„Keine Angst, es ist nur Gentrifizierung“

Ein aufschlussreicher Vortrag aus Feindesland: Der Investmentmakler Michael Schick plaudert mit smarter Stimme über den lukrativen Wohnungsmarkt in den Gentrifizierungsgebieten von Berlin-Neukölln mit unglaublichen Margen:

Er erläutert die Renditemöglichkeiten des Investors schön praxisnah an einem konkreten Objekt. Das Wesentliche:

Das Haus liegt nicht im trendigen, sondern in einem (noch) abgelegenen Teil Neuköllns. Dennoch wird hier bei Neuvermietung die Miete um 25 Prozent erhöht, und zwar bei Wohnungen, „bei denen nichts gemacht worden ist“. 25 Prozent sind für Herrn Schick und seine Zuhörerschaft allerdings noch zuwenig, denn

„es gibt Potenziale, wo Sie Ihr Einkommen und die Mietrendite tatsächlich exponentiell steigern können.“

Im Klartext: Schick strebt „85 Prozent“ Rendite an. Wie das geht, zeigt Schick an einer neu zu vermietenden 106-qm-Wohnung in besagtem Haus, die er für 21.500 Euro modernisieren lässt: Danach wollte er statt 4,88 Euro pro Quadratmeter kalt 7,50 Euro.

„Es meldeten sich 30 Leute, da haben wir gesagt, nee, wir warten nochmal ´ne Woche, wir erhöhen jetzt auf 8,50 Euro, mal gucken wer kommt. Es waren immer noch 15 Wohnungsbewerber da.“ Die neuen Mieter sind „völlig happy, weil sie eine schön gemachte Wohnung finden.“ Die zahlen jetzt statt 517 Euro 910 Euro. Die Eigenkapitalrendite im Beispiel beträgt laut Schick 23 Prozent

Schick bezeichnet seine Überlegungen ganz korrekt als „ein völlig normales immobilienwirtschaftliches Tun“ in einer kapitalistischen Gesellschaft. Eine kapitalistische Gesellschaft ermöglicht dem Kapital eben eine Verzinsung von 23 Prozent und es ist kein Zufall, dass wir hier nahe an dem Ackermannschen Viertel sind, das er für sich und seine tüchtige Branche reklamiert.

Es ist auch ein weiteres Beispiel dafür, dass das ganze staatstragende Demokratiegeplapper eben genau solches ist, sonst nichts. Zehn Jahre rot-roter Senat in Berlin haben exakt diese Verhältnisse zum Ergebnis. Ganz legale Ausbeutungszustände bei einem zentralen Grundbedürfnis, dem Wohnen, in einem unterprivilegierten Viertel. „Potenziale“ sind das. Danke nochmal.

„Modernisierung ist derzeit die beste Kapitalanlage“, sagt Schick noch. Seit kurzem kommen vermehrt reiche Griechen nach Berlin, um hier im Wohnungsmarkt, wie man das nennt, ihr Geld sicher zu parken und zu vermehren.

(gefunden im Gentrificationblog)

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25 Antworten zu „Keine Angst, es ist nur Gentrifizierung“

  1. hanneswurst schreibt:

    Plastische Darstelllung. Was ich an der Sache nicht verstehe: bei bestehenden Mietverträgen kann eine Mieterhöhung nur in einem bestimmten Rahmen (irgendwas mit Mietspiegel) erhöht werden, soviel ich weiß. Also kann dieser „Wucher“ nur bei Neuvermietungen greifen, bei denen die Höhe der Miete offensichtlich nicht reguliert wird. Bestandsmieter müssen allerdings auch mit außergewöhnlich hohen Anpassungen rechnen – weil der Mietspiegel ganzer Stadtviertel schneller als normal (allemal schneller als die Löhne) steigt. So weit richtig? Ich sehe nämlich keinen einfachen Weg, die Miete bei Neuvermietungen zu regulieren. Außerdem wird bei einer Neuvermietung auch keiner aus seiner Wohnung vertrieben. Schlimm wären natürlich „Entwohnungstaktiken“, die hier aber nicht erwähnt wurden. Das eigentliche Problem ist dann also die Abfärung auf die Bestandsmieten (weil der Mietspiegel stark steigt), oder?

