Archiv der Kategorie: Aufmerksamkeitsökonomie

Notre Dame: Das Dach und die Katastrophe

Der Brand der Kirche Notre Dame in Paris zeigt, wie schnell bürgerliche Medien intellektuell kapitulieren. Sie wittern gewissermaßen die Möglichkeit, einen Ausnahmezustand zu schaffen, der der Selbstinzenierung dient. Emotion, Pathos, Klebrigkeit. Die Presseschau des Deutschlandfunks vom Mittwochmorgen zeigt das Ausmaß … Weiterlesen

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Unterschätzte Kunst im öffentlichen Raum

Der Tagesspiegel berichtet über das Phänomen, dass öffentliche Kunstwerke aus Bronze gestohlen, zersägt und das Metall an Schrotthändler verkauft wird. Erst gerade wurde wieder eine 2 Meter 10 hohe Statue eines „Jünglings“, wie es heißt, entwendet. Bemerkenswert ist der niedrige … Weiterlesen

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Vom Barte des Propheten

Der Prophet sprach: „Wir wissen, dass unsere derzeitige Art zu leben keine Zukunft hat, dass unsere Kinder im reifen Alter weder Aluminium noch Erdöl zur Verfügung haben werden […] Wir wissen, dass unsere Welt dem Ende nahe ist.“ (zitiert nach: … Weiterlesen

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Einige grundsätzliche Bemerkungen zum Thema Fakenews/Lügenpresse

(Foto: genova 2016)

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Kurze Betrachtung eines interessanten Hauses

Ein Gebäude in der Emilia-Romagna, beim flotten Vorbeifahren entdeckt: Was sehen wir? Ein Erdgeschoß mit scheinbarer Ladenzeile, darüber eine außergewöhnliche Kubenlandschaft. Es handelt sich auf den ersten Blick um ein gewöhnliches Wohnhaus mit vier bis fünf Stockwerken, mit individuellen Balkonen, … Weiterlesen

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Flanieren in Tiflis

Flanieren ist in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, schwierig. Es gibt zwar Bürgersteige, wie man sagt, aber die werden von Anwohnern gerne zugebaut – oder sie sind löchrig: Ich würde vermuten, dass in Städten mit einer bürgerlichen Vergangenheit, also einer Zeit, … Weiterlesen

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„Deutsche Wiedervereinigung nur in einem Massengrab“

Der Historiker und Journalist Sebastian Haffner 1987 in „Von Bismarck zu Hitler“ (S. 324) über die Möglichkeit einer deutschen Wiedervereinigung, wie man sagt: Wie würde denn eine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, wie sie sich nun in 40 Jahren entwickelt … Weiterlesen

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Sensation: Die letzten Fotos des New Yorker WTC entwickelt

Ich weilte, wie man sagt, am Morgen des 11. September 2001 aus privaten Gründen in New York. Ich war früh aufgestanden, um in der blauen Stunde noch ein paar Fotos des World Trade Centers zu knipsen. Die beiden folgenden Bilder … Weiterlesen

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Die Volksbühne und das spannende Berlin

Die Berliner „Volksbühne“ wurde gerade unter dem Label „Glitzer zu Staub“ eine Zeitlang besetzt. Die Besetzer wandten sich gegen ein Berlin „des Standortmarketings, der Investitionsanreize, der sozialen Ausgrenzung, der Abschiebungen, der Gentrifizierung“. Eigentlich eine sinnvolle Sache: Ein linkes Theater besetzen … Weiterlesen

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o.T. 379

Die Welt ist spätestens seit Erfindung der Sprache voller Rätsel. Hier, gefunden in Berlin, dankenswerterweise einmal nicht. Da fordert jemand, der wohl Kieler ist oder zu der Stadt einen persönlichen Bezug hat, eine Liege für seine Stadt. Vielleicht gibt es … Weiterlesen

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