Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Von der wertbasierten Verseuchung der Welt

Die Welt ist PR-verseucht. Nichts neues, aber es ist immer wieder atemberaubend, wie man sagt, wenn man konkreten Auswüchsen dessen begegnet. So hat sich offfenbar die Architektenkammer Berlin vorgenommen, das Programm des diesjährigen Tages der Architektur – der morgen und … Weiterlesen

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Vom Mieten und Verlieren

Kurz etwas Alt-Neues aus dem Asozialstaat Deutschland: Die linke Stadtentwicklungs-senatorin Katrin Lompscher hat gestern den Berliner Mietspiegel 2017 vorgestellt. Der berechnet den Mittelwert der real gezahlten Mieten und erlaubt eine bis um 20 Prozent über dem Mittelwert liegende Miete. Das … Weiterlesen

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Hergerichet, abgerichtet, hingerichtet: Unser Dorf soll hässlich werden

Dieter Wieland: Ein bayerischer Filmemacher, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, wie man sagt. Er drehte in den 1970er Jahren eine Menge Filme fürs Bayrische Fernsehen mit solch aufmerksamkeitsfördernden Titeln wie „Unser Dorf soll hässlich werden“ oder „Grün … Weiterlesen

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„Der Trump der Architektur“ (2)

[Das ist die Fortsetzung dieses Artikels] Der Dekonstruktivismus wollte die Wahrheit hinterfragen. Er wollte das Ganze untergraben. In der Architektur ist das, zumindest was die Stars dieses Genres angeht, in weiten Teilen in die Hose gegangen. Sie sind nun Teil … Weiterlesen

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Arno Brandlhuber und die freiwillige Erkenntnis des Kapitals

Eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie, unter anderem von Arno Brandlhuber auf die Beine gestellt, beschäftigte sich mit Stadtarchitektur, Stadtpolitik, Stadtboden. Eine gute Idee, aber schon in der Einführung zeigen die Macher  – dazu gehört der Architekt Arno Brandlhuber, der … Weiterlesen

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Die deutsche Linke und die Ablehnung von Stadt

Die neue Berliner Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher hat die schwierige Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Bisher hat man noch kein überzeugendes Konzept vernommen, aber da sind wir mal ganz unvoreingenommen und hoffen, dass das, was da Weile hat, ein gut Ding … Weiterlesen

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Randbemerkung zur regressiven Gesellschaft

Eine Meldung aus Absurdistan, auch Deutschland genannt: Das Bundesverkehrsministerium will prüfen, ob man „in bestimmten Fällen“ das Rechtsabbiegen bei roter Ampel für Radfahrer erlauben kann. Was in jedem halbwegs vernünftigen Land kein Thema wäre, weil Radfahrer einfach abbiegen, wenn kein … Weiterlesen

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Vom neoliberalen Hochkrempeln und Knöchelchen zeigen

Kürzlich las ich in einem trendy Modeblog, dass es neoliberal sei, wenn Frauen sich enge Hosen, gar Leggings anziehen, die ein wenig hochkrempeln und man dann dünne nackte Beinchen mit Knöchelchen zu sehen bekommt. Die Socken werden ja auch immer … Weiterlesen

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Vom Nichtfunktionieren

„Du sollst nicht funktionieren“ ist der Titel eines 9,95-Euro-Buches, das ich mir kürzlich im Vorbeigehen einsteckte. Wie man das mit 9,95-Euro-Büchern in Zeiten, in denen eine Ausgabe der Süddeutschen Zeitung schon 2,70 Euro kostet,  so macht. Der Titel klingt interessant, … Weiterlesen

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Ihre grössten Erfolge

Regula Lüscher war bis zum Regierungswechsel in Berlin Senatsbaudirektorin. Vor drei Wochen gab sie dem Schweizer Tagesanzeiger ein Interview und bilanzierte ihre Amtszeit. Zu ihren größten Erfolgen befragt, sagte sie: Ich habe im grössten Stadtentwicklungsgebiet, das ich verantworte, am Hauptbahnhof, … Weiterlesen

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