Über die Verschäbigung linken Denkens

In Göttingen steht ein Hochhaus, das man wegen der blau verspiegelten Fensterbänder den Blauen Turm nennt. Er wird von vielen Unifachbereichen genutzt. Es gilt unter sich fortschrittlich nennenden Studenten als gesetzt, dass der blaue Turm das hässlichste Gebäude der Stadt ist. Das wird schon den Erstsemestern in der Einführungswoche beigebracht. Beton ist bäh.

Vor ein paar Tagen wurde in Frankfurt ein Hochhaus gesprengt. Früher war das ein Gebäude der Uni, in dem auch die Kritische Theorie verhandelt wurde, jetzt sollen da Wohnungen, Hotels etc. hin. Bemerkenswert waren die Reaktionen in Medien und Öffentlichkeit. Vereinte Freude darüber, dass der „hässliche Klotz“ nun weg ist. Und, wie gewöhnlich, wenn es um aktuelle Architektur geht, ist man stolz auf Ignoranz.

Verwirrt äußert sich beispielsweise der Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau, Christian Thomas:

Vom ersten Tag an setzte sich eine ungeheuer intensive und systematische und radikal betriebene Abnutzung aller zum Gebäude gehörenden Einzelteile durch.

Wenn das stimmte, wäre es ein Grund, das Gebäude zu erhalten. Ungeheuer intensiv, radikal, systematisch: Was könnte man da alles machen an nachträglicher künstlerischer Bearbeitung, an Bewusstwerdung des Ortes. Es müsste zumindest einem angeblich Kulturaffinen die Ohren klingeln lassen. Thomas ist das egal; warum, erfahren wir auch:

Die Verschäbigung galt einem Sinnbild des Betonbrutalismus der 1970er Jahre, einem Sinnbild des schieren Bauwirtschaftsfunktionalismus der 1970er Jahre, einem Sinnbild für die Unwirtlichkeit des Frankfurterischen. Eines kam zum anderen, die Einrichtung in der Unwirtlichkeit wurde sozusagen zum Zitadellen-Narrativ.

„Betonbrutalismus“, aha. Klingt so schön fies. Brutalismus als architektonische Kategorie wird derzeit überhaupt erstmal definiert, das hat weder etwas mit brutal noch mit Beton zu tun. Da gehen Leuten wie Thomas schlicht die Gäule durch. Man wird doch noch was gegen Beton sagen dürfen!

Bauwirtschaftsfunktionalismus: Damit meint man das Bauen vor 30, 40 Jahren im großen Stil: Das Märkische Viertel, das Klinikum in Aachen, Köln-Chorweiler und vieles mehr. Ob man bei einem einzelnen Gebäude davon sprechen kann, bezweifle ich. Thomas will das Afe-Gebäude irgendwie diskreditieren, also werden flott ein paar Begriffe zusammengerührt, die negativ konnotiert sind.

Es geht regressiv weiter:

Wenn es gut geht, dann wird ein fieser und plumper Baukörper in den Staub fallen. Man wird es sehen. Und man wird, aber dazu muss man an dem Ereignis nah dran sein, den Staub, den ein Baukörper noch einmal aufwirbelt, schmecken.

Ein fieser und plumper Baukörper, klar. Das ist Hausfrauen-Niveau. Wobei die Hausfrau wenigstens jedes Recht hat, an dem Afe-Hochhaus vorbeizuspazieren und den Daumen zu senken; es geht um ein öffentliches Gebäude. Ein Feuilleton-Chef jedoch könnte sich mehr Mühe geben. Interessiert ihn aber nicht, den Thomas. Ginge es um Thomas Mann oder Kleist oder ähnlich literarisch überschätzte Gestalten, wären ihm solche undifferenzierten Aussagen vermutlich peinlich. Er würde sich in der Redaktion rückversichern, ein wenig googlen usw. Ansonsten fällt man wohlmöglich aus dem bürgerlich-intellektuellen Rahmen. Nicht so bei Architektur der 1970er Jahre.  Genau in der Zeit, in der viel ausprobiert wurde, gewagt wurde, neue Perspektiven eröffnet wurden, neue Baustoffe ausprobiert wurden, technische Fortschritte umgesetzt wurden: Genau solch eine Situation ist im Jahr 2014 nichts mehr wert außer Verunglimpfung.

Es ist bezeichnend für das rechte, reaktionäre Klima hierzulande, dass Thomas einen solchen Blödsinn schreibt.

