o.T. 115

Da Details das interessanteste sind: Wie kommt es zu dieser nach vorne abgesenkten Rasenfläche? Ist der einladende Effekt gewünscht? Soll die Fläche betreten werden? Hat der Architekt etwas über Dekonstruktivismus gelesen und wollte das endlich mal irgendwo unterbringen?

Schräge Flächen laden zum Bleiben ein, zum Setzen, Reiz der Schwerkraft. So entstehen die einzig nicht-rechten Winkel der gesamten Anlage. Mit unerhörter Wirkung.

183 (2)(Foto: genova 2013)

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7 Antworten zu o.T. 115

  1. Alexandra Wirth schreibt:

    So reizvoll die Schräge ja sein mag, vielleicht dient sie in erster Linie lediglich einem besseren Wasserablauf.

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  2. genova68 schreibt:

    Vielleicht. Wobei das Wasser dann von der Schräge abläuft und (von unserer Perspektive aus gesehen) nach rechts bzw. links hinten Richtung besprühte Wand bzw. Richtung Gittertür liefe. Eigentlich sollte das Rasenstück das Regenwasser via Versickerung komplett aufnehmen.

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  3. silberfink schreibt:

    Effekt der besseren Sichtbarkeit durch optische Vergrößerung in ungefährer Augenhöhe. Es ergibt sich aber durch die Schräge auch eine tatsächliche Vergrößerung der Fläche. Davon abgesehen würde die Grünfläche, wäre sie ebenerdig angelegt, wahrscheinlich dauernd zertrampelt. Ergo, wäre Effekt = Null.

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  4. Motherhead schreibt:

    Alles ganz falsch! Es handelt sich um die berüchtige Meinerzhagener Maulwurf-Mulde.

    Eine Maulwurf-Familie wurde durch den Bau des Hochhauskarrees eingekesselt und musste seine Aktivität fortan auf wenige Quadratmeter beschränken. Die Folge: ein Absacken des Erdreiches mit dem nun sichtbaren Effekt.

    Ein schönes Beispiel dafür, wie die Natur zurückschlägt, wenn man ihr keine Wahl lässt.

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  5. genova68 schreibt:

    Lauter interessante Vermutungen.

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  6. Alpinos schreibt:

    Oh, ein Hundeklo!

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  7. genova68 schreibt:

    Nein, da war keine Kacke. Italiener haben eh weniger Hunde, glaube ich.

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