Mob gegen Mob, die zweite

Ein recht skurriles Video: Teilnehmer einer Pegida-Demo in Potsdam wollen per Bus abreisen und werden von Gegendemonstranten gestoppt. Ihr Bus wird beschädigt. Im Bus sitzt der rechte Mob und kommentiert, vorm Bus steht der linke Mob und randaliert.

Man stelle sich vor, die Polizei hätte den Bus nicht geschützt.

Dass die Pegidianer so sind, wie sie sind, ist bekannt. Dass Leute, die sich angeblich für linke, bessere Verhältnisse einsetzen, in Teilen ein genauso faschistischer Mob sind, wird ab Minute 18:20 offensichtlich. Leute, die ihre Aggressivität wohl therapeutisch behandeln lassen müssten, setzen sie gegen rechts ein und sind dann die Guten.

Vermutlich haben die Leute im Bus mit denen vorm Bus und umgekehrt mehr gemein, als diesen und jenen lieb ist.

Es erinnert mich an diesen Artikel über so genannte linke Antifaschisten, vor Jahren in Neukölln beobachtet.

Linker Mob gegen rechten Mob. Oder präziser: Mob gegen Mob. Nichts weiter.

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20 Antworten zu Mob gegen Mob, die zweite

  1. hANNES wURST schreibt:

    Go, Potsdam, go! Ich weiß überhaupt nicht was mit Dir los ist, Dir wäre es also lieber wenn diese rechten Zecken in aller Seelenruhe durch die Stadt flanieren, so wie in Dresden? Die Pegida Anhänger sind totale Schisser (hört man ja auch in dem Video), ein paar Steine auf den Bus und sie kacken sich die Hose voll. Logisch, denn die rechte Mentalität wurzelt in Angst, Angst vor dem Verlust von Privilegien, Identität, Angst vor Veränderung. Die netten linken Demonstranten sind mir auch viel sympathischer als der rechte Mob, z. B. hier: http://www.vice.com/de/video/hooligans-vs-salafisten-krawalle-in-koeln-881

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  2. Gutmensch schreibt:

    Genova tickt – wie jeder Antideutscher – irgendwann nach ganz rechts aus.
    Sowas sah man ja schon bei Elsässer.
    Ich gebe höchstens ein halbes Jahr, bis JF, Elsässer, Achgut und/oder PI hier verlinkt werden.

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  3. dame.von.welt schreibt:

    Erscheint mir als aus der Schöngeisterbahn kommentiert, lieber Genova.
    Ich habe immer Gewalt als Demonstrationsmittel abgelehnt und selbst nie angewandt, muß aber einräumen, daß mir daran leise Zweifel kommen.

    Aus zwei Gründen: Demonstrationen schaffen es nur dann in die Medien und damit in die Öffentlichkeit, wenn es entweder Zehntausende sind oder wenn Steine fliegen. Der zweite Grund ist auch aus der Schöngeisterbahn (weil derzeit für Demoteilnahme zu wenig gesund): ich bin sowas von scheißfroh, wenn sich die Nazis fürchten: Danke, liebe Antifa!

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  4. einer von jenen schreibt:

    Schwierig. Die „Mob=Mob“-Gleichung scheint mir auch verkürzt, andererseits bin ich speziell von meiner lokalen Antifa (in Leipzig) gerade auch ein bissel angenervt. Naja, ihre Militanz-Debatten müssen die Leute selber führen, ich selbst steck in diesen Kreisen nicht so drin. (Debatten laufen teilweise auch schon, z.B.: https://www.inventati.org/leipzig/?p=3415 )

    Ansonsten drängen sich die Faschos sich als Problem derzeit geradezu auf. Da muss man sich pragmatisch mit auseinandersetzen – das ginge aber auch mit einem geringerem Maß an moralischem Furor.

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  5. Gutmensch schreibt:

    Nazi-Blockaden sollten eine antifaschistische Sebstverständlichkeit sein. Für die Pegidisten sollte es keine ruhige Homezone geben.
    Darüber hinaus ist es überfällig, dass die Linke endlich eine konstruktive Militanzdebatte führt.
    Die irische Sinn Fein wäre heute nicht so stark, wenn sie nicht auch auf die militante Option gesetzt hätte.

