Archiv des Autors: genova68

„… immer auf dem bekannten Wege“

Goethe berichtet in der Italienischen Reise über seinen abendlichen Aufbruch am Brenner mit der Kutsche Richtung Süden: Ich packte ein und um sieben fuhr ich vom Brenner weg. Wie ich gehofft hatte, ward die Atmosphäre Herr der Wolken und der … Weiterlesen

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Verfügungsrecht über den Boden: Vom positiven Aspekt der Charta von Athen

Die Charta von Athen ist out, schon lange. Seit den 1960ern ist der totalitäre Aspekt dieser Stadtentwicklungsideen moderner Architekten as dem Jahr 1933 massiv kritisiert worden, völlig zurecht. Im Extremfall führten die Ideen der aufgelockerten und micht Luft und Sonne … Weiterlesen

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Kurze Bemerkungen über das, was man sieht, wenn man hochguckt

Doch was Tag sei, wissen wir Kimmerier kaum. In ewigem Nebel und Trübe ist es uns einerlei, ob es Tag oder Nacht ist; denn wieviel Zeit können wir uns nter freiem Himmel wahrhaft ergehen und ergötzen? Das schreibt Goethe in … Weiterlesen

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o.T. 379

Die Welt ist spätestens seit Erfindung der Sprache voller Rätsel. Hier, gefunden in Berlin, dankenswerterweise einmal nicht. Da fordert jemand, der wohl Kieler ist oder zu der Stadt einen persönlichen Bezug hat, eine Liege für seine Stadt. Vielleicht gibt es … Weiterlesen

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Vom vollen Boot, vom Berliner Weltklima und vom Totalversagen

Zwei Meldungen, die das doppelte Desaster Berlins gut beschreiben. Erstens berichtet Laura Weissmüller in der Süddeutschen Zeitung, dass die offiziellen Wohnungsbauzahlen der Überprüfung nicht standhalten: Vergangenes Jahr wurden offiziell 8.200 Wohnungen geplant, aber nur 900 befanden sich im Bau oder … Weiterlesen

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Von Rom und von der Marke Rom

Der meist kluge Thomas Steinfeld berichtet in der Süddeutschen Zeitung (19. Juli, S. 9) von den immer massiver werdenden Touristenströmen in manchen italienischen Städten (vor allem wohl Venedig, Florenz, Rom und die bekannten Verdächtigen in der Toskana) und über die … Weiterlesen

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Urlaubstipp: Mit Vollgas nach Marzahn

Man könnte das Bild als Visualisierung der Apokalypse deuten: Dreispurig mit Vollgas nach Marzahn, als Ausweg bieten sich nur ein Parkhaus und ein Industriegebiet an. Der suburbanen Wüste nicht nur ästhetischer Dauerkatastrophen ist nicht zu entkommen. Oder man erkennt in … Weiterlesen

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Ästhetik des Widerstands

Attraktive Bilder in der Printausgabe des Stern letzter Woche, es geht um die G20-Randale. Man  bemerkt deutlich die Diskrepanz zwischen den Bildern und dem Text. Während die Autoren versuchen, den Schrecken, das Entsetzen über die Plünderungen zu vermitteln, zeigen die … Weiterlesen

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Endlich eine Forderung, der man vollen Herzens zustimmen kann

(Foto: genova 2017)

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Was der Islam mit einem Wasserschlauch zu tun hat

Der Deutschlandfunk erklärt derzeit den Islam, Sure für Sure. Ein nettes Unterfangen, wird so doch Leuten wie mir das Religiöse nähergebracht. Ich bin leider immer wieder frustriert über das Kindergartenniveau, das einem im Koran entgegenschlägt, wie man sagt. Die Banalität … Weiterlesen

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