Wo sind die Vorbilder strukturalistischer Architektur?

Alle Architekturepochen haben ihre Vorläufer. Die Renaissance berief sich auf das alte Rom, wobei die neuen statischen Kenntnisse der Gotik nicht vergessen wurden. Der Barock führte zwar meist die Grundrisse der Renaissance weiter, gab ihr aber einen teilweise gehörigen Schwung und schuf an die Gotik erinnernde monumentale Räume. Der Klassizismus schielte ebenfalls nach Rom, vielleicht aber noch mehr ins alte Griechenland und arbeitete eifrig mit mächtigen freistehenden Säulen und Portikussen (oder Portiken oder Portika oder Portikus mit langem u). Der Historismus berief sich auf alles und die Moderne stand in einer – bisweilen kaum zu erkennenden – Tradition von Rom und Athen, wenn auch mit völlig neuen Bauaufgaben, was nach 2.000 Jahren kein Wunder ist. Die Postmoderne berief sich in ihren guten Bauten auf die abstrahierte Gestaltung der kompletten Architekturgeschichte, in ihren schlechten auf Walt Disney.

Vielleicht ist die gotische Architektur hier eine interessante Ausnahme. Worauf berief sie sich? Soweit ich weiß, verletzte sie vor allem die bis dato geletenden Regeln der Romanik. Sie konnte sie verletzen, weil sie statisch dazu in der Lage war. Vielleicht war die Gotik vorbildlos, weil die technischen Neuerungen es ihr erlaubte, neue Darstellungsformen zu wählen, vor allem die sich in Öffnungen auflösende Wand. Das gab es erst wieder 600 Jahre später mit der Vorhandfassade.

Abgesehen von der Gotik: Auch wenn man einzelne Protagonisten der Architekturgeschichte herausnimmt, ist die Einteilung klar. Es lässt sich spielend eine Entwicklungslinie von dem klassizistischen Architekturtheoretiker Jean-N-L. Durand bis zum Regelfanatiker Ernst Neufert und zum Quadratefreak Oswald M. Ungers zeichnen, die alle die strenge Ordnung, das Schachbrett, das System als Grundlage ihrer Ideen betrachteten und Antipoden der Strukturalisten waren. Auf der anderen Seite könnte man einen Zusammenhang zwischen dem barocken Bernini und der organischen Architektur eines Hans Scharoun, Alvar Alto oder vielleicht sogar Frei Otto skizzieren.

Bei strukturalistischer Architektur der 1960er Jahre indes lassen sich schlecht Vorläufer finden. Sie orientierten sich natürlich an der Moderne, waren Teil davon, auch wenn sie den CIAM ablehnten, ja gerade aus dieser Ablehnung heraus überhaupt erst entstanden. Aber diese Ablehnung fußte auf grundlegenden Unterschieden, und zwar weniger ästhetischer als vielmehr programmatischer Art.

Die Bauten des Strukturalismus kann man also auf den ersten Blick schlecht einordnen. Auf den zweiten stellt man fest, dass das nur im mitteleuropäischen Kontext gilt. Begibt man sich in den Süden, wird man fündig. Ob es die kubischen Bauten Süditaliens (vor allem Apuliens), Siziliens und Nordafrikas sind oder die sogenannten primitiven Architekturen in Mali: Das sind die wahren Vorbilder, sowohl ästhetisch als auch städtebaulich. Schon Claude Lévi-Strauss reiste zu den Wilden und begeisterte sich für schriftlose Kulturen. Er erweiterte also die Perspektive. Der strukturalistische Architekt Aldo van Eyck war 1951/52 in Algier und kam vielen Bildern zurück. Zehn Jahre später nahm er bei einer Reise zu dem Pueblo del Arroyo in den USA Grundrissideen von american natives auf. Das gleiche gilt für die Häuser der Dogon in Westafrika. Es ging da immer um die Rolle der Gemeinschaft und um die flexible Grenze zum Individuellen.

Vielleicht waren die fehlenden Vorbilder im gewohnten europäischen Kontext auch ein Grund für die vielen Widerstände, denen sich strukturalistische Architektur ausgesetzt sah. Er erweiterte den Horizont, was eine unbewusste Gefahr darstellte. Der jahrtausende alte Bezug auf „unsere“ Ahnen war vertraut. Die Bezüge jenseits unserer Sichtgrenzen waren es nicht. Es waren außer-europäische Visionen. Wo man in den 1960er Jahren von unzivilisierten Wilden sprach, sahen van Eyck und andere Vorbildfunktionen. Unerhört.

Wobei van Eyck seine Erfahrungen aus fremden Ländern nicht als grundsätzlich neue architektonische Ansätze wahrnahm. Es waren nur andere Ansätze, aber eben Ideen von Menschen.

