Archiv der Kategorie: Kunst

Ich stelle mein Kunstwerk vor

Absichtslose Kunst ist eigentlich keine und dennoch immer wieder die beste. Eine unbewusste Installation im öffentlichen Raum hat künstlerischen Reiz, weil sie keine gewollte Kunst ist, sondern erst durch den Betrachter geschöpft wird. Das meiste, was an Installationen heute erstellt … Weiterlesen

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Von der Mitte und ihrem Verlust

Hans Sedlmayr, Verlust der Mitte: Ein mittlerweile aus der Zeit gefallenes Buch, aber vielleicht deshalb lesenswert. 1948 erschienen, löste es wohl eine breite gesellschaftliche Diskussion aus – wobei man sich heute fragt, wie eine breite gesellschaftliche Diskussion im Jahr 1948 … Weiterlesen

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Unterschätzte Kunst im öffentlichen Raum

Der Tagesspiegel berichtet über das Phänomen, dass öffentliche Kunstwerke aus Bronze gestohlen, zersägt und das Metall an Schrotthändler verkauft wird. Erst gerade wurde wieder eine 2 Meter 10 hohe Statue eines „Jünglings“, wie es heißt, entwendet. Bemerkenswert ist der niedrige … Weiterlesen

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Verkaufe sozialkritisches Bild von Gerhard Richter

Nabend allerseits, da ich finanziell gerade unter Druck, wie man sagt, stehe, verkleinere ich meine Kunstsammlung und trenne ich mich schweren Herzens von diesem Övre von Gerhard Richter: Der Meister hat es 1973 gemalt, Öl auf Leinwand, 1,20 x 0,80 … Weiterlesen

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Futurismus und Faschismus

Der italienische Kunsthistoriker Cermano Celant bemerkt in einer Abhandlung über italienische Kunst zwischen 1943 und 1968 in Bezug auf das Verhalten der amerikanischen und englischen Alliierten in Italien: Verdachtsmomente und Ablehnung schlagen sich auch in ihrer Bewertung der italienischen Kunst … Weiterlesen

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o.T. 453

Da mich jede Woche mehrere Dutzend Leserbriefe erreichen, die mich zur Interpretation meiner Bilder, denen man die Genialität und die Avantgardestellung anmerke, man jedoch als Betrachter gerade aufgrund dieser Avantgardestellung mit der Begutachtung im Detail überfordert sei, auffordern, sei dies … Weiterlesen

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Unruhe im Fundament

Ein schönes kleines Kunstwerk, das diesen Begriff verdient: Ich verzichte aus Gründen übermäßiger Faulheit und vermuteter Unfähigkeit auf eine fundierte Interpretation. Wer eine solche unternehmen will, kann auf folgende Begriffe rekurrieren: Unsicherheit, Leichtigkeit, Nervosität, Fragilität, Komplexität, Reinheit, Zerbrechlichkeit, Spontanität, Konvention, … Weiterlesen

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Betrachtungen zum Flaschenmaler

Dieser mäßig freundlich dreinblickende Maler heißt Giorgio Morandi. Er lebte von 1890 bis 1964 und an ihm ist zweierlei bemerkenswert. Erstens lebte er durchgängig in seiner Geburtsstadt Bologna, und zwar in einer bescheidenen Wohnung zusammen mit seinen Schwestern bis zu … Weiterlesen

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Vom Figürlichen zur Abstraktion

Cornelius Völker, Schwimmer, 1996, Öl auf Leinwand, 150 x 221 Im Detail: Dieses Bild hing kürzlich im sehr angenehmen Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen, der sympathischen Rheinmetropole im Südwesten unseres Vaterlandes. Wie überhaupt eine Stadt wie Ludwigshafen ein ganz hervorragendes Reiseziel für … Weiterlesen

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Armierter Zement

Giuseppe Uncini, 1960, Cementoarmato, hängt im MART-Museum in Trient. Ich gebe freimütig zu, dass Sichtbeton, noch dazu roh, aufgeschnitten und mit Innereien, den Armierungsstäben, bei mir ein wohliges Gefühl erzeugt. Ein bisschen wie beim Metzger. Man sieht in Sachen rein, … Weiterlesen

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