Archiv der Kategorie: Gentrifizierung

Kluge Bemerkungen einer grünen Politikerin zur systematischen Ausbeutung

Ganz interessant, was Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin und von 2006 bis 2009 Fraktionsvorsitzende der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, aktuell im Tagesspiegel über Gentrification schreibt: 2016 wurden Baugenehmigungen für 25.063 Wohnungen erteilt, bis September 2017 für 17.817 Wohnungen. Das entscheidende … Weiterlesen

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Erstklassige Uferlage – äußerst ertragreich

In Berlin eigentlich nur noch eine Randnotiz: Die East Side Gallery, also der noch stehende Mauerteil auf Ostberliner Seite, soll in Teilen „weichen“, wie man sagt, weil dort ein Investor Luxuswohnungen bauen will. 62 Mietwohnungen „für Singles und Familien“ und … Weiterlesen

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Das Herz schlägt, Frankfurt lebt

Im Zentrum von Frankfurt wird gerade eine Altstadt gebaut. Schon die Formulierung zeigt den Irrsinn des Vorhabens, aber eine irrsinnige Idee führt heutzutage bekanntlich nicht zwangsläufig zu Kritik und zum Überdenken. Bemerkenswert ist die Öffentlichkeitsarbeit, mit der die Stadt dieses … Weiterlesen

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Mehr Mut

Der Tagesspiegel denkt über die Frage nach, ob Wohnhochhäuser die Wohnungsnot lindern können. Hochhäuser bedeuten einen erhöhten Bauaufwand, weil gesonderte Fluchtwege und nicht entflammbare Materialien eingesetzt werden müssen. Das ist aber letztlich egal, denn die Gewinnspannen sehen derzeit wie folgt … Weiterlesen

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Das Wunder der Süddeutschen Zeitung: linksradikal und rechtsradikal zugleich

Den Erfolg der Süddeutschen Zeitung macht unter anderem ihre Heterogenität aus. Während im Feuilleton sich auch sogenannte linksradikale Haltungen austoben dürfen, bleibt es im Wirtschaftsteil unter volkswirtschaftlichen Vorzeichen im Wesentlichen stramm neoliberal – anders ausgedrückt: menschenverachtend. Ein interessantes Beispiel für … Weiterlesen

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Vom irren Wohnungsmarkt in einem irren Land

„Meine These ist, dass Stadtentwicklung die neue soziale Frage ist.“ Das sagte kürzlich der Baustadtrat von Berlin-Mitte mit den schönen Namen Ephraim Gothe von der SPD. Es wäre schön, hätte er recht, denn dann gäbe es schon morgen eine Revolution, … Weiterlesen

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Kapitalismus in Aktion oder: Die Bestie im Spätkauf

Die Oranienstraße ist eine der wichtigen Einzelhandelsstraßen in Kreuzberg. Kleine, alteingesessene Läden neben neueren, fast durch die Bank kleinteilige Strukturen, keine Ketten. Das Berliner Stadtmagazin Zitty berichtet in der aktuellen Ausgabe („Was nun, Oranienstraße?“), dass die Mieten dort massiv steigen … Weiterlesen

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Die Volksbühne und das spannende Berlin

Die Berliner „Volksbühne“ wurde gerade unter dem Label „Glitzer zu Staub“ eine Zeitlang besetzt. Die Besetzer wandten sich gegen ein Berlin „des Standortmarketings, der Investitionsanreize, der sozialen Ausgrenzung, der Abschiebungen, der Gentrifizierung“. Eigentlich eine sinnvolle Sache: Ein linkes Theater besetzen … Weiterlesen

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Selbstermächtigung gestalten

Jutta Ditfurth bei einer Diskussion in Hamburg über G20 und die Folgen (aus: konkret, 9/17, S. 19) „Was wir in Berlin am 1. Mai überlicherweise tun, ist, da bin ich ganz offen, man schafft ein Territorium, damit sich Unzufriedenheit, Hass … Weiterlesen

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Verfügungsrecht über den Boden: Vom positiven Aspekt der Charta von Athen

Die Charta von Athen ist out, schon lange. Seit den 1960ern ist der totalitäre Aspekt dieser Stadtentwicklungsideen moderner Architekten as dem Jahr 1933 massiv kritisiert worden, völlig zurecht. Im Extremfall führten die Ideen der aufgelockerten und micht Luft und Sonne … Weiterlesen

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