An der CIAM-Moderne kritisierte er gerade ihre Überbetonung des Neuen. 1961 schrieb er:

Architecture is a constant rediscovering of constant human proportions into space. Man is always and everywhere essentially the same. He has the same mental equipment though he uses it differently according to his cultural or social background, according to the particular life pattern of which he happens to be a part. Modern architecture has been harping continually on what is different in our time to such an extent even that it has lost touch with what is not different, with what is always essentially the same.

Van Eyck stellt also wieder eine Zusammenhang zur Geschichte her und damit einen Gegensatz zum (angeblichen) Selbstverständnis der Moderne. Nur nicht zu der Geschichte einer Herrschaft, einer vor allem am Formalen interessierten Architekturgeschichte, sondern zu einer, die sich an den Bedürfnissen des Menschen – hier: des wohnenden Menschen – orientierte. Die Partizipationsbestrebungen von Eyck und anderen haben hier ihren Ursprung.

Insofern könnte man den Architekturstrukturalismus als eine Bewegung bezeichnen, die ihre geschichtlichen Bezüge suchte. Aber eben nicht im Formenkanon, der in der Architekturgeschichtswissenschaft seit dem 19. Jahrhunderts als eine Abfolge von Formen und Stilen dargestellt wird: Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus, Historismus, Moderne. Alles aufeinander aufbauend und Außereuropäisches ignorierend. Sondern die sich am Sozialen, Ökonomischen, Kulturellen orientierte. Geschichte von unten sozusagen.

Gotik und Strukturalismus hätten demnach gemeinsam, dass sie ohne Vorbilder in ihrem Umfeld entstanden, sondern aus inneren Notwendigkeiten heraus. Vielleicht würde das auch erklären, warum beide Epochen so angefeindet wurden und werden.

Nur mal so dahingeschrieben.

(Foto: genova 2019)

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23 Antworten zu Wo sind die Vorbilder strukturalistischer Architektur?

  1. Jakobiner schreibt:

    Nur Mal eine Verständnisfrage:Gab es vor der Romantik keine Architektur? Ist das die ganze europäische Architekturgeschichte?Gab es keine europäischen Wilden, von denen man Impulse wie aus Nordafrika bekommen könnte?Was ist denn mit den Pfahlhäusern der Germanen oder anderer Bauten anderer Stämme? warum entdeckten nicht einmal Deutschtuemelnde die von ihnen so mystifizierten natives?Schämte man sich da der Prmitivitaet wegen und blickte lieber nach Rom?

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  2. genova68 schreibt:

    Es gab die Architektur des Römischen Reiches, die ja auch auf dem Terrain des heutigen Deutschlands entstand, Porta Nigra oder Sachen in Köln. Nach dessen Zerfall gab es fast nichts. Es wurden natürlich Wohnbehausungen gebaut, aber davon ist praktisch nichts übrig, es wurde mit Holz gebaut, das hält keine Jahrhunderte. Im Grunde genommen ist die komplette Architekturgeschichte eine der Steinarchitektur. Auch das, was im Griechischen und Römischen Reich aus Holz gebaut wurde, ist futsch. Da findet man eben nichts mehr oder nur noch Fundamente, die aus Stein errichtet wurden. Das sind dann aber nur Grundrisse bzw. sind auch die nur im Ansatz vorhanden. Klar, das ist ein Problem: Die Wohnarchitektur der Massen aus dieser Zeit ist nicht erforscht. Zumindest kenne ich nichts dazu.

    Die Pfahlbauten sind ja älter als die Römische Architektur. Man versucht zwar, die nachzubauen, aber ich schätze, wenn man ehrlich ist, sind das eher Phantasieprodukte. Man fand Pfähle, kann deren Stärke bemessen, aber das war es dann auch schon. Man kann über den Stil der Pfahlbauten wenig sagen, außer dass man vermuten kann, dass sie schlicht waren, keine Ornamente hatten und mit Stroh gedeckt waren. Man kann aber keinen Stil erkennen. Ich weiß nicht, ob da überhaupt geforscht wird. Die primitive Dogonarchitektur in Mali kennen wir nur, weil die immer noch so bauen.

    Es gibt die Theorie, dass Ornamentik erst mit der Verwendung von Stein (bzw. Ziegel) als Baumaterial aufkam. Beim Holz war die Konstruktion sichtbar, es waren sichtbare Holzbalken. Die Balken zeigen nach außen die tragenden Strukturen an, einfach, weil die Balken etwas vorstanden. Als vermehrt Stein eingesetzt wurde, sah man die Konstruktion speziell im Friesbereich nicht mehr. Man wollte das aber offenbar zeigen, also setzte man kleine Steine an die Stelle, an der eigentlich Balkenenden zu sehen waren. Die Ornamente hatten also zuerst die Funktion, die Konstruktion zu zeigen, sonst nichts.

