Archiv der Kategorie: Zeitungen

Dr. Dr. Erlinger und die Gästebettproblematik

Wer kennt noch Dr. Dr. Rainer Erlinger? Als moralische Instanz hat der zweifach promovierte Jurist von 2002 bis 2018 den Lesern der Süddeutschen Zeitung in einer wöchentlichen Kolumne („Die Gewissensfrage“) die richtigen Antworten auf ethische Alltagsfragen gegeben. Darf man ein … Weiterlesen

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Mehr Diktatur in der Architektur!

Gerhard Matzig behandelt in der Süddeutschen Zeitung vom 14. November den hochinteressanten Aspekt der partizipatorischen Architektur; also einer Baukultur, die von der Mitsprache der künftigen Benutzer ausgeht. Ich habe den Artikel nicht im Original gelesen, sondern zitiere aus dem  Perlentaucher … Weiterlesen

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Die Süddeutsche und der Linksradikalismus

Till Briegleb schreibt in der Süddeutschen (26.8.20) über Architektur nach Corona. Er schreibt in Teilen das übliche: Nichts werde nach Corona sein wie zuvor, alles werde sich ändern, blabla. Ich behaupte: Durch Corona wird sich Architektur überhaupt nicht ändern. Dieses … Weiterlesen

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Furchtbar traurig

Des Deutschen liebstes Sommerthema ist bekanntlich die furchtbare sogenannte Hitze. Das Gejammer geht bei Temperaturen ab 23 Grad los, dann spricht die besorgte Presse von „Hitzewellen“. Man könnte es „Sommer“ nennen und sich freuen, aber das wäre zu sorgenfrei. Aktuelles … Weiterlesen

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Michael Psotta und die symbolischen Chancen

Der Wirtschaftsteil der FAZ ist bekanntlich ein Hort des neoliberalen Dogmatismus. Die Lektüre lohnt, weil man permanent anschauliche Eindrücke dieses Denkens bekommt. Ich versuche immer zu verstehen, was diese Leute wollen. Vorläufige Erkenntnis: Es ist schlicht das Recht des Stärkeren. … Weiterlesen

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SPD pur

Die SPD in NRW habe eine „völlige Abkehr“ von der Agenda 2010 beschlossen, berichtete kürzlich die FAZ. „Rot pur“ sei das neue Motto. Lobenswert. Allerdings spricht nicht viel dafür, dass die SPD das inhaltlich umsetzen kann. Der Politikerapparat der Partei … Weiterlesen

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Vom indirekten Zitieren und fehlendem Handwerkszeug

Es ist zunehmend anstrengend, wenn Journalisten, die auf deutsch schreiben, der deutschen Sprache in Teilen nicht mehr mächtig sind. Ein gutes Beispiel dafür ist der Konjunktiv 1. Den benutzt man bekanntlich bei der indirekten Rede. Aber: Ob FAZ oder taz, … Weiterlesen

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Von sozialen Fragen, von Kompromissen und vom sich rechnen

Der freitägliche redaktionelle Immobilienteil der Süddeutschen Zeitung lohnt meist die Lektüre. Nicht wegen der absoluten Information, die man erhält, sondern wegen des permanenten Lavierens zwischen der Verpflichtung, auf Renditeinteressen von Investoren einzugehen und dennoch für die gefühlige und grün wählende … Weiterlesen

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Die Welt und das Zimmermädchen

Die Welt berichtet im April über Protestaktionen spanischer Zimmermädchen und lässt ein solches fragen: Vorläufiger Versuch einer Antwort: Liebes Zimmermädchen, du kriegst unter anderem deshalb nur zwei Euro, weil es prokapitalistische, rechte, ausbeuterische Scheißzeitungen wie die Welt gibt, die solche … Weiterlesen

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Manfred Prasser und das Grunzen eines Architekturkritikers

I. Der seit gefühlt mehreren Dekaden aktive Architekturkritiker der Welt, Dankwart Guratzsch (in Fachkreisen Tankwart Grunzarsch genannt), lobt in einem Nachruf den DDR-Architekten Manfred Prasser. Guratzsch geht üblich regressiv geht an die Phänomene heran. Er bezeichnet den Gendarmenarkt – der … Weiterlesen

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