Archiv des Autors: genova68

Becher etc. reloaded

Eine angenehme Fotoausstellung (leider soeben zuende gegangen) im Berliner Deutschen Architekturzentrum, daz. Ein Fotograf namens Constantin Meyer bringt quasi Stillleben von innerstädtischen und in der Regel nicht beachteten Perspektiven. Parkhäuser, Alltagsarchitektur, Schlendrian. Eigentlich nichts Neues. Die Becher-Schule lässt grüßen, der … Weiterlesen

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Thesen für eine unsoziale Stadt

Berlin spiegelt sich ein ein paar Jahren selbst. Man findet die Stadt – und eigentlich sich – ganz toll, vor allem, weil die Stadt wächst. Die Berliner Zeitung, in der Regel seriös und lesenswert, versteigt sich einer Rezension einer Ausstellung … Weiterlesen

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Die Berliner Mauer und die westdeutsche Geschichtsklitterung

Zurzeit steht in einem Bundestagsnebengebäude in Berlin diese für die Öffentlichkeit kostenlos zu besichtigende Installation: Es geht um die Mauertoten. Ben Wagin heißt der Künstler, und laut der Pressestelle des Bundestages folgen „die Mauersegmente dem ursprünglichen Verlauf der Mauer, die … Weiterlesen

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Sensation: Die letzten Fotos des New Yorker WTC entwickelt

Ich weilte, wie man sagt, am Morgen des 11. September 2001 aus privaten Gründen in New York. Ich war früh aufgestanden, um in der blauen Stunde noch ein paar Fotos des World Trade Centers zu knipsen. Die beiden folgenden Bilder … Weiterlesen

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Warum es in Mantua schön ist

Ein Platz- Piazza delle Erbe – mit einem Restaurant im oberitalienischen Mantua: Über einem Bogengang aus dem zwölften Jahrhundert wurde eine Art begehbare Freiluft-Empore eingerichtet. Die dafür nötigen Stützen hat man einfach vor die Pfeiler des Bogengangs gestellt. Keine besonders … Weiterlesen

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„… und der Spuk wäre vorbei.“

Harald Schumann im Tagesspiegel über die Paradise Papers:   Und genau das ist der eigentliche Skandal: Die milliardenschwere Steuervermeidung erfolgt größtenteils ganz legal. Die gängige Entschuldigung für diesen Zustand gab der ausgeschiedene Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zum Besten. Man lebe nun … Weiterlesen

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o.T. 389

Ein Foto aus vergangener Zeit in einer Ausstellung in Ludwigshafen über vergangene Zeit: Gastarbeiter kurz nach ihrer Ankunft in den 1960er Jahren in Deutschland, noch ohne ihre, wie man sagt, Frauen, vor moderner, teilweise organischer Architektur mit hyperbolischem Dach, der … Weiterlesen

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Tiere, Massen, Menschen und der Pranger

Mitten in die Jamaika-Sondierungen hinein platziert die FAZ einen deutlich positionierten Artikel gegen Massentierhaltung: „Die Massentierhaltung gehört verboten. Wenn die Grünen sich bei der Jamaika-Sondierung nicht durchsetzten, wäre das eine Schande.“ Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Mich würde interessieren, wie viel Prozent … Weiterlesen

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Le Corbusier und die Barbarei

1926 sollte der Völkerbund, der Vorläufer der UNO, in Genf ein neues Hauptquartier bekommen. Man lobte einen Architekturwettbewerb aus, an dem auch Le Corbusier mit einem modernen Entwurf teilnahm. Es folgte eine der wohl ersten großen Auseinandersetzungen zwischen traditioneller und … Weiterlesen

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„Suizidales Gebäude mit Knastatmosphäre“

Eine Schulerweiterung von AFF Architekten in Berlin: Viel Sichtbeton, viel Skulpturales. Bei Baunetz, wo das Gebäude vorgestellt wurde, üben Leser eine Menge Kritik: Die Oberfläche Beton wird unbewußt mit ganz anderen Emotionen verknüpft, wie das beim geschulten Fachmann der Fall … Weiterlesen

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