Die 1970er waren rückblickend eine Zeit, in der die Weichen hätten anders gestellt werden können. Es war Theorie vorhanden, es war ein kritisches Bewusstsein vorhanden, es waren vielleicht auch kritische Massen vorhanden. Damit könnte man sich differenziert auseinandersetzen, auch architektonisch. Aber Fehlanzeige. Es ist vielleicht auch das schlechte Gewissen. denn Achtundsechzig hat eben in Wirklichkeit weltweit dafür gesorgt, dass das Kapital die neoliberale Intensivierung der Akkumulation einleiten konnte. Da ist es rückblickend einfacher, sich an Häusern abzuarbeiten, die nicht der eigenen regressiven Ästhetik entsprechen und deshalb offenbar Angst erzeugen.

Die Verteufelung von Beton und Brutalismus ist die Kehrseite des Altbauhypes und der Berliner Schlossrekonstruktion: Man will zurück in die Zeit vor Hitler und vor Massendemokratie. Stuck als Vermeidungsstrategie.

Noch dumpfer schreibt das neue deutschland zum Thema (1.2.14, S. 10): Der Turm

„stand für die Kultur der Geistesmasse. Architektur als Sinnbild einer akademischen Geisteshaltung, die Gleichheit sagt, aber Gleichförmigkeit meint. So wie die Arbeiter in Fritz Langs Filmmeisterwerk Metropolis täglich im monotonen Schritt den Maschinen zugeführt wurden, die für das Funktionieren der Stadt Metropolis notwendig waren, sogen die Aufzüge des Turms jeden Morgen die akademischen Maschinisten ein, um sie zu ihren Fließbändern zu transportieren. Das Stampfen der Aufzüge, das Brummen in den Seminarräumen, in denen sich meist hundert und mehr Studenten drängten, waren vier Jahrzehnte lang der Sound der Kulturindustrie. Der akademische Geist kann grausam sein: Ausgerechnet dort, wo die Frankfurter Schule die Kritik an der Überwältigung des Individuums durch das Maschinenwerk des Kapitalismus nebst dessen kultureller Produkte formuliert wurde, hat man diesem ein architektonisches Denkmal gesetzt.

Der Autor setzt allen Ernstes einen Aufzug mit einem Fließband gleich. Während der Aufzug schlicht Menschen zügig und praktisch nach oben befördert, wo sie dann machen können, was sie wollen, bestimmt das Fließband den Arbeitstag. Auch hier: Es ist ziemlich simpel, diesen Unterschied zu erkennen, doch man will nicht unterscheiden. Wie stampfen Aufzüge? Oder geht es nur um eine billige Gleichsetzung mit dem Stampfen von Maschinen, wenn Kolben in Zylinder auf- und niederfahren, wenn Nockenwellen synchronisieren? Soll tatsächlich das Bild vermittelt werden, wonach die Studenten in dem Turm nur willenloser Teil der Maschine waren?

Das „Maschinenwerk des Kapitalismus“: Der Kapitalismus hat das maschinenhafte hierzulande längst abgelegt und in die Peripherie verlagert. Kapitalimus heißt heute kreativ, neugierig sein, eine oberflächliche Individualität ausdrücken, im Altbau wohnen. Täglich beruflich der unerbittlichen Profitmaximierung nachgehen und abends über den Deckenstuck sich individuell aufpolieren. „Gemütlich bin ich selber“, sagte schon Karl Kraus und freute sich noch über einen funktionierenden Aufzug.

DAS wären Ansätze, um die sich FR und nd kümmern könnten. Ich werde den Verdacht nicht los, dass diese typisch deutsche kleinbürgerlich-rechte Haltung, die Teile der Linken beherrscht, ein massives Problem darstellt. Der große Erfolg der Berliner Initiative, wonach das Flughafenfeld von Tempelhof zu 100 Prozent bebauungsfrei bleiben soll, wird von dem gleichen regressiven Denken bestimmt.

Ich habe den Blauen Turm seinerzeit angenehm und praktisch empfunden: Viele Institutionen in einem Gebäude, kurze Wege, schöne Sicht, angenehme Materialität und Haptik, keine romantisierende Fachwerkscheiße. Dazu das drumherum gruppierte zentrale Hörsaalgebäude, das man wohl als brutalistisch motiviert bezeichnen kann: Ein robustes, solides Gebäude für viele tausend Menschen täglich, Sichtbeton. Man konnte die Kippen bedenkenlos auf dem Boden oder an der Wand ausdrücken, man konnte sich auf die Heizungen setzen, man konnte aus den riesigen Fenstern gucken, man konnte dort nichts kaputtmachen, auch nicht versehentlich. Es war die richtige Umgebung für einen Massenbetrieb.

Es war ein Graus für alle, bei denen eine monochrome graue Wand Nervenzittern erzeugt. Genau hier müsste man vielleicht ansetzen.

