Ein paar sehr interessante Gedanken zu Christian Drosten

Ein wahrhaft attraktiver Mann, dieser Virenexperte, wie man sagt, namens Christian Drosten. Cool, dass man sich sein Leben lang mit sowas uninteressantem wie Viren beschäftigt. Man sitzt in einem Keller und beobachtet wässrige Lösungen unterm Mikroskop. Auch wenn Viren nicht mein Interessensgebiet sind: Ich hege für abseitige Hobbies aufrichtige Sympathie. Vielleicht hat er ein persönliches Verhältnis zu Viren.

Und er könnte uns sagen, ob das Coronavirus wirklich so aussieht, wie uns das die Lügenpresse weismachen will:

Eine Kugel mit grauem Kunstrasen als Belag und mit verwelkten Schnittblumen drauf.

Wer´s  glaubt.

Die Zeit hat Christian Drosten schon als neuen Bundeskanzler gefordert. Keine schlechte Idee. Endlich weg von den egomanen Schwätzern, den machtgeilen Opportunisten, den Dauerempörten und den rhetorisch Versierten und zugleich gedanklich völlig Verarmten.

Drosten wuchs auf einem Bauernhof im Emsland auf, lese ich bei wikipedia. Das Emsland ist bekanntlich die langweiligste UND die hässlichste Gegend Deutschlands. Da sind die Viren im Schweinestall und bei den Hühnern vermutlich das interessanteste. Danach Studium der Chemietechnik, Biologie und Medizin.

Drosten ist, so schätze ich, einer, dem soziale Symbole wenig gelten. Er braucht kein tolles Auto, keine teuren Uhren, und jeder Fahrer eines teuren Autos und jeder Träger einer teuren Uhr spürte die Lächerlichkeit seiner Accessoires intensiv, stände er neben Drosten. Leute wie Drosten sind der Beleg dafür, dass der Einsatz äußerlicher Symbole zur Hebung des sozialen Status eine Wanderung auf einem sehr schmalen Grat ist. Unterbewusst wollen wir alle Drostens sein.

Auch sehr sympathisch: Es gibt fast kein Bild, auf dem er lächelt. Schon das wäre ein Grund, ihn zu wählen. Politiker, die lächeln, führen nichts Gutes im Schilde. Siehe Angela Merkel und Julia Klöckner. Gerade Frau Klöckner lächelt permanent ihr stahlgewitterhartes Hunsrücklächeln und hatte noch nie Gutes im Schilde. Wobei man bedenken muss: Der letzte deutsche Politiker, der nicht lächelte, war Hitler.

Kevin Kühnert lächelt auch nicht, fällt mir gerade ein. Drosten und Kühnert im Duo, das wäre was. Wissenschaftlicher Sozialismus.

Drosten sieht auf Fotos meist zerknittert aus, aber so ist das, wenn man viel arbeitet, noch dazu im Keller. Seine Zerknitterung wirkt authentisch, das ist ok. Drosten ist nicht nur attraktiv, sondern auch irgendwie erotisch. Anders erotisch als Christian Lindner, aber vielleicht sollte man beide nicht von der  Bettkante stoßen. Es wäre ein interessanter Zusammenstoß. Drosten könnte einem während des Aktes mitteilen, wie viele Viren gerade wohin wandern und ob das gefährlich ist.

Danach Drosten also als Bundeskanzler.

Aber vielleicht würde es schon reichen, einfach die Zahl der Juristen in der Politik drastisch zu reduzieren. Juristen zerstören die Welt. Juristen, und in ihrem Gefolge Bürokraten, pervertieren das Leben noch in der abgelegensten Ecke. Je mehr Juristen einen umgeben, desto zerstörerischer ist ihr Treiben und desto zerstörter ist die Welt um einen herum. Die Existenz unzählbarer Juristen bedeutet die totale Weltzerstörung. Totale Weltzerstörung bedeutet die Existenz unzählbarer Juristen. Die Umformung menschlicher Kontakte zu juristischen Beziehungen ist unser aller Tod, da brauchen wir kein Corona. Juristen reden von Rechtsstaat und meinen den juristischen und bürokratischen und also völlig undurchdringlichen Dschungel.

Man beobachte das Treiben von Juristen und Bürokraten in der Berliner Verwaltung, wie man sagt, und man wird mir zustimmen.

Naturgemäß sind die Deutschen und mit ihnen die deutschen Juristen die schlimmsten Weltzerstörer. Deutsche rufen schon nach juristischem Beistand, wenn die Kirschen überm Zaun hängen, und das ist wortwörtlich wahr. Ein Deutscher ohne Rechtsschutzversicherung ist kein vollständiger Deutscher, und der Satz „Sie hören von meinem Anwalt“ – oder, noch besser: „Anzeige ist raus“ – wird in keiner Sprache so oft gesagt wie in der deutschen. Wer anzeigt, hat Angst, german angst. Eigentlich sind die Deutschen die weltweit größten Hosenscheißer. Deshalb auch die Sache mit dem Toilettenpapierhorten.

