Kurze Bemerkung zu 20 Cent

Meist zeigen unscheinbare Meldungen die Logik des Systems. Michael Arretz, Geschäftsführer beim Textilhändler Kik, über die Lohnkosten in den Produktionsländern wie Bangladesh:

„Die Personalkosten der Lieferanten liegen zwischen zehn und 30 Cent pro T-Shirt.“

Danke für die Information. Das bedeutet, dass eine Verdopplung der Löhne der Näherinnen einen Preisanstieg des Endprodukts um zehn bis 30 Cent ausmachte. Ein T-Shirt für zehn Euro kostete dann im Schnitt 10,20 Euro. Ein T-Shirt eines hochwertigen, wie man sagt, Anbieters, wäre dann bei 40,20 Euro statt 40 Euro.

Die Arbeitsbedingungen dort, wo T-Shirts und anderes produziert werden, sehen so aus:

Acht Jahre lang hat Jessmin Begum in einer Textilfabrik in Bangladesch gearbeitet, die unter anderem den Discounter Lidl beliefert. Einen Grundlohn von umgerechnet 35 Euro monatlich hat sie dafür bekommen. Und weil dieses Geld für sie und ihre fünfköpfige Familie nicht zum Leben reichte, hat sie Überstunden gemacht, bis zu fünf am Tag. Arbeitszeiten von 8 bis 22 Uhr waren daher die Regel. Schließlich kam sie auf einen Lohn von 50 bis 55 Euro. „Allein die Miete für eine Wohnung im Slum von Dhaka kostet monatlich 25 Euro“, erzählt die Näherin. „Arztbesuche können wir uns nicht leisten.“

Die Zustände in ihrer Fabrik beschreibt die Arbeiterin als kaum zumutbar. „400 Näherinnen arbeiten auf engstem Raum, es ist staubig, heiß und es gibt kaum frisches Wasser.“ Wer sich auch nur ein paar Minuten verspäte, bekomme den Lohn für einen ganzen Tag abgezogen.

Eine Lohnverdoppelung wäre ein Schritt von 50 auf 100 Euro im Monat. Wäre ja ein Anfang und von den Arbeitsbedingungen abstrahiere ich jetzt mal. Wird aber nicht kommen, denn dem Kapital sind die zwanzig Cent Preisersparnis wichtiger.

Es sind die unscheinbaren Meldungen, wie gesagt.

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4 Antworten zu Kurze Bemerkung zu 20 Cent

  1. Yunus schreibt:

    Kik sind auch die größten Schweine, gefolgt von H&M.
    Es kaufen aber immer noch viele Leute dort anscheinend.

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  2. Motherhead schreibt:

    „Angeklagter, warum haben Sie die alte Dame wegen 50 Pfennig überfallen?“
    „Och – 50 Pfennig hier, 50 Pfennig dort: da kommt ganz schön was zusammen!“
    [aus: „Der ostfriesische Götterbote“, Rüssel Records, 1979]

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  3. Chinook schreibt:

    „Das bedeutet, dass eine Verdopplung der Löhne der Näherinnen einen Preisanstieg des Endprodukts um zehn bis 30 Cent ausmachte.“

