Norddeutschland: Anmerkungen zu einer Kulturnaturkatastrophe

Es ist jeden Sommer das Gleiche: Der deutschlandweite Verkehrsfunk meldet lange Staus auf den Autobahnen Richtung Norden. Hinter Hannover und hinter Osnabrück wird das Autoaufkommen dichter. Es handelt sich hierbei – das haben meine Recherchen zweifelsfrei ergeben – um sogenannte Urlaubsstaus. Es gibt offenbar viele Menschen, die nach Norddeutschland fahren, um dort Urlaub zu machen. Das wirft Fragen auf.

Der Gedanke ist an sich flüchtig und kaum denkbar: Urlaub in Norddeutschland. Die schönsten Wochen des Jahres, wie man sagt, in Norddeutschland verleben. Wozu ist Urlaub gut? Erholung, Sonne, Wandern, Landschaft, Köperertüchtigung, Kultur, regionale Küche: All das können Anliegen für einen Urlaub sein. Aber in Norddeutschland? Was also bringt erwachsene und bislang nicht für unmündig erklärte Menschen dazu, hunderte von Kilometern in eine Landschaft und in eine Kultur zu fahren, wie sie dumpfer, wie sie öder, wie sie einschläfernder und wie sie also menschenfeindlicher nicht sein könnte? In eine Katastrophenlandschaft und in eine Katastrophenkultur mit einem durch und durch katastrophalen Wetter zu reisen? Dröseln wir die Problematik auf.

Was heißt Landschaft? Was man in Norddeutschland außerhalb von Städten antritt, nennt man behelfsmäßig „Landschaft“. Doch der Begriff widersetzt sich der gewohnten Verwendung: Landschaft im herkömmlichen Sinn existiert dort nicht, alles ist nur zweidimensional. Alles, was man sieht, wenn man in Norddeutschland umherfährt, sind entfernt ein paar Baumkronen, davor Acker, dahinter Acker. Es gibt keinen Raum, es gibt nur das Nichts. Und zwar aus der Perspektive des Reisenden nicht etwa mal eine Viertelstunde, in der man eine Ebene durchquert. Nein, Stunden, Tage, immer. Der Süddeutsche verliert im Norden sein Gefühl für Raum und somit für Zeit. Der Norddeutsche hat beides wahrscheinlich nie bessessen.

Die Erfahrung von Topographie geht dem Norddeutschen zwangsläufig ab. Die Erfahrung von Raum, von Verhältnissen in ihm, ebenso. Das glücksbringende Gefühl, einen Talkessel zu durchfahren, ihn auf der anderen Seite leicht ansteigend zu verlassen und eine Natur- und Kulturlandschaft dadurch erfahren zu haben, also im buchstäblichen Rückblick auch einen Bruchteil des eigenen Lebens zu sehen, eine Ahnung von Nähe und Distanz zu bekommen, die Frucht der Arbeit in Form der geleisteten Bewegung, inklusive einem Gefühl von Geborgenheit, die ständigen Perspektivwechsel, die buchstäblich den Horizont erweitern: All diese Erfahrungen sind in Norddeutschland noch nie gemacht worden. Es ist traurig. Ich denke, dass in Norddeutschland Sozialisierte diese Erfahrung im Erwachsenenalter auch nicht mehr machen können, selbst wenn sie nach Süddeutschland ziehen. Es fehlt ihnen das sensuative Instrumentarium, das maßgeblich im Kinder- und Jugendalter ausgebildet wird. Der Norddeutsche ist nicht in der Lage, mit Raum umzugehen. Für ihn ist Bewegung im Raum sinnlos, weil es ja eh überall gleich aussieht. Auf dem Deich oder im Torf ein paar Meter hin oder her: egal. Deshalb bleibt er einfach sitzen. Der Norddeutsche freut sich angeblich über die Weite vor ihm, den unverstellten Blick. Aber unverstellt worauf? Man kann das Nichts nicht verstellen. Die einzige Möglichkeit für den Norddeutschen, eine Ahnung von Geborgenheit im Raum zu erfahren, ist, wenn er sich hinter den Deich kauert. Vielleicht kommt das ja vor. Ich weiß es nicht.

Ein typischer Sommertag in Norddeutschland. Im Vordergrund wächst Kohl, im Hintergrund beginnt das Nichts.

Damit leider nicht genug: Der Norddeutsche hat auch kein Verhältnis zu Farben, weil die einzige für ihn existierende Farbe Grau ist. Die dafür in allen Schattierungen. Das hat sicher seinen Reiz, aber nur ein paar Minuten lang. Norddeutsche müssen das ein Leben lang aushalten. Kaum vorstellbar, aber wahr. Auch das Gras ist in Norddeutschland nicht grün, sondern blass-grau, meinetwegen grün-grau. Selbst die Natur hat da oben eine depressive Komponente. Wer mag es ihr verdenken?

