Überlegungen zur Zerstörung des Geistes im Kapitalismus

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(Foto: genova 2012)

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11 Antworten zu Überlegungen zur Zerstörung des Geistes im Kapitalismus

  1. besucher schreibt:

    Wer billig will kriegt auch billig, hieß es mal. Mittlerweile würde ich allerdings für nichts mehr was aus dem Discounter oder Supermarkt kommt meine Hand ins Feuer leben. Am besten ein eigener Hof? Ein Kibbuz? Dieses kleine verschämte BIO-Schildchen sagt natürlich auch viel aus: Wir haben ein Alibi. Wir bieten auch was an wo BIO draufsteht.

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  2. silberfink schreibt:

    Es funktioniert…

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  3. Bersarin schreibt:

    Supermarkt- und Produktphotographie wäre als ein neues Projekt anzugehen. Die ungeschminkte Seite der Warenwelt samt ihrer Seele abzubilden. Meines Wissens gibt es einen Photographen, der erst die Verpackung von Fast-Food-Produkten wie gekochtem Schinken, eingeschweißt, oder aber von Tiefkühllasagne photographiert und dann in einem zweiten Bild den Inhalt. Ich habe leider den Namen nicht parat. In diesem Falle lohnte es sich sogar, diese Art der Inszenierung nachzuahmen.

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  4. genova68 schreibt:

    Ja, in der Tat. Das hier geht vielleicht in die Richtung:
    http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/gropiusbau/programm_mgb/mgb13_lebensmittel/ausstellung_lebensmittel/veranstaltungsdetail_mgb_ausstellung_42984.php

    silberfink,
    du meinst, der besucher hat schon einen zerstörten Geist?

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  5. silberfink schreibt:

    Erwischt… :-)

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  6. Bersarin schreibt:

    Nee, nee, nee, das meinte ich nicht. Das sind kalte Bilder, die uns erst zeigen, wie unappetitlich eine Fertiglasagne u.ä. aussehen.

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  7. genova68 schreibt:

    Ja, verstehe.

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  8. besucher schreibt:

    Hmm, wäre schön wenn der Silberfisch ein wenig konkreter werden würde.

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  9. silberfink schreibt:

    Noch konkreter? Soll ich ein Schild malen?

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  10. besucher schreibt:

    Ja mach das! Häng es Dir um und stell Dich neben das Regal.

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  11. ziggev schreibt:

    kurz vorm Verhungern löste diesen Bild bei mir bedekliche Lachkrämpte aus. Ist Sich-Totlachen wirklich der schönste Art zu sterben? (So fand ja bekanntlich Charlie Parker seinen Tod, irgendeine TV-Serie ist dafür verantwortlich gewesen.) Aber keine Sorge, nen halben Kilometer entfernt befindet sich ein BIO-Anbaugebiet, wo im Herbst mit Sicherheit wieder Kohlköpfe zu holen sein werden. (Und Möhren und Mais und Kartoffeln undundund.)

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