    Als nächstes wurden auf der Giebelseite von Gebäuden (vor allem Tempeln) ebenfalls Ornamente eingesetzt. Da dort aber nie Balken herausragten, waren das schon Ornamente zweiter Ordnung, die einfach eine Ornamentordnung weiterführten. Die dritte Ordnung des Ornaments ist die, dass man einfach irgendwas an die Fassade klatscht, ohne Ansehen der Konstruktion (Barock, Historismus, Postmoderne).

    Aus diesem Gegensatz zwischen Konstruktion und Ornamentik entstand schon bei den alten Griechen der dorische Eckkonflikt: Die Steinsäulen sollten eigentlich mit einem Ornament namens Triglyphe korrespondieren. Das passte an der Ecke nicht mehr. Man musste sich nun entscheiden, ob man faken wollte oder aufgrund der neuen Konstruktionsmöglichkeiten neue Stile kreeiren wollte.

    Um das abzukürzen: Architekturgeschichte ist in weiten Teilen eine Theorie des Ornaments. Und da gibt es den ewigen Streit darüber, welche Funktion das Ornament einnimmt bzw. wann das Ornament lächerlich wird. Ornament gibt es nur in Verbindung mit Stein. Ohne Stein also kein Ornament, ohne Ornament keine Stilgeschichte.

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  3. Jakobiner schreibt:

    Danke für die kurze und gut verständliche Zusammenfassung der Architekturgeschichte. Fakt bleibt aber,dass die Deutschtuemelnden scheinbar gar keine Anstrengungen der Erforschung der damaligen Bauten unternahmen,wo es doch umgekehrt für jeden Blödsinn von Rassenkunde bisHimmlers SS-Ahnenerbe alle möglichen Programme gab.Dass das Holz futsch ist, würde ja aber eine fantasymäßige Rekonstruktion nicht verunmöglichen.Wenn man schon Arier erfindet,warum dann nicht einen angeblichen germanischen Baustil.Vielleicht befürchteten sie,dass das dann doch als zu primitiv oder wenig praktikabel gewesen wäre.Zumal der Führer und sein Gefolge auch kein Fan von Holzhäusern gewesen sein dürften.In Mein Kampf macht sich Hitler etwa über jene Germanentuemler mit Bart und Pelzbekleidung lustig,die naturvoelkelnd Tingfeste organisieren würden.Irgendwie als Kulturvolk wollten sie ja auch noch durchgehen und wohl weniger als Urmenschen,die noch in Holzhütten wohnten.Und man stelle sich ein Holz-Germania vor.Wohl nicht nur statisch ein abwegiger Gedanke.Dazu steht Stein für die Ewigkeit_wichtig auch für ein 1000 jaehriges Reich.

    Ornamente könnte es bei Holz auch mittels Schmitzkunst geben.Freilich nicht mehr nachzueeisen

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  4. Jakobiner schreibt:

    Vielleicht waren die Nazis auch nur einfallslos, eben nicht die Kulturschaffenden Arier und da eher wie in Mein Kampf für Japaner kategorisiert Kulturerhalter,die nur stupide kopierten und überhöhten und letztendlich Kulturzerstörer wurden.

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  5. genova68 schreibt:

    Jakobiner, denk dran: nur ein Kommentar.

    Ich glaube, als genuin deutscher Architekturstil gilt manchen die Gotik, was aber nicht stimmt, weil die Gotik in Frankreich und Deutschland (wenn man diese nationalstaatlichen Begriffe der Einfachheit halber benutzt) entstand. Aber diese nationalen Abgrenzungen sind zu dieser Zeit generell Humbug.

    Die Rechten sehen wohl eher die ottonische Romanik (Magdeburger Dom) als genuin deutsch. Es war kein Zufall, dass Höcke seine Rede zum tausendjährigen Deutschland vor dem Magdeburger Dom hielt.

    Die Verbindung zu den „Germanen“ läuft nicht über Architektur, was auch nicht nötig ist, da gibt es andere Anknüpfungspunkte. Architektonisch will die AfD vor allem Rekonstruktionen, ob Berliner Schloss, Frankfurter Altstadt oder sonstwas. Hauptsache zurück in die Kaiserzeit oder noch früher. Die aktuelle Rekonstruktion der Garnisonskirche in Potsdam ist ein warnendes Beispiel. Die Moderne gilt als elitär, internationalistisch, bolschewistisch, seelenlos, vermassend, jüdisch, antiidentitär und was weiß ich.

    Wichtiger als die AfD sind aber viele kleine Initiativen, die alles, was nach 1910 gebaut wurde, ablehnen und abreißen möchten. Es ist wohl teilweise eine Reaktion auf den Bauwirtschaftsfunkionalismus, andererseits dockt es direkt an rechtes Denken an. Wobei der Bezug zum Faschismus nicht ausgeprägt ist, schätze ich.