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  2. Nihilist schreibt:

    @ Hanneswurst – die „Renovierung“ wird ja auch nur bei leerstehenden Wohnungen vorgenommen. Wenn dann auch noch irgendwann die Isolierung erfolgt, dann zahlen alle mehr.

    [gekürzt; Nihilist, veröffentliche deine privaten Briefe bitte anderswo, g.]

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  3. genova68 schreibt:

    Hannes,
    „Ich sehe nämlich keinen einfachen Weg, die Miete bei Neuvermietungen zu regulieren“

    Ein merkwürdiger Satz, denn ein einfacher Weg der Regulierung bei Neuvermietungen wäre eine Regulierung bei Neuvermietungen. Außer bei so grundlegenden Fragen, ob die Sonne sich zur Abwechslung nicht mal um die Erde kreisen könnte, gibt es für alles Wege, mal mehr oder weniger einfach. Wie wäre es mit einem Passus, dass die Miete nur um den Wert der Inflation oder Lohnerhöhung erhöht werden darf? Auch bei Neuvermietungen? Ist doch einfach, oder? Ähnliches gilt für Modernisierungen: Konkreter Nachweis, was ausgegeben wurde und entsprechende Begrenzung der Mietsteigerungen.

    Zur aktuellen Situation: Es betrifft vor allem die Neuvermietungen, aber es steigen auch bei Bestandsmietern die Mieten, das ist halt vom Vermieter abhängig. Allerdings hat man eben eine Mieterfluktuation, sodass nach fünf oder zehn Jahren die meisten Wohnungen deutlich teurer sind. Wer wohnt schon 30 Jahre in einer Wohnung?

    Thema Wucher: In Berlin darf die Miete maximal 20 Prozent über dem Durchschnitt des Viertels liegen. Die Sache hat allerdings einen Haken: Jedes Jahr wird dieser Schnitt neu ermittelt, wobei auch die Mieten einfließen, die über dem Schnitt liegen. Das heißt, der Durchschnitt steigt jedes Jahr deutlich an, weswegen die 20-Prozent-Grenze sich auch immer weiter nach oben verschiebt.

    Entwohnungstaktiken gibt es zuhauf, auch bei öffentlich geförderten Wohnungen. Aktuell sind Fälle im nördlichen Kreuzberg mit Nähe zum Potsdamer Platz, wo die Mieter terrorisiert werden, alles mit Genehmigung des Senats:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article1299705/Kreuzberger-Sozialwohnungen-bald-unbezahlbar.html

    Hier werden Existenzen vernichtet, um die Profitgier des Kapitals zu befriedigen.

    Die Mietsituation in Berlin ist exemplarisch für das ganz normale kapitalistische Gebaren, das kommt in dem Video oben so schön rüber, finde ich. Der Typ macht seinen Job gut, er könnte auch Waffen an Kindersoldaten verkaufen. Es geht beim Wohnen um Existenzielles, aber auch Existenzen werden bedenkenlos vernichtet, wenn sich dadurch die schwarze Zahl vergrößert.

    Gerade beim Wohnen wären soziale Modelle gefragt, die es schon gibt und die man nur umsetzen müsste. Beispiel Genossenschaftswohnungen etc. Es wird nicht gemacht, weil der Druck des Kapitals zu groß ist, gerade in aktuellen Zeiten befürchteter Inflation, bedrängter Finanzmärkte und schlechter realwirtschaftlicher Aussichten. Massiver Widerstand, Nichtzahlen von Miete etc. wäre nötig, ist aber ein schwieriges Thema.

    Es geht ja auch um ein gesellschaftliches Klima: Der Typ da oben darf sich diesen Vortrag erlauben und danach weiter in der Stadt herumlaufen, die er für seine kapitalistischen Bedürfnisse zurichtet. Dass er sich da sicher fühlt, ist schon ein Versagen gesamtgesellschaftlicher Verantwortung.