Wer nun meint, ich hätte zwar grundsätzlich recht, würde aber ein wenig übertreiben, dem empfehle ich eine Zugfahrt von Dortmund nach Hamburg. Irgendwo hinter Osnabrück sollte man die Sonnenblende runterlassen. Sonst erlebt man eine architektonische, materiale und somit kulturelle Unwucht, die dort flächendeckend praktiziert wird: Einfamilienhaussiedlungen mit vorgeblendeten Baumarktbilligklinkern, dazu Erker, Hochglanzziegel. Es ist alles voll davon. Sandstein ist in Norddeutschland unbekannt. Davor sitzen griesgrämige Menschen in Funktionsjacken. Früher setzte man in Norddeutschland herkömmliche Backsteine ein, ohne Klinker, jeder einzelne Stein hatte einen eigenen Charakter, war unverwechselbar, das hatte seinen Charme. Diese Individualität war wohl nicht erträglich. Die Norddeutschen haben mit ihrer Ersetzung des Backsteins durch den Baumarktklinker  das einzige, was in dieser Gegend je sehenswert war, was laut Merian oder Baedecker oder vielleicht sogar Lonely Planet einen Umweg und in einzelnen Fällen sogar eine Reise gelohnt hat, vernichtet, mutwillig und endgültig und – so vermute ich – hasserfüllt.

Norddeutschland ist – das muss ich leider schon an dieser Stelle in aller Deutlichkeit sagen, auch wenn es schwer fällt – eine allumfassende ästhetische Katastrophe: Landschaft, Häuser, Freizeitkleidung. Je weiter man sich Richtung Westen begibt, desto schlimmer wird es. Ostfries- und Emsland stellen die Höhepunkte der durch und durch und überall spür- und sichtbaren Kulturnaturkatastrophe dar. Dort hat man das beklemmend klare Gefühl, an einem Ende der Welt angekommen zu sein, nämlich ganz unten. Nichts geht mehr.

Vielleicht merkt es der Leser: Im Versuch der Beschreibung Norddeutschlands versagt das herkömmliche Vokabular. Neben „Landschaft“ ist  „Vegetation“ so ein Fall. Die besteht im Norden aus teilweise trockengelegten Sümpfen, aus Torf und aus kurzem, hartem, ausgesprochen hässlichem Gras, es wächst nicht höher. Hin und wieder ein geduckter, vom Wetter ausgemergelter Busch. Es wächst sowieso fast überhaupt nichts in Norddeutschland. Eigentlich nur Bäume mit sauren Äpfeln und Kohl. Der dafür aber in den Variationen Grün-, Rot- und Blumenkohl. Immerhin. So sieht dann auch die norddeutsche Küche aus. Es gibt Grün-, Rot- oder Blumenkohl, dazu antibiotikagefüllte Hühnereier aus Legebatterien (eine der wenigen gewinnbringenden Industrien da oben). Das Meer heißt Nordsee, es ist grau-braun und brackig. Engländer und Schotten bohren dort nach Öl, der Norddeutsche fängt dort hin und wieder Rollmops, der vermutlich so schmeckt, wie der Name klingt. Man isst, was man kriegt. Der nordische Vegetationsgott heißt Thor und fällt vor allem dadurch auf, dass er Steine wirft und mit selbstgebastelten Äxten um sich schlägt. Dieses Verhalten muss angesichts des realen Nahrungsangebots und also seines offensichtlichen Scheiterns als Verzweiflungstat gedeutet werden und belegt: Vor Norddeutschland kapituliert sogar Gott.

Zu Mops und Kohl gibt es selbstgebrannten Schnaps, der den Vorteil hat, das Elend um einen vergessen zu können.

Apropos Alkohol: Das ist im Norden nicht etwa ein Stimulationsmittel, um Geselligkeit, i. e. Kommunikation, verbal und nonverbal, zu fördern, sondern schlicht ein Antidepressivum. Allerdings eines, das nicht funktioniert. Was in der  Flensburger-Werbung für Unbedarfte als lustige Selbstironie rüberkommt, ist bittere Realität: Norddeutsche sitzen in der Regel schweigend nebeneinander. Zum einen, weil in der völlig ereignislosen Gegend nichts passiert, was soll man also erzählen? Zum anderen, weil das Getöse des „Windes“ (den man in Norddeutschland gerne „Brise“ nennt, aus der Perspektive von Kulturmenschen aber schon längst die umfassende Macht eines Orkans hat) eine Unterhaltung an durchschnittlich 350 Tagen im Jahr unmöglich macht. An Zeitunglesen ist auch nicht zu denken. Es haut einem die Seite im Nu ins Gesicht oder ins nächste Moor. Also sitzt man halt da und trinkt. In Funktionsjacken vorm Baumarktindustrieklinkerhaus hinterm Deich. Vielleicht blättert der ein oder andere Norddeutsche manchmal in der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz, der dort oben deshalb gemocht wird, weil er Nordeutschland so beschreibt, wie es seine Leser gerne sehen möchten: als lebenswert. Naturgemäß interessiert sich außerhalb Norddeutschlands kein Mensch für Lenz. „Geselligkeit“ bedeutet für Norddeutsche, dumpf im Wind zu sitzen  und alle paar Stunden eine neue Flasche Bier zu öffnen. Es erinnert an Loriot, aber es gibt keinen doppelten Boden. Es ist die Wirklichkeit.