    Auch wenn es ganz unwidersprüchlich eine stärkere Kontrolle der Arbeitsbedingungen im Textilsektor von Niedriglohnländern braucht, ist die Rechnung schon etwas mangelhaft. Ein T-Shirt bei Kik dürfte im Schnitt um die 5 Euro kosten, wobei ich bezweifle, daß man mit 1,99 Euro Angeboten überhaupt noch Gewinn macht. Diese Angebote können auch aus Sortimentsgründen etc zu den Preisen angeboten werden.
    Man kann davon ausgehen, daß Kik 0,75 Cent Gewinn mit einem Shirt zum Verkaufspreis von 5,99 Euro macht. Wohlgemerkt Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen, und anfallende notwendige Investitionen sind in den 0,75 Cent auch nicht eingerechnet. Eine Einpreisung von weiteren 0,15 Euro in den Endverkaufspreis von 5,99 Euro, würde den oben genannten Gewinn um 20% senken. Sie implizieren, daß eine Steigerung um 20 Cent praktisch keine Auswirkungen hätte. Das muß nicht zutreffen. Hängt auch von weiteren Faktoren ab, z.B. wie eine Preissteigerung sich auf den Verkauf auswirkt. Ob man mit einer um 20% geringeren Gewinnmarge vor Steuern, Investitionen etc. sich noch im Rentabilitätsbereich befindet, die Frage ist so pauschal nicht zu beantworten. So einfach ist die Sache also nicht. Ein paar Cent hier und da machen bei knapper Kalkulation einen Unterschied.
    Ich will die oft von Unternehmen angewandte Billiglohnpolitik nicht rechtfertigen, aber ich glaube nicht, daß simplifizierende Betrachtungen in der Sache helfen. Wenn ein Unternehmen keine akzeptablen Löhne zahlen kann oder will, weil es sich dann nicht mehr rentiert, ist das das eigentliche Problem, welches angegangen werden muß, mit einem großen Sensibilität für alle Auswirkungen, welche verschiedene alternative Optionen nach sich ziehen.

    „Wird aber nicht kommen, denn dem Kapital sind die zwanzig Cent Preisersparnis wichtiger.“