    Außerdem ist die Rechte schnell bereit, Städte als Sündenpfuhle zu verteufeln und sich darum nicht sonderlich zu kümmern. Dörfliche Strukturen mit Heimatschutzarchitektur sind populärer. Heimatschutz könnte ein verbindendes Glied zum NS sein: Die Kleinfamilie mit ihrem kleinen konservativen Häuschen inklusive Garten zur Selbstversorgung. Diese Architektur ist aber für sich zu analysieren, nicht zu verteufeln. Die schlechthin böse NS-Architektur existiert sowieso nicht, da architektonischer Monumentalismus oder Monotonie keine alleinigen Merkmale von NS-Architektur waren. Eher schon die Städteplanungen mit ihrem einzigartigen städtebaulichen Monumentalismus. Aber selbst der war in der frühen Moderne auch auf der Linken ausgeprägt.

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  6. Jakobiner schreibt:

    Trotz allem Frage ich mich,warum.man nicht alte Gebäude und Baustile auch in der Architektur haben sollte. London hat mir eigentlich sehr gut grfallen-zwischen alt und futuristisch so alles vertreten.Funktionalitaet und nur Wohnen kann ja auch nicht alles sein,wenngleich ich dir zustimme,dass das in der kapitalistischen Verwertungslogik zu kurz kommt.Aber nehmen wir einmal an,diese wäre aussrr Kraft gesetzt,könnte ich mir ein buntes und vielleicht auch aufeinander abgestimmtes Neben-und Miteinander doch durchaus vorstellen.Zudrm wenn ich sehe,wie in China gebaut wird,die forcierte Urbanisierung als Moderne aufgefasst wird, die netten Hutongkieze weggerissen werden,ob das Nachahmenswert ist.Dagegen hat ja jede deutsche Grossstadt angeblich reaktionären Kleinstadtchsrakter.Und sind dezentralisiertere Kleinformate schon antimodernistisch und reaktionären und Waschbeton schon antifaschistische.Vielleicht hast du auch mehr die Sicht eines zentralistisch denkenden Metropol-und Hauptstadtberliners.Aber soweit ich dich verstanden habe,möchtest du überhaupt Mal wieder eine architektonische Debatte anregen wie andere über die Programminhalte der Öffentlich-Rechtlichen.

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  7. neumondschein schreibt:

    Aber nehmen wir einmal an,diese wäre aussrr Kraft gesetzt,könnte ich mir ein buntes und vielleicht auch aufeinander abgestimmtes Neben-und Miteinander doch durchaus vorstellen.Zudrm wenn ich sehe,wie in China gebaut wird,die forcierte Urbanisierung als Moderne aufgefasst wird, die netten Hutongkieze weggerissen werden,ob das Nachahmenswert ist.

    Jedes Jahr zieht Landvolk von der Größe Deutschlands in die Stadt. Was willst Du machen? Da muß schnell Wohnraum her. Vor ähnlichen Aufgaben steht Erdogan und stand Chrustschow, der Chrustschowki errichten ließ, damit das Volk möglichst preiswert unterkommt.

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  8. genova68 schreibt:

    Die Auseinandersetzung wird nicht um „alte Gebäude“ geführt, sondern darum, wie man heute bauen sollte. Alte Architektur zu kopieren und zu bauen ist eine Bankrotterklärung der Jetztzeit. Jede Zeit hat ihre eigenen Ansprüche an Architektur. Die Ansprüche wandeln sich, so wie sich das Leben wandelt. Neue Architektur sollte demnach sich überlegen, was man heute eigentlich braucht. Wenn man stattdessen ein Schloss wiederaufbaut, ist man entweder Monarchist oder ein Betrogener. Das Teile der Bevölkerung sowas wollen, zeigt nur, dass sie der aktuellen Zeit nicht trauen, wofür sie sicher ihre Gründe haben. Ausruhen sollte man sich auf sowas nicht. Dass derzeit überall Rekonstruktionen entstehen, zeigt, in welch schlimmen Zeiten wir leben. Das ist natürlich alles kapitalistisch-neoliberal bedingt. Der Mensch will keine totale Konkurrenz und glaubt in seiner reaktionären Sozialisation, dass ein Kaiser das ändern würde. Das ist ein gesellschaftlich katastrophaler Prozess, der da abläuft.

    Sicher wurden im Bauwirtschaftsfunktionialismus viele Fehler gemacht. Die sollte man aber analysieren, nicht ein reaktionäres Gebäude rekonstruieren.

