Archiv der Kategorie: Städte

Berlin muss sich radikalisieren – Wer folgt auf Katrin Lompscher?

Die Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher ist zurückgetreten. Anlass waren geringfügige Steuervergehen. Deretwegen hätte sie nicht zurücktreten müssen. Vielleicht war sie auch müde.Es wäre verständlich, angesichts der reaktionären Phalanx aus rechten Politikern, professionellen Propagandisten des Kapitals, rechten Journalisten und Rechtsradikalen generell. … Weiterlesen

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Stadtplaner und die dritte Toilette

Die taz interviewt die Dortmunder Soziologin Nina Schuster „über Queere Stadtplanung“. Das Adjektiv „queer“ schreiben die tatsächlich groß. Frau Schuster sagt: Vielen Menschen, die in der Stadtplanung arbeiten, ist häufig gar nicht bewusst, dass sich Bedürfnisse unterscheiden. Sie gehen meistens … Weiterlesen

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#Wir haben Platz

In der Tat: Wir haben Platz. Berlin ist so locker bebaut, dass der Stadt ein paar Millionen Einwohner mehr guttun würden. Insbesondere außerhalb des S-Bahnrings, wie man sagt, weiß man oft nicht, ob man sich noch in einer Stadt oder … Weiterlesen

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Il faut tuer

1929 hielt Le Corbusier in Buenos Aires einen Vortrag zum Thema Städtebau und sagte: Il faut tuer la rue-corridor. Bedeutet so viel wie, man müsse die Korridor-Straße und überhaupt die Korridor-Stadt töten. Das meint die bis zur Moderne übliche Blockrandbebauung, … Weiterlesen

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Ein Lob an Köln

Wir sehen hier die Innenstadt von Köln, ein durchaus repräsentatives Bild. So sieht es aus, nachdem zehn Jahre zuvor ein Stadtarchiv eingestürzt ist. Das ist positiv gemeint, denn es zeigt sich ein Stück nicht definierter Boden mitten in einer naturgemäß … Weiterlesen

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Von Atelierbeauftragten im Kapitalismus

Kaum zu glauben, aber wahr: Der Maler Konrad Knebel malte dieses Bild 1977 in der DDR und nannte es „Straße mit Mauer“ (Öl auf Leinwand). Ich weiß nicht genau, wie wohlgelitten Knebel war, aber er bekam wegen dieses Bildes offenbar … Weiterlesen

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Über Enteignungen und die Ausbeuter von Berlin

Angesichts der gestrigen Berliner Demo gegen den „Mietwahnsinn“ mehren sich die Forderungen nach Enteignungen von Großkonzernen im Immobiliensektor. Nach repräsentativen Umfragen ist eine deutliche Mehrheit der Berliner dafür. Kommunale Wohnungen könnten vor Profitjagd geschützt werden und es bestünde keine Notwendigkeit … Weiterlesen

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Camillo Sitte: Von kurvigen und geraden Empfindungen

Ein Architekturkritiker schrieb im Jahr 2007: „…wir empfinden deutlich den ungeheuren Unterschied, der zwischen den uns heute noch erfreuenden alten Plätzen und den einförmigen modernen besteht … Geradlinigkeit und Rechtwinkligkeit sind nun allerdings Merkmale empfindungsloser Anlagen…“ Und, ebenfalls in Bezug … Weiterlesen

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Vom neuen Sinn der Materie

Interessante These von Roger Behrens (oder von ihm wiedergegeben) in seiner Kritischen Theorie der Stadt: Einerseits gibt es in der Stadt ein Verschwinden der Materie, das um 1900 einsetzte. Während das Wasser vorher aus dem Brunnen gezogen und das Abwasser … Weiterlesen

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Von der Verwertung oder: Wer hat den höchsten?

Ein angenehmer Artikel von Niklas Maak in der FAZ über den geplanten Neubau eines Wolkenkratzers für die Bank JP Morgan in New York. Architekt ist der Supermann Norman Foster. So weit, so wenig erwähnenswert. Interessant wird die Gemengelage, weil auf … Weiterlesen

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