    Nicht unbedingt „dem Kapital“, sondern dem Verbraucher. Und der hat natürlich Einfluß darauf, ob ein Unternehmen akzeptable Löhne zahlt. Dafür ist auch Kik ein Beispiel, Starbucks und viele andere auch. Durch öffentliche Kommunikation von Mißständen kann Druck auf Unternehmen über die Konsumentscheidungen der Verbaucher erzeugt werden, was ja auch die jüngsten Anstrengungen von Kik hervorgebracht hat.
    Übrigens, Arbeiter können Sie in jedem System ausbeuten und das geschieht auch. Ein Aspekt, über den man mal nachdenken sollte, bevor man das Problem prekärer Lebens- und Arbeitsverhältnisse schlicht mit einem bestimmten System assoziiert. Ganz praxisnah und so wie es ist, nicht so wie es theoretisch sein sollte.
    Das Problem was der Verbraucher hat ist, daß es kaum möglich ist aktuell eine gezielte Entscheidung für einen Anbieter zu treffen, der Wert auf angemessene Entlohnung legt. Klar, teilweise kann man auf Produkte zurückgreifen, die nicht in Bangladesch etc. hergestellt wurden. Hilft den Bewohnern unterentwickelter Regionen aber nicht wirklich weiter. Was oft kolportiert wird ist, daß die Geiz ist geil Mentalität aufgegeben werden sollte. Den Luxus haben viele Bürger leider nicht, weil sie schlicht nicht geizig sind, sondern nicht den Luxus haben irgendwelche „normalpreisigen“ Produkte zu kaufen. Fairtrade Produkte in dem Bereich werden seit Jahren an den Bedürfnissen breiterer Zielgruppen vorbei entwickelt.
    Hinderlich ist, daß kein Gütesiegel vorhanden ist, welches faire Arbeitsbedingungen garantiert, und z.B. einen Aufschlag von 15 Cent ausweist, der Arbeitern direkt und zusätzlich in irgendeiner Form zukommt. Einfach teurer einzukaufen garantiert keinesfalls bessere Arbeitsbedingungen in Niedriglohnländern. Das ist ähnlich wie bei Leuten, die meinen wenn sie den Döner einen Euro teurer kaufen, muß er qualitativ hochwertiger sein. Eine Illusion.
    Solch ein Gütesiegel zu entwickeln wäre sicher sinnvoll, das ist aber auch verdammt schwierig und komplex. Dies muß man auch sehen und sollte nicht immer so tun, als wäre die Problematik so wahnsinnig einfach zum Besten der „Armen“ aufzulösen. Ich finde nicht, daß dieses Thema sich als Vehikel eignet, irgendwelche Systemansichten zu transportieren. Damit wird man der Komplexität nicht gerecht, ebensowenig den Menschen in prekären Abreitsverhältnissen.
    Z.B. das oben genannte Gütesiegel. Klar wäre das eine hilfreiche Entwicklung. Aus der Perspektive vieler altruistischer Westler scheint das ja ganz einfach. Gütesiegel etablieren, Arbeitsbedingungen kontrollieren, dadurch Konsumenten die gezielte Auswahl bestimmter Produkte ermöglichen und die Motivation von Unternehmen steigern höher zu entlohnen – Problem gelöst. Soweit zur Theorie. In der Praxis trifft man auf viele Hürden und eventuell unbeabsichtigte Konsequenzen.
    Solch ein Siegel basierte darauf, daß Vertrauen durch Garantien und Kontrolle generiert wird. Aber wie das sicherstellen? Die Kontrollen müssen finanzierbar sein und vor allem effektiv. In den Regionen wird man aber nach Strich und Faden beschissen. Die Zulieferer haben ein inhärentes Interesse die Lohnkosten niedrig zu halten, und weil diese den größten Teil der Ausgaben darstellen, wirken sich niedrige Löhne sehr stark auf deren direkten Gewinn aus. Und das in Gesellschaften, in denen meist absolut kein Gleichheitsgedanke verinnerlicht ist, viel seltener gegen benachteiligende Strukturen aufbegehrt wird. Kein Kontrolleur kann davon ausgehen, daß die Informationen von Arbeitern eine große Hilfe sein werden. Ebenso ist fraglich, wie seine praktischen Möglichkeiten sind wirklich überraschend zu kontrollieren. Solange aber keine 99,99999% Sicherheit gegeben ist, daß die Kontrollen auch wirksam sind, werden bei Unternehmen erhebliche Bedenken vorhanden sein, weil ein erhebliches Risiko für das Image besteht. Man stelle sich den Schaden vor, wenn ein Unternehmen Waren unter einem Gütesiegel verkauft, nach bestem Wissen und Gewissen, trotzdem gelingt es einem Zulieferer die Kontrollen zu umgehen und das kommt dann in die Medien. Wenn ein Unternehmen sich also einem solchen Siegel verpflichtet, bräuchte es gleichzeitig die Sicherheit, daß wenn unverschuldet die Regularien umgangen werden, diese Sache nicht direkt öffentlich angeprangert wird, sondern man intern Möglichkeiten hat zu reagieren. Was allerdings wiederum im Widerspruch zu der notwendigen Transparenz steht, die einige Gruppen mit Sicherheit fordern würden.
    Ein weiteres Problem stellt die Höhe der Entlohnung dar. Wie will man die definieren? Wieviel ist angemessen, und vor allem, wo? Auch der Punkt ist nicht so einfach, wie sich die Meisten das vorstellen. Viele Europäer haben kein Gefühl für damit verbundene Schwierigkeiten, weil sie in einem stark vernetzten System leben, in welchem es zwar Einkommens- und Kaufkraftunterschiede gibt, diese auch als hoch empfunden werden, im Vergleich zu Entwicklungsregionen sind diese jedoch extrem gering. Europäer nehmen vereinfachend an, daß ein höherer Lohn immer zu gesteigerter Kaufkraft/Gestaltungsmöglichkeiten führt und deshalb nur positive Konsequenzen nach sich ziehen kann, weil sie es in Europa im Grunde genau so erleben. Das trifft jedoch nicht auf jede Situation in Entwicklungsregionen zu. Dort kann ein hoher Lohn negative Auswirkungen generieren oder schlicht wenig Effekt haben, womit ich nicht sagen will, daß im Lohn an sich dann das Problem zu sehen wäre. Eine altbekannte Thematik ist beispielsweise, daß Menschen mit durch Außen induzierten höheren Einkommen ihre Klientel in Gunstpositionen nachziehen, andere Gruppen jedoch zunehmend exkludieren, was zu sozialen Konflikten führen kann. Oder das ein höherer Lohn wegen unterschiedlicher Faktoren kaum eine Kaufkraftsteigerung nach sich zieht. Das die fair entlohnten Arbeiter zwar eine höhere Kaufkraft aufweisen, jedoch dadurch gleichzeitig den Zugang zu verschiedenen Gütern für anderer Gruppen einschränken. Das mögen jetzt keine Probleme sein, die auf eine Mehrzahl von Regionen zutreffen, oder in einer zeitlichen Perspektive von Entwicklung nicht trotzdem langfristig notwendig sind und positiv wirken. Aber es macht wenig Sinn solcherlei Problematiken nicht zu bedenken und am Ende profitieren 70% der Regionen, in 20% hat es kaum Auswirkungen und in weiteren 10% katastrophale. Oben genannte Problematiken können natürlich keine Begründung darstellen, nicht angemessene Löhne zu zahlen, wie die Gesellschaften damit umgehen und was sie draus machen, ist ihre eigene Sache. Es ist nicht die Aufgabe von Unternehmen Entwicklungshilfe zu leisten. Man sollte solcherlei Thematiken jedoch nicht zur Gänze ausblenden, wenn man ein System pauschaler Regularien etablieren will, welches wegen praktischer Zwänge immer auch einen Kompromiss darstellt, der nicht in jedem Umfeld funtkionieren kann und wird.
    Welcher Lohn ist eigentlich angemessen? In dem von Ihnen zitierten Abschnitt wird bemängelt, dass eine Arbeiterin von ihrem Gehalt keine fünfköpfige Familie versorgen kann. Sehen Sie, es macht wenig Sinn, weil die zur Disposition stehenden Beträge nach europäischen Verhältnissen äußerst gering erscheinen, den angemessenen Lohn an eigenen moralischen Maßstäben festzumachen und daran, daß jeder Arbeiter seine x-köpfige Familie allein versorgen können muß. Zumal in Regionen, in welchen Überbevölkerung praktisch jede positive Entwicklung auffrisst. Eine solche Einstellung herrschte (und herrscht genau genommen noch) lange in der gesamten Entwicklungshilfe, oder -zusammenarbeit, wie auch immer man es bennenen will, vor. Ganz vorsichtig ausgedrückt, diese Haltung hat bis heute nicht besonders weit geführt. Es wird kaum langfristig funktionieren, Entwicklungen von Außen induziert zu begünstigen, manchmal erst zu ermöglichen, deren monetäre und soziale Kosten eine Gesellschaft in der Zukunft nicht tragen können wird. Zusätzlich, wenn man zu hohe Löhne meint durchsetzen zu müssen, dann werden Unternehmen reagieren. Entweder sie ziehen in günstigere Regionen weiter (auch kein inhärentes Problem allein kapitalistischer Systeme, oder meinen Sie ernsthaft ein sozialistischer Staat würde das grundlegend anders halten? Systeme haben nicht die Eigenschaft, die zugrundeliegenden Logiken menschlichen Handelns zu modifizieren und der Kalte Krieg ist vorbei), wo gezahlte und als hoch angesehene Löhne vergleichsweise niedrig sind, oder Arbeitskraft wird schlicht durch Technologie ersetzt. Arbeitskraft durch Technologie ersetzen, ist auch nicht so unrentabel wie viele meinen. Was den Menschen vor Ort auch nicht weiterhelfen dürfte. Ca. 70% der deutschen Unternehmen in China produzieren beispielsweise durch die Substitution von Technologie durch Arbeiter teurer, als dies hier möglich wäre.
    Es ist also weder so einfach wie man denkt, ein „angemessenes“ Gehalt zu defininieren, noch können europäische und aus einer gewissen „Hilfsbereitschaft“ heraus generierte Maßstäbe an Löhne als Blaupause dienen, positive Entwicklungen in mehreren Bereichen, an unterschiedlichen Orten und in unterschiedelichen Situationen zu verwirklichen.

