Monatsarchiv: Februar 2010

„Too bad you can´t skate the gap“

Aus dem Gästebuch des Barcelona-Pavillions von Mies van der Rohe. Es zeigt unabsichtlich, aus welch verschiedenen Perspektiven man Architektur betrachten kann. zweimal räumlich-ästhetisch: eschatologisch: praktisch: unverständlich: oberflächlich: ökonomisch: sentimental-persönlich: grundsätzlich: (Fotos: genova 2007)

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Linkspartei: „Stalinismus durch die Hintertür“

Passt irgendwie: In Kuba ist ein politischer Häftling an den Folgen seines Hungerstreiks gestorben. Vorher musste er „zahllose Schläge und Folter“ ertragen. Sein Vergehen: „Störung der öffentlichen Ordnung“ und „Respektlosigkeit“. Dafür bekam er 18 Jahre. Soviel zur realen Situation in … Weiterlesen

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Kurze Kritik des Schneemanns

Glückliche Schneemänner: Abu-Ghraib-Schneemann: Blutiger Schneemann: Enthaupteter Schneemann mit exponiertem Gemächt: Wehrhafter Schneemann: Revoltierende Schneemänner vor Herrschaftssitz: (Fotos: genova 2010)

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Sensation: Nazis wollen keine Nazis sein!

Ein Artikel über Israel, zwei Fragen von mir und zwei Antworten darauf in dem NID-Infoblog. Nazis, die keine sein wollen. Komisch. Ich dachte bislang, die stehen dazu.

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„Zusatzbeitrag“ der Krankenkassen: die Post freut sich

Acht Euro sind Peanuts. Oder doch nicht? Es geht um den „Zusatzbeitrag“ von acht oder zehn Euro pro Versichertem in den gesetzlichen Krankenkassen. Kleine Rechung: 70 Millionen Menschen sind in Deutschland gesetzlich krankenversichert. Zieht man Familienmitglieder ab, bleiben rund 50 … Weiterlesen

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Ruhrgebiet: Mentalitätswechsel durch Architektur?

Die Senioren unter den Lesern erinnern sich: Von 1989 bis 1999 lief im Ruhrgebiet die Internationale Bauausstellung Emscher Park. Weitere zehn Jahre später, 2009, zog der Stadtplaner Thomas Sieverts, Bilanz. Und die ist bemerkenswert. Man wollte damals tatsächlich, so Sieverts, … Weiterlesen

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Ästhetik und Ökologie: Abfall in Jerusalem

Sich alternativ und ökologisch gebende deutsche Reiseautoren bekritteln ja gerne das ihrer Meinung nach nur ungenügend ausgebildete Umweltbewusstsein der Bewohner unserer Urlaubsregionen im Süden. So auch Wil Tondok, der die hier an den Hängen Jerusalems wohnenden Menschen kritisiert: „…ein Umweltbewusstsein … Weiterlesen

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FDP – wir können nicht anders

Die FDP tut mir fast leid, denn sie demontiert sich gerade selbst, weil sie nicht anders kann. Psychologen würden von zwanghaftem Verhalten reden. Die Fakten: Knapp 50 Prozent der FDP-Wähler sind seit September abgesprungen, Rösler beharrt weiterhin auf der Kopfpauschale, … Weiterlesen

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Warum der Palästinenserchef die WM im TV schaute

Aus einem Interview des Spiegel vom Sommer 2006 mit dem damaligen palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Hanija, Mitglied der Hamas: SPIEGEL: Herr Ministerpräsident, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. Hanija: Jetzt habe ich noch eine Frage. Ich bekleide neben dem Amt des … Weiterlesen

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Führer betreibt Bodenmanagment seit 1942

Falls ein Germanistikdozent ein anschauliches Beispiel für „Semantik“ sucht, sei ihm folgende Anzeige in der israelischen Tageszeitung Haaretz vom 7. Februar zur Anschauung empfohlen: Der Führer betreibt professionelles Grund-und-Boden-Management. Seit 1942.

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