Schlagwort-Archive: taz

Stadtplaner und die dritte Toilette

Die taz interviewt die Dortmunder Soziologin Nina Schuster „über Queere Stadtplanung“. Das Adjektiv „queer“ schreiben die tatsächlich groß. Frau Schuster sagt: Vielen Menschen, die in der Stadtplanung arbeiten, ist häufig gar nicht bewusst, dass sich Bedürfnisse unterscheiden. Sie gehen meistens … Weiterlesen

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Melisa und Melissa

Die in Sarajevo geborene und nun in Österreich lebende Journalistin Melisa Erkurt beschwert sich in der taz darüber, dass die „Österreicher*innen“ ihren Namen falsch aussprechen: Früher habe ich Menschen nicht korrigiert, wenn sie Melisa wie Lisa ausgesprochen haben, obwohl es … Weiterlesen

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Vom indirekten Zitieren und fehlendem Handwerkszeug

Es ist zunehmend anstrengend, wenn Journalisten, die auf deutsch schreiben, der deutschen Sprache in Teilen nicht mehr mächtig sind. Ein gutes Beispiel dafür ist der Konjunktiv 1. Den benutzt man bekanntlich bei der indirekten Rede. Aber: Ob FAZ oder taz, … Weiterlesen

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Adidas: „Drei Streifen Ausbeutung“

Der Kapitalismus ist permanent bemüht, sein asoziales Verhalten zu verschleiern. Das ist nicht neu, aber immer wieder erwähnenswert. Eine Vorreiterrolle spielen die weltweit operierenden Marken, beispielsweise adidas. Die haben eigene Läden, vor denen Hipster bei Neuveröffentlichungen von Schuhen stundenlang schlangestehen, … Weiterlesen

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„… ein neues Außen finden“

[Es folgt ein gedankliches Durcheinander, dennoch unglaublich lesenswert.] Der Ex-RAF-Terrorist Karl-Heinz Dellwo in der jungen welt zum 20. Jahrestag der Auflösung der Gruppe, wie man sagt: Die 68er-Bewegung hat die Souveränitätsfrage gegenüber der kapitalistisch verfassten Gesellschaftsordnung theoretisch aufgeworfen, aber nach … Weiterlesen

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Irgendwann werden die uns dankbar sein

Ulrike Herrmann über den „schleichenden Grexit“, da kaum noch Banknoten aus den griechischen Bankomaten kommen und somit das Schmiermittel der Wirtschaft fehlt. Und dann: Es ist erstaunlich, wie ungerührt viele Deutsche sind. Sie halten es für völlig normal, dass man … Weiterlesen

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Die radikale Neubesinnung des Bürgers

Mit dem entsprechenden Blick stößt man seit Jahren alle naselang auf den Befund, dass bürgerliche Medien in der Lage sind, den Wetterbericht zu präsentieren und eine gute Seite drei zu schreiben, wenn es ums Beobachten von Unpolitischem geht. Geht es … Weiterlesen

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taz wird immer scheißer – Beispiel Gentrifizierung

Angesichts des Lamentierens über das Zeitungssterben in Deutschland frage ich mich, bei welchen Zeitungen das ganz in Ordnung wäre. So manch reaktionärem Provinzblatt unter der Obhut eines großen Verlages würde ich keine Träne nachweinen – und auch  bei einer verflossenen … Weiterlesen

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Was zu Niedersachsen noch gesagt werden muss…

… hat nun Deniz Yüzel in der taz gesagt: …dieses öde Sumpfland zwischen Amsterdam und Magdeburg, das nur hin und wieder von rudimentären Anzeichen von Zivilisation (Kohl- und Rübenäcker) unterbrochen wird. Meine Rede seit langem. Lustig auch die Kommentare zum … Weiterlesen

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Was man verwechlsern kann: taz neoliberal, Tagesspiegel links

Kurzer Nachschlag zu dem Blogeintrag über die Kooperation zwischen der Humboldt-Universtität mit google: Während in der taz Meike Laafe diese Kooperation für unbedenklich hält und sich über die Kritiker lustig macht, berichtete der Tagesspiegel vor ein paar Tagen wesentlich reflektierter: … Weiterlesen

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Vom „Gespenst des Kapitals“ und vom gratis mitarbeiten

Interessantes Interview in der Frankfurter Rundschau mit Joseph Vogl, der mit „Das Gespenst des Kapitals“ einige Beachtung gefunden hat. Zwei Auszüge: „Mit dem Erdbeben von Lissabon ging das Vertrauen in eine vernünftige Weltordnung verloren. Voltaires Roman „Candide“ handelte vom Ende … Weiterlesen

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Die taz macht Rechtspopulismus salonfähig

Hat die taz einen Dachschaden? Die angeblich linke und alternative (und von mir eigentlich gern gelesene) Zeitung räumt heute Norbert Bolz viel Platz für einen Beitrag frei. Titel: Linke Lebenslügen. Nun mag es die ja geben und die zu diskutieren … Weiterlesen

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Andrea Seibel: Mein Gott, wie kompliziert!

