Archiv der Kategorie: Städte

Über Enteignungen und die Ausbeuter von Berlin

Angesichts der gestrigen Berliner Demo gegen den „Mietwahnsinn“ mehren sich die Forderungen nach Enteignungen von Großkonzernen im Immobiliensektor. Nach repräsentativen Umfragen ist eine deutliche Mehrheit der Berliner dafür. Kommunale Wohnungen könnten vor Profitjagd geschützt werden und es bestünde keine Notwendigkeit … Weiterlesen

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Camillo Sitte: Von kurvigen und geraden Empfindungen

Ein Architekturkritiker schrieb im Jahr 2007: „…wir empfinden deutlich den ungeheuren Unterschied, der zwischen den uns heute noch erfreuenden alten Plätzen und den einförmigen modernen besteht … Geradlinigkeit und Rechtwinkligkeit sind nun allerdings Merkmale empfindungsloser Anlagen…“ Und, ebenfalls in Bezug … Weiterlesen

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Vom neuen Sinn der Materie

Interessante These von Roger Behrens (oder von ihm wiedergegeben) in seiner Kritischen Theorie der Stadt: Einerseits gibt es in der Stadt ein Verschwinden der Materie, das um 1900 einsetzte. Während das Wasser vorher aus dem Brunnen gezogen und das Abwasser … Weiterlesen

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Von der Verwertung oder: Wer hat den höchsten?

Ein angenehmer Artikel von Niklas Maak in der FAZ über den geplanten Neubau eines Wolkenkratzers für die Bank JP Morgan in New York. Architekt ist der Supermann Norman Foster. So weit, so wenig erwähnenswert. Interessant wird die Gemengelage, weil auf … Weiterlesen

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Adorno und das Berliner Schloss

Adorno ist nicht tot. Erst jüngst schrieb er zum aktuellen Wiederaufbau des barocken Berliner Stadtschlosses das hier (aus: Der missbrauchte Barock, 2018): Dem kritischen Bewusstsein nicht weniger als der Entzauberung der Welt fiel das Ornament zum Opfer. Das ohnehin geschwächte … Weiterlesen

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Bauen im Kontext als Beruhigung des schlechten Gewissens

Bauen im Kontext als Begriff soll suggerieren, dass man auf seine Umgebung, auf seine Umwelt Rücksicht nimmt. Hört sich gut an und deshalb wird der Begriff gerne angeführt, wenn es Bedenkenträgern darum geht, ein Gebäude zu verhindern. Mir scheint allerdings, … Weiterlesen

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„Für Sozialismus auf dem Wohnungsmarkt“

Ein hervorragendes Interview im Tagesspiegel mit Leute der Interventionistischen Linken. Sie fordern das Selbstverständliche, was in einer neoliberalisierten Gesellschaft naturgemäß als linksradikal gilt. Ein paar Auszüge: Wir wollen den Markt nicht regulieren, wir wollen ihn abschaffen. Wir sehen die privaten … Weiterlesen

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Bauen in München: „Vom Gemeinwohlgedanken verabschiedet“

Die formidable Laura Weißmüller rezensiert in der Süddeutschen Zeitung (März 2018) eine Münchner Ausstellung zum „Wohnungsbau in Bayern 1918 – 2018“ im Architekturmuseum der TU München. Heraus kommt eine für die Süddeutsche ungewohnte Investorenschelte: Will der Staat, dass seine Bevölkerung, … Weiterlesen

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Gerhard Matzig und die Stadt für alle

Gerhard Matzig fordert in der Süddeutschen Zeitung den “uneingeschränkten Zugang in die Stadt“ (27.2, S. 9). Allerdings nicht in Bezug auf vertretbare Mieten, was man bei einer Münchner Redaktion vermuten könnte. Nein, es geht um den freien Zugang für Autos, … Weiterlesen

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Das Herz schlägt, Frankfurt lebt

Im Zentrum von Frankfurt wird gerade eine Altstadt gebaut. Schon die Formulierung zeigt den Irrsinn des Vorhabens, aber eine irrsinnige Idee führt heutzutage bekanntlich nicht zwangsläufig zu Kritik und zum Überdenken. Bemerkenswert ist die Öffentlichkeitsarbeit, mit der die Stadt dieses … Weiterlesen

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