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  4. hanneswurst schreibt:

    @Nihilist: Ihren Brief an den Vermieter fand ich eigentlich ganz erhellend – zumal für Leute, denen auch eine kostentreibende Modernisierung ins Haus steht. Es wäre allerdings schön, wenn Sie Ihre Punkte, z.B. die Überprüfung ob Fördermittel eingesetzt wurden (die keine Verteuerung verursachen dürfen), etwas kompakter darstellen könnten. Dennoch finde ich es nicht in Ordnung, dass ihr Beitrag gekürzt wurde und werde den Fall der EFF melden.

    @Genova: Wenn Du von „einfach regulieren“ sprichst machst Du es Dir meiner Meinung nach deutlich zu einfach. Die meisten Mietshäuser sind in Privathand und prinzipiell kann der Vermieter auch 50€ / qm nehmen – wenn er einen Abnehmer findet. Es gilt das Angebots- und Nachfrageprinzip und die Frage ist, wie man dort hineingrätschen kann, ohne das in anderen Wirtschaftszweigen zu tun, also ohne z.B. die Nahrungsmittelpreise zu regulieren. Natürlich kann man sich über den strukturellen Wandel in Berlin aufregen, aber es bleibt Polemik, solange man keine Maßnahmen vorschlägt, deren Umsetzung auch ohne Wiederaufbau der Mauer möglich ist.

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  5. genova68 schreibt:

    Prinzipiell kann ich nach der Logik von Angebot und Nachfrage auch alle Berliner Mietshäuser in die Luft sprengen, wenn mir jemand Sprengstoff anbietet und ich ihn nachfrage. Was soll ich mit so einem Prinzip denn anfangen? Du propagierst hier eine radikale Marktlogik, die den Menschen außer Acht lässt und nur das scheinbar rationale Kapital bedient. Erklärst du hungernden Kindern in Afrika auch deine Logik von Angebot und Nachfrage? Vielleicht fragen sie ja einfach nicht genug nach, die Dummerchen? Angebot und Nachfrage funktionieren, wenn beide Komponenten eingermaßen ausgeglichen vorhanden sind. Das interessiert das Kapital aber nur in Maßen, weil sich damit nicht genug verdienen lässt. Und ein Haus ist kein Kaugummi, der sich schnell und günstig herstellen lässt, wenn die Nachfrage steigt.

    Und was heißt denn „struktureller Wandel“? Ein struktureller Wandel wäre es, wenn die Masse vor diesem kapitalistischen Gebaren, das einzig die Kapitalakkumulation zum Zweck hat, geschützt würde, beispielsweise von den Volksvertretern.

    Maßnahmen habe ich in obigem Kommentar diverse vorgeschlagen. Einfach mal lesen. Und das mit der Mauer ist wohl das letzte Argument, wenn einem nichts mehr einfällt.

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  6. hanneswurst schreibt:

    @genova: Dein Vorschlag „Genossenschaftswohnungen etc.“ ist ja schon mal etwas, „diverse“ Maßnahmen fand ich jedoch nicht in Deinem Kommentar. Ich habe nicht das Prinzip Angebot- und Nachfrage (http://de.wikipedia.org/wiki/Marktgleichgewicht) propagiert, sondern lediglich behauptet, dass die Höhe eines Mietzinses meistens nach diesem Prinzip ermittelt wird. Wenn man das ändern möchte, sollte man wenigstens realistische Gegenvorschläge haben. Die Umwandlung in Genossenschaftswohnungen wird auch die Schnelle nicht funktionieren. Außer durch massenhafte Enteignungen. Da wären wir beim Thema DDR: wie Du vielleicht weißt, bin ich in vieler Hinsicht ein Ost-Nostalgiker. Ich meinte das also durchaus nicht als Totschlagargument. Aber Enteignung oder Preisfestsetzung gehörten eben zum Instrumentarium der ehemaligen DDR. Jetzt bleibt die Frage, ob es realistisch ist, politische Verhältnisse wie in der ehemaligen DDR in Deutschland durchzusetzen, gerne ohne Mauer. Für realistisch halte ich das momentan nicht und deshalb meine ich, dass in Deinem Artikel und in den Kommentaren noch kein machbarer Vorschlag präsentiert wurde.

