Archiv der Kategorie: Architektur

Unerhörtes aus Japan

Zeitgenössische japanische Architektur: Man hört und sieht einiges und dabei ziemlich viel angenehm Erstaunliches. Ohne die Situation dort umfassend bewerten zu können: Es gibt dort aus den letzten Jahren viele interessante Projekte, die in die richtige Richtung weisen. Beispielsweise Ryue … Weiterlesen

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Carpi: Vom zwanglosen Sichentwickeln

Der Architekt Louis Kahn machte sich Gedanken über Öffentlichkeit und Architektur. Irgendwann in den 1960ern sagte er über die Bedeutung des öffentlichen Raumes: Dorfplatz: Ein Mensch mag sich mit Geldverdienen beschäftigen, er mag Hufschmied sein oder sonst etwas, vielleicht auch … Weiterlesen

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Kurze Anmerkung zum Beschissenheitsstatus Deutschlands

Eine Foto-Ausstellung im betulichen Berliner Bröhan-Museum über den 1942 geborenen Maler und Fotosammler Dieter Hacker, der in den 1970er Jahren in Berlin aktiv war. Hacker verhielt sich zu dieser Zeit so, wie man es erwartet: Kritisch gegenüber Konsum und Kapital, … Weiterlesen

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Futurismus und Faschismus

Der italienische Kunsthistoriker Cermano Celant bemerkt in einer Abhandlung über italienische Kunst zwischen 1943 und 1968 in Bezug auf das Verhalten der amerikanischen und englischen Alliierten in Italien: Verdachtsmomente und Ablehnung schlagen sich auch in ihrer Bewertung der italienischen Kunst … Weiterlesen

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Mantua: Baugeschichte plastisch

Stellvertretend für unzählige andere hier ein wunderbar vielschichtiges Gebäude aus Italien. Man hat dort über Jahrhunderte hinweg einen Bau selten vollständig abgerissen, um darauf etwas neues zu bauen, sondern immer ergänzt. Teilabriss, Teilneubau. Daraus entstehen über die Zeiten die interessantesten … Weiterlesen

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Sozialismus und Architektur – zum Phänomen der Stalinallee

Aus Stefan Heyms Die Architekten: „Ich frage dich: War die Sache richtig – die Revolution, der Sozialismus?“ Ihr Schweigen deutete an: Ja. „Wie konnten ihre architektionischen Formen dann falsch sein? Es geht um die Stalinallee in Ostberlin und da kann … Weiterlesen

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Vom Tragen

Ein Carport im Südwestdeutschen mit einer netten kleinen Spielerei: Drei Stützen, die das Dach tragen, und auf jeweils einem Pfeiler aufliegen. Aber drei verschiedene Bauphilosophien: einmal ein Stahlbetonträger, einmal ein Doppel-T-Träger und einmal ein Holzbalken. Wobei interessieren würde, was der … Weiterlesen

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Farbenlehre: Das Bauhaus zwischen rot und braun

Wie sich Geschichte wiederholt: Das Bauhaus Dessau hat die linke Band Feine Sahne Fischfilet ausgeladen. Die sollten dort am 6. November anlässlich einer Aufzeichnung des ZDF auftreten. Die Ausladung ist konsequent. Das Bauhaus war in der Weimarer Republik das, was … Weiterlesen

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Modena: Die Architektur und der Tod

Der berühmte Friedhof von Aldo Rossi in Modena: Wollte man böse sein, könnte man sagen: Friedhöfe konnte Rossi gut bauen, denn da muss auch keiner mehr leben. Man schaue sich den Eingangsbereich von Rossis Wohnquartier im Mailänder Stadtteil Gallaratese an … Weiterlesen

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Die Stadt und das umherschwirrende Geld

Der Architekt Markus Appenzeller bringt im Interview mit dem Tagesspiegel die Kapitallogik im Wohnungsmarkt, wie man sagt, gut auf den Punkt. Es ist, zusammengefasst, die Verwertung von Boden und Haus einzig mit dem Ziel, aus Geld mehr Geld zu machen. … Weiterlesen

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