Archiv der Kategorie: Gesellschaft

„Massenmedien sind Klassenmedien“

Ein netter Ausschnitt aus der DDR-TV-Sendung „Staatsbürgerkunde für die Schule“, vermutlich in den 1970er Jahren entstanden (im Video unten ab 54:21): Ihr selber, liebe Mädel und Jungen, fragt manchmal: Wie kann sich der Kapitalismus so lange über Wasser halten? Warum … Weiterlesen

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Interessante Gedanken zum Begriffspaar „Urlaub“ und „Deutschland“

Die größte Gefahr scheint gebannt: Wir, wie man sagt, müssen unseren Urlaub nicht in Deutschland verbringen. Die Grenzen zu südlichen Ländern öffnen sich langsam. Doch diese Variante wurde wochenlang ernsthaft diskutiert: Deutsche sollen Urlaub in Deutschland machen. Es konnte einem … Weiterlesen

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Verrückte Welt: Rechtsradikale demonstrieren für Grundrechte

Eine verrückte Zeit. Wer demonstriert derzeit in vielen deutschen Städten gegen die Einschränkung von Grundrechten? Rechtsradikale, Nazis, Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, AfD-ler, Antisemiten, NPD-ler, ein paar verstrahlte Hippies und Impfgegner. Also Leute, die nicht einmal wissen, wie man Grundrechte schreibt. Erstaunlich flexibel: … Weiterlesen

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Die Kommunalpolitik: Erfüllungsgehilfin des Kapitals

In den Städten fehlt der neue Bauplatz titelte die FAZ kürzlich, sprachlich leicht unbeholfen. Falsch. Das Problem besteht bestenfalls zweitrangig im Fehlen des neuen Bauplatzes. Das Hauptproblem liegt darin, dass nach wie vor fast ausschließlich hochpreisig gebaut wird. Der bestehende … Weiterlesen

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Michael Psotta und die symbolischen Chancen

Der Wirtschaftsteil der FAZ ist bekanntlich ein Hort des neoliberalen Dogmatismus. Die Lektüre lohnt, weil man permanent anschauliche Eindrücke dieses Denkens bekommt. Ich versuche immer zu verstehen, was diese Leute wollen. Vorläufige Erkenntnis: Es ist schlicht das Recht des Stärkeren. … Weiterlesen

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Liebe/r Antisemant*in! – Von der Gendersprache

Die russisch-deutsche Autorin Olga Martynova in der FAZ (21.9.19, S. 9) zu gegenderter Sprache: Die Sprache, davon bin ich überzeugt, hat eine Selbstreparaturfunktion. Sie wird sich regenerieren. Zwanzig oder dreißig Jahre später werden die jungen Menschen den ergrauten Gendersternchenfreaks mit … Weiterlesen

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Il faut tuer

1929 hielt Le Corbusier in Buenos Aires einen Vortrag zum Thema Städtebau und sagte: Il faut tuer la rue-corridor. Bedeutet so viel wie, man müsse die Korridor-Straße und überhaupt die Korridor-Stadt töten. Das meint die bis zur Moderne übliche Blockrandbebauung, … Weiterlesen

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Lisa Eckhart und das Freundeabschaben

Die Künstlerin, Kabarettistin oder was auch immer Lisa Eckhart in einem Radiointerview (SWR 1): Ich liebe die Menschen viel zu sehr, als dass ich ihnen begegnen könnte, weil sie mich natürlich gröbstens enttäuschen mit dem, was sie sagen, tun und … Weiterlesen

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Adorno, das subjektive Klassenbewusstsein und die AfD

Unglaublich aktuell zu lesen: Der im vergangenen Jahr erstmals publizierte Vortrag von Adorno über Aspekte des neuen Rechtsradikalismus aus dem Jahr 1967. Adorno sprach damals vor Wiener Studenten, es ging um die Rolle der stärker werdenden NPD. Zwei Diagnosen sind … Weiterlesen

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Hitler, Hütchenspieler und die FAZ

Immer wieder interessant, geradezu faszinierend: Intellektuell ernstzunehmende Menschen und Institutionen gleiten in die Niveaulosigkeit ab, wenn es um herrschende Dogmen geht. Typisch dafür und in diesem Blog schon oft erwähnt ist die Behandlung kapitalistischer Logik als eine quasi göttliche, die … Weiterlesen

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