Selten, sehr selten, kommt es vor: Die Temperatur steigt auf 20 oder gar 21 Grad, die Sonne lugt kurz durchs Dauergrau, die Brise lässt ein wenig nach. Wie reagiert der Nordeutsche? Er ist „wegen der Hitze“ ernsthaft besorgt und befürchtet Ernteausfälle beim Kohl. Er kauft einen Tischventilator und flüchtet sich hinter den Baumarktbilligindustrieklinker. Das ist eine unterbewusste Abwehrhaltung gegen das Andere, das Angenehme, das in solchen kurzen und allzukurzen Momenten durchschimmert, die Ahnung, dass das Leben schöner sein könnte als nur grau und Wind und Kohl und Mops. Aber das ist dann wohl doch zu direkt, zu konkret, zu massiv. Und wie soll man sich darüber freuen, wenn man weiß, dass spätestens morgen alles wieder beim Alten ist?

Schwüle Luft, die die Menschen in Kulturgegenden weltweit so angenehm umfängt und ihnen zeigt, dass das Leben auf eine sorglose Art ernstgenommen werden kann, gibt es in Norddeutschland nicht. Schweiß gilt hier als Krankheit. Immer nur Brise. Wärme ist verdächtig. Frieren ist gut, weil das hart macht. Ich vermute, dass dem Norddeutschen selbst seine Köpertemperatur von 37 Grand verdächtig hoch vorkommt. Würden es 17 Grad nicht auch tun?

Als eine verschärfte Form von Folter stelle ich mir eine Radtour durch Norddeutschland vor. Man ist der Natur- und Kultur- und Wetter und also Menschenkatastrophe sonnenblendenfrei und also ungeschützt ausgesetzt, den ganzen Tag lang, man hat die glanzlackierten Industrieklinkerfassaden und Funktionsjacken in einer Massivität vor sich, dass es kein Entrinnen gibt. Hin und wieder, vielleicht, steht noch eine alte Scheune zwischen den Kulturnaturkatastrophen, die mit ihren Ziegeln daran erinnert, dass selbst Norddeutsche einmal eine Ahnung davon hatten, was eine kulturelle Leistung sein könnte. Es ist lange her. Wind und kalt und grau und stumme Menschen, die hinterm Deich kauern und Fremde feindselig anstarren. Besser keine Radtour durch Norddeutschland.

Man stelle sich den Kontrast zu Süddeutschland (oder, als erweiterter Begriff: Süden) vor: Es gibt dort Gegenden, in denen wachsen Wein, Bananen, Feigen, Oliven, Datteln, Pinien, es blühen Mandelbäume, es schlängeln sich saubere Bäche durch liebliche, wettergeschützte Täler, es gibt Mischwälder mit einem hohen Buchenanteil, Seen und Meere sind grün-blau und klar, nicht grau-braun und brackig, kurzum, es existieren dort Natur- und Kultur- und also Menschenlandschaften, in denen heitere Gelassenheit sich von selbst einstellt. Und das seit zweitausend Jahren. Damals brachten die Römer den Germanen bei, wie man sich wäscht und die Fußnägel schneidet und dass man sich auch ohne Grunzlaute verständigen kann. Ein typischer Südgott ist Bacchus, der für guten Wein als Quell der Freude sorgt und überhaupt allen Genüssen zugeneigt ist. Er soll auch schon mit einem Joint in der hohlen Hand gesehen worden sein.

Ein typischer Sommertag in Süddeutschland. Im Vordergrund wachsen Wein und Südfrüchte, im Hintergrund erkennt man einen lieblichen Talkessel.

In Nordddeutschland hat dieser Zivilisationsprozess nie stattgefunden. Die einzige mir bekannte kulturelle Eigenleistung der Norddeutschen besteht darin, sich auch am Abend noch mit „Guten Morgen“ zu begrüßen. Immerhin, sie reden manchmal doch miteinander. Und als wohlwollender Mensch möchte ich diese Eigenleistung ausdrücklich würdigen.