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  6. genova68 schreibt:

    Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung ist das eine, das kann man diskutieren. Was setzt man ein, welche Folgen hat das. Eine uralte linke Diskussion.

    Es geht hier nicht einfach um Blockaden. Wäre das so, hätte ich den Artikel nicht geschrieben. Ich habe oben das Video verlinkt und auf die Szenen ab 18:20 verwiesen. Die Gewaltaffinen hier im Kommentarberiech mögen erklären, ob sie das – die Scheiben des Busses einschlagen, dabei Verletzungen in Kauf nehmend, den Bus stoppen wollen, als nächstes vielleicht die Insassen lynchen – ok finden, ob das ein heldenhafter Kampf gegen Rechts ist. Ich sehe es nicht so. Ähnlich der verlinkten Beschreibung der Auseinandersetzungen in Neukölln. Gewalt gegen Sachen ist das eine, Gewalt gegen Menschen ist heikel, das ist meines Erachtens nur in Ausnahmenfällen legitimiert oder wenns gegen Leute wie Hitler geht. Und wenn ich die Busscheiben mit unzähligen Steinen zerdeppere und nach dem erfolgreichen Anhalten die Gewalt sicher nicht zuende wäre, kann man das ablehnen.

    Hannes,
    du hast mir auch schon erzählt, dass du es falsch findest, eine angemeldete NPD-Demo überhaupt nur zu blockieren, es sei schließlich deren Recht, zu demonstrieren. Jetzt plötzlich Gewalt. Ein lustiger Gesinnungswandel.

    Ins TV kommt man, wenn Steine fliegen. Ja, aber mit welchem Effekt. Also schmeißen die Gegendemonstranten montags in Dresden am besten auch Steine. Als wenn das irgendwas positives bringen würde.

    Blockaden, ziviler Ungehorsam etc, in Wackersdorf der Zaun als Feindobjekt, das ist alles eine andere Nummer.

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  7. hANNES wURST schreibt:

    @genova: Das ist richtig. Lass sie ihr verfassungsgemäße Demonstrationsrecht ausüben (kann ja keine was machen wenn es so voll ist dass sie nicht vom Fleck kommen), keile dann ihre Busse ein und werfe Ihnen Steine an die Frontscheiben, das war und ist meine Meinung. Vor einem Jahr dachte ich noch, man sollte speziell in Düsseldorf die paar Männekens doch krakeelen lassen, aber speziell seit Sylvester bin ich für Opposition, auch für illegale Optionen (ich selber mache natürlich nichts, zu faul und zu ideenlos). Dieses laute Aufjauchzen der Rechten nachdem sie meinten einige ihrer Vorurteile wären in Köln bestätigt worden verursachen mir Kotzreiz, die Bürgerwehren, Pegida und die Hogesa Deppen erinnern mich an die SA in den frühen 20ern. Hätte man die vom Marschieren abgehalten, wäre vielen Menschen Vieles erspart geblieben. Und Du kannst mir kaum verklickern, dass Du Gewalt ganz grundsätzlich ablehnst, ich glaube z. B. kaum dass Du das Attentat von Georg Elser kategorisch verurteilst. Dieses liegt natürlich auf dem Spektrum des Widerstands gegen rechte Machtausübung irgendwo am anderen Ende. Aktuell finde ich massive Behinderung von Demonstrationen, Drohgebärden, Sachbeschädigung in Ordnung. Körperverletzung nicht, ich bedauere es wenn es auch dazu kommt, vor allem wenn es mit Vorsatz geschieht. Aber das Spektrum ist fließend, vom Einkessel des Busses über Straßenschlachten bis zum Bürgerkrieg. Warum Steine werfen in Wackersdorf eine andere Nummer sein sollte, erschließt sich mir nicht – nur weil es da gegen Staat und Polizei geht – scheinbar Feinde die Dir nicht so nah sind wie die armen Pegida Deppen im Bus? Ich habe mir die kompletten 20 Minuten angesehen und den Trash den die da von sich geben hast Du gar nicht kommentiert, deren Gewaltbereitschaft ist offensichtlich aber sie waren eben in der Minderzahl und Nazis müssen in der Überzahl sein sonst verkriechen sie sich im Bus.

