Schlagwort-Archive: Adorno

Adorno und die Provinz

Lucca, bei großer Vergangenheit, ist heute, nach der Rolle, die es im Lande spielt, provinziell, auch die meisten Läden sind es und die Kleidung. Illusionär wohl, sich einzubilden, das Bewusstsein der Einwohner wäre es weniger. Aber sie wirken nicht so. … Weiterlesen

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Fachwerk und Faschismus (3) – Realitäten

Noch einmal die neue Frankfurter Altstadt, die kürzlich offiziell eröffnet wurde. Man bemerkt schon an diesem wording die Absurdität des Ereignisses. Die Frankfurter Rundschau kommentiert: Wie kalt und seelenlos muss also die Wirklichkeit sein in den Zeiten rasanter Digitalisierung und … Weiterlesen

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Adorno und das Berliner Schloss

Adorno ist nicht tot. Erst jüngst schrieb er zum aktuellen Wiederaufbau des barocken Berliner Stadtschlosses das hier (aus: Der missbrauchte Barock, 2018): Dem kritischen Bewusstsein nicht weniger als der Entzauberung der Welt fiel das Ornament zum Opfer. Das ohnehin geschwächte … Weiterlesen

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Architektur und Dogma 9 (3) – Rossi und der Rationalismus

(Wir kommen nun zum dritten Teil unserer beliebten Familienserie über Aldo Rossi. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, wird der letzte Teil so um das Jahr 2050 herum publiziert werden. Teil 1 gibt es hier, Teil 2 hier.) Aldo Rossi … Weiterlesen

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Vom Groove und dem steifen Adorno

Zu den großen, aber ewig unerledigten Projekten der Siebziger- und frühen Achtzigerjahre gehört der Groove, den Miles Davis auf seinen Schallplatten zwischen „Bitches Brew“ (1970) und „Decoy“ (1984) entwickelte: ein tiefer, aber leichter, pulsierender, aber strenger, lässiger, aber hochkonzentrierter Rhythmus, … Weiterlesen

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Was ich von Dirigenten halte

Kürzlich war ich an einem Konzert, wie man in der Schweiz sagt, im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt, Dmitrij Kitajenko dirigierte Schostakowitsch, Ljadow und ähnlich regressives Zeug. Und ich beobachtete zwei Stunden lang den Dirigenten. Er strahlte und kokettierte mit dem … Weiterlesen

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Architektur und Dogma 2 – begütigende Tradition

Der Architekturhistoriker Heinrich Klotz über ein Haus in einem in den 1970ern neu errichteten Ferienbergdorf in Spanien/Katalonien (Foto), das vor allem nach guter alter Zeit aussehen soll: Ein solides, unterbezahltes Handwerk kommt dem Verlangen nach Ungenormtem entgegen und sorgt für … Weiterlesen

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Kurzes Nachdenken über das Nicht-Greifbare

„Qualität in der Kunst ist nicht davon abhängig, wie fleißig und gründlich man war, nicht einmal wie geschickt und wie gut ausgebildet. Es gibt ein anderes Element, das eine viel größere Rolle spielt und das wir nicht greifen können.“ sagte … Weiterlesen

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Emmanuel Lévinas: nichts und alles (Gastbeitrag)

„Du bist nichts, der/das Andere ist alles“, schrieb ein User namens Philon kürzlich in dem Forum Architectura Pro Homine über ein angebliches Prinzip bei Denkern wie „Lévinas, Lyotard, Derrida und vor allem Foucault; in Deutschland bei Marcuse, Adorno etc.; in … Weiterlesen

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Ein Schweinegeld

Deutschland ist bekanntlich (Fast-)Exportweltmeister. Mittlerweile allerdings nicht mehr nur im Maschinenbau, Chemie oder Pharma, sondern auch bei toten Schweinen. Da die deutsche Elite von Mindestlöhnen nichts hält, dürfen also auch Schweine für Hungerlöhne in Deutschland geschlachtet werden, damit sie dann … Weiterlesen

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