Dennoch kann ich, soll das Wohlwollen nicht in lächerlich-übertreibendes und somit dieser sachorientierten Analyse abträgliches Anhimmeln umschlagen, nur konstatieren: Der Limes hat sich in den letzten 2.000 Jahren ideell ein bisschen nach Norden verschoben, ist aber nach wie vor die gültige kulturelle Grenze.

Die Hauptsstadt Norddeutschlands und somit das Zentrum der Katastrophe, die hier naturgemäß vor allem eine kulturelle ist, heißt Hamburg. Doch auch hier betone ich das Positive: Es gibt in Hamburg ein paar angenehme Straßenzüge, in denen aus dem Süden eingewanderte Menschen wohnen. Die machen das Beste aus ihrer misslichen Lage, ihnen gebührt all mein Respekt. Es gibt dort Restaurants, in denen man Speisen bekommt jenseits von Kohl und Rollmops. Der typische Hamburger dagegen zeichnet sich dadurch aus, dass er diese kleinen Oasen ignoriert und „seine“ Stadt lieber aus der Rollmops-Perspektive für die schönste der Welt hält. Und zwar völlig ironiefrei. Die meinen das Ernst. Wer einem Hamburger gegenüber behauptet, dass es vielleicht doch eine schönere Stadt auf der Welt geben könne, ist raus aus dem Geschäft.

Andererseits ist der Glaube der Hamburger an die angebliche Schönheit ihrer Stadt verständlich. Im Umkreis von mindestens 200 Kilometern (i. e. „Norddeutschland“) sieht es ja so scheiße aus, dass Hamburg unter den Einäugigen König ist. Wie gesagt, die paar Straßenzüge. Ansonsten: Eine extrem weit auseinandergezogene Großsiedlung, durch die Tag und Nacht die Brise pfeift, mit geduckten, trüben Häusern, die vor allem nicht auffallen wollen, in der auch neue Architektur in keinem Fall auch nur Mittelmaß erreicht, eine Stadt, der jeder architektonische Ansatz von Urbanität und Flair und Atmosphäre und Aufenthaltsqualität, wie man das nennt, abgeht. Die „Hafencity“ setzt diese urbanistische, atmosphärische und also menschliche Katastrophe nur fort. Hamburg mag mehr Brücken haben als Venedig, aber warum drübergehen? Drüben bleibt alles, wie es hüben ist: steril, industrieklinkerig, kalt, windig, geistlos und also lebensfeindlich. Da hilft auch der Hafen nichts. Das Tor zur Welt, wie man sagt, was darauf hindeutet, dass durchaus geheime Sehnsüchte nach Flucht existieren.

Die beiden meist überschätzten Deutschen wohnen, wie soll es anders sein, auch in Hamburg. Klaus von Dohnanyi und König Helmut Schmidt passen perfekt in dieses kleingeistige Geldmilieu. Jedes unwillige Grunzen der beiden wird als göttliche Weisheit verkauft. „Hanseatisch“ nennt man die um solche Hamburger entstandene Aura gerne.  Das Wort klingt gut, kann aber in seinem norddeutschkatastrophischen Umfeld naturgemäß keine positive Wirkung entfalten. Das, was man hanseatische Gelassenheit nennt, ist schlicht Ideen- und Sprachlosigkeit, die Gründe hierfür wurden oben genannt.

Apropos reich und geistesbeschränkt: In Hamburg findet diesbezüglich sogar Düsseldorf seinen Meister. Und das will was heißen.

Die zweite große Stadt in Norddeutschland heißt Bremen. Zu der gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen, als dass die Einwohner dort vor allem dadurch auffallen, dass sie ihre Fahrradhelme auch in geschlossenen Räumen aufbehalten. Sicher ist sicher.

Ich möchte mich aber nicht zu einseitiger Kritik hinreißen lassen und bin überdies ein versöhnlicher Mensch. Deshalb noch etwas Positives. Ich gebe dem Claim der norddeutschen Institution vorbehaltlos recht: Der NDR ist das Beste am Norden. Es ist ja alles relativ.

Einen Trost für Norddeutsche immerhin gibt es: die Klimakatastrophe, die hier keine Katastrophe ist, sondern die reale Chance, sich aus der Kulturnaturkatastrophe zu befreien. Bei einer Erwärmung von fünf oder, besser noch, zehn Grad (vielleicht lässt dann auch die Brise nach) ließe sich ein kultureller wie natürlicher Wandel herbeiführen – einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren und die freundliche Anleitung des Südens vorausgesetzt. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich an diese Perspektive glaube, aber jeder hat eine Chance verdient. Auch Norddeutschland.

Und ein kleiner Trost für sofort: In Dänemark, so habe ich mir sagen lassen, soll es noch schlimmer sein. Man erwarte nun nicht, dass ich da hinfahre und das nachprüfe. In den schönsten Wochen des Jahres.