    Das zweite Problem liegt darin, dass für die Errichtung dieses alten Schrotts relativ neue und funktionierende Gebäude abgerissen werden. Das ist ökologisch und nachhaltig eine Katastrophe. Ein Haus, das gebaut wurde, sollte möglichst lange stehen, egal, ob es gefällt oder nicht. Man kann anbauen, man kann umbauen, modernisieren, was auch immer nötig ist. Aber nicht komplett abreißen. Dass der Bundestag diesem Schloss zustimmte, zeigt, in welch übler geistiger Verfassung sich die Mehrheit der MdB befindet. Dumme, reaktionäre Leute. Das ist die angebliche Elite des Volkes.

    Im Fall des Schlosses kommt hinzu, dass man hier vom politischsten Platz Deutschlands spricht. Wenn man also ausgerechnet dort ein Schloss wiederaufbaut, weiß man warum. Wie gesagt, für die AfD läuft es hervorragend.

    Das Ignorieren von Zeitzeichen geht immer schief. Der Historismus war eine Krise. Man baute romanisch, gotisch, in Renaissance und Barock, zuerst getrennt, in der Endphase alles in einem Gebäude vermischt, nur noch ekklektizistisch, in der Gründerzeit des Deutschen Reiches. Dabei waren die Anforderungen und auch die technischen Entwicklungen schon ganz andere. Man brauchte große Hallen und Bahnhöfe und hatte den Stahlbeton und gutes Glas. Beides wurde lange ignoriert bzw. einfach verkleidet. Das konnte nicht gutgehen, so entsteht nur ein Druck, der irgendwann in einer Explosion sich Luft macht. Das war dann die moderne Architektur, gesellschaftlich der Imperialismus und der 1. WK. Das Ignorieren von Neuem funktioniert nicht. Man wird nicht unsichtbar, wenn man sich die Augen zuhält.

    Also: Dem einen gefällt dies, dem anderen jenes. Im Heute diskutieren ist das einzig Angemessene. Und vielleicht etwas weniger auf die vielen deutschen Spießer hören, die immer das Mittelmaß und die Regression wollen. Es ist ja so: Je mehr man sich für eine Sache interessiert, desto eher begreift man das Komplexe, das Progressive. Und dann merkt man, dass an eine Fassade geklatschte Ornamente aus dem Barock heute eine einzige Peinlichkeit darstellen. Man stelle sich vor, man rede heute noch so wie im Barock, ein bisschen französisch parlieren etc. Es wäre lächerlich. Aus guten Grund.

    Genauso lächerlich ist das Schloss und alles, was aus früheren Zeiten wiederaufgebaut wird. Das viele das nicht merken, zeigt nur ihren desolaten geistigen Zustand.

    Aber: Das Schloss steht jetzt. Auch das ist hinzunehmen.

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  9. jakobiner schreibt:

    Ich habe gestern einen Bericht über Ein Muss Teslafabrik auf RBB gesehen.Scheint ja inzwischen mehr der Aufreger als das Schloss zu sein.Da sollen dann auch Wohngebiete für die neuen Arbeiter entstehen mit vorgeblich modernster Architektur-was immer das heißt.Baumschuetzer-und Naturschutzaktivisten mobilisieren auch schon.Bises soweit ist,sollen die Arbeiter über Treptow-Koepenick pendeln,weswegen man Staus und einen Verkehrsinfarkt befürchtet.Bin Mal gespannt,ob da wirklich was neues und Elon Musksches entstehen wird.So eine Space X der Architektur?!

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  10. Hugo schreibt:

    @Genova; kannst Du mal paar Gebäude des Strukturalismus, (wo vom Abriß bedroht sind/schon abgerissen wurden?!?), als Bildbeispiele posten?

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  11. Jakobiner schreibt:

    zu Neumondschein:In China ist die Urbanisierung sogar Planziel und wird alsFortschritt gesehen.Es gibt auch westliche Experten,die behaupten,dass Metropolen nachhaltiger und ökologischer sind als eine mehr existierende Laendlichkeit-von Energie bis sozialer und gesundheitlicher Versorgungsinfrastruktur. Für dieKP China ist Urbanität und Stadtgröße schon ein Wert an sich.Nur ersticken die Städte im Smog, Abfall und droht dasLanf völlig zu vergrößern und die landwirtschaftliche Produktion zu sinken.Diese Riesenmetropolen sollten ja nicht Vorbild für Deutschland und Europa sein.Wohne Mal 1Monat in Peking oder Chongqing und Tokio und dann wieder in einer europäischen Stadt-du hast einen völlig anderen Biorhythmus und auch eine gewisse Ruhe und Entspanntheit.Es ist auch interessant,dass Chinaa versuchte die Überflutung der Megametropolen durch Mittelstädte zu verhindern.In den 90rrn entstanden allein 194 1-Millionstaefte,aber der Tun auf die Metropolen setzte sich weiter fort.Was man den Chinesen zugute halten muss,es gibt keineSlims wie in Indien.Dazu sind die zu ordnungsliebend.