Drosten jedenfalls ist das, wonach wir uns alle sehnen. Jemand mit Wissen und ohne Allüren. Samt und sonders alle, die ansonsten in den Medien vorkommen, ob Politiker, Juristen, sogenannte Fachleute, sogenannte Experten, Journalisten, Blogger und sogenannte Profis, haben keinerlei Wissen, aber unüberschaubar viele Allüren.

Wir sind uns also einig: Juristen raus aus der Politik, und ein paar Drostens rein. Das Ergebnis schauen wir uns nach ein, zwei Jahren an. Unterm Mikroskop.

(Foto: Wikipedia)

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9 Antworten zu Ein paar sehr interessante Gedanken zu Christian Drosten

  1. hANNES wURST schreibt:

    Jetzt haben sich also Deine sozialistischen Träumereien mit einem Faible für Technokratien gepaart, Prost Mahlzeit. Anzeige ist raus.

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  2. genova68 schreibt:

    Mein Freund Christian ist kein Technokrat. Spätestens, wenn dich der Virus befallen hat, wirst du beten für ein Gespräch mit ihm.

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  3. RuePoe schreibt:

    Ja, der Herr Drosten ist rein optisch ein interessanter Mann. Meine Freundin hat einen kleinen, schwarzhaarigen Hund. Der hat mich an den Herrn Drosten erinnert.
    Und ja Juristen sind schon eine Plage. Der Herr Shakespeare hat dazu was auf Lager: „Let’s kill all the lawyers“ und wenn wir Glück haben ist der Herr Lindner ein Element der Menge der Anwälte.

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  4. Jakobiner schreibt:

    Drosten sieht allemal photogener und ästehtischer aus als das Covid 19.Da kackt der Virus ab, den er untersucht. Wer will schon so aussehen. Da setzte es wahrscheinlich auch eine Anzeige. Oder ist das Covidfoto mit Fotoshop ohne Falten nachbehandelt? Gibt es eigentlich auch solche Portraitfotzografie von AiDS, Scheine- und Pest, SARS und MERS? Nur als Anfrage für mein Familienfotoalbum?

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  5. hANNES wURST schreibt:

    Vielleicht ist Drosten kein Technokrat, aber die Regierung, die ihm ängstlich zuhört wird zur Technokratie. Paare das mit Populismus (z.B. Söders Vorpreschen bei Corona-Isolationsfolter) und nimm eine willfährige Presse dazu und die Katastrophe ist perfekt.

    Fragen:

    – Drostens Institut hat den Corona-Schnelltest entwickelt, der Test ist nicht validiert. Inzwischen gab es tausende mehr oder weniger freiwillige Versuchsmenschen – wie valide ist der Test denn jetzt (in Zahlen)?

    – Wenn man dem Test auch nur zwei Meter über den Weg traut, warum wird dann keine repräsentative Testung durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Menschen infiziert sind?

    – Warum gibt es keine genauen Zahlen, die zum Beispiel die sogenannten Corona-Toten in diesem Jahr mit der Anzahl der Todesfälle im gleichen Zeitraum der Vorjahre vergleichen? Warum gibt es kein Vergleich der Anzahl von Todesfällen während der Corona-Pandemie und während pandemischer („normaler“) Grippewellen?

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  6. genova68 schreibt:

    Hannes,
    die Fragen musst du an einen Fachmann richten, nicht an mich. Aber die Nachrichten aus Italien, Spanien und jetzt dem Elsass scheinen darauf hinzudeuten, dass man das Virus nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Es gibt eben keinen Impfstoff dagegen. Detailfragen interessieren mich nicht, die überfordern nur.

    RuePoe,
    danke für den Hinweis auf Shakespeare. Da lerne ich etwas dazu. Wenn ich dazu aufrufen würde, alle Anwälte zu töten, wäre was los im Busch. Ich will sie lediglich aus der Politik raushalten und zu Zwangsumschulungen veranlassen. Das scheint mir human.

    Jakobiner,
    ich habe gerade lange mit Christian Drosten telefoniert. Wir sind jetzt zusammen. Er hat mir versichert, dass das Virus exakt so aussieht wie auf dem Foto da oben. Kaum zu glauben, aber wahr.

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  7. Jakobiner schreibt:

    Da bin ich ja beruhigt. Ich dachte schon er/es sehe so aus wie du.Grüss den Drosten schön von mir.

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  8. genova68 schreibt:

    Mach ich. Ich muss auch gestehen: Wir haben heute nacht den 1,5-Meter-Mindestabstand teilweise unterschritten.

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