Vielleicht sind, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, Urlauber aus dem Süden in Norddeutschland Katastrophentouristen: Sie fahren da hoch, um sich am Unglück anderer zu weiden, einen extremen Einblick in Kultur- und Natur- und also Lebenshässlichkeit zu bekommen und sich so zu bestätigen, wie gut sie es haben. Das ist natürlich zu kritisieren. Katastrophentourismus ist moralisch nicht in Ordnung, ob in Norddeutschland oder in Somalia. Andererseits: Katastrophen ziehen an, Menschen schauen hin.

Sonst wäre auch dieser Artikel nicht entstanden.

Ein typischer Sommertag in Deutschand: Im Süden und Osten warm, in Norddeutschland kalt. Dazu Regen und Brise.

(Fotos: genova 2011)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Alltagskultur, Architektur, Deutschland, Landschaft, Lebensweisen, Sonderbare Orte, Städte abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

42 Antworten zu Norddeutschland: Anmerkungen zu einer Kulturnaturkatastrophe

  1. Wortman schreibt:

    Es liest sich, als wärst du nur irgendwann einmal durch Norddeutschland hindurch gefahren…. aber gelebt hast du da nicht.

    Was die Staus angeht – das sind die Süddeutschen auf dem Weg nach Holland oder Skandinavien… ;)

    Gefällt mir

  2. hanneswurst schreibt:

    Allerdings ist die Kieler Förde doch tausend Mal schöner als der Bombenkrater Berlin.

    Gefällt mir

  3. meryemdeutschemuslima schreibt:

    moinmoin,
    das war gemein. Da bleibt Dir wohl so einiges verborgen. Bist Du nicht Berlinerin? *hüstel* Da sollte man nicht über Hamburg und Bremen lästern. Wobei das Berliner Umland nicht so übel ist. Bremen hat durchaus Tage, an denen es die schönste Stadt der Welt ist. Leider regnet es zu viel, was aber erstaunlicherweise auch hier in München der Fall ist. In Norddeutschland muss man mehr hingucken, das ist richtig, in den Bergen ist natürlich alles spektakulärer. Aber als Fotografin sollte Dir das Hingucken doch eigentlich möglich sein. Wenn Du es spektakulär brauchst, wäre ein Ausflug auf eine Nordseeinsel zu empfehlen.
    Die Bremer Stadtmusikanten sind ja übrigens nie bis nach Bremen gekommen, sondern im Umland hängengeblieben. Ganz zufrieden anscheinend.
    Meryem, Bremerin im Exil

    Gefällt mir

  4. Nihilist schreibt:

    Ein Norddeutscher meldet sich zu Wort.

    Wir haben die echten Inseln. Und was hatte Berlin lange Zeit, die „Insellage“. Da lobe ich mir doch die echten Inseln.

    Aber die Nordfriesischen!

    Gefällt mir

  5. Nihilist schreibt:

    Nachtrag – Hitzetote …

    Gefällt mir

  6. creamhilled schreibt:

    Keine Ahnung. Awwers lat se snacken.

    Gefällt mir

  7. Einstueckkaese schreibt:

    Fürwahr. Es geht doch nichts über eine sommerlich stinkende Hauptstadt, die eigentlich aus nichts anderem als einer Ansammlung von Kleinstädten besteht und es in punkto Provinzialität locker mit Bergisch-Gladbach aufnehmen kann. Oder, alternativ, den Ansammlungen ewig selbstzufriedener Alkoholiker südlich von Niedersachsen. Was nützt das schönste Wetter, wenn die Menschen so deformiert sind?

    (Ganz zu schweigen von diesem geotektonischen Unsinn mit den Bergen. Sorry, ich bin noch nicht vergreist genug, um Wandern für eine angebrachte Freizeitbeschäftigung zu halten.)

    Gefällt mir

  8. Hammwanich schreibt:

    Also das mit den Grunzlauten, dass müssen die Süddeutschen (insbesondere die Bayern) aber schon noch ein wenig üben …

    Gefällt mir

  9. selanger schreibt:

    Es geht hier offenbar um Nordwestdeutschland.

    Gefällt mir

  10. Maria schreibt:

    Hihi, die beleidigten Norddeutschen hier. Das fehlt also im Text: kein Humor da im Norden.

    Gefällt mir

  11. Untucky schreibt:

    Na, wer versucht denn da den Bernhard raushängen zu lassen? Leider nur gewollt, nicht gekonnt. ;-)

    Gefällt mir

  12. creamhilled schreibt:

    Ahhh – hier wird zensiert. Auch nicht gut.

    Gefällt mir

  13. creamhilled schreibt:

    Oh, doch nicht. ‚tschuldigung, nehme ‚Zensur‘ zurück.