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  12. genova68 schreibt:

    Hugo,
    aus dem Kopf ist mir keine strukturalistische Architektur bekannt, die derzeit bedroht ist. Vielleicht das Gebäude von Hertzberger in Appeldoorn, ein Bürogebäude. Ich glaube, es steht im Moment leer und man fragt sich, ob man es schützen soll. Das Amsterdamer Waisenhaus von van Eyck stand lange leer, ist jetzt aber zum Büro umfunktioniert.

    Die Metastadt Wulfen ist eine, die abgerissen wurde. Ein Altersheim von Hertzberger in Amsterdam wurde abgerissen.

    Zu den Bildbeispielen würde ich bitten, die Begriffe zu googeln, da findet man garantiert etwas.

    Generell sage ich hier im Blog aber immer, dass man überhaupt nichts mehr abreißen sollte. Es ist, wie gesagt, ökologisch das schlechteste, was man tun kann: Ein Gebäude ist ein Block, in dem eine ungeheure Menge an Energie verdichtet ist: Die Baumaterialien genauso wie die Energie, die gebraucht wurde, um das alles aufzutürmen, inklusive des Benzins, das die Arbeiter verfahren haben, um zur Baustelle zu kommen. Und genau aus Umnutzungen entstehen interessante Gebäude, deren Brüche und Entwicklungen man sieht.

    Das Berliner Schloss ist auch deshalb so verlogen, weil das, was da angeblich rekonstruiert wurde, nie existierte. Das war ein Bau, der 500 Jahre lang ständig verändert und erweitert wurde. Das war ein work in progress. Man nahm sich nun einfach eine Version heraus und phantasierte sich irgendwas zurecht. Es ist so, als würde man einen Alien bauen und behaupten, das sei ein Mensch.

    Der Abrisswahn ist ein Produkt der Moderne, tabula rasa. Ausgerechnet die angeblichen Kritiker moderner Architektur forderten den Totalabriss des Palastes der Republik genauso wie des Technischen Rathauses in Frankfurt, um ihre Puppenstube zu basteln.

    Ich habe das hier im Blog einmal beschrieben am Beispiel der Porta Maggiore, einem 2000 Jahre alten Stadttor in Rom, das immer noch steht. Diese Schlossfanatiker hätten das schon längst abgerissen, und zwar in der Epoche, wo es ihnen nicht gefallen hätte. Siehe Berliner Stadttore, die alle futsch sind.

    Es geht um Respekt.

    Jakobiner,
    zu Musk bin ich überhaupt nicht informiert. Es wird natürlich wieder eine riesige Fläche versiegelt. Aber es geht um Arbeitsplätze, das alte Dilemma. Man hört ja auch öfter Berichte, die die Umweltfreundlichkeit von E-Autos infrage stellen. Keine Ahnung.

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  13. Jakobiner schreibt:

    Ich dachte die Teslafabrik sei das Tagesthema in Berlin und Brandenburg,wenn der RBB dem schon eine Sondersendung widmet.Naja,vielleicht bringt der Musk ja da US-futuristische Architektur aus dem Silikon Valley mit oder aber die US-amerikanische Wohnwagenkultur. Dann wohnen die Arbeiter halt in E-Campern,die er ihnen auch noch gleich verkaufen könnte.

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  14. Hugo schreibt:

    @Genova; ich geh da weitgehend mit, also ned einfach alles, was irgendwie ein paar Leuten ned gefällt, abzureißen; der Analyse bzgl. der reaktiönärem Bauten und Schaffung von Disneyland-Gebäuden/Arealen stimm ich zu.
    Gibt halt paar Knackpunkte; was macht einer, der sich ne baufällige Villa des Ekleptizismus gekauft hat und sanieren will? Den ganzen Kitsch runterkloppen, nur einen Teil dranlassen, komplett neue Fassadengestaltung?
    Und denken wir mal 3-5 Dekaden weiter; das neue alte Berliner Schloss steht mal wieder zur Debatte, weil die Barockfassade runterbröckelt (wenn die überhaupt solange hält *lol*)?

    (Da ich gerne mecker *lol*; auch wenn zu Zeiten von van Eyck und Claude Levi-Strauss Indigene noch als „Wilde“ oder „primitiv“ bezeichnet wurden, rechtfertigt des ned eine unbearbeitete Weiterverwendung dieser Begriffe, so Gänsefüßchen zieren auch Zitate ;) .)

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  15. genova68 schreibt:

    Hugo,
    die ekklezistische Villa: Es gibt derzeit wohl niemand, der den Stuck weghauen wollte, das finden heute fast alle gut und es erhöht den Marktwert. Die vielen Altbauten in Berlin zeigen das. Was in den 1960er Jahren man noch abscheulich fand und wegkloppte, wird heute geschätzt. Wenn der neue Besitzer es trotzdem wollte, dann müsste er sich erkundigen, ob die Villa denkmalgeschützt ist. Wenn nicht, soll er den Stuck wegkloppen, wenn er es will. Wir leben im hier und jetzt.