    Einen Vorschlag, der allerdings viel zu kompliziert ist und deswegen überarbeitet werden müsste, hatte ich in den Kommentaren hier beigesteuert: https://exportabel.wordpress.com/2010/07/15/vom-saft-abstellen-und-platten-horen/

    Du siehst daran, ich gebe mir alle Mühe und bat Dich auch vor 18 Monaten um konkrete Vorschläge. Deine Paradigmen „Enteignungen, Genossenschaften, oder in einem ersten Schritt die Begrenzung der Mieterhöhung auf die Inflationsrate.“ sind zumindest ohne Lafontaine als Bundeskanzler (wahrscheinlich nicht einmal dann) realistisch, denn Du müsstest das Recht auf Privateigentum aufheben oder stark einschränken.

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  7. genova68 schreibt:

    „Aber Enteignung oder Preisfestsetzung gehörten eben zum Instrumentarium der ehemaligen DDR.“

    Das gehört zum Instrumentarium eines jeden vernünftigen demokratischen Staates und ist schon im GG und anderen deutschen Gesetzen festgelegt: Eigentum verpflichtet und Mietpreisbindung im sozialen Wohnungsbau. Da braucht man also keinen DDR-Bezug, der eh nur zur Diskriminierung taugt. Sozialer Wohnungsbau ist seit mindestens 15 Jahren abgeschafft, so kann man vernünftige Gesetze auch aushebeln.

    Der Typ in dem Video erklärt luzide, wie man Renditen von 20 oder 80 Prozent erzielt. Diese Renditen müssen von anderen erwirtschaftet, erarbeitet werden. Der Investor weilt solange auf Mallorca. Es geht hier nicht um einen Ferrari oder eine Rollex, da kann der Markt regeln, was er will, sondern um ein Grundrecht, das Wohnen. Wenn Eigentum wirklich verpflichtet, dann wäre das Video da oben ein Fall für den Staatsanwalt.

    Du suggerierst den Eindruck, als seien die in dem Video beschriebenen Verhältnisse Naturverhältnisse, dagegen kann man so wenig machen wie bei einem Erdbeben. Die typische neoliberale Sichtweise. Es sind in Wahrheit gesellschaftliche Machtkonstruktionen. Es gibt in Deutschland vielfältige Gesetze, die das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter regeln, das ist bekannt. Es wäre also lediglich ein Passus einzufügen, der Mieterhöhungen ohne realen Grund verbietet, zumindest beim Wohnungsbestand, abgesehen von Inflations- oder Lohnerhöhungsausgleich. So einfach ist das, wenn man nur will. Das wäre auf Bundesebene eine simple, wenige Wochen dauernde Angelegenheit. Es fehlt der politische Wille. Es geht hier eben nicht um Kaugummis, wie beschrieben, sondern um ein existenzielles Bedürfnis. Aber selbst da hat der Markt offenbar recht, und wer unter der Brücke schläft ist dann halt selbst schuld, jedenfalls nicht der heilige Markt. Es ist natürlich kein Markt, sondern kapitalistisches Schmarotzertum.

    „Politische Verhältnisse wie in der DDR“ will ich also, aha. Stasi, eine Staatspartei, keine Pressefreiheit, politische Gefangene, kein Rechtsstaat etc. Ich scheine mich selbst nicht zu kennen.

    Das, was ich fordere, ist prinzipiell locker umsetzbar, aber nicht in den aktuellen Machtverhältnissen, weil das Kapital die Macht hat.

    Im übrigen geht es mir nicht um machbare Vorschläge, sondern um die Offenlegung skandalöser Zustände. Sinnvoller fände ich ja eine massenhafte Verweigerung von Mietzahlungen bzw. konfrontative Demonstrationen vor den Repräsentanzen solcher Gestalten wie oben im Filmchen.

