Archiv der Kategorie: Zeitungen

Michael Psotta und die symbolischen Chancen

Der Wirtschaftsteil der FAZ ist bekanntlich ein Hort des neoliberalen Dogmatismus. Die Lektüre lohnt, weil man permanent anschauliche Eindrücke dieses Denkens bekommt. Ich versuche immer zu verstehen, was diese Leute wollen. Vorläufige Erkenntnis: Es ist schlicht das Recht des Stärkeren. … Weiterlesen

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SPD pur

Die SPD in NRW habe eine „völlige Abkehr“ von der Agenda 2010 beschlossen, berichtete kürzlich die FAZ. „Rot pur“ sei das neue Motto. Lobenswert. Allerdings spricht nicht viel dafür, dass die SPD das inhaltlich umsetzen kann. Der Politikerapparat der Partei … Weiterlesen

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Vom indirekten Zitieren und fehlendem Handwerkszeug

Es ist zunehmend anstrengend, wenn Journalisten, die auf deutsch schreiben, der deutschen Sprache in Teilen nicht mehr mächtig sind. Ein gutes Beispiel dafür ist der Konjunktiv 1. Den benutzt man bekanntlich bei der indirekten Rede. Aber: Ob FAZ oder taz, … Weiterlesen

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Von sozialen Fragen, von Kompromissen und vom sich rechnen

Der freitägliche redaktionelle Immobilienteil der Süddeutschen Zeitung lohnt meist die Lektüre. Nicht wegen der absoluten Information, die man erhält, sondern wegen des permanenten Lavierens zwischen der Verpflichtung, auf Renditeinteressen von Investoren einzugehen und dennoch für die gefühlige und grün wählende … Weiterlesen

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Die Welt und das Zimmermädchen

Die Welt berichtet im April über Protestaktionen spanischer Zimmermädchen und lässt ein solches fragen: Vorläufiger Versuch einer Antwort: Liebes Zimmermädchen, du kriegst unter anderem deshalb nur zwei Euro, weil es prokapitalistische, rechte, ausbeuterische Scheißzeitungen wie die Welt gibt, die solche … Weiterlesen

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Manfred Prasser und das Grunzen eines Architekturkritikers

I. Der seit gefühlt mehreren Dekaden aktive Architekturkritiker der Welt, Dankwart Guratzsch (in Fachkreisen Tankwart Grunzarsch genannt), lobt in einem Nachruf den DDR-Architekten Manfred Prasser. Guratzsch geht üblich regressiv geht an die Phänomene heran. Er bezeichnet den Gendarmenarkt – der … Weiterlesen

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Es folgt eine umfassende und ausgewogene Medienkritik des Jahres 2017

Die Bild kurz vor Jahresende: Eine Meldung, die in sogenannten seriösen Zeitungen keinen Platz hat, aber zu gut ist, um nicht gebracht zu werden. Und vermutlich ist es sinnvoller, seine schwüle Phantasie mit dem Porno-Elektriker zu beschäftigen als in sogenannten … Weiterlesen

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Das Wunder der Süddeutschen Zeitung: linksradikal und rechtsradikal zugleich

Den Erfolg der Süddeutschen Zeitung macht unter anderem ihre Heterogenität aus. Während im Feuilleton sich auch sogenannte linksradikale Haltungen austoben dürfen, bleibt es im Wirtschaftsteil unter volkswirtschaftlichen Vorzeichen im Wesentlichen stramm neoliberal – anders ausgedrückt: menschenverachtend. Ein interessantes Beispiel für … Weiterlesen

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Selbst dafür zu doof

Eine nette Karrikatur vor zwei Wochen im stern: Es trifft ganz gut die totale Lähmung, der die Gesellschaft via neoliberaler Impfung anheimgefallen ist. Eine Karrikatur, die den Leuten ihre Doofheit vorhält, in einer bürgerlichen Illustrierten, natürlich ohne jede Reaktion. Der … Weiterlesen

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Die Volksbühne und das spannende Berlin

Die Berliner „Volksbühne“ wurde gerade unter dem Label „Glitzer zu Staub“ eine Zeitlang besetzt. Die Besetzer wandten sich gegen ein Berlin „des Standortmarketings, der Investitionsanreize, der sozialen Ausgrenzung, der Abschiebungen, der Gentrifizierung“. Eigentlich eine sinnvolle Sache: Ein linkes Theater besetzen … Weiterlesen

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