    Gefällt mir

  14. sabado schreibt:

    Von Süden aus betrachtet, könnte man Berlin fast als Teil Norddeutschlands betrachten. Im WInter jedoch weiß man, dass eine regendurchweichte Randexistenz in Hamburg noch das kleinere Übel ist im Vergleich mit dem Überlebenskampf gegen den drohenden Kältetod in den Plattenbauslums Westsibiriens.

    Gefällt mir

  15. Jonas schreibt:

    & genau die Argumente die du so schön formulierst lieben wir Norddeutschen an unserem 2D grayscale flatland wie man in unserem Berlin, wo ich auch wohne, wahrscheinlich mittlerweile dank gentrifizierung sagen würde. Des einen Tristesse ist des Anderen geliebter melancholischer Rückzugsort.

    Gefällt mir

  16. genova68 schreibt:

    Hannes,
    Kieler Förde? Keine Ahnung, so weit oben war ich noch nicht.

    Meryem,
    wenn schon, bin ich Berliner, nicht Berlinerin. Aber, wie ca. 95 Prozent hier, zugezogen.

    Aber hier geht es nicht um Berlin, außerdem ist das Ostdeutschland.

    Nihilist,
    „Hitzetote“ sind eine Erfinung der norddeutschen Tourismus-PR, ich habe noch keinen getroffen.

    Einstueckkaese,
    der Vergleich Bergisch-Gladbach vs. Berlin ist gewagt, aber bitte, wir leben in einem freien Land. Geotektonisch sind Berge vielleicht Unsinn, aber wie kommt man überhaupt auf die Idee, mit einem Begriff wie „geotektonischer Unsinn“ zu argumentieren? Und was ist der Unterschied zwischen selbstzufriedenen Alkoholikern südlich von Niedersachsen und den Alkoholikern nördlich davon? Na?

    Selanger,
    ja, Nordwestdeutschland trifft es wohl besser. War mir aber als Begriff zu sperrig.

    Maria,
    ach, die Norddeutschen hier schlagen sich doch ganz gut. Überraschend, finde ich.

    Untucky,
    das mit Bernhard ist gut erkannt. Aber das ist keine Imitation, sondern eine Weiterführung.

    sabado,
    im Winter ist ganz Deutschland eine Katastrophe, im Sommer nur Norddeutschland.

    Jonas,
    „melancholischer Rückzugsort“, ja, so versucht die Tourismus-PR das hinzubiegen, offenbar mit Erfolg, wenn man sie die Staumeldungen anhört.

    Gefällt mir

  17. M. schreibt:

    moin heißt nicht guten morgen; eines von vielen kulturellen missverständnissen in dem text. trotzdem ließt sich dieser veriss recht vergnüglich! beste grüße, aus hamburg.

    Gefällt mir

  18. Roman schreibt:

    Klinker ist böse, Die Steigerung sind rote Dächer und dunkle Fenster (70/80er) im Einfamilienhaus, welches an einem rot gepflasterten Weg steht. Ja keine Kontraste bitte ;-)
    Zur Historie: Backstein ist für arme Leute und Funktionsbauten (Zyniker sagen, das nimmt sich nichts). Bin in Lingen/Ems gestrandet und am historischen Marktplatz und an der Einkaufsstraße stehen selbstverständlich aus diesen Gründen kaum Backsteinbauten, sondern es wird Farbe und Sandstein verwendet.
    Nach 10 Jahren Dresden hat unsereins es nicht leicht …

    Gefällt mir

  19. InitiativGruppe schreibt:

    Endlich mal eine gelungen Einladung nach Norddeutschland. Wenn du einem Bayern mit so einem antitouristischen Totalverriss kommst, zwingst du ihn fast dazu, dass er mal da rauf fährt. Ewig bloß die schöne oberbayerische Landschaft vor Augen zu haben, das ist so langweilig wie als Engel auf einer weißen Wolke zu sitzen und den ganzen Tag Haleluja zu singen.
    Eine echte Hölle, hier in Deutschland, da muss man hin!

    Morgen fahr ich nordwärts, aber nur bis in den Spessart, Familienbesuch. Leider ist es dort auch nur langweilig schön. Gartenzwergig, was den Ort selber betrifft.

    Ich war übrigens mal in Hamburg. Den Weg dorthin hab ich im Zugabteil verschlafen. Die Stadt kam mir unwirklich vor, irgendwie so, als ob sie nicht richtig sei, ohne dass ich das genauer in Worte fassen konnte. Was mich aber begeistert hat, war die Sprache. Lauter Helmut Schmidts. Am besten war die Sprache der Touristenführer, erst einmal bei der Stadt- und dann bei der Hafenrundfahrt. Das war GUTES Deutsch, leicht und beschwingt vorgetragen. Reich an Metaphern. Satzbau komplex – zugleich souverän korrekt. Vielleicht hab ich ja nur Glück gehabt … Die Hamburger Sprachmusik war mein bestes Souvenir.

