Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Das asoziale Deutschland und die Zimtbrötchen

Berliner kennen die Biobäckerkette Beumer und Lutum. Die suchen des öfteren Bäckereifachverkäufer. Zum Gehalt der auf ein Jahr befristeten Stelle steht da: Der Stundenlohn bewegt sich je nach Erfahrung im Verkaufsbereich zwischen 9,15 und 10,20 Euro. Das bedeutet bei einer … Weiterlesen

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Mit Verstand und Gefühl noch nicht erfasst

Unsere Welt, die infolge der technischen Erfindungen wie Flugwesen, drahtlose Telegraphie, Radio usw. eine innige Verbindung der Länder und Völker haben müsste, zeigt das Gegenteil, die totale Zerissenheit, die sich in der Seele jedes Erdbewohners widerspiegelt und ihn nicht zur … Weiterlesen

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Sozialdarwinismus: Von Extremisten in der Mitte

Zwei Kolumnen des erzneoliberalen Wirtschaftsredakteurs Nikolaus Piper in der Süddeutschen Zeitung, die die Denkart dieser Leute aufzeigen. Kurz gesagt: Das rationale Denken wird irrational und deshalb zeigen solche Leute strukturelle Ähnlichkeiten mit religiösen Extremisten und Rassisten. Leider sind die Pipers … Weiterlesen

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Kurze Notiz zu einem außergewöhnlich unangenehmem Land

In welch überaus und außergewöhnlich katastrophalem Zustand sich unser, wie man sagt, Land befindet, berichtete kürzlich die Süddeutsche Zeitung (20.10., S. 45) in einem Satz: 85 Prozent der Deutschen brauchen zum Aufstehen einen Wecker. Der Mensch hat eine praktische und … Weiterlesen

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Die Stadt und das umherschwirrende Geld

Der Architekt Markus Appenzeller bringt im Interview mit dem Tagesspiegel die Kapitallogik im Wohnungsmarkt, wie man sagt, gut auf den Punkt. Es ist, zusammengefasst, die Verwertung von Boden und Haus einzig mit dem Ziel, aus Geld mehr Geld zu machen. … Weiterlesen

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Vom indirekten Zitieren und fehlendem Handwerkszeug

Es ist zunehmend anstrengend, wenn Journalisten, die auf deutsch schreiben, der deutschen Sprache in Teilen nicht mehr mächtig sind. Ein gutes Beispiel dafür ist der Konjunktiv 1. Den benutzt man bekanntlich bei der indirekten Rede. Aber: Ob FAZ oder taz, … Weiterlesen

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Der Architekturphilosoph und die Schönheit

„In den Kunstwissenschaften und Architekturtheorien verfestigt sich der Gedanke, Schönheit sei rein subjektiv. Aber das ist falsch.“ Das behauptet der Architekturphilosoph Christian Illies im Spiegel. Eine steile These, die er im Folgenden nicht erhärten kann. Der Gedanke verfestigt sich in … Weiterlesen

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Über einen Standpunkt im Neapel Deutschlands

Man stelle sich in einem urbanen Gefüge an einen Punkt und knipse in verschiedene Richtungen. In Berlin kommt das hier dabei heraus: 1. Mehrere Kräne, die sich nie drehen, wenn man hinguckt, eine leidlich attraktiv renovierte Platte, eine Straßenbaustelle, die … Weiterlesen

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Blei und Zeit

Ein Bild aus dem aktuellen Jahreskalender einer trientinischen Bank. Das Foto wurde im Jahr 1974 aufgenommen und zeigt eine Autobahnauffahrt im trientinischen Trient: Das Bild bringt die uns vertraute Atmosphäre der bleiernen Zeit rüber: 70er Jahre, Terror, Polizei, alles ein … Weiterlesen

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Von 14 auf 70

Ein ganz interessantes Interview in der Zeit mit dem Elitenforscher Michael Hartmann. Nichts wirklich Neues, aber gut, hin und wieder daran erinnert zu werden. Die deutsche Elite habe sich demnach in den letzten zwei, drei Jahrzehnten weiter von der Masse … Weiterlesen

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