Archiv der Kategorie: Lebensweisen

Alles ist relativ

Heute wird ja gerne behauptet, der Smart sei ein „Kleinstwagen“, so die offizielle Kategorie. Wie sich die Perspektiven doch verändert haben: (Foto: genova 2019)

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Vom Kragen

Kürzlich hörte ich irgendwo im Radio ein Feature über rechtsradikale Parteien. “Ohne Kragen verlasse ich nicht das Haus“ sagte plötzlich jemand, ich glaube von der „Jungen Alternative“, der Jugendorganisation der AfD. Der Satz ist nicht unsympathisch, auch wenn er von … Weiterlesen

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Verkaufe sozialkritisches Bild von Gerhard Richter

Nabend allerseits, da ich finanziell gerade unter Druck, wie man sagt, stehe, verkleinere ich meine Kunstsammlung und trenne ich mich schweren Herzens von diesem Övre von Gerhard Richter: Der Meister hat es 1973 gemalt, Öl auf Leinwand, 1,20 x 0,80 … Weiterlesen

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Für eine Anzugspflicht in Museen

Ein neues Museum in irgendeinem ostarabischen Staat: Der einzige gut angezogene Besucher ist der Mann links in dem Kleid und mit Mütze. Die anderen laufen in dieser merkwürdigen Touri-Kleidung im International Style herum. Zum einen ist das ein sonderbarer Kontrast … Weiterlesen

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Von der deutschen Unmöglichkeit der Aufstockung

Mein Respekt gilt Leuten, die solche Häuser bauen: Keine ausgebildeten Architekten, keine Statiker,  keine Bürokraten. Man braucht Wohnraum und schafft ihn sich, indem man aufstockt. Viele Flüchtlinge in Deutschland verstehen das deutsche Wohnungsproblem nicht: Jahrelang wird ihnen erzählt, dass Wohnungen … Weiterlesen

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Neues von der Modemesse Tiflis

Trainingshose mit beigefarbenem Jackett,  dazu Spiegelglassonnenbrille und Hipsterbart. Die Zahl auf der Hose ist eine chiffrierte Beschreibung der Unterhosengröße (52=XXXXL). Wichtig dabei: Der Griff zum Gesäß im Fünf-Sekunden-Intervall. Einfach, um zu prüfen, ob noch alles da ist. Tiflis ist das … Weiterlesen

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Vom unrettbaren Verlorensein

Es soll hier kurz um Susanne Kablitz gehen. Susanne Kablitz hat am 10. Februar 2017 in ihrem Blog einen Beitrag mit dem Titel „Dieses Land ist unrettbar verloren“ publiziert. Am 11. Februar hat sie sich das Leben genommen. Sie war … Weiterlesen

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It´s a weasel world

Der Neoliberale Friedrich August von Hayek im Jahr 1979: „Wir verdanken den Amerikanern eine große Bereicherung unserer Sprache durch den bezeichnenden Ausdruck ´weasel-word`. So wie das kleine Raubtier, das auch wir Wiesel nennen, angeblich aus einem Ei allen Inhalt heraussaugen … Weiterlesen

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Wir arme kleine Kinder von Berlin

Der Tagesspiegel über die erwartete Temperaturzunahme wegen des Treibhauseffektes in Berlin: Jetzt könnte man sagen: Prima, wenn es immer wärmer wird, packen wir eben die Badehose ein und fahren raus nach Wannsee. Doch besonders alte Menschen, Kranke und kleine Kinder … Weiterlesen

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Analoge Kommunikation

Man läuft durch das theoretisch vertraute eigene Stadtviertel und schaut dabei unentwegt auf den Bildschirm seines Smartphones: alles vertraut. Versehentlich blickt man einmal kurz auf: fremde Welt. Gehe ich mit offenen Augen durch die Stadt, sehe ich alle naselang Sätze … Weiterlesen

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