Waschbeton 6

Eine unprätentiöse Organisation im Raum, die der Abgrenzung  von öffentlichem und semiöffentlichem Raum dient. Die Waschbetonröge könnte aus deutscher Sicht als Verwahrlosung öffentlichen Raums angesehen werden. Im italienischen Altstadtkontext wirkt das anders: Es ist ein seit Jahrhunderten praktizierter undogmatischer Umgang mit dem, was einen umgibt.

Vielleicht reicht einfache Pflege, um Waschbetonkonstruktionen akzeptabel erscheinen zu lassen.

Oberflächlich betrachtet passt Waschbeton nicht in die Altstadt. Diese Sichtweise setzt allerdings voraus, dass man das Konstrukt Altstadt als etwas künstliches betrachtet, das nur noch der Tourismusindustrie dient. Die Frankfurter neue Altstadt ist ein Beispiel dafür. In Italien gibt es so viel Altstadt, dass sie weiterhin lebt. Und man Waschbetontröge einsetzt, wenn sie praktikable Lösungen bieten.

Die Fahrradständer rechts daneben sind allerdings unpraktisch, zumindest aus Sicht des Rades. (Foto: genova 2019)

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