Meine Meinung zu Paris und Hannover/Äußerst anschauliches Beispiel für ein semantisches Referenzproblem II

Wahrscheinlich sind das alles semantische Referenzprobleme: Die USA und Afghanistan, Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahrain, Bulgarien, Costa Rica, Dänemark, Dominikanische Republik, El Salvador, Eritrea, Estland, Fidschi, Georgien, Großbritannien, Honduras, Island, Italien, Japan, Jordanien, Katar, Kolumbien, Kuwait, Lettland, Litauen, Mazedonien, Mikronesien, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Oman, Palau, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Saudi-Arabien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Thailand, Tonga, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Usbekistan, die Vereinigten Arabischen Emirate und die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel wollten im Irak Frieden und Freiheit einführen.

Der Drohnenpilot Obama gibt sich nach wie vor große Mühe.

Die IS-Leute wollen Frieden und Freiheit bei uns einführen. Sie geben sich große Mühe.

Alle wollen das gleiche und alle meiden Reisen nach Den Haag.

Alles eine Frage des Standpunkts.

Und fuck the Betroffenheitsberichterstattung.

(Foto: genova 2015)

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5 Antworten zu Meine Meinung zu Paris und Hannover/Äußerst anschauliches Beispiel für ein semantisches Referenzproblem II

  1. hANNES wURST schreibt:

    Auch ich möchte meine erschütternde Betroffenheit ausdrücken angesichts dieser beispiellosen Barbarei, dieser nie dagewesenen, vorher völlig unbekannten, ganz neuen Dimension des Terrors, man kann es schon fast Krieg nennen, jedenfalls umgangssprachlich, dieses sinnlosen Mordens völlig Unbeteiligter, anders als die RAF es tat die ja nur Politiker und Wirtschaftsführer im Visier hatte, Mogadischu kann man ja nicht der RAF anrechnen, angesichts also dieser grundlosen Gewalt, auch gegen eine Veranstaltung die ja gerade die Freiheit ausdrückte, die Freiheit überall hinzufliegen und alles hinzubringen wohin der freie Mensch es bringen will, für die die Opfer dann ihr Leben lassen mussten.

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  2. genova68 schreibt:

    Vielen Dank für deine so aufrichtigen wie aufwühlenden Worte, lieber Hansi. Ich frage mich nur, ob deine Betroffenheit erschütternd oder erschüttert ist – oder doch eher verschüttet? Wir müssen unsere Begriffe – gerade bei einem solchen Ereignis – mit Bedacht wählen.

    Der Postillon hat übrigens verkündet, dass das Länderspiel Deutschland – IS aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde. Ich bin auch hier erschüttert, zugleich verschüttet und zutiefst verwegt.

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  3. altautonomer schreibt:

    Uthoff, von Wagner (Die Anstalt), Plasberg (Hart aber fair) und ein paar andere Betroffenheitssimulanten trugen einen Trauerstrick um den Hals. Wann darf ich wohl meine schwarze Krawatte wieder ablegen?

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  4. genova68 schreibt:

    Was trugen die genannten? Eine schwarze Krawatte oder einen Strick?

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  5. altautonomer schreibt:

    Einen Strick namens Schlips.

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