Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Von Atelierbeauftragten im Kapitalismus

Kaum zu glauben, aber wahr: Der Maler Konrad Knebel malte dieses Bild 1977 in der DDR und nannte es „Straße mit Mauer“ (Öl auf Leinwand). Ich weiß nicht genau, wie wohlgelitten Knebel war, aber er bekam wegen dieses Bildes offenbar … Weiterlesen

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„Uns aber erfüllet stolze Freude“ – Gesellschaftsgeschichte am architektonischen Fallbeispiel

Wenn Kunst, wenn Qualität, wenn großartig Gelungenes untergeht, verlieren wir immer. Alle. Das sagt der bayrische Dokumentarfilmer Dieter Wieland über den 2009 erfolgten Abriss der brutalistischen Auferstehungskirche (Foto) im Dörfchen Sailauf, Spessart. Die Geschichte vom Bau und vom Abriss der … Weiterlesen

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Wohnen in Berlin: Die Linkspartei will das Kapital deckeln

Erwartbar, aber doch immer wieder bemerkenswert: Jemand will die Kapitelrendite ernsthaft schmälern und das Kapital fährt sein Geschütz auf. Der Berliner Senat will ein Gesetz verabschieden, das weitreichende Mietobergrenzen für Wohnungen vorsieht. Das wurde am Wochenende bekannt, die Medien zitieren … Weiterlesen

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Die Linke jenseits der Spaltung

Ein Interview mit dem Philosophen Robert Pfaller in der taz und ein Interview mit der Soziologin Sabine Hark im Tagesspiegel. Die beiden vertreten angeblich weit auseinanderliegende Positionen, wobei sich vermutlich beide gegenseitig das Linkssein absprechen. Während man Pfaller im traditionellen … Weiterlesen

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Was Kunst mit Kacken und Kapitalismus zu tun hat

Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich bezichtigt in der Zeit den Maler Neo Rauch des rechten Denkens. Rauch sei „Mitspieler neofeudaler Machtstrukturen in der heutigen Kunstwelt, wie die FAZ am 5. August, Ullrich zitierend, in der Prinzausgabe schrieb (online in veränderter Form … Weiterlesen

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Klimawandel oder: Das letzte Gefecht

In 30 Jahren wird die Welt mit dem, wie wir sie heute kennen, nichts mehr zu tun haben. Jahr für Jahr steigen die Temperaturen und der Meeresspiegel; tausende Hektar Land werden zu Wüste, und Millionen von Menschen machen sich auf … Weiterlesen

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Habermas – moderne und postmoderne Architektur

Jürgen Habermas ist nun 90. Was fällt mir dazu ein? Eine äußerst verdienstvolle Rolle im Historikerstreit, seinerzeit in den 1980ern. Wie die Machtkonstellation in diesem Fall wohl heute aussähe? Würden die Reaktionären und Rechtsradikalen heute genauso deutlich abserviert? Dann das … Weiterlesen

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Der Hass aufs Authentische: Spaziergang durch ein Neubaugebiet

Die besten ethnologischen Museen sind Neubaugebiete in deutschen Kleinstädten. Man erfährt dort anschaulich, wie Neubaugebietbewohner gerade fühlt und denkt. Ein baulich relativ neuer Trend im Neubaugebiet ist das dreigeschossige Haus, bei dem die beiden Obergeschosse schon unter einem Satteldach untergebracht … Weiterlesen

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Kein guter Werkstein: Hans Kollhoff und der Antisemitismus

In Berlin trägt sich gerade ein Architekturstreit zu. Der ist interessant, weil sich hier Architektur und Literatur treffen. Dazu kommt ein bedeutsamer Name. Beginnen wir mit der Literatur. Dem Architekten Hans Kohllhoff wird Antisemitismus vorgeworfen. Warum? Weil er in den … Weiterlesen

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Sommer in Hannover und in Potsdam oder: Der Deutsche und sein Kampf ums Klima

Kürzlich sagte die bekannte Vorsitzende der bekannten Partei Die Grünen, Annemarie Beerbröck, in der Talkshow Anne Will sinngemäß Folgendes: Sie wolle nicht, dass ihre Kinder und Enkel solch heiße Sommer wie den letzten erleben. Man ist sprachlos. Der letzte Sommer … Weiterlesen

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