    Gefällt mir

  20. genova68 schreibt:

    moin heißt nicht Guten Morgen, weiß ich auch. Vielleicht wäre es literarisch anspruchsvoller, wenn man sich nicht blöder macht als man ist und mit seinem Wissen umgeht. Gilt auch für die Geschichte vom Rollmops.

    IG,
    ja, ein gutes Argument: Immer nur Schönheit ist nix. Vielleicht wäre es auf Dauer total unangenehm, an der ligurischen Küste zu wohnen oder im Tessin. Man sollte einfach mehrere Wohnsitze haben, es führt kein Weg daran vorbei. Zwölf Monate im Jahr Deutschland ist ja auch eine Katastrophe.

    Die süddeutschen Dialekte sind nur vorübergehend zu ertragen, finde ich. Ja, in Norddeutschland spricht man jetzt weitestgehend hochdeutsch, weil der eigentlich Dialekt dort für Fremde völlig unverständlich ist. Die mussten sich umstellen, wenn sie nicht völlig isoliert werden wollten, ist meine Theorie dazu.

    Roman,
    dass Backstein, also Ziegel, für arme Leute ist, würde ich so nicht sehen. Bei Kirchen in Brandenburg beispielsweise siehst du sehr schön, dass die armen Gemeinden Natursteine nehmen mussten, und wenn ein wenig Geld vorhanden war, hat man sofort mit Ziegeln weitergemacht. Außerdem ist fast überall Ziegel im Gebrauch gewesen, fragt sich nur ob verkleidet (Putz und Farbe) oder nicht.

    Bei Sandstein dachte ich eher an Buntsandstein, der im Süden viel Verwendung findet und die Gegend dort materiell prägt. Über Sandstein im Norden weiß ich eigentlich nichts.

    Gefällt mir

  21. Nihilist schreibt:

    Bayern, oh weh. Da gibt es nicht einmal einen Becher Kaffee – Haferl nennen die das. Ach, das war im Frankenland, bei Nürnberg, das sind ja keine echten Bayern.

    Aber müssten die Bayern eigentlich nicht Bergdeutsche genannt werden?

    Gefällt mir

  22. Toblino schreibt:

    „Die Phantasielosen brauchen den Süden“ G. Polt

    Gefällt mir

  23. meryemdeutschemuslima schreibt:

    Hamburch – sollte ich je in den Norden zurückgehen und nicht noch viel weiter südlich, würde ich die Stadt direkt noch vor Bremen bevorzugen, größer, noch schöner und keine meine Altlasten. Und die Imam-Ali-Moschee, haha. Leider kann ich wohl nicht an der Alster wohnen.
    Plattdeutsch verstehe ich übrigens auch nicht wirklich, obwohl im Bremer Umland aufgewachsen (Niedersachsen – das ist nun wirklich ein bisschen schlimm, vor allem Hannover). Das kommt wohl von meinem schlesisch-rheinischen Migrationshintergrund, da hab ich einfach das nicht gelernt, weil man zu Hause mit mir nicht die Sprache des Gastlandes gesprochen hat. Ja und in Bremen wird ja hochdeutsch gesprochen. Ich geh dann mal umme Ecke….
    Genoveva, tut mir leid aber bei dem Namen stell ich mir immer was Weibliches vor.

    Gefällt mir

  24. genova68 schreibt:

    Ja, genova ist ein missverständlicher Name. Er fiel mir vor zwölf Jahren nach einem Besuch dort spontan als nick ein.

    „Niedersachsen – das ist nun wirklich ein bisschen schlimm“

    Exakt das ist die Quintessenz des Artikels :-)

    Toblino,
    na, ob der Polt das so meinte, wie es sich hier präsentiert. Das ist doch so ein typisch protestantisch-entsagendes Argument. Bloß keine Schönheit! Bloß kein Schwelgen! Außerdem: Wo soll die Phantasie fürs Schöne herkommen, wenn man nur Hässliches kennt?

    Gefällt mir

  25. Nihilist schreibt:

    Niedersachsen ist NUR ein BISSCHEN schlimm, Berlin dagegen oder Bayern ist SEHR schlimm.

    Am sclimmsten ist HESSEN. Dank Koch.