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  8. h.z. schreibt:

    Zuvor wurde eine Sitzblockade der Gegendemonstranten gewaltsam von der Polizei aufgelöst, um die Abreise der Pegida-Leute sicherzustellen. Kann man auch auf youtube nachsehen. Sitzblockaden sind ja gemeinhin die gefährlichste Form linksradikalen Terrors. (nein, genug jetzt der Polemik)

    Mich beeindruckt das mit dem Video dokumentierte polizeitaktische Versagen. Die Interventionen der Einsatzkräfte enden an der Grenze des zuvor administrativ festgelegten Einsatzraumes, ersichtlich geworden an den „Hamburger Gittern“ ab Minute 18:35. Dort fliegt der erste Stein, ein Polizist nimmt das wahr, verschwindet aus dem Bild, das war’s dann. Ich habe fünf Einschläge gezählt, wovon drei erkennbar auf einen einzigen Idioten zurückzuführen sind. Der Busfahrer ist von dort weg auf sich alleine gestellt und durchbricht die Widerstandslinie – nun in einer ausgeprägten Notlage – seinerseits mit Gewalt. 50 Meter weiter ist der Spuk vorbei.

    Daraus einen linken Mob zu konstruieren, halte ich für schlichtweg faktenwidrig. Meines Erachtens gebührt der Polizeiführung erhöhte Aufmerksamkeit, sie hat sich’s auch angesichts der Silvesternacht in Köln redlich verdient. Mehr Analyse, weniger Vermutung – wäre mein Appell.

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  9. genova68 schreibt:

    hz,
    ich habe mindestens 50 Einschläge gezählt. Sie müssen den Ton anstellen.

    hannes,
    ich habs ja oben geschrieben: Gewalt grundsätzlich abzulehnen, ist dämlich, selbst Art. 20 GG macht das nicht. Bei den Steinen gegen den besetzten Bus hat für mich schon fast Lynchqualität. Bei Wackersdorf habe ich den Zaun erwähnt, keine Steine, bitte genau lesen. Steine auf Menschen werfen halte ich eigentlich immer für ein no go. Aber das kann man offenbar auch anders sehen. Ich habe schon x-fach sogenannte Linke real erlebt, die aggressiv Körperverletzung begehen im Namen der guten Sache.

    Gewalt kann es übrigens auf beiden Seiten geben. Wenn die Rechten mal auf die Idee kommen, linke Demos zu sabotieren, wird es lustig.

    Die Gewaltbereitschaft der Pegidas und Nazis ist klar, das war gerade nicht mein Thema. Das sind sowieso die Gegner.

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  10. h.z. schreibt:

    achwas! das video hat ton?

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  11. einer von jenen schreibt:

    @ genova: Ich würde pauschal Gewalt weder bejahen noch ablehnen. Gewalt ist kein Gegenstand, sondern eine Art menschlichen Verhaltens – und ob das Verhalten nun sinnvoll ist, hängt immer vom Kontext ab.
    Da scheint mir auch der Denkfehler vieler „militanter“ Linken zu liegen: dass sie eben Gewalt als Gegenstand sehen, als eine Art Werkzeug, wo es immer wirksamer ist, mit diesem Werkzeug zu arbeiten als ohne.
    Was so schon mal rein pragmatisch nicht stimmt: Wenn man einen Naziaufmarsch blockiert, ist es oft besser, dass gerade mal nichts passiert, statt dass Leute zwanghaft Action machen. Wenn aus einer Menge mit Sachen geworfen wird, wird die in der Regel sehr schnell geräumt. Und die übliche Taktik „Mülltonnen anzünden, zwei-drei Steine werfen und dann schnell wegrennen“ ist auch nicht sooo wahnsinnig wirkungsvoll.