    Es gibt in Berlin aktuell den Fall eines denkmalgeschützten Einfamilienhauses von Scharoun, dessen neue Besitzer tatsächlich entstellende Veränderungen vorgenommen haben. Die werden jetzt einiges zahlen müssen. In dem Fall wusste der Besitzer vom Denkmalschutz.

    Der Denkmalschutz regelt schon einiges. Problematisch sind einerseits zögernde Unterschutzstellungen für relativ junge Gebäude und andererseits ein falsch verstandener Denkmalschutz, der zuviel schützt. Ich kenne aktuell den Fall eines Hausherrn, der wegen Denkmalschutz keine größeren Dachfenster einbauen darf. Dabei wurde das Dach komplett neu gebaut, nicht nur neu gedeckt. Der Denkmalschutz schützt hier also ein neues Dach, das ist absurd. Zudem geht das zulasten der aktuellen Funktionalität.

    Modernisierung, Umwandlung, neue Fassade und was auch immer halte ich für völlig in Ordnung. Häuser sind keine Kunstwerke, sondern Gebrauchsobjekte. Wenn beim Schloss irgendwann die Barockfassade bröckelt, wird es interessant: Darunter ist banaler Rohbeton.

    Ich habe hier einmal die Baugeschichte einer Kirche in Mantua beschrieben:

    https://exportabel.wordpress.com/2018/11/06/mantua-baugeschichte-plastisch/

    Jede Epoche fügte etwas hinzu, heraus kam ein kunterbunter Kasten. Das war jahrhundertelang Baupraxis, dahin sollten wir wieder zurück. Sowas hätte man sich gut für den Palast der Republik vorstellen können. Dieses Tabula-Rasa-Denken ist das üble. Das geht bei Städten genausowenig wie bei Menschen: Man entkommt seiner Vergangenheit nicht und kann nur erträglich damit umgehen, wenn man sie annimmt. Und eine Stadt ist nichts anderes als ein lebender Organismus.

    Und alleine aus ökologischen Gründen: Betonbauten wieder abzureißen, ist eine ökologische Katastrophe. Man kann den Beton noch irgendwo minderwertig weiterverwerten, aber der Zement muss neu hergestellt werden, und das ist das ökologische Hauptproblem, sowohl was den CO2-Ausstoß als auch, was die Ausbeutung von Kies und Sand angeht.

    Zu den Gänsefüßchen: Du hast recht, das könnte man tun. Ich denke mir nur beim Schreiben immer, dass das klar ist. Wäre aber vielleicht besser, wenn man nicht weiß, wer das alles liest.

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  16. Jakobiner schreibt:

    Hängt auch von der Messung des Bruttosozialproduktab.Wenn man etwas abreisst,erhöht sich das BSP und wird als Wirtschaftswachstum verrechnet.Wenn man nichts abreisst,bleibt es gleich.Eigentlich eine Tonnenideologie.Aber ob dssBruttonationalglueck da weiterhilft

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  17. genova68 schreibt:

    Ein Abriss kostet nicht unbedingt weniger als eine Sanierung. Beispiel Oper in Frankfurt: Das moderne Gebäude ist sanierungsbedürftig. Angeblich kostet die Sanierung eine Milliarde Euro. Deshalb will man nun einen Neubau, der billiger sei. Ich würde die Milliarde ins Reich der Legenden verweisen, vermutlich wurde da eine „Studie“ erstellt, wie man das in einem korrupten System halt so macht. Aber dennoch sind Sanierungen meist ziemlich teuer, also gut fürs BSP. Sanierung bedeutet viel Manpower, Abriss oder gar Sprengung geht einfacher.

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  18. Jakobiner schreibt:

    Du bist ja ein Witzbold.Erst sagst du,dass Abreissen und Neubau billiger sei,dann bringst du ein Beispiel,dass einer Studie im Falle der Oper gefälscht sein muss,da die Sanierung billiger sei.Quod erst demonstrandum? Klingt ein wenig paradox.Kann man dies als Allgemeinregel sagen oder hängt es jeweils vom jeweiligen Bau und Neubau ab?

