Archiv der Kategorie: Berlin

Sozialismus und Architektur – zum Phänomen der Stalinallee

Aus Stefan Heyms Die Architekten: „Ich frage dich: War die Sache richtig – die Revolution, der Sozialismus?“ Ihr Schweigen deutete an: Ja. „Wie konnten ihre architektionischen Formen dann falsch sein? Es geht um die Stalinallee in Ostberlin und da kann … Weiterlesen

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Die Stadt und das umherschwirrende Geld

Der Architekt Markus Appenzeller bringt im Interview mit dem Tagesspiegel die Kapitallogik im Wohnungsmarkt, wie man sagt, gut auf den Punkt. Es ist, zusammengefasst, die Verwertung von Boden und Haus einzig mit dem Ziel, aus Geld mehr Geld zu machen. … Weiterlesen

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Adorno und das Berliner Schloss

Adorno ist nicht tot. Erst jüngst schrieb er zum aktuellen Wiederaufbau des barocken Berliner Stadtschlosses das hier (aus: Der missbrauchte Barock, 2018): Dem kritischen Bewusstsein nicht weniger als der Entzauberung der Welt fiel das Ornament zum Opfer. Das ohnehin geschwächte … Weiterlesen

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Über einen Standpunkt im Neapel Deutschlands

Man stelle sich in einem urbanen Gefüge an einen Punkt und knipse in verschiedene Richtungen. In Berlin kommt das hier dabei heraus: 1. Mehrere Kräne, die sich nie drehen, wenn man hinguckt, eine leidlich attraktiv renovierte Platte, eine Straßenbaustelle, die … Weiterlesen

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Von Pulp Fiction und den schlauen Schweinen

Gentrifizierung, die soundsovielte, aber es ist immer wieder faszinierend, die umfassende Lähmung des sozialen Denkens – oder überhaupt des Denkens einer Alternative – im Neoliberalismus zu studieren. Dieses Mal in der FAZ. Deren Wirtschaftsredakteur Christoph Schäfer berichtet über die neue … Weiterlesen

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Attraktiv, dynamisch, Berlin

Der Tagesspiegel berichtet unter der bezeichnenden Überschrift „Goldgräberstimmung“ über die Immobiliensparte des weltgrößten Vermögensverwalters, wie man das nennt, Blackstone: 120 Milliarden Dollar hat der US-Konzern weltweit in Immobilien investiert. Seit kurzem gehören auch rund 2500 Wohnungen in Berlin dazu, die … Weiterlesen

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Von inneren Notwendigkeiten im Kapitalismus

Maja Hoffmann finanziert die Neuerfindung der französischen Industriestadt Arles als kleine Kunstmetropole mit 150 Millionen Euro aus ihrer Privatstiftung. Darum kann man sich unter anderem von Frank Gehry einen Glitzerturm bauen lassen. Hoffmann, geboren 1956, ist in Arles aufgewachsen und … Weiterlesen

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Über die gefährliche Lebensphase von Häusern

Der Architekturtheoretiker Stephan Trüby in einem taz-Interview: Schönheit oder Hässlichkeit sind Begriffe, die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Sobald etwas hundert Jahre alt ist, finden wir es schön. Da setzt dann automatisch ein Romantisierungsprozess ein. My thoughts exactly. Der gemeine Bürger … Weiterlesen

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Bauen im Kontext als Beruhigung des schlechten Gewissens

Bauen im Kontext als Begriff soll suggerieren, dass man auf seine Umgebung, auf seine Umwelt Rücksicht nimmt. Hört sich gut an und deshalb wird der Begriff gerne angeführt, wenn es Bedenkenträgern darum geht, ein Gebäude zu verhindern. Mir scheint allerdings, … Weiterlesen

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Noch einmal: Danke, Hans Stimmann!

Nachtrag zum ehemaligen Berliner Senatsbaudirektor, genauer: zu seinem intellektuellen Niveau. Die Welt interviewte Stimmann im Jahr 2000, es ging unter anderem um die Berechtigung von Denkmalschutz für moderne Gebäude. Zuerst sagt Stimmann ganz richtig: Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass … Weiterlesen

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