Frankfurt_Am_Main-AfE-Turm-Ansicht_vom_Messeturm-20130525

(Foto: wikipedia)

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23 Antworten zu Über die Verschäbigung linken Denkens

  1. tikerscherk schreibt:

    „Es ist vielleicht auch das schlechte Gewissen. denn Achtundsechzig hat eben in Wirklichkeit weltweit dafür gesorgt, dass das Kapital die neoliberale Intensivierung der Akkumulation einleiten konnte.“
    Achtundsechzig hat dafür gesorgt? Und wer hat ein schlechtes Gewissen? Thomas?

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  2. genova68 schreibt:

    Ich meine damit EINE Lesart dessen, was um 1968 passiert ist. Damals war oft die Rede vom Spätkapitalismus, also einer Epoche, die demnächst vorbei sein würde, weil die Leute die kapitalistischen Zumutungen nicht mehr mitmachen würden. Es gab Diskussionen zu allem, einen Aufstand wegen der Notstandsgesetze, überall Versuche, mehr Demokratie einzuführen und so weiter. 1973 wurde Bretton Woods gekündigt, Pinochet war der erste praktische Neoliberale und in der Folge kamen Thatcher und Reagan und später dann Schröder und Fischer.

    Man hätte annehmen können, dass eine Folge von 68 die gewesen wäre, dass sich eine antiemanzipatorische, antidemokratische und überhaupt barbarische Politik nicht durchsetzen kann. Ging aber ganz gut. Warum? Es hat meines Erachtens damit zu tun, dass das Kapital an die neuen Ideen von 68 andocken konnte. Natürlich nicht in einer ernsthaften Umsetzung dessen, sondern indem aus den politischen Forderungen Konsumwünsche geschaffen wurden. Die Selbstverwirklichung des Einzelnen ging in die Auflösung gesellschaftlicher Strukturen über, das neue Männerbild erforderte neue Pflegeserien von Nivea, das Immerfort neugierig beäugte Neue bedeutete real: Konsum. Die coolen Musiker gingen schnell von kleinen labels zu den großen.

    Dazu kam das Verzetteln in vielen Bereichen: Nichts gegen Feminismus, nichts gegen das Beschäftigen mit Sprache, nichts gegen alle möglichen Versionen von Emanzipation. Aber diese postmoderne Logik verlor das Ganze aus den Augen und vor allem die Ökonomie. Aber ohne die geht nichts. Um das zu wissen, braucht man nicht Bill Clinton. Sich um das Binnen-I zu kümmern, ist schlicht unpolitisch, effektheischerischer Blödsinn und spielt der politischen Rechten in die Hände.

    Ohne diese Vorarbeit wäre die SPD nicht so gewendet worden, hätte die barbarische deutsche Politik mehr Widerstände bekommen.

    Vielleicht liege ich da in manchem falsch. Aber dann müsste eine andere Erklärung dafür gegeben werden, warum der globale Siegeszug des Neoliberalismus genau dann einsetzte, als 68 global viel bewirkt hatte. Und das vorläufige Ergebnis neoliberaler Politik ist das Erstarken der Rechten, die Erzeugung von Angst.

    So produzieren die 68er rechte, dumpfe und unpolitische Kinder. Gesamtgesellschaftlich zumindest.

    Aber wie gesagt: alles ins unreine gesprochen.

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  3. genova68 schreibt:

    Mit schlechtem Gewissen meine ich, dass die Protagonisten von 68 oder auch Jüngere, die aktiv mitmischten, ein schlechtes Gewissen haben, weil so viele ihrer Ideen komplett schiefgelaufen sind. Nix Spätkapitalismus, der Kapitalismus blühte nach 68 erst richtig auf und ist nach wie vor dabei, alle lästigen Fesseln abzustreifen, siehe Gentrifizierung. Diese ganzen alten 68er Säcke müssen sich doch fragen, warum das so gelaufen ist. Das geht schnell über Ersatzsündenböcke, so wie das Afe-Hochhaus. Ich habe das Gefühl, dass man aus einer indiferenten Gefühlslage heraus keine Auseinandersetzung mit dem will, was einem nicht so gut reinläuft wie eine Blumenwiese oder Hundertwasser.

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  4. tikerscherk schreibt:

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht.
    Heisst soviel wie: ich weiß es wirklich nicht, ob du da richtig oder falsch liegst.
    Mir scheint, dass es viel größere Zusammenhänge geben muss, als das bisschen Wirtschaftswachstum, was die Beat-generation z. B. in der Kosmetikindustrie oder der Musikbranche ausgelöst haben kann.
    Meinst du nicht, dass die 68er nur ein frischer lack auf einem alten Schiff waren, das seine Richtung in Wahrheit nie geändert hat?
    Des Kaiser´s neue Kleider, oder so?
    Und dann ist der lack abgeplatzt, und heute sprengt man die Zeugnisse der Niederlage, die man erlebt hat, und setzt nicht mehr auf Ideen, sondern aufs Kapital.

