Deutsche nicht genussfähig

Die Frankfurter Polizei hat Fernbusse überprüft. Die FR berichtet in einer bizarren Meldung:

Kontrolliert wurden insgesamt 345 Personen, rund 600 Gepäckstücke und 214 Ausweisdokumente. Die Polizei nahm sechs Menschen wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vorübergehend fest und stellte darüber hinaus reichlich Reiseproviant sicher: 558 Kilo Fleisch, 148 Kilo Käse, 136 Kilo Paprika sowie 32 Kilo Molke wurden wegen Verstoß gegen das Lebensmittelgesetz einbehalten, so die Polizei. Bei einem Fahrgast seien zwei Gramm Marihuana gefunden worden.

Ein Trauerspiel, dass von 345 Leuten nur einer ein vernünftiges Genussmittel bei sich hat. Und das ist jetzt auch weg.

Stattdessen trinken die Leute auf der Autobahn 32 Kilo Molke.

Wo soll das noch hinfahren?

fragt besorgt: genova

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Eine Antwort zu Deutsche nicht genussfähig

  1. altautonomer schreibt:

    Der Bericht der FR ist nicht nur bizarr, sondern auch oberflächlich bis seltsam. Wurden Inlandsfernreisebusse kontrolliert oder kamen die Fahrgäste aus dem europ. Ausland? Und seit wann führt die Versorgung mit Reiseproviant zu einem Verstoß gegen das Lebensmittelrecht? Insgesamt 558 kg Fleisch -roh, oder verarbeitet- sind natürlich ein Lebensmittelskandal, gegen den die damalige, tonnenweise Gammelfleischvermarktung ein Witz war.

    Vermutlich war die Polizei im Auftrag der DB aktiv, um die neue, preiswertere Konkurrenz ein wenig zu schikanieren.

    Da deutsche Fahrgäste nicht gegen das Aufenthaltsrecht verstoßen können, ist das Vergehen der 6 Festgenommen ein Fall von schwerer Ausländerkriminalität. Wobei nicht geschrieben steht, ob die 6 nur Fristen nicht eingehalten oder nur ihre Residenzpflicht verletzt haben.

    Die Bullerei war sicher nur sauer, weil sie keine Zigaretten und keinen Alk konfiszieren konnte. Oder sie haben davon reichlich gebunkert, es aber dem Kollegen in der Asservatenkammer und in der Pressemitteilung unterschlagen.

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