Analoge Kommunikation

Man läuft durch das theoretisch vertraute eigene Stadtviertel und schaut dabei unentwegt auf den Bildschirm seines Smartphones: alles vertraut. Versehentlich blickt man einmal kurz auf: fremde Welt. Gehe ich mit offenen Augen durch die Stadt, sehe ich alle naselang Sätze und Buchstabenkombinationen, die ich nicht entziffern kann, auf Hauswänden, Plakaten, Stickern, Flyern. Gibt es eine Zielgruppe, die das versteht? Die Jugend, wie man sagt? Oder ist das Guerillakommunikation?

Vielleicht werde ich einfach nur alt.

(Foto: genova 2016)

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2 Antworten zu Analoge Kommunikation

  1. hANNES wURST schreibt:

    Da steht doch einfach „CLFM“ (Canadian Library of Family Medicine) und „ATÜ“ (Arbeitsgemeinschaft technischer Übersetzer). Darunter in grün steht „slave for… (Rest leider unleserlich)“. Das bedeutet wohl, dass jemand in Kanada in Gefangenschaft geraten ist und einen Übersetzter sucht.

    Du hattest schon seltsamere Hinweise im Blog. Z.b. „Kauft keinen Hirsch aus Neuseeland und keinen Wels aus Vietnam – Denkt daran“

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  2. genova68 schreibt:

    Ja, stimmt, da hätte ich selbst draufkommen können.Nun verstehe ich meine Stadt wieder, vielen Dank.

    Das mit dem Hirsch und Vietnam musste ich gerade eben googeln, das stand mal am Schlossplatz in Berlin, las ich da. Ich glaube, das meiste, was ich schreibe, vergesse ich sofort wieder.

    Gefällt 1 Person

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