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  5. genova68 schreibt:

    „Heisst soviel wie: ich weiß es wirklich nicht, ob du da richtig oder falsch liegst.“

    Da sind wir uns einig.

    Aber ein „bisschen Wirtschaftswachstum“? Es geht um Verteilung, solange man innersystemisch argumentiert. 68 wollte das System kippen, zumindest, was die offiziellen Verlautbarungen angeht. Stattdessen kamen Gesetze, die jährlich das Vermögen um viele Milliarden auf die andere Seite verlagern. Das sind keine peanuts, das sind reale Machtkonstellationen. Sowas wie die INSM gibt es nur, weil die den Mehrwehrt einsacken. Und es geht nicht einfach um Geld, es geht um das, was daraus folgert. Du kannst, wenn du willst, die derzeitige Kreuzberger Gentrifizierung betrachten: 68 und in der Folge wurden Häuser besetzt, ganz konkrete Forderungen nach Abschaltung der herrschenden Klasse gestellt. Heute nistet sich diese Klasse nicht nur in Zehlendorf ein, sondern eben auch in Kreuzberg. Spätkapitalismus? Nö. Es war doch eine offensichtliche völlige Verkennung der gesellschaftlichen und also kapitalistischen Realitäten.

    Heute läuft das übrigens so mit den erneuerbaren Energien ab. Alle Welt redet davon, die Ölwirtschaft aber setzt weiter auf Öl. Das Ölzeitalter hat gerade erst begonnen, siehe fracking. Das sollte man zur Kenntnis nehmen.

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  6. tikerscherk schreibt:

    Offene Türen.
    Ich hatte mich bezogen auf deine Ausführung zu den wirtschaftl. Folgen der 68er (Männerkosmetik etc.).
    Ansonsten sind es natürlich keine peanuts, wenn Milliarden verschoben werden.
    Ja, die „Hippies“ haben hier, wie auch in San Francisco (Text bei mir war gestern übrigens nur in Bruchstücken online. den Rest hatte mein Dashboard geschluckt) die Grundlage für die Gentrifizierung von heute geschaffen. Ein Hohn.
    Ich nehme mit Sorge zur Kenntnis, wie Öl und Kohle einen neuen Aufschwung erleben.

    Bleibt die Frage: haben die 68er wirklich etwas verändert?

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  7. genova68 schreibt:

    Männerkosmetik war nur ein Beispiel, wie die Ökonomie vorangebracht werden kann. Man könnte auch sagen, dass erst durch 68 Frauen sich trauten, sich scheiden zu lassen und eine eigene Wohnung zu beziehen. Folge: Höhere Mieten. Musik ist auch ein ganz wichtiger Bereich: Individualisierung durch individualisierten Musikgeschmack (hör ich jetzt hip hop oder schon trip hop?) bedeutet ökonomisch bessere Verkaufszahlen.

    68 hat versucht, sich der Ökonomisierung des Lebens zu entziehen. Das Gegenteil ist eingetreten. Ich will gar keine Schuldzuweisung, nur eine vernünftige Diskussion darüber.

    Interessant ist beispielsweise der Begriff der Liberalisierung. Liberalisierung von Lebensweisen finden wir gut, Schwule heiraten etc. Liberalisierung von Wirtschaft meint dagegen, mehr Macht fürs Kapital. Gegen ersteres hat das Kapital nichts, es kann versuchen, daraus Rendite zu ziehen. Bei der Wirtschaft selbst aber verstehen die keinen Spaß. Da wird der Liberalismusbegriff verteidigt, auch wenn es sowas wie Wirtschaftsliberalismus eigentlich gar nicht gibt. Man nennt das korrekter das Recht des Stärkeren.

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  8. Mrs. Mop schreibt:

    Jetzt macht aber mal nen Punkt, ihr zwei. Ich bin nun wirklich die Letzte, die die heutigen – ich betone: die heutigen! – Alt-68er verteidigt, zumal ich in einer Stadt lebe, die vor lauter erzkonservativ gewordenen, (nicht nur, aber auch in punkto Immobilien) geschäftstüchtigen, (nicht nur, aber vor allem polit-)karrieregeilen und vielfach der politischen Klasse angehörigen Alt-68ern aus allen Nähten platzt und mich dieses unselige Biotop durchaus in die militantesten klassenkämpferischen Wallungen versetzen kann.

    Aber.