    Was ich mit all dem Geschreibsel verdeutlichen will ist, daß im Bereich von Entwicklung den einfachsten Sachverhalten eine Komplexität zugrundeliegt, der man mit scheinbar einfachen Lösungen meist nicht gerecht wird. Oder das einfach erscheinende Konzepte wahnsinnig schwierig praktisch umzusetzen sind. Es gibt keine einfachen Lösungen, die immer antizipierbare positive Effekte generierten. Ein Unternehmen braucht das nicht zwangsweise interessieren, aber wenn Regelungen etabliert werden, die eine Dimension von allegemeiner positiver Veränderung in Prozesse hineintragen sollen, dann macht man sich besser ein paar Gedanken mehr, bevor man in wilden Aktionismus verfällt.
    Dieses auf einzelne Strukturen ausgelegte, sind ja nur ein paar Euro mehr, also einfach mehr zahlen und alles wird besser, funktioniert nicht so einfach. Weder ist es real immer etablierbar, noch bringt es in jedem Fall positive Ergebnisse hervor. Genauso, daß man in Systemfragen die Lösung sucht. Sie haben eine marxistische Sichtweise, ok. Sozusagen, am marxistischen Wesen soll die Welt genesen. Viele Post-Development/etc. Enthusiasten argumentieren aus einer neomarxistischen Perspektive und damit, daß liberalere Ansichten wegen eurozentristischer und eher westlicher Sichtweisen in Entwicklungsregionen nicht funktionierten. Wobei sie übersehen, woher kommen denn sozialistische Perspektiven, vom Mars?
    Das Gegenteil von gut gemacht ist eben nicht, nichts gemacht, sondern gut gemeint.
    Was gerade im Textilsektor schon öfter zu sehr großen Problemen geführt hat. Weniger für Diejenigen, die sich ihres Aktivismus rühmten und von Ort zu Ort zogen, ohne mal einen Blick zurück zu riskieren. Mitte der 90er hat der Aktionismus gegen prekäre Arbeitsverhältnisse und Kinderarbeit an Fahrt gewonnen. Ohne Rücksicht auf praktische Sachverhalte und die „Bedürfnisse“/Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort. Da ist es schonmal vorgekommen, daß Aktivisten Verhältnisse vor Ort untersucht haben, aus ihrer Perspektive absolut schockiert waren und dagegen aktiv wurden. Allerdings ohne grundlegende Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten. Was teilweise dazu geführt hat, daß die Wirtschafts- und Lebensgrundlage von Regionen vernichtet wurde, mit allen drastischen Konsequenzen. Ich denke da hat man dazu gelernt. Man sollte das jedoch im Hinterkopf behalten, wenn man sich heute darüber beschwert, daß manche Vorgehensweisen weniger Effektiv erscheinen und verzeihender, als es vielen aus wohlhabender Perspektive recht ist. Denn es kann nicht Sinn der Sache sein, für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen und in diesem Prozess die Existenzgrundlage Derjenigen zu zerstören, für die man eigentlich Verbesserungen durchsetzen will.

