Giancarlo de Carlo (2) – Ausflug nach Terni

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jj Teil eins unserer

SOSBrutalismus verzeichnet die Siedlung als brutalistisch

Partizipation:

Ich habe das fast bei allen meinen Arbeiten versucht – und ich habe, je nach den Umständen, mehr oder weniger Erfolg gehabt. Am besten ist es beim Bau einer Arbeitersiedlung in Terni gelungen, wo es mir gelungen ist, den Bauherren die Partizipation richtig aufzudrängen, und ich habe gemeinsam mit den Arbeitern die Wohnungen erörtert … Das dauert viel länger, es kostet viel mehr und es wird vor allem scheel angesehen … Natürlich haben die Leute nicht immer recht – aber es öffnen sich einfach andere Perspektiven und die Möglichkeit zu größerem Reichtum. (archplus 57/58, Juli 1981)

kk

Man kann an der Matteotti-Siedlung ganz gut die beiden grundlegenden Möglichkeiten architektonischen Gestaltens aufzeigen: Einerseits die Partizipation de Carlos, andererseits der Künstlerarchitekt, der sich für ein Genie hält und von einer authentischen Öffentlichkeit nicht gestört werden will. Letztere Vorgehensweise konnte man im Berlin der 1990er Jahre beobachten, wo angebliche Genies wie Kleihues und … in ihren Bauten vor allem sich selbst präsentierten, ohne Rücksicht auf gewachsene soziale Milieus – euphemistisch „kritische Rekonstruktion“ genannt.

Eindrücke:

Stilsicher, Beton, Pflanzen

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