    Über welche 68er redet Ihr eigentlich? Die Pfeffersäcke von heute oder die Bewegung von vor 45 Jahren? Findet Ihr nicht, beide Phänomene gehören erst mal voneinander getrennt betrachtet? Erst recht bei der Frage, ob „die 68er wirklich etwas verändert“ haben? Hey, um mal nur ein einziges Beispiel zu nennen: Hättet Ihr gern den unsäglich bigotten, repressiven, moralinsauren Sexualmief der Nachkriegs- und der Adenauer-Ära wieder? Nein? Na also. Und kommt jetzt bitte bloß nicht mit irgendso einer Schote von wegen ‚spätkapitalistischer Durchkommerzialisierung des Sexuellen als Folge des Kampfes um sexuelle Befreiung der 68er‘. Haben die 68er dies angestrebt? Vermutlich nicht. Warum ist es trotzdem so gekommen? Das Zauberwort heißt Subsumption – reißt sich nun mal alles unter die Kralle, diese gefräßige Kapital, alles, das sexuelle Begehren, die aufrührerische Musik, die langen Männerhaare, die nonkonformistische Mode, alles, alles Subkulturelle wird subsumiert, ausgebeutet, eingemeindet, angepasst, ihm der Stachel genommen, das macht das Kapital seit jeher mit Vorliebe und wird es immer weiter machen, und meinetwegen könnt Ihr das den heutigen Alt-68ern anlasten, obwohl ich das für reichlich kurzschlüssig halte, aber bitte doch nicht der Bewegung von damals („68 hat in Wirklichkeit dafür gesorgt, dass das Kapital …“) – Mann, Genova, nicht 68 hat dafür gesorgt, erst recht nicht „in Wirklichkeit“, sondern das hat das Kapital mal hübsch ganz alleine besorgt, weil es nämlich so gestrickt ist, das Kapital – und zwar in Wirklichkeit! – siehe Zauberwort Subsumption; oder soll ich das jetzt so lesen (Dein letzter Kommentar): Die Frauen, die sich seit 68 scheiden lassen, haben „in Wirklichkeit“ für höhere Mieten „gesorgt“? Nee also, echt jetzt, mach mal nen Punkt.

    Gut, von mir aus kann man den 68ern alles mögliche in die Schuhe schieben, um‘s mal ganz platt zu sagen: dass die an allem Übel ‚schuld‘ sind, was in den darauffolgenden Jahrzehnten passiert ist. Aber hey, hallo!, wenn schon diese scheinbar so übermächtige Generation 68 das alles verbockt haben soll, dann steht eine, eine einzige Frage dröhnend laut im Raum: Was, um alles in der Welt, hat eigentlich die nachfolgenden Generationen daran gehindert, etwas dagegen zu unternehmen, gegenzusteuern, jenen Kurs zu korrigieren, eine eigene Revolte anzuzetteln oder sonstwas zu tun, Gottweißwas zu tun, irgendwas zu tun, Hauptsache, etwas zu tun?

    goodnite :)

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  9. genova68 schreibt:

    goodmorning

    Mrs. Mop,
    wir widersprechen uns nicht, glaube ich. Natürlich will die Geschiedene keine steigenden Mieten, aber so ist die Entwicklung. Das Zauberwort heißt Subsumption, von mir aus. Ist aber alles keine Entschuldigung. Wenn die 68er schon so schlau daherredeten, dann hätten sie die Subsumption ja auch noch berücksichtigen können.

    Die 68er haben sich ökonomisch auf ganzer Linie verarschen lassen, es waren vermutlich eine Menge Gockel dabei, die sich gerne reden hörten. Joschka Fischer als prima Beispiel, wie so was läuft.

    Das Kapital sorgt nie ganz alleine für irgendwas, du schreibst ja selbst von dem Andockungsprozess. Ich werfe niemandem etwas vor, aber du musst doch bitteschön den zeitlichen Zusammenhang zwischen 68 und Neoliberalismus sehen.

    Abgesehen davon: Selbst Habermas redete von Linksfaschisten. Ich vermute, dass mir diese Gockel auch auf den Keks gegangen wären.

    Und warum die nachfolgenden Generationen nichts gemacht haben? Warum kam Marx aus der Mode? Warum kam Kohl ans Ruder? Warum warf Fischer keine Steine mehr? Ein bisschen viel Stoff für den Morgen.

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  10. tikerscherk schreibt:

    Tach Mrs. Mop,
    ich bezog mich auf die Bewegung vor 45 Jahren.
    Die Frage, ob diese Bewegung etwas geändert hat, bezog sich wiederum nur auf die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Lande, und da bleibt sie berechtigt und unbeantwortet.
    Niemand möchte die Verantwortung dafür der Bewegung selbst in die Schuhe schieben. Ich mache auch ncht die Kreuzberger Hausbesetzer der 70er und 80er Jahre für die Gentrifizierung hier im Kiez verantwortlich. Sie haben, unwissend, den Weg für die heutige Entwicklung geebnet. Und ja, das Kapital nutzt jede Nische, um sie sich anzueignen und auszubeuten. Keine Frage.
    Subsumption halt.