    Ich habe hier im Blog ja nun schon x-fach das Thema Gentrifizierung behandelt, weil ich das hier direkt mitkriege und bin doch etwas erschüttert, dass das an dir erkenntnismäßig völlig abzuperlen scheint.

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  8. genova68 schreibt:

    Zum „Marktgleichgewicht“: Das ist m.E. die Kaugummi-Logik, wo das wohl funktioniert. Bei Mieten aber, bei Häusern wird das schnell inhuman. Die Nachfrage in Paris wird von weltweiter Nachfrage gesteuert. Da gibt es ganze Viertel, in denen real kaum noch jemand wohnt, weil die Häuser und Wohnungen zu astronomischen Preisen von Milliardären gekauft werden, die es schick finden, eine Zehntwohnung in Paris zu haben, die nur leersteht. Das Quartier Latin, das Touristen immer noch als Studentenviertel verkauft wird, ist so ein Fall. Nach der Marktgleichgewichtslogik ist das in Ordnung, weil es ja genug nachfragende Milliardäre gibt. Für die Masse von Menschen heißt es aber, in die Suburbs ziehen.

    Tolles Gleichgewicht. Es regiert die Zahl, die Bilanz, das Kapital. Was anderes scheint nicht zu interessieren.

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  9. hanneswurst schreibt:

    Ich behaupte weder, dass die Feststellung eines Mietpreises über das Prinzip Angebot- und Nachfrage ein „Naturgesetz“ ist, noch würde ich Mietwucher jemals gutheißen. Ich habe lediglich angemerkt, dass die Durchsetzung eines maximalen Mietzinsen bei Neuvermietungen, zumal nach einer Aufwertung des Objekts, schwierig ist – d.h. wahrscheinlich eine Änderung von Bundesgesetzen erfordert und auch die Einstufung einer Immobilie als Wertanlage verändert. „Mieterstreik“ – schöne Sache. Einfacher zusätzlicher Vorschlag: alle Vermieter (einer ganzen Stadt) ausfindig machen und mit der Höhe der Miete im Internet veröffentlichen. Das wäre sowieso nützlich und Mietwucherer könnten anhand der Entwicklung leicht identifiziert und angeprangert werden. Gerade Privatinvestoren würden sich da vielleicht nicht so gerne wiederfinden.

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  10. summacumlaude schreibt:

    Der Mietspiegel ist ja eine dynamische Größe, steigt mit sog. Wertsteigerung des Viertels, ergo: Mehr gut verkaufte Eigentumswohnungen im Viertel erhöhen den Wohnwert und damit den Mietspiegel, der dann von den Vermietern ausgenutzt wird. Noch einmal langsam zum Mitschreibenl: Die verkauften Eigentumswohnungen erhöhen den Wohnwert und damit den Mietspiegel, folglich kann der Vermieter der übriggebliebenen Mietswohnungen auch die Miete ohne Mehrleistung einfach erhöhen. Natürlich in einem gewissen Rahmen aber er kann. Und das auch in Wohnungen, die vor 10-15 Jahren auf Kosten von Hansgüntersteuerzahlerundpetrapaulasteuerzahlerin saniert worden sind. Damals übrigens unter der Bedingung stabiler Mieten. Nun regelt der freie Markt in Form eines unfreien Gesetzes, dass die Hausbesitzer stetig wegen des Mietspiegels die Mieten erhöhen dürfen. Hier haben wir wieder das Grundmuster: Die Kosten der Sanierung von Häusern, die ansonsten längst Staub wären, hat seinerzeit die öffentliche Hand übernommen; nun wird die Miete mit dem freien Markt begründet. Alles in der Ordnung, nicht wahr?
    Oder will etwa jemand die Mauer wiederhaben…

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  11. genova68 schreibt:

    „d.h. wahrscheinlich eine Änderung von Bundesgesetzen erfordert“

    Ja, sowas solls geben.

