Schlagwort-Archive: Adorno

Adorno, das subjektive Klassenbewusstsein und die AfD

Unglaublich aktuell zu lesen: Der im vergangenen Jahr erstmals publizierte Vortrag von Adorno über Aspekte des neuen Rechtsradikalismus aus dem Jahr 1967. Adorno sprach damals vor Wiener Studenten, es ging um die Rolle der stärker werdenden NPD. Zwei Diagnosen sind … Weiterlesen

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Blick, unnachahmlich

(Foto: genova 2019)

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„…mehr, als Bomben es vermochten“

Gewissermaßen der Nachtrag zum kürzlich erschienenen Blogartikel über Guy Debord: „Das gemütliche alte Wirtshaus demoliert der Farbfilm mehr, als Bomben es vermochten: er rottet noch seine imago aus. Keine Heimat überlebt ihre Aufbereitung in den Filmen, die sie feiern, und … Weiterlesen

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Adorno und die Provinz

Lucca, bei großer Vergangenheit, ist heute, nach der Rolle, die es im Lande spielt, provinziell, auch die meisten Läden sind es und die Kleidung. Illusionär wohl, sich einzubilden, das Bewusstsein der Einwohner wäre es weniger. Aber sie wirken nicht so. … Weiterlesen

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Fachwerk und Faschismus (3) – Realitäten

Noch einmal die neue Frankfurter Altstadt, die kürzlich offiziell eröffnet wurde. Man bemerkt schon an diesem wording die Absurdität des Ereignisses. Die Frankfurter Rundschau kommentiert: Wie kalt und seelenlos muss also die Wirklichkeit sein in den Zeiten rasanter Digitalisierung und … Weiterlesen

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Adorno und das Berliner Schloss

Adorno ist nicht tot. Erst jüngst schrieb er zum aktuellen Wiederaufbau des barocken Berliner Stadtschlosses das hier (aus: Der missbrauchte Barock, 2018): Dem kritischen Bewusstsein nicht weniger als der Entzauberung der Welt fiel das Ornament zum Opfer. Das ohnehin geschwächte … Weiterlesen

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Architektur und Dogma 9 (3) – Rossi und der Rationalismus

(Wir kommen nun zum dritten Teil unserer beliebten Familienserie über Aldo Rossi. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, wird der letzte Teil so um das Jahr 2050 herum publiziert werden. Teil 1 gibt es hier, Teil 2 hier.) Aldo Rossi … Weiterlesen

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Vom Groove und dem steifen Adorno

Zu den großen, aber ewig unerledigten Projekten der Siebziger- und frühen Achtzigerjahre gehört der Groove, den Miles Davis auf seinen Schallplatten zwischen „Bitches Brew“ (1970) und „Decoy“ (1984) entwickelte: ein tiefer, aber leichter, pulsierender, aber strenger, lässiger, aber hochkonzentrierter Rhythmus, … Weiterlesen

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Was ich von Dirigenten halte

Kürzlich war ich an einem Konzert, wie man in der Schweiz sagt, im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt, Dmitrij Kitajenko dirigierte Schostakowitsch, Ljadow und ähnlich regressives Zeug. Und ich beobachtete zwei Stunden lang den Dirigenten. Er strahlte und kokettierte mit dem … Weiterlesen

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Architektur und Dogma 2 – begütigende Tradition

Der Architekturhistoriker Heinrich Klotz über ein Haus in einem in den 1970ern neu errichteten Ferienbergdorf in Spanien/Katalonien (Foto), das vor allem nach guter alter Zeit aussehen soll: Ein solides, unterbezahltes Handwerk kommt dem Verlangen nach Ungenormtem entgegen und sorgt für … Weiterlesen

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Kurzes Nachdenken über das Nicht-Greifbare

„Qualität in der Kunst ist nicht davon abhängig, wie fleißig und gründlich man war, nicht einmal wie geschickt und wie gut ausgebildet. Es gibt ein anderes Element, das eine viel größere Rolle spielt und das wir nicht greifen können.“ sagte … Weiterlesen

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Emmanuel Lévinas: nichts und alles (Gastbeitrag)

„Du bist nichts, der/das Andere ist alles“, schrieb ein User namens Philon kürzlich in dem Forum Architectura Pro Homine über ein angebliches Prinzip bei Denkern wie „Lévinas, Lyotard, Derrida und vor allem Foucault; in Deutschland bei Marcuse, Adorno etc.; in … Weiterlesen

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Ein Schweinegeld

Deutschland ist bekanntlich (Fast-)Exportweltmeister. Mittlerweile allerdings nicht mehr nur im Maschinenbau, Chemie oder Pharma, sondern auch bei toten Schweinen. Da die deutsche Elite von Mindestlöhnen nichts hält, dürfen also auch Schweine für Hungerlöhne in Deutschland geschlachtet werden, damit sie dann … Weiterlesen

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Kurze Vorbemerkung zu „Adorno und der Jazz“

Bersarin von Aisthesis und Momoroulez von Metalust und Subdiskurse (siehe Blogroll) sowie ich haben kürzlich lose verabredet, ein paar Adorno-Aufsätze zur Ästhetik und zum Jazz zu lesen und darüber zu reden. Eine schöne Idee. In den letzten Tagen habe ich … Weiterlesen

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„Erfahrungen will man nicht machen“

„Jedes Argument ist auf die Absicht zugeschnitten, unbekümmert um Stichhaltigkeit. Was der Kontrahent sagt, wird kaum wahrgenommen; allenfalls damit man mit Standardformeln dagegen aufwarten kann. Erfahrungen will man nicht machen.“ Das schreibt heute die FAZ über die Anne-Will-Sendung von gestern … Weiterlesen

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„Keine Entspannung dulden“

Zufällig mal wieder darauf gestoßen: Adorno und Horkheimer schreiben 1943 im Kapitel „Elemente des Antisemitismus“ der „Dialektik der Aufklärung“: „Wie die Opfer untereinander auswechselbar sind, je nach der Konstellation: Vagabunden, Juden, Protestanten, Katholiken, kann jedes von ihnen anstelle der Mörder … Weiterlesen

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Sloterdijk fordert den totalen Betrug der Massen

Wie sehr Teile der populären Philosophie in Deutschland auf den Hund gekommen sind, zeigt Peter Sloterdijk in der jüngsten Ausgabe des Intelligenzblattes Cicero. Sloterdijk schreibt dort, dass sich der moderne Staat zu einem „geldsaugenden Ungeheuer“ entwickelt habe. Dann kommt eine … Weiterlesen

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Nazis 2.0

In den 1980er Jahren war die Welt noch in Ordnung: Damals kümmerten sich Nazis um die üblichen Themen: Deutschland hat den Krieg nicht begonnen, die Juden wollen uns vernichten und das deutsche Volk ist von den bösen Alliierten gehirngewaschen worden. … Weiterlesen

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Die Dialektik des Jugendlichen

Zufällig gefunden: das Buch „Mainstream der Minderheiten“, Aufsätze zum Thema „Pop in der Kontrollgesellschaft“, erschienen 1996. Die Herausgeber Mark Terkessidis und Tom Holert beschreiben im Vorwort, dass Pop, ökonomisch betrachtet, vom Mainstream aufgesaugt, gemainstreamt und profitabel angeboten wird. Und dass … Weiterlesen

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