Monatsarchiv: September 2015

„… eine Sache des Minderwertigkeitskomplexes“

Laut bauwelt sehen Neubauten in Palästina zum Teil aus „wie Mini-Deutschland, von den Dachformen über die Materialien bis hin zu den Gartenzäunen.“ (bw 34/15, S. 71). Die palästinensische Architektin Danna Massad (aktiv im ShamsArd Design Studio) meint dazu: „Ich denke, … Weiterlesen

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Der wundersamste Pfeiler der Architekturgeschichte

Erinnert ein wenig an Fischertechnik, nur eleganter: einzelne Module, die zusammengesteckt ihre Funktion nie verleugnen, aber hier einen sanft expressionistischen, anschmiegsamen Menschen hervorbringen, der stolz die Treppe trägt. (Foto: genova 2015)

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VW und die Weiße Folter

Interessant an der VW-Geschichte finde ich die Tatsache, dass wir uns in der digitalisierten Welt, wie man sagt, nicht mehr auf unsere Sinne verlassen können. Früher musste man den Auspuf aufbohren, um aus dem Mofa ein paar PS mehr zu … Weiterlesen

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o.T. 279

(Foto: genova 2010)

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Kleines Beispiel für Alltagsantisemitismus

Dass die Juden unser Unglück sind oder schlimmeres, sagt heute niemand mehr, zumindest nicht in Deutschland. Es läuft bekanntlich subtiler. So wie heute in der jungen welt, die in einem an sich sehr lesenswerten Beitrag über den Weg Ungarns in … Weiterlesen

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UB Basel: Von Haptik, Holz und Sorgfalt

Die folgenden Fotos bilden Details aus der Eingangsfront der Universitätsbibliothek Basel ab. Errichtet um 1965 vom Basler Architekten Otto Senn zeigt sie, wie filigran und individuell mit Sichtbeton, Glas und Stahl gebaut werden kann. Ohne Sorgfalt beim Detail, das zeigt … Weiterlesen

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Europacity Berlin: Wie der Staat uns verramscht

Es ist ein schönes Lehrstück über die kapitalistische Logik einerseits, die Auswirkungen auf das Grundrecht auf Wohnen andererseits, und schließlich die ästhetisch katastrophalen Konsequenzen, die die Gemengelage mit sich bringt – die derzeit im Entstehen befindliche „Europacity“ rund um den … Weiterlesen

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Asiaten sind fleißig

(Foto: genova 2015)

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Nachschlag Würth: Über das Künstlerische im Unternehmer

Noch ein paar Zeilen zu dem lustigen Schraubensammler Würth aus dem Württembergischen. Im Tagesspiegel-Interview plaudert er munter drauflos. Ein weiterer vorläufiger Höhepunkt der Würth-Devotion. Zuerst ein Beispiel für investigativ-kritischen Journalismus: Tagesspiegel: Sie waren gerade sieben Wochen lang mit ihrer 85-Meter-Jacht … Weiterlesen

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Würth: Der Schraubensammler und die Devote

Beim Thema Kunstmäzene gerät das kritische Denken schnell ins Abseits. Jüngstes Beispiel: Die SammlungWürth, die derzeit in Berlin präsentiert wird. Der Sammler heißt Reinhold Würth, ein wegen Steuerhinterziehung vorbestrafter Schraubenhersteller aus Baden-Württemberg, Milliardär und natürlich: Kunstsammler. Die Sammlung ist offensichtlich … Weiterlesen

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