Schlagwort-Archive: arch+

Kein guter Werkstein: Hans Kollhoff und der Antisemitismus

In Berlin trägt sich gerade ein Architekturstreit zu. Der ist interessant, weil sich hier Architektur und Literatur treffen. Dazu kommt ein bedeutsamer Name. Beginnen wir mit der Literatur. Dem Architekten Hans Kohllhoff wird Antisemitismus vorgeworfen. Warum? Weil er in den … Weiterlesen

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Von Germania nach Neuteutonia

Der Architekturtheoretiker Nikolaus Kuhnert in der arch+ (Nr. 229, 2017, S. 7 ff.) über die Diskussionskultur der deutschen Architekten nach 1945: Den deutschen Architekten fehlte eine avancierte Terminologie, sie waren ausgebildet nach dem Motto der Rudolf-Schwarz-Debatte der 1950er Jahre: „Bilde … Weiterlesen

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Architektur und Dogma 4 – „keine Sprache mehr, nur noch Pragmatik“

Das deutsch-italienisch Architekturbüro Kühn-Malvezzi hat sich vor einiger Zeit beim Wettbewerb fürs Berliner Stadtschloss beteiligt. Ich hatte das nach kurzem Wundern  wieder vergessen, jetzt begründeten die drei ihren Schloss-Entwurf in archplus (Nr. 214, Supplement): „Die für uns entscheidende Lehre von … Weiterlesen

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1950

Mit der Architektur der 1950er Jahre in Deutschland ist das so eine Sache. Wie ist die einzuordnen? Die offizielle Lesart ist ja die: Die junge Bundesrepublik wollte sich von allem Mackertum lossagen und übte sich deshalb auch architektonisch in Bescheidenheit. … Weiterlesen

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