Gibt es interessante Biographien von uninteressanten Leuten? Ja, zumindest eine: die von Andrea Seibel. So heißt die stellvertretende Chefredakteurin der Welt. Die Frau ist mir vor ein paar Wochen aufgefallen wegen dieses Kommentars. Ich will mich gar nicht weiter inhaltlich … Weiterlesen

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Lafontaine: Deutscher Journalismus endlich am Ziel

FAZ, Spiegel, Focus, Bunte, Bild und ein paar hundert epigonale Provinzblätter samt obrigkeitsdevoter Fernsehanstalten und unzähliger rechter Pressure Groups können sich freuen: Ihr Erzfeind Oskar Lafontaine ist an Krebs erkrankt. Damit sind sie wohl am Ziel. Nach Jahren strategischer Berichterstattung … Weiterlesen

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Jack Wolfskin: Im System zuhause

Auch auf einem Dreitausender mit der Verwertungslogik per du: Der Wanderausstatter Jack Wolfskin hat, unter anderem, die taz abgemahnt, ihre Tazze nicht mehr auf bestimmte Produkte aus dem Outdoor-Bereich aufzusticken. Der Designer Roland Matticzk hat die Pfote zwar schon 1979 … Weiterlesen

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Über schweigende Wut in postmodernen Zeiten

Jetzt hat sogar das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) entdeckt, dass die Reichen mehr abgeben können. Ob die das Ernst meinen oder nur das Wahlvolk besänftigen wollen, wer weiß. Bemerkenswert jedenfalls, wie schnell man die Fronten wechseln kann. (Wobei das … Weiterlesen

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Folter für die taz kein Thema mehr

Die Noch-Chefredakteurin Bascha Mika und Stefan Reinecke bringen es in der taz fertig, Frank-Walter Steinmeier ausführlich zu interviewen , ohne den Fall Kurnaz zu erwähnen. Bei jeder herkömmlichen Tageszeitung wäre das zwar erwähnenswert, aber nicht erstaunlich. Bei der taz frage … Weiterlesen

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Geschichte wiederholt sich

Zwei dauerplappernde Moderatoren auf radio eins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg mit einem Faible fürs Formale ohne inhaltliches Interesse befragen den Chefredakteur von Finanztest, Hermann-Josef Tenhagen. Thema: Wo soll man jetzt sein Geld anlegen, wenn man welches hat? Tenhagen antwortet so manches. … Weiterlesen

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Fünf Milliarden Euro: Nicht der Rede Wert

In der taz: Ganz klein und beiläufig steht da, dass 2008 die Steuerlast für Unternehmen gesenkt wird und gleichzeitig die Abschreibungsmöglichkeiten verschlechtert werden. Hört sich nicht schlecht an. Aber unter dem Strich werden – alleine deswegen und ausschließlich zu Gunsten … Weiterlesen

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Glavinic und Habenichtse

Thomas Glavinic: „Das bin doch ich„, ein ganz hervorragendes Buch, lakonisch, sehr genau beobachtend, selbstironisch (das wichtigste dabei), kurzweilig, gut geschrieben. Sicher beschreibt Glavinic die Protagonisten nicht gerade detailliert, aber genau das ist gar nicht nötig, wenn man so genau … Weiterlesen

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Cannibalization á la Starbucks

Howard Schultz (Foto) lamentiert. Der Gründer von Starbucks hat weltweit 13.000 Niederlassungen und jetzt sind seine Läden nicht mehr richtig gemütlich, die Wohnzimmeratmosphäre ist futsch. Kann man denn bei einer McDonald-artigen Kette Wohnzimmergemütlichkeit erwarten? Oder kann das nichts anderes sein … Weiterlesen

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Marx und Macht

Karl Marx und Max Weber hätten heute aufgrund ihrer politischen Einstellung keine Chance auf einen VWL-Lehrstuhl an einer deutschen Universität, steht in der taz. Glaube ich gerne. Gestern Abend auf Phoenix habe ich fünf Minuten Wahlberichterstattung aus Bremen gesehen. Der … Weiterlesen

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