o.T. 44

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216 (2)(Fotos: genova 2012/13)

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9 Antworten zu o.T. 44

  1. hANNES wURST schreibt:

    Ist das ein Vergleich von Wohn- und Industriekultur oder so etwas? Ich erbitte einige Hintergrundinformationen, denn ich möchte in diesem Blog auch etwas lernen.

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  2. Motherhead schreibt:

    Das ist die mittelrheinische Kleinstadt Schifferstadt vor und nach der Industrialisierung, die hier erst Anfang der 70er-Jahre Einzug gehalten hat.
    Bis dahin lebte die Bevölkerung hauptsächlich vom Verkauf von Ziegenmilch und und selbstgehäkelten Ringerleibchen – offenbar nicht schlecht, wenn man die doch recht stattlichen Häuser oben betrachtet.

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  3. Chris(o) schreibt:

    Das nenne ich eine deprimierende Ödnis.Dort leben zu müssen, werte ich mal als Angriff auf die Menschenwürde.

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  4. hANNES wURST schreibt:

    World of Warcraft spielt sich dort genauso gut wie anderswo. Vielleicht sogar noch besser.

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  5. genova68 schreibt:

    Hanneswurst, schön, dass es dich auch noch gibt. Das erste Foto habe ich vor längerer Zeit geknipst und war jedesmal, wenn ich draufschaute, merkwürdig berührt ob der Atmosphäre, die man kaum richtig beschreiben kann. Deshalb habe ich es nun, nach monatelangem intensiven Überlegen, eingestellt. Das zweite hat mit dem ersten nur insofern etwas zu tun, als dass es eine ähnliche Perspektive ist mit Menschenleere, mit dem Fehlen von allem, was Lebendigkeit ausmacht, man aber doch sieht, dass da irgendwo Menschen sein müssen. Ich hätte das zweite auch weglassen können.

    Tja, die Menschenwürde. Interessant, wie so ein Bild aufgefasst wird.

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  6. Bersarin schreibt:

    Genau so wie auf der ersten Photographie möchte ich die Welt eingerichtet sehen. Es ist dies eine Szenerie, wie ich sie beständig photographiere. Ich kann mich daran nicht sattsehen. Die in Struktur gebrachte Leere, eine Diagonale, Grau und verschlossene Fenster, unwirtliche Häuser. Ich kann mich vor solchen Szenerien stundenlang aufhalten und betrachte sie mir mit Wohlgefallen. Es paßt dieses Photo gut in meine Serien „Ausgesucht öde Orte“.

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  7. Chris(o) schreibt:

    „Ausgesucht öde Orte“ trifft es genau.Doch freut es mich,diese „Einrichtung“ der Welt, auch übersehen zu können.

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  8. genova68 schreibt:

    Das erste Foto hat seine Wirkung auch durch den Standort, der selten zu erreichen ist: Dort laufen zwei Straßen parallel und man kann entsprechend weit zurücktreten und hat dennoch die Straße auf dem Bild, die hinten rechts abbiegt. Es ist deshalb eine gewisse verkehrstechnische Dynamik im Bild, die sich nicht häufig einstellt. Dazu kommt, dass dort gerade keine Autos parkten, die linke Bildbegrenzung hat sich durch ein dort parkendes Auto ergeben. Und natürlich keine Bäume. Außerdem sieht man ausschließlich giebelständige Häuser, was man im Südwesten Deutschlands öfter sieht, aber eigentlich merkwürdig aussieht.

    Ja, ich knipse solche Fotos auch gerne, aber es sind eben meist Bäume, Autos und schwierige Standpunktsuchen im Weg. Und wer nimmt sich schon die Zeit, irgendwo nochmal hinzukommen, bis das Foto knipsbar ist?

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  9. Bersarin schreibt:

    Was Du zur Anordnung und dem richtigen Augenblick schreibst ist richtig. Ebenfalls gilt das für das Licht und wie es fällt.

    Allerdings: ich knipse nicht, ich schieße.

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