Archiv der Kategorie: Gentrifizierung

Friedrich Engels: „… immer nur ausnahmsweise Arbeiterwohnungen bauen“

Liest man ein wenig in Friedrich Engels 1872 geschriebenem Text „Die Wohnungsfrage“, findet man eine Menge Stellen, die klingen, als seien sie heute geschrieben worden. Diese hier, zum Beispiel: Die Ausdehnung der modernen großen Städte gibt in gewissen, besonders in … Weiterlesen

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Altes neues zur Wohnungsfrage

„Die sogenannte Wohnungsnot, die heutzutage in der Presse eine so große Rolle spielt, besteht nicht darin, daß die Arbeiterklasse überhaupt in schlechten, überfüllten, ungesunden Wohnungen lebt. Diese Wohnungsnot ist nicht etwas der Gegenwart Eigentümliches; sie ist nicht einmal eins der … Weiterlesen

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Neues von Gott und Teufel

Eine weiterer kleiner Beitrag aus der Rubrik „Neoliberale Gehirnwäsche“: Florian Gathmann schreibt im Spiegel über den Berliner Immobilienmarkt und beklagt: Die Preise für Miet- und Kaufimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren in der Hauptstadt sprunghaft entwickelt. Der Verweis auf … Weiterlesen

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Don Alphonso, die FAZ und die extremistischen Zirkel

Andrej Holm soll Staatssekretär für Wohnen in Berlin werden. Das hat die Linke vorgeschlagen. Holm ist ein profunder Kenner der Berliner Wohnungsszene, seit über zwei Jahrzehnten in der diesbezüglichen linken Szene aktiv und hat einige Ideen im Köcher, um dem … Weiterlesen

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Rot-rot-grün in Berlin: Schröder/Fischer reloaded

Die Linkspartei versprach vor den Wahlen in Berlin einiges. Eine Entspannung des Wohnungsmarktes beispielsweise. Nun musste man zwar ziemlich blauäugig sein, um diesen Leuten etwas zu glauben, aber die Offenheit, mit der die Linken nach der Wahl jeden ernsthaften Anspruch … Weiterlesen

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„… sich beim Tanzen anständig zu verhalten.“

Unsere Jugend hat natürlich einen Anspruch auf moderne Musik, sie hat aber auch die Verpflichtung, sich beim Tanzen anständig zu verhalten. Das schrieb 1957 die DDR-Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus (Quelle: Manja Präkels, in „Vorsicht Volk!“, 2015). Das oder ähnliches wurde … Weiterlesen

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Warum ich kürzlich einen Schock erlitt

Kürzlich erlitt ich einen Schock. Ich erlitt ihn, weil ich mir völlig unvorbereitet Folgendes vergegenwärtigte: Andreas Geisel ist der Nachfolger von Martin Wagner. Der Reihe nach: Die GEHAG war von 1924 an eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft in Berlin. Sie baute in … Weiterlesen

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Berlinwahl: Warum wählen gehen? Oder: Das Faustrecht des Kapitals

Heute findet in Berlin die Landtagswahl statt. Ich war seit 1987 immer braver Wähler. Heute bleibe ich zuhause. Wenn ich die Politik in Bezug auf die Themen, die mich persönlich auf Landesebene am meisten interessieren – Wohnungs- und Verkehrspolitik – … Weiterlesen

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Warum wütend werden zu wenig sein könnte

Die Schriftstellerin Annett Gröschner wohnt seit 33 Jahren im Prenzlauer Berg. Nach ihrer Entmietung und Vertreibung bilanziert sie in der Berliner Zeitung (9.8., S. 22): „Die zunehmende Segregation ist politisch gefährlich und wird der Stadt langfristig teuer zu stehen kommen. … Weiterlesen

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Nochmal der Kreuzberger Büchertisch: Vom Briefeschreiben als Akt des Widerstands

Der Büchertisch ist ein nicht profitorientierter Buchladen in einem Kreuzberger Hinterhof, über den ich schon einmal hier berichtet habe. Er hat nun die Kündigung bekommen, der Eigentümer, ein britische Immobilienfonds, will mehr Gewinne einfahren. Zu diesem Thema hat der Tagesspiegel … Weiterlesen

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