    Die Einstellung, ich rechne mir mal kurz aus wieviel mehr Lohn die Ausgebeuteten verdienen sollten, weil wir uns das leisten könnten. Aber das wird eh nicht passieren, weil „das Kapital“ böse ist und uns alle dran hindert die sozialistische Utopie zu leben, das funktioniert nicht.

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  4. genova68 schreibt:

    Sag mal, wer soll diese Riemen denn lesen?

    Deine Zahlen sind frei erfunden und haben mit der Aussage meines Artikels nicht zu tun. Insofern kann ich nichts dazu schreiben.

    „Man kann davon ausgehen, daß Kik 0,75 Cent Gewinn mit einem Shirt zum Verkaufspreis von 5,99 Euro macht. Wohlgemerkt Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen, und anfallende notwendige Investitionen sind in den 0,75 Cent auch nicht eingerechnet. Eine Einpreisung von weiteren 0,15 Euro in den Endverkaufspreis von 5,99 Euro, würde den oben genannten Gewinn um 20% senken. Sie implizieren, daß eine Steigerung um 20 Cent praktisch keine Auswirkungen hätte. Das muß nicht zutreffen.“

    Was soll das? Was sind das für sinnlose Berechnungen. „Man kann davon ausgehen“, aha, schon wieder so ein Orwell-Satz. Aber es hat, wie gesagt, mit meinem Artikel nicht zu tun.

    Es ist, wie eigentlich immer bei dir, ALLES falsch, was du schreibst.

    Wenn du spielen willst, mach doch selbst einen Blog auf, da kannst du das alles loswerden.

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