Armierter Zement


Giuseppe Uncini, 1960, Cementoarmato, hängt im MART-Museum in Trient.

Ich gebe freimütig zu, dass Sichtbeton, noch dazu roh, aufgeschnitten und mit Innereien, den Armierungsstäben, bei mir ein wohliges Gefühl erzeugt. Ein bisschen wie beim Metzger. Man sieht in Sachen rein, kann sie vielleicht erklären, kommt weg von der ständigen Oberfläche. Außerdem sehen wir hier, was die Welt heute zusammenhält. Keine Brücke, kein Fahrstuhlschacht, keine Hallendecke ohne diese Konstruktionsart.

Sowas einfach und fast banal zu zeigen: eine gute Idee. Zumindest war es das 1960.

(Foto: genova 2017)

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2 Antworten zu Armierter Zement

  1. hANNES wURST schreibt:

    Beton ist die neue Rauhfaser, in jeder Hipster Bude gibt es mindestens eine unverputzte Wand, bevorzugt im Wohn- Essbereich.

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  2. genova68 schreibt:

    Aber bei den Hipstern gucken die Armierungseisen nicht raus. Die sind einfach total uncool.

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