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  19. Hugo schreibt:

    Nee, Genova stellt die Mrd. für Sanierung in Frage, nur mal als Vergleich; die kostenexplodierende Elbphilharmonie hat was über 850 Mio gekostet, obs da sinnvoll war auf den alten Speicher aufzusetzen sei mal dahingestellt, da hätte wohl eine Klinkervorsatzschale so für das Bild der Hafenrunschipper gereicht.
    Um bei der Ffm-Oper zu bleiben; mensch muß da die (m.E. immer absurder werdenden) Brandschutz- und Energieeffizienz-Vorschriften beachten; da isses bei Sanierung meist teurer als Neubau, da die Bude aus den 1960ern eben auch vom Grundkonzept nach anderen Maßgaben geplant war. Und mittlerweile dürften auch die Arbeiter aus dem EU-Ausland den Baumindestlohn kriegen, d.h. die sind auch ned viel preiswerter als die eh kaum vorhandenen aus der Ffm-Metropolregion, und bei Sanierung ist, wie Genova erwähnte, viel menschlicher Zeitaufwand erforderlich. Wenn der Umweltverbrauch adäquat besteuert würde, sähe die Sache aber schon wieder anders aus @Sanierung vs. Neubau.
    Hab in der Alten Oper in Ffm. vor 15+ Jahren als Studentenjobber übrigens mal olle Neonlampen abgebaut zwei Tage lang, über ne Leiharbeitsbutze für fürstliche 8,50 Tacken/h.

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  20. Hugo schreibt:

    Hafenrundschipper*oops*

    Um mal zum Kern des Ausgangsartikel was zu schreiben:

    Kinder würden wohl genauso bauen und die Favelas in Rio sehen ähnlich aus. Und des was Kinder als die noch von den gesellschaftlich anerkannten ästhetischen Konventionen am wenigsten versauten Mitmenschen gut finden, kann ned verkehrt sein. Vermutlich haben die Architekten im 3. Viertel des 21.Jh. auch weitaus weniger geschwafelt wie die reaktionären von heute und fühlten sich ned gleich an den Karren gepißt, wenn die mal einer auf die Schippe genommen hat ob ihrer geistigen Onanien.

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  21. Jakobiner schreibt:

    Ja,eben:“Meist“.Also hängt doch mehr bei üblicher ökonomischer Berechnung vom jeweiligen Projekt ab.Nur wenn man die Ökologie einpreist,wären Sanierungen billiger.Aber stimmt auch diese Annahme?

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  22. genova68 schreibt:

    Ich halte die eine Miliarde für die Sanierung für zuviel, kann das aber nicht belegen. Die Komische Oper in Berlin soll saniert und erweitert werden, ein ähnliches Unterfangen, das soll 277 Millionen Euro kosten. Mag sein, dass das zu niedrig angesetzt ist, wie oft in Deutschland, weil man den billigsten Anbieter nehmen muss und weil die Kosten extra runtergerechnet werden, damit man die politischen Widerstände leichter überwinden kann. Bei der einen Milliarde scheint es mir umgekehrt: Man setzt einen Preis an, der politisch nicht zu vermitteln ist, lässt das Projekt also von vornherein scheitern. Die Studienschwemmen, die es überall gibt, scheinen vor allem politisch motiviert zu sein, mit einer angeblich neutralen Wissenschaft dahinter. In Berlin könnte ich eine Reihe von Beispielen bringen, wo Studien ganz offensichtlich rein politisch erwünschte Ergebnisse bringen.

    Abriss und Neubau ist heute dennoch oft billiger aus den Gründen, die Hugo erwähnt. Zumindet nicht unbedingt teurer. Ich meine, dass die Kosten kein generelles Argument für Sanierung sind. Aber da sind Nachhaltigkeitskosten nie eingerechnet. Also die gebundene Energie, die zerstört wird, wenn man abreißt oder sprengt.

    Hugo,
    ja, Kinder würden so bauen, was nicht das schlechteste ist. Das Attraktive an dieser strukturalistischen Architektur (im Bild ist Habitat in Montreal von Moshe Safdie) sind die vielen kleinen Nischen und Ecken, die angeboten werden, und die man individuell nutzen kann. Es ist dennoch serielle Architektur, die Kästen sind die immergleichen, was die Baukosten senkt. Sie werden nur nicht monoton gestapelt, sondern versetzt. Bei jedem Modul wird neu überlegt, wie man es am besten platziert.

    Man bekommt durch diese Bauweise auch viele große Terassen.

    Der Hinweis auf Kinder ist gut. Aldo van Eyck, einer der großen Architekten strukturalistischer Architektur, entwarf hunderte von Spielplätzen und thematisierte schon in den 1960ern autofreie Viertel.

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  23. Jakobiner schreibt:

    Ja,die Baukosten und andere Fragen sind oft schwer zu ermitteln und da gibt es dann auch oft interessensgeleitete Studien und Gutachten undPrognosen.Am besten könnte man das beim im Fernsehen live übertragen Schlichtungstreffen um den Stuttgarter Bahnhofs S 21 unter der Moderation von Heiner Geißler sehen.Waere mal.interessant,wenn es solche Schlichtungstreffen zwischen Befürwortern und Gegnern mit Livediskussion auch in Berlin bei Bauprojekten gebe.

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