    „Wenn schon diese scheinbar so übermächtige Generation 68 das alles verbockt haben soll, dann steht eine, eine einzige Frage dröhnend laut im Raum: Was, um alles in der Welt, hat eigentlich die nachfolgenden Generationen daran gehindert, etwas dagegen zu unternehmen, gegenzusteuern, jenen Kurs zu korrigieren, eine eigene Revolte anzuzetteln oder sonstwas zu tun, Gottweißwas zu tun, irgendwas zu tun, Hauptsache, etwas zu tun?“

    Das ist die Frage aller Fragen, die wir uns auch heute wieder stellen müssen.
    Wieso unternimmt eigentlich niemand etwas? Irgend etwas?

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  11. Mrs. Mop schreibt:

    @tikerscherk
    Jedenfalls hat diese Bewegung politisch und kulturell eine ganze Menge bewegt, was immerhin zu würdigen ist, auch wenn sie wirtschaftlich nichts verändert haben mag, weshalb …

    @genova
    … posthum in die 68er-Bewegung keine omnipotente eierlegende Wollmilchsau reinprojiziert werden muss („Ist aber alles keine Entschuldigung. Wenn die 68er schon so schlau daherredeten, dann hätten sie die Subsumption ja auch noch berücksichtigen können.“), es sei denn man ist in Sachen 68er so‘n bisschen vatermörderisch unterwegs, was ich Dir keinesfalls unterstellen möchte :).

    Und man kann das natürlich so sehen,

    @tikerscherk
    dass die Kreuzberger Hausbesetzer der 70er und 80er Jahre „unwissend den Weg für die heutige Entwicklung geebnet haben“, nur gilt dann dasselbe für sämtliche Generationen und Zuzügler in den Nachfolgejahrzehnten bis zum heutigen Tag, was letztere allesamt – wie sunflower das heute schön auf den Punkt gebracht hat – zum „Teil des Problems“ macht. Wobei mir an der Stelle ein alter Gentrifizierungswitz der für ihren hartgesottenen Sarkasmus bekannten New Yorker einfällt: Frage: What‘s the definition of a gentrifier? Antwort: Someone who arrived five minutes after you did. Guter Witz, oder? Trifft den Kern der Debatte, wenn man die jeweils eigenen Anteile an Gentrifizierungsprozessen reflektieren will, was ich löblich finde, was aber auch ins Absurde ausufern kann, weil dieser selbstkritische Ansatz irgendwann, quasi zen-mäßig, ins Beliebige abdriftet und wir uns alle bloß noch reuig in die Brust werfen, mea culpa und so, und den tatsächlichen, den wirklich nutznießenden Widerpart aus den Augen zu verlieren drohen.

    @genova
    „Und warum die nachfolgenden Generationen nichts gemacht haben? Warum kam Marx aus der Mode? Warum kam Kohl ans Ruder? Warum warf Fischer keine Steine mehr? Ein bisschen viel Stoff für den Morgen.“ Lass uns doch einfach das Antwortspektrum abspecken, vielleicht verkraftet‘s dann der Magen besser: Die dritte Frage darf getrost als hinlänglich beantwortet gelten, oder? Den ollen Kohl lass ich jetzt mal aus dem Spiel, Kohl schlägt bekanntlich auf die Verdauung. Warum kam Marx aus der Mode? Gute Frage. Gegenfrage: Warum haben die nachfolgenden Generationen es unterlassen, Marx wieder in Mode zu bringen? Immerhin beruhte ja ein Erfolg der 68er Bewegung darauf, Tabuisiertes aufs Tapet gebracht zu haben – weil, Sex und Scheidung und nationalsozialistische Vergangenheit u.ä. öffentlich und offensiv zu thematisieren galt ja zur damaligen Zeit nicht eben als, hm, modern. Und siehe da, plötzlich „kam es in Mode“. Wow. Shit happens, even the most beautiful shit :) – man muss halt nur, wie oben schon geschrieben, irgendwas dafür tun.

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  12. Chris(o) schreibt:

    Eins möchte ich noch zu bedenken geben:“Marx“ und Co. waren kontaminiert durch die menschenverachtenden Systeme hinterm Antikapitalistischen Schutzwall.Davon wollten die 68er und auch die Nach-68er nicht wirklich etwas wissen.Und wer das hierzulande als erstrebenswert verkaufen wollte, fand nur bei sich selbst und seinesgleichen „Resonanz“, jedoch ohne Zündung in eine relevante „Gesellschaft“.
    Die Errungenschaften waren überwiegend in neuen Lebenszuschnitten zu finden. Die Gesellschaft wurde liberaler.Das war´s.