    Als Pauschalurteil würde ich der „Mob=Mob“-Aussage nicht zustimmen, auf konkrete Aktionen ist sie oft gar nicht so verkehrt – wie eben beim obigen Beispiel. Als rhetorische Figur ist die Gleichsetzung auch ganz wirkungsvoll, die kann man polemisch nutzen. Sie funktioniert aber auch bloß deshalb, weil beide Seiten eben nicht gleich sind. Wenn du ´ner Horde Nazihools entgegenbrüllst „Ihr benehmt euch wie die Nazis!“, würden die das wahrscheinlich nicht als Kritik auffassen…

    Von daher: Ich bin bei vielen Aktionen auch angenervt. Andererseits ist klar, welche Seite mir sozial und ideologisch nähersteht. Wenn Antifas Scheiße bauen, geh ich immer noch davon aus, dass sie es aus einer grundlegend humanistischen Haltung heraus machen, und dass es insofern immer noch eine gemeinsame Diskussionsgrundlage gibt, auf die ich mich beziehen kann, wenn ich sie kritisiere.

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  12. genova68 schreibt:

    Schön gesagt, danke. Welche Seite mir nähersteht, weiß ich ja auch. Manche Sachen muss ich nicht betonen, denke ich mir so generell. Das konkrete Verhalten in beiden geschilderten Fällen ist nur noch schwer unterscheidbar: in Überzahl auf Leute losgehen.

    Als Pauschalurteil war das auch nicht gemeint, weder Neukölln noch Potsdam. Aber gerade vor dem Anspruch, antifaschistisch zu sein, kann man sich solches Verhalten nicht leisten.

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  13. besucher schreibt:

    Du bist also demzufolge ein prodeutscher CDU-Wähler, stimmt’s? Grüß mir die Merkel.

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  14. besucher schreibt:

    nehmt doch ein paar Marokkaner und Algerier mit, die hauen den Pegidisten ordentlich auf die Fresse, das sind nicht so Weicheier wie ihr.

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  15. genova68 schreibt:

    endlich mal ein konstruktiver vorschlag :-)

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  16. einer von jenen schreibt:

    Dann sind wir uns wohl weitgehend einig. Ich schieb noch eine Korinthenkackerei hinterher: Die Pegidisten in den Bus mögen unsympathische Leute mit dummen Ansichten sein – andererseits haben sie in der Situation gar nicht die Möglichkeit, als Mob zu funktionieren. Insofern haut das „Mob gegen Mob“ auch nicht hin. Kann man der Fairness halber auch mal feststellen…

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  17. Garfield schreibt:

    stimmt, die PEGIDA Leute SIND Pisser. Das sind eben keine „normalen“ rechten Schlaegertypen, sondern „gutbuergerliche“ Spiesser aus der Mitte der Bevoelkerung, deren Hass sich v.A. aus Angst speisst. Aber das ist eben das Problem.

    Den restlichen s/w-Denkern i.d. gesellschaftlichen Mitte, fuer die schon EU-Politik „linke Indoktrination“ ist, wird damit „klar“ gezeigt, wer hier die „wahren“ Uebeltaeter/Unruherstifter sind …
    mit solchen Aktionen wird Pegida`s vermeintliche Underdog-Rolle, der „David vs. deh ‚politisch koffekten Goliath‘ auf Regierungs-Linie“, noch gestaerkt.

    MMN, in der Form geschenkte PR

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  18. genova68 schreibt:

    Deren Hass speist sich aus Angst, gut möglich, und dazu braucht es Feindbilder. Eines davon ist der linksversiffte Staat, der sich auch in Form von linken Gegendemonstranten mitteilt, die jener bezahlt. Die im rechten Spektrum mittlerweile massenhaft vertretene Vorgehensweise ist die: Die linke Elite, die Lügenpresse und die Moslems wollen das deutsche Volk austauschen, deshalb müssen wir uns wehren, auch mit Gewalt, Richtung Staatsstreich. Das Volk hat es noch nicht so richtig kapiert und zieht nicht mit. Gewalt gegen diese Leute legitimiert deren Umsturzdenken. Es bekräftigt sie in ihrer Haltung, dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen und sich wehren müssen.