    Das Thema, inwieweit in den vergangenen 20 Jahre Altbauten auf Steuerkosten saniert wurden und der Gewinn privatisiert, ist auch ein interessantes, in der Tat.

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  12. Nihilist schreibt:

    Eben, ich lebe in einer ehemaligen Sozialwohnung. Die Mittel sind inzwischen getilgt, die MIeten also nicht mehr gebunden. Das Wohnungsamt hat keine Wohnungen (besser fast keine) mehr die bedürftigen Mietern angeboten werden können. (Eigene Erfahrung als ich 2005 wegen SGB eine Wohnung gesucht habe). In das Haus in dem ich nun wohne wurde seit über 20 Jahren nichts mehr investiert. Die Treppen … ich sende dir mal Bilder … und nun sollten wegen der Fördermittel diese Bruchbuden aussen verschönert werden. Also Isolierung und neue Fenster. Mieterhöhung (Nettokalt) von über 50 %! Da sagte die Arge schon, das wird dann nicht übernommen. Nur weil der Mietspiegel einen geringeren Betrag für ALG-2-Bezieher enthält. Die Wohnungen die aber damals in den Mietspiegel aufgenommen wurden waren diese „Billigwohnungen“ die es nun nicht mehr gibt. Da müsste der Mietspiegel angepasst werden, wird aber nicht.

    Ich hatte den OB schon darauf hingewiesen, das der Mietspiegel, wenn er als qualifiziert gelten soll, alle zwei Jahre erneuert werden muss. Aber das ist nicht erfolgt. Die derzeit gültigen Werte stammen aus dem Jahr 2008. Und dieser Mietspiegel wurde auch nur deswegen geschaffen, um die Arge zu ermöglichen die Unterkunftskosten zu reduzieren.

    In den bereits renovierten Häusern stehen nun viele Wohnungen leer. Denn die sehen ja nur von aussen besser aus. Drinnen …

    In einem Nachbarhaus ziehen die Mieter in Quartalsabständen ein und aus. In der Wohnung über mir sind seit 2005 viermal die Mieter ausgezogen und dann stand die Wohnung meistens über mehrere Monate leer. Kürzeste Wohndauer einer jungen Frau war mal 2 Monate, am längsten ein suicidgefärdeter Alkoholabhängiger der seinen Müll immer vom Balkon auf den Rasen hinter dem Haus warf für ca. 8 Monate. Dabei landeten oft Teile des Mülls auf meinem Balkon. Eine Wohnungstür hatte seine Wohnung auch lange Zeit nicht mehr, die hatte er mal im Suff eingetreten und eine einfache Zimmertür die nicht abgeschlossen werden konnte – passte ja nicht richtig – dort dann eingesetzt hatte.

    Wenn ich es mir leisten könnte wäre ich hier nie eingezogen.

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  13. summacumlaude schreibt:

    ..und ein Thema, das wie ja bereits angedeutet direkt mit der Gentrifizierung zu tun hat. Man muß ja immer – wenn man irgendwie argumentiert – zunächst die Gegenthese stark machen. Ich versuche es einmal und zwar im Sinne wertkonservativer Leistungsethik: Also Gentrifizierung ist ein Phänomen, das nicht zu kritisieren ist, weil die besser verdienenden Neuankömmlinge durch eigene Leistungskraft in ihren Stand versetzt worden sind. Sie ist lediglich Ausdruck der Leistungsgesellschaft und diejenigen, die bei den neuen Mieten nicht mithalten können, müssen als Minderleister eben nach Marzahn gehen. Jeder hat die Möglichkeit, durch Fleiß usw.
    Nun, die Käufer der Wohnungen legen als Anfangdreißiger und somit Berufsanfänger sehr häufig (Quelle der unverdächtige Berliner Maklerverband) hohe Eigenkapitalbeträge bis zu 100% auf den Tisch. Leistung? Doch wohl ehr die Vorzugspromotion der Uni Bayreuth zum Dr. Dr. Erbe. Gut gemacht Papi, denn daher weht das Geld. Da ist also nichts mit Leistung (nebenbei bemerkt ist auch genau das der Kern des Guttenberg-Skandals: Er wollte uns eine reine Leistungs-Karriere vorgaukeln, hat aber nur eine Abstammungs-Karriere hingelegt). Und nun die freudig-erregten Hausbesitzer im gentrifizierten Kiez: Nach der steuergeldbasierten Renovierung stellten sie fest, mittenmal zum Nulltarif ein Haus im Inn-Kiez zu besitzen; und schrauben die Mieten jährlich hoch (weil ja die Mieten der nicht öffentlich geförderten Wohnungen auch steigen und diese den Spiegel nach oben treiben!!!). Welche besondere unternehmerische Leistung – wir erinnern uns: Leistungsethik – liegt eigentlich hier vor? Und vor allem: Welches Risiko? Wieder wie bei den reich beerbten Anfangdreißigern Fehlanzeige. Es liegt keine Leistung vor, sondern günstige Erbumstände und Steuerzahlers Börse. Somit beantworte ich Hannes Frage: Erbrecht ändern!