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  13. tikerscherk schreibt:

    @ Mrs. Mop- der Witz trifft aus meiner Sicht den Kern der Debatte überhaupt gar nicht, weil es, zumal in einer Einwanderungsstadt wie Berlin oder NYC, nicht darum geht, wer zuerst da war. Fluktuation ist ja immer, und die Menschen kommen und gehen. das Entscheidende ist aber, was passiert, nachdem sie gekommen sind. Ich habe drüben bei sunflower schon dazu kommenteirt.
    Wenn einer in ein Viertel zieht, und viel mehr bezahlt als die ortsübliche Miete, wenn er dazu Läden bevorzugt, die teure Produkte verkaufen, die sich der Durchschnittsbewohner nicht leisten kann, dann verändert sich der Kiez unter Umständen sehr zu Ungunsten der bisherigen bewohner.
    Wenn dann der Wohlhabendere gegen bestehende Kultureinrichtungen klagt, weil sie seine müden Ohren stören. etc. dann stört das den sozailen Frieden.
    Die Frage ist nicht das Wann, sondern das Wie.
    Und natürlich muss man sich auch selbst fragen, welchen Anteil man an dem ganzen Prozess hat.
    Gentrifizierung ist aus meiner Sicht aber vor allem der dicke Pickel auf der Nase des Neoliberalismus.
    Und zu den 68ern- die gesellschaftliche Entwicklung durch die 68er schätze ich wert. Und ich gebe der Generation auch nicht die Verantwortung dafür, dass es danach erst so richtig los ging mit dem Kapitalismus.

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  14. tikerscherk schreibt:

    ..und Tippfehler sind mein Markenzeichen.

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  15. genova68 schreibt:

    Mir ging es nur um die falschen ökonomischen Prognosen. 68 hat sich diesbezüglich weit aus dem Fenster gelehnt und ist komplett gescheitert. Das sollte man schon sehen. Da geht es nicht um eine eierlegende Wollmilchsau. Es erinnert auch an die Leute, die seit 2007 das nahe Ende des Kapitalismus sehen. Mir fällt in dem Zusammenhang ein Buch von Elmar Altvater ein (Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen). Der argumentiert ähnlich: Peak Oil, dann ist Schluss. Wunschdenken. Jetzt hören wir aber, dass die USA global größter Ölproduzent werden wollen.

    Schlechtes Gewissen: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 68er Protagonisten ihr ökonomisches Scheitern nicht sehen. Ich fände eine größere Debatte zu dem Thema spannend, weil lehrreich für die Zukunft. Leider sind die Debatten über 68 von einem gesellschaftlichen Rollback gekennzeichnet.

    Neoliberale Poltiik erzeugt Unsicherheit und ein Abdriften der Massen nach rechts, wie derzeit in Europa. Nicht 68 ist „schuld“ am Neoliberalismus, aber als linke Kraft haben sie diesbezüglich versagt.

    Chris,
    68 hatte mit der DDR nicht viel am Hut, mit Marx aber schon. Richtig ist wohl, dass man damals im Mainstream Marx mit dem Hinweis auf die DDR diskreditieren konnte. Die Gesellschaft wurde liberaler, ja, das ist ja einiges.

    Vielleicht lag es auch am Kauderwelsch der 68er. Die Agitation in den Betrieben ist ja gnadenlos schiefgegangen. Das zumindest ist heute in Teilen besser, siehe die Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu Marx.

    tikersherk,
    ich würde das Problem der Gentrifizierung rein an den steigenden Mieten festmachen. Mit allem anderen verzettelt man sich und schafft falsche Gegner. Ein Bioladen mit hohen Preisen ist nicht das Problem. Wer sich das leisten kann und möchte, bitte. Ich gehe da auch manchmal hin. Der Laden bleibt von Mieterhöhungen auch nicht verschont. Bleiben die Mieten unten, bleiben auch die anderen Läden. Und die nicht reichen Mieter. Jogalehrer, Schwaben und Hemdenträger taugen nicht als Kritikansätze.

    Derjenige, der jetzt in Kreuzberg eine Wohnung für 13 Euro nettokalt anmietet, macht das, weil er eine Wohnung braucht und es sich leisten kann. Soll er nach Marzahn ziehen? Der Täter ist eher der Vermieter bzw. ein System, das sowas zulässt und unterstützt. Siehe den WBM-Artikel von mir hier vor einer Weile.

    Man könnte auch die Leute problematisieren, die seit 30 Jahren zu zweit auf 180 qm wohnen, weil sie noch einen günstigen Mietvertrag haben.

    Aber ich glaube, wir haben da gar keinen Dissens.

    Das Problem sehe ich eher in den Leuten, die die Tempelhofinitiative unterstützen. Das sind die Handlanger des Kapitals, aber mit reinem, grünen Gewissen.