    Gefällt mir

  26. Nihilist schreibt:

    und ich sende noch ein – h – für – schlimmsten –

    Gefällt mir

  27. meryemdeutschemuslima schreibt:

    Stimmt, Hessen geht gar nicht und ich bin froh, dass es uns nicht nach Frankfurt verschlagen hat, Bayern gefällt mir da viel besser, :-)

    Gefällt mir

  28. hf99 schreibt:

    ahahaha, erwischt, da hätte ich doch beinahe ernsthaft geantwortet! Bekommt von mir na kolar ein „like“-Button.

    ne kleine ergänzung aber bitte: Du redest wirklich nur über die nordwestdeutsche Marsch, Ostholstein beispielweise ist eine Moränenlandschaft (Grund- und Endmoränen) mit Hügeln und Seen, geologisch (und auch visuell) im großen und ganzen identisch mit der Uckermark.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schleswig-Holsteinisches_H%C3%BCgelland

    Gefällt mir

  29. genova68 schreibt:

    Jaja, die Marsch, gut möglich. So genau gucke ich da oben nicht hin. Die Kommentare der Norddeutschen hier sind aber angenehm, eigentlich erwartungsgemäß.

    Gefällt mir

  30. hagebuttensenf schreibt:

    Das liest sich für mich so, als ob da jemand gern mal einen etwas ruhigeren Sommerurlaub im Norden hätte und einen gesellschaftlich sinnvollen Beitrag zur Stauvermeidung leisten wollte (um beim nächsten Mal schneller hoch zu kommen ;-)… Köstlich! genova, ich hatte deinen Blog aus den Augen verloren, und bin nun wieder hier gelandet. Schön.

    Gefällt mir

  31. genova68 schreibt:

    Stimmt, hagebuttensenf,

    du bist die, die seinerzeit den ersten kommentar in diesem blog geschrieben hat. herzlich willkommen :-)

    Gefällt mir

  32. hagebuttensenf schreibt:

    Danke, das war mir gar nicht mehr bewusst, freut mich aber sehr. Na denn, auf ein Neues :-)

    Gefällt mir

  33. martin schreibt:

    verbitterte alte frau! peinlich wie man so unreif sein kann und seine pubertären gedanken in dieser weise darlegt

    Gefällt mir

  34. genova68 schreibt:

    falls ich ihre regionalen gefühle verletzt habe, tut mir das leid :-(

    frau genova, verbittert

    Gefällt mir

  35. Norddeutscher schreibt:

    Die Fremdenfeinlichkeit in Norddeutschland ist beträchtlich. Sie tritt jedoch nur selten offen zutage, meistens wenn es denn knallt. Und dann sind alle bemüht es nicht danach aussehen zu lassen. Das ist der Grund, weil die Menschen meist als kühl angesehen werden. An die Süddeutschen: Erinnert Euch an den LIMES, dringend. Ich lebe seit Jahren in Norddeutschland. Diese leistungsresistente Volksgruppe heißt nur Geldwerte Vorteile willkommen. Oder Reeperbahn gemäß, Menschen die man ausnehmen kann.

    Gefällt mir

  36. genova68 schreibt:

    Den LIMES wieder aufbauen, gute Idee. Die endgültige Teilung Deutschlands bleibt unser Auftrag.

    Gefällt mir

  37. El_Mocho schreibt:

    genova68, wenn du mal mehrere Monate in Afrika oder Südamerika unterwegs bist und dann einen Ostfriesen oder einen Bayern triffst, was glaubst du, wie du dich dann freust, einen Menschen zu haben, der dir sehr ähnlich ist. Man fühlt sich auf einmal ziemlich deutsch.

    Gefällt mir

  38. genova68 schreibt:

    Das Gefühl kenne ich sogar, aber was hat das mit dem Artikel zu tun.

    Ich habe den Artikel übrigens gerade nochmal durchgelesen und finde ihn nach wie vor hervorragend, geradezu unerreicht. Eine Perle in der literarischen Wüstenei der Bloggosphäre.

    Gefällt mir

  39. hanneswurst schreibt:

    Ich habe zufällig dieses Poem von Samuel Jonson (1709 – 1784) über ein anderes deutsches Bundesland gefunden:

    Who is afraid
    of Rhineland-Palatinate?

    Stocky men,
    their peckers big,
    wander the woods
    pathetic, sick.
    Piteous cottage,
    shabby house,
    guts for dinner,
    ugly spouse.
    Vile demeanor,
    malice innate,
    I prefer the gallows
    to the Palatinate.

    Gefällt mir

  40. genova68 schreibt:

    Herzlichen Dank für die Präsentation dieses Fundes. Man sieht hier, wie tief der Hass eines blassen Engländers auf eine Kulturregion sitzt, deren Qualitäten nun einmal nicht wegzudiskutieren sind.

    Schon gar nicht von einem Rheinländer.

    Gefällt mir

  41. ironie schreibt:

    Komme aus Norddeutschland und würde da gerne wieder hin. Habe den Text nur überflogen, fand ihn nicht besonders interessant, sollte wohl witzig sein.

    Gefällt mir

  42. genova68 schreibt:

    Nein, nicht witzig. Es ist die bittere Wahrheit.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s