    Insofern kann man die linken Hampelmänner im Video als PR für rechts betrachten. Die Vorlage liefert Weimar.

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  19. elhongo schreibt:

    Das Video schon ab 17:00 anzuschauen ist um einiges erhellender als nur die letzte Eskalation.

    MIT DEM KNÜPPEL IN DIE FRESSE VOLL REIN MANN

    18:04 https://de.wikipedia.org/wiki/World_War_Z

    HAU IHM DOCH EINFACH EIN IN DIE FRESSE

    NOCHEINMAL

    die haben keine schonung mehr verdient!!!!11!!!

    18:37 LOL

    FAHR! ÜBER SIE!

    Das ist SA. So sehen die heutzutage aus. Wenn die einen Bus Antifas in die Ecke treiben, wird abgeschlachtet. Das ist der Unterschied zwischen denen und den Antifas.

    Die Antifas im Osten sind zur Zeit auf Krawall gebürstet wegen Connewitz, das war vmtl ein großer Teil der Primärmotivation dort. Bei Magdeburg ja auch, das war schon krass im dunkelroten Bereich (schwere KV) aber andererseits waren die Angegriffenen wohl lokal berüchtigte Nazihools, also kein Bus voll ziviler Blödbürger.
    Wenn sich Schlägertypen schlagen und es hilft, daß weniger andere geschlagen werden, scheint mir das ein fairer Deal zu sein. YMMV.

    Das eskaliert jetzt wohl noch ein bißchen vor sich hin. Köln hat echt ein Scheißjahr erwischt, Karneval knallts vielleicht, dann ist Europa im Arsch; dann ist ein zumindest zeitweiliges Überkippen in offenen Faschismus nicht mehr zu verhindern.

    Köln müßtest du weitaus minutiöser aufdröseln, als du es hast, oder laß es einfach ganz sein weil es nix bringt das oberfächlich zu bearbeiten. Mehr Primärquellen, weniger Analzysten und bei letzteren weit mehr aus der Gegend oder zumindest aus dem tiefen Westdeutschland. Daß speziell an einem Ort Leute – egal welchen Kategorien sie zugeordnet werden können – völlig freidrehen, kannst du nicht ohne den Ort erklären.

    Oder ganz, ganz einfach:
    Wären alle Betrunkenen auf der Domtreppe frühzeitig weggeschickt oder weggeschafft worden, wäre vermutlich nix anderes passiert als immer: ein Haufen Frauen begrabscht und Taschendiebstähle im Dutzendpack, mit 90% respektive 30% Dunkelziffer.

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  20. Garfield schreibt:

    naja, bei vielen Linken ist es ja zugegebenermaßen auch nicht anders. Alles was nicht ins eigene Schema passt ist „rechts“, egal ob Nazi oder neoliberal…
    s/w-Denken, bei PEGIDA halt umgekehrt – was nicht in ihr völkisch-nationalistisches Lager passt ins „links“ – „die linke CDU“ hört man ja schon regelmäßig.

    Dazu kommt, mit den 68ern sind inzw tatsächlich viele linke Ideen zwar im ‚Establishment‘ angekommenen, müssen für die Bevölkerung aber noch „subventioniert“ werden; und von Europa- bis zu Gender-Themen oft mehr gut gemeint als gemacht

    Vgl mit Weimar – ok… vllt auch die 68er – nur daß diesmal nicht die Jugend gg alten Muff, sondern ein selbsternanntes „Volk“ gg Alles & Nichts auf die Straße zieht … wie auch immer: Außenseiter = rebelisch = cool (deshalb auch die Beliebtheit Putins bei den xxxIDAs…?)

    „Lügenpresse“ hin oder her, „den“ Medien fällt hier MMN nur auf die Füße, was sie i.d. Gesamtheit selbst verbockt haben.
    Guckt man sich 90% Berichterstattung der lezten Jahre an, @NATO, die 5/6 Kriege – jo, Kritik gab’s vereinzelt immer i-wo – aber im Vgl mit dem eigenen Anspruch… über kurz oder lang musste es eigtl so kommen, daß Rattenfänger mit simplen, „klaren“ Antworten fette Beute machen.

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