. Es gibt nicht eine italienische Stadt und nicht ein italienisches Dorf, in die und das zu reisen nicht lohnte, um diesen problematischen Begriff zu … Weiterlesen

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Was man auf 100 Meter Friedrichshain sieht…

…wenn man schaut. (Fotos: genova 2017)

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