o.T. 196

Ein vermutlich verkanntes Kleinod aus der sächsischen Provinz: Der Besitzer wollte eine façade parlante wie in der guten alten Zeit, herausgekommen ist eine Mischung aus Schornsteinen, Kirchtürmen und Moscheekuppeln. Schön auch die kleinen gelben Quadrate ganz oben, die das Negativ der kleinen weißen Quadrate im ersten Stock darstellen.

Das Ganze hat dennoch etwas erfrischend Modernes, die Darstellungen sind ohne Schnörkel abstrahiert, lediglich angedeutete Fenstergewände, die überaus massiven und aysmmetrischen Betonungen der Seiten, die aufgemalten Rund- und Dreiecksgiebel. Bei der horizontalen Gestaltung fallen außerdem die gelben Bänder über den Fenstern im EG auf: waagrechter Sturz vs. Rundbogen im 1. OG.

Abstrahierter Historismus, das muss man erstmal hinkriegen.
141(Foto: genova 2014)

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