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  16. besucher schreibt:

    Tut mir leid aber wenn ich mir die von genova gelobten Gebäude so anschaue dann sehe ich dort einen architektonischen Totalitarismus zurückschauen. Ähnlichkeiten zu Hochhausschluchten im Wall Street State of Manhattan sind nicht von der Hand zu weisen.

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  17. Mrs. Mop schreibt:

    @tikerscherk
    So wie ich den New Yorker Witz verstehe, handelt er genau von dem, was Du schreibst, nämlich vom steten Kommen und Gehen bzw. der Fluktuation in einer Einwanderungsstadt, und nicht etwa darum, „wer zuerst da war“. Ich sehe darin einen Ausdruck von Galgenhumor angesichts der ständigen Angst, aus dem Wohnviertel vertrieben zu werden, bei gleichzeitigem Bewusstsein davon, selbst mal in dieses Viertel gezogen und (wie auch immer unfreiwillig, unbeabsichtigt etc.) „gentrifizierend“ wirksam gewesen zu sein.

    Grotesk wird‘s halt, wenn vor lauter Überreflektiertheit bzgl. eigener Anteile (versuchte ich oben auszudrücken) am Ende so was Harmonisierendes rauskommt wie „Wir sind alle Gentrifizierer“ und würden darum „alle im gleichen Boot sitzen“. Tja, nur sitzen wir halt nicht alle im gleichen vollklimatisierten weißen Luxusbus mit abgetönten Scheiben und eigenem Securitypersonal, in diesen rollenden Gentrifizierungsmobilen, in diesen keimfreien elitären Gated Communities auf Rädern.

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  18. tikerscherk schreibt:

    @Mrs. Mop- dann sind wir einer Meinung. Hatte mich, ehrlich geasgt, schon gewundert..

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  19. Mrs. Mop schreibt:

    Zurück zum Thema: mit einem zauberhaften Film zur Frankfurter Turmsprengung, „Clair de Tour, eine kleine Hommage an AfE-Turm“, verträumt untermalt mit der Musik von Debussy, ‚Clair de Lune‘.

    „The ugly facade enwombed beautiful sciences, bright brains and critical voices.“

    (Diesbezügliche Ähnlichkeiten zum Innenleben der Hochhausschluchten im Wall Street State of Manhattan sind strikt von der Hand zu weisen.)

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  20. tikerscherk schreibt:

    All dead, all dead.
    So beeindruckend!

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  21. philgeland schreibt:

    Die Verteufelung von Beton und Brutalismus ist die Kehrseite des Altbauhypes und der Berliner Schlossrekonstruktion: Man will zurück in die Zeit vor Hitler und vor Massendemokratie. Stuck als Vermeidungsstrategie.

    So sieht’s leider aus. Kann mich noch gut daran erinnern, dass eines der tragenden Argumente für den Abriss des „Palastes der Republik“ dessen Asbestverseuchung gewesen ist. Das (Un?)Ding zu entkernen und für andere Zwecke zu nutzen, stand das eigentlich zur Debatte? Wenn ja, dann wohl nur am Rande. Es wäre meines Erachtens aber nur konsequent gewesen, das „Ding“ zu erhalten. So wie Teile der Mauer heute noch stehen. Why not? Hat schliesslich etwas mit „historischer Identität“ zu tun.

    Stattdessen das peinliche Remake eines Stadtschlosses. Disney lässt grüssen …

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  22. genova68 schreibt:

    Ich glaube, es ging mit dem Argument der Entseuchung los und dann kam der Spin Richtung Abriss bzw. die angebliche städtebauliche Notwendigkeit der Errichtung des Schlosses. Sicher wäre es sinnvoll gewesen, den Klotz zu erhalten oder zumindest die vier Versorgungstürme stehen zu lassen, um damit etwas Neues zu machen. Das wäre mal eine reizvolle Aufgabe gewesen, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, der in aller Munde ist. Die vier funktionsfähigen Türme in einer riesen Aktion abzureißen ist absurd. Vermutlich werden an ähnlicher Stelle jetzt vier neue Türme innerhalb des Schlosses entstehen. Aber Architektur ist immer auch Ausdruck der Befindlichkeit der Gesellschaft und deshalb kriegen wir nun das Schloss.

    Falls es dich interessiert, hier steht dazu Näheres:

    https://exportabel.wordpress.com/2009/08/15/berliner-stadtschloss-deutschland-unbefleckt/

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  23. philgeland schreibt:

    @genova68, danke für den Link.
    Ist schon seltsam: da heißt es doch immer, alles sei machbar. Von wegen „Kreativität“, „Innovation“, „Flexibilität“ und so weiter. Scheint aber nur dann zu gelten, wenn’s um ganz bestimmte Dinge geht. ($) Ansonsten: zurück in die Vergangenheit.

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