o.T. 24

038(Foto: genova 2012)

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4 Antworten zu o.T. 24

  1. Uwe schreibt:

    eben noch eine wand und jetzt ein bild – wohl und weh des fotografischen blicks, dem alles sichtbare zum lohnenden motiv werden kann.
    gruß, uwe

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  2. genova68 schreibt:

    Wohl und weh? Worin besteht das weh?

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  3. Uwe schreibt:

    du fragst nach dem weh?
    ich kenne es gut, mich begleitet es jeden tag auf meinen fotorunden, dieses weh, das sich in der unersättlichkeit meiner augen zeigt, mit der sie jedem noch so unscheinbaren gegenstand eine ästhetische seite abgewinnen wollen und meist auch können. diese schier unendliche fülle von motiven, die durch dieses ästhetisierende sehen möglich werden – darin sehe ich die gefahr einer beliebigkeit, die auch zu einer inhaltlichen auszehrung dessen führen kann, was dann auf dem foto zu sehen ist.
    soweit ich deine fotos von dieser seite hier kenne, besteht diese gefahr bei dir nicht, zu klar und formal überzeugend ist dein gestalterischer zugriff auf deine motive.
    und so bin ich beim wohl gelandet, denn ein solches vorgehen kann in seinen besten ergebnissen zu einer schule des sehens werden.
    zufrieden mit der erläuterung?

    gruß, uwe

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  4. genova68 schreibt:

    Ah, verstehe, ja danke, zufrieden. Ich mache selten spezielle Fotorunden, sondern habe nur oft eine kleine Kamera dabei, aber dieser ästhetisierende Blick, das ist mir keinesfalls unbekannt. Beliebigkeit: Tja, durch die Digitalfotografie kann man halt wild drauflosknipsen und danach löschen, das mache ich zumindest so. Ich gebe mir zwar imme Mühe, das Bild einigermaßen so zu knipsen, wie ich mir das Ergebnis vorwegnehmend vorstelle, aber ich habe immer im Hinterkopf, dass ich die Bilder danach beschneide, geradeziehe, überhaupt verändere. Und schließlich gibt es die harten Bedingungen der Praxis: Man hat nicht immer Zeit, so lange an einem Ort zu verweilen, wie man es gerne täte, und manchmal sind die Begleiter einfach zu nörgelig.

    Ich weiß aber gar nicht, ob durch das viele Knipsen wirklich Beliebigkeit entsteht. Dadurch kann ja auch ein neuer Blick entstehen, eine neue Perspektive, die man erst wahrnimmt durch Probieren. Dieses stundenlange Abchecken im Vorfeld eines Fotos, um dann das genau eine tolle Foto zu knipsen, ist mir eher fremd. Aber einen bestimmten Ort, den ich als interessant einstufe, lange und ausdauernd zu befotografieren, aus verschiedenen Positionen, mit verschiedenen Einstellungen etc., ist mir nicht fremd.

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