Archiv der Kategorie: Berlin

Ausbeuter sorgen sich um Demokratie

Der Berliner Mietendeckel: Jetzt gibt es also den konkreten Gesetzesentwurf. Man kann sagen, dass sich die rechten, kapitalistischen Kräfte in der SPD durchgesetzt haben. Es ist keine Rede mehr von ernstzunehmenden Obergrenzen. Eine Wohnung, für die 15 Euro nettokalt verlangt … Weiterlesen

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Das perfekte Musterhaus des Berliners

Der gemeine Berliner stellt sich bekanntlich gerne einen dicken Baum direkt vor sein Haus. Je massiver der Baum das Haus verstellt, desto besser. Das Optimum: Man sieht vom Haus gar nichts mehr und drinnen ist es ganztägig stockdunkel. Architektur und … Weiterlesen

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Deutsche Realitäten

So etwas wird dem deutschen Hausbauer als nachzuahmendes Beispiel nahegebracht. Kein weiterer Kommentar. (Foto: genova 2019)

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Von Atelierbeauftragten im Kapitalismus

Kaum zu glauben, aber wahr: Der Maler Konrad Knebel malte dieses Bild 1977 in der DDR und nannte es „Straße mit Mauer“ (Öl auf Leinwand). Ich weiß nicht genau, wie wohlgelitten Knebel war, aber er bekam wegen dieses Bildes offenbar … Weiterlesen

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Wohnen in Berlin: Die Linkspartei will das Kapital deckeln

Erwartbar, aber doch immer wieder bemerkenswert: Jemand will die Kapitelrendite ernsthaft schmälern und das Kapital fährt sein Geschütz auf. Der Berliner Senat will ein Gesetz verabschieden, das weitreichende Mietobergrenzen für Wohnungen vorsieht. Das wurde am Wochenende bekannt, die Medien zitieren … Weiterlesen

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„…ohne dass sie selbst etwas dazu tun müssen.“

Derzeit liest man in bürgerlichen Zeitungen häufig Artikel, die sich über die vermeintlich zu geringe Zahl von Baugenehmigungen beschweren. „Der Staat“ ist demzufolge Schuld an der Wohnungsnot. Dagegen berichtet ein Professor für Immobilienökonomie namens Günter Vornholz in der FAZ (16.8., … Weiterlesen

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Kein guter Werkstein: Hans Kollhoff und der Antisemitismus

In Berlin trägt sich gerade ein Architekturstreit zu. Der ist interessant, weil sich hier Architektur und Literatur treffen. Dazu kommt ein bedeutsamer Name. Beginnen wir mit der Literatur. Dem Architekten Hans Kohllhoff wird Antisemitismus vorgeworfen. Warum? Weil er in den … Weiterlesen

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Deutsche Bürokraten in Kreuzberg – „Die Verwaltung programmiert sich selbst“

Demokratie funktioniert via Beteiligung und vielleicht ist die kommunale Ebene wichtiger als die nationale, einfach, weil es viel mehr Kommunalpolitik gibt. Ein Blick auf politische Vorgänge in Kommunen lassen einen zumindest in Berlin des öfteren an der Demokratie zweifeln – … Weiterlesen

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Klassenkampf via Architekturkritik

Der Chefredakteur der Architekturzeitschrift Baumeister, Alexander Gutzmer, hält nichts von der Enteignung großer Wohnungsbaufirmen. Er schreibt: „Um es deutlich zu sagen: Ich halte es rechtlich wie ökonomisch für problematisch, wenn aufgrund möglicher Fehlentwicklungen am Immobilienmarkt das Grundprinzip des Privateigentums angegriffen … Weiterlesen

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Zum ästhetischen Totalitarismus der Stalinallee und eine zwanghafte Überleitung zu HC, wie man sagt, Strache

Ein paar wirre Gedanken, vor deren Lektüre ich ausdrücklich warne: Der wunderbare Architekturtheoretiker und Architekturhistoriker und Architektur-soziologe Werner Durth – man lese beispielsweise seine Übersicht über die biographischen Verflechtungen von Architekten vor und nach 1945 – meinte kürzlich in einem … Weiterlesen

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