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  14. genova68 schreibt:

    Nihilist,
    vor etwa einem Jahr schriebst du mir, dass die Mieterhöhung von der ARGE übernommen wird, zumal deine Miete ja immer noch sehr niedrig ist, wenn ich mich recht erinnere. Haben die denn ihre Meinung zwischenzeitlich geändert? Im übrigen ist Isolierung und neue Fenster keine Schönheitsreparatur, sondern ziemlich effektiv. Und die Bilder, die du mir gesendet hast: Die meisten Treppenhäuser Berlins sehen wesentlich abewrackter aus, da löst sich doch nur ein bisschen der Teppich. Und der Alkoholiker über dir: Das ist ein anderes Thema.

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  15. genova68 schreibt:

    summacumlaude,
    danke für den Beitrag. Das mit den hohen Eigenkapitalbeiträgen wusste ich nicht.

    Es gibt interessante Berechnungen (weiß gerade nicht, wo) über den Steueranteil in den renovierten Gebieten im Prenzlauer Berg. Das sind Milliarden, mit denen ein Viertel aufgewertet wird, und dann kommen die üblichen kapitalistischen Parasiten und saugen aus. (Jetzt mir bitte nicht Antisemitismus vorwerfen wegen raffendem Kapital etc. Wir sind hier nicht im Kindergarten.) Und das sind bei den Privaten fast alles Erben, die legen dann flott zwei Millionen für so ein Haus auf den Tisch, oder es sind Investorengruppen, da geht das dann in großem Stil.

    Das verschärfte an dieser Sache ist ja, dass es sich hier um Immobilien handelt, also um etwas unbewegliches. Das Gut, dass da nachgefragt wird, ist begrenzt (Wohnraum in Kreuzberg), somit findet Verdrängung statt, in unserem System naturgemäß zu Lasten der Schwachen.

    Es ist in Kreuzberg mittlerweile selbstverständlich, dass eine Familie mit Kindern zum Umziehen nach Marzahn oder sonstwohin gewzungen wird, weil das Amt die Miete nicht zahlt und es in Kreuzberg nichts mehr billiges gibt. Kinder aus der Schule raus, komplett anderes, in der Regel problematisches Umfeld. Warum? Weil es diesem Scheißstaat wichtiger ist, dass sich das Kapital rentiert. Solche Zustände müssten sofortigen gesellschaftlichen Druck produzieren. Dass das nichts passiert, zeigt die sozialen Standards derzeit.

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  16. Nihilist schreibt:

    Das war ein Problem – die Arge hatte erst falsch geantwortet. Die hatten die Nebenkosten vergessen. Die hatten die Nettokalt als Bruttomiete angesehen. Als ich die darauf aufmerksam gemacht habe kam die Mitteilung, das die neue Miete dann nicht mehr übernommen würde.

    Tja, Berlin, da war ich mal vor dem Mauerfall. Lange her. Damals sahen die Häuser in denen ich mal war besser aus.

