Archiv der Kategorie: Literatur

Vom Nichtfunktionieren

„Du sollst nicht funktionieren“ ist der Titel eines 9,95-Euro-Buches, das ich mir kürzlich im Vorbeigehen einsteckte. Wie man das mit 9,95-Euro-Büchern in Zeiten, in denen eine Ausgabe der Süddeutschen Zeitung schon 2,70 Euro kostet,  so macht. Der Titel klingt interessant, … Weiterlesen

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Kurz was zu Herrndorf/Ausflug zu Lobo

„Mit Luhmann draußen, beim Eis, bis es dunkel war.“ Rainald Goetz, Abfall für alle, 1998 „Sitze im Garten in der Sonne mit Dostojewskij, Der Spieler.“ „Sitze am Wasser mit Salinger“ „Spät in der Nacht noch mal in ´Abfall für alle` … Weiterlesen

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Kurzes Nachdenken über das Nicht-Greifbare

„Qualität in der Kunst ist nicht davon abhängig, wie fleißig und gründlich man war, nicht einmal wie geschickt und wie gut ausgebildet. Es gibt ein anderes Element, das eine viel größere Rolle spielt und das wir nicht greifen können.“ sagte … Weiterlesen

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Scheck über Grass via Herrndorf

Zeitreise ins Jahr 2012: Herrndorf, Arbeit und Struktur, S. 326, Denis Scheck zum Israelgenörgel von Günter Grass: „Die Welt hat schlecht, die Welt hat miserabel gelesen, er habe den Eindruck, Zeuge der schwärzesten Stunde der deutschen Literaturkritik während seiner bisherigen … Weiterlesen

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Hüther mag Heine: Historisch betrachtet siegt die Lüge

Michael Hüther ist (seit 1981) Mitglied der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Gesellschaft. Das sind solche scheinbar nebensächlichen Meldungen, bei denen ich hängenbleibe. Hüther ist also Fan von Heine. Hüther ist seit 2004 Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln, vom Kapital finanziert. … Weiterlesen

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Kleiner Hinweis zum gegenwärtigen Stand deutscher Kultur

(Foto: genova 2013)

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Vom Elend der Germanisterei

Ingo Schule, Unsere schönen neuen Kleider: Worte wie Kapitalismus, Klassenkampf, Profitmaximierung oder gar Ausbeutung wurden als veraltet belächelt und im Sprachgebrauch tunlichst vermieden. Zu fragen, wer woran verdient, wem dies oder das nutzt und zu wessen Nachteil dieses oder jenes … Weiterlesen

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Zum Verhältnis von Bier und Wein

Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein. Thomas Kapielski, Weltgunst, 2004, S. 87. Meine Rede.

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„…dass ein System nicht durch Freundlichkeit gestoppt werden kann“

Ein paar kluge Sätze des österreichischen Schriftstellers Franz Schuh (Foto) in der NZZ (via tomate), die sich nicht nur die Occupyesoteriker merken sollten: „Dass die Geldverdiener Geld verdienen, ist in der Logik des kapitalistischen Systems klar. Ihnen das nachher vorzuwerfen, … Weiterlesen

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Dreamteam Lafontaine/Wagenknecht

Oskar Lafontaine wird ja die Tage als wiederkehrender Parteivorsitzender der Linken gehandelt. Zusammen mit Sahra Wagenknecht wäre des meines Erachtens eine echte Chance für nachhaltige linke Politik. Zwei hochprofessionelle und kundige Politiker, die über umfassende nationalökonomische Kentnisse verfügen, ihren Marx … Weiterlesen

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