    Und so eine Treppe soll man noch putzen? Kannst ja eins der Bilder hier veröffentlichen. Ich hab die Urheberrechte an den Fotos. Grins.

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  17. genova68 schreibt:

    Und das heißt, du musst ausziehen?

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  18. Nihilist schreibt:

    Nein, mit meinem Widerspruch an den Vermieter (das Schreiben hast Du ja gestrichen) habe ich die Modernisierung verhindert. Der Vermieter hat nie geantwortet, aber ein anderer Mieter hatte dort angerufen, dem wurde erklärt, es sei ein Versehen gewesen, unser Haus sei noch nicht an der Reihe.

    Sollte aber der Vermieter nun in diesem Jahr doch noch das Haus modernisieren werde ich wohl hier raus müssen, oder aber, die Alternative, den Mietspiegel der Stadt angreifen und so das Jobcenter dazu zu bringen doch die neue höhere Miete zu übernehmen. Ich bin nun einmal ein streitbarer Mensch. Frei nach Henry David Thoreau – über die Pflicht zum Ungehorsam … nicht nur gegen den Staat.

    Zur Zeit eine offene Klage vor dem Sozialgericht (Mehrbedarf kostenaufwändige Ernährung), eine beim Landessozialgericht (Thermenstrom), eine für das Landessozialgericht in Arbeit (Krankenkassenzusatzbeitrag), eine vor dem Verwaltungsgericht (Anfechtung des Kommunalwahlgesetzes), eine vor dem Amtsgericht (unwirtschaftliche Nebenkosten des Vermieters) in Arbeit.

    Dazu noch einen Widerspruch beim Jobcenter wegen dem Warmwasserabzug bis 31.12.2010, eine Auseinandersetzung wegen EGV-Unterschriftsverweigerung mit dem Jobcenter … eine Petition beim Landtag (europäischer Kodex für eine gute Verwaltungsarbeit)

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  19. genova68 schreibt:

    Du hast fünf Klagen laufen? Mahlzeit…

    Dass du wegen Modernisierung aus einer 41-qm-Wohnung ausziehen müsstest, wäre wieder ein Beispiel für diesen sozial gefärbten Asozialstaat. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass deine Miete nach der Modernisierung immer noch recht niedrig wäre, oder?

    Das Schreiben habe ich gestrichen, ja, mach deinen eigenen Blog auf, da kannst du diese ganzen Sachen ausführlich darstellen, das würde sich sicher auch lohnen und du könntest dich mit Betroffenen austauschen.

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  20. Nihilist schreibt:

    Ich bin zu faul für einen eigenen Blogg. Da müsste ich ja täglich aktiv werden. Ich habe doch auch ein Offlineleben. Die Klagen, die müssen sein. Gegen den Vermieter habe ich ja bisher immer „gewonnen“, weil der ein Urteil vermieden und vorher meine Forderung anerkannt hat. Nur dieses Jahr ist da ein neuer Mitarbeiter zuständig, der mauert.

    Die beiden Auseinandersetzungen mit dem Jobcenter werden sich wohl auch noch zu Klagen entwickeln. Ich will vor das BVerfG mit meinen Argumenten und ein echtes soziokulturelles Existenzminimum erreichen. Denn meine Argumente sind dort noch nicht behandelt worden.

    Das Sozialgericht hat nun eine Beweisanordnung erlassen, eine Dipl. Oecotrophologin soll den notwendigen finanziellen Bedarf für meine Ernährung nach Aktenlage beurteilen.

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  21. genova68 schreibt:

    Ein Blogg macht nicht mehr Arbeit als einen Kommentar hier einzutippen. Man muss auch nicht täglich aktiv werden. Du könntest aber deine Interessen besser Ausdruck verleihen, als andere Blogs damit themenfremd zu füllen.

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  22. Nihilist schreibt:

    Sorry – hat sich so ergeben.

    http://www.amazon.de/gp/product/images/3782762371/ref=dp_otherviews_4/277-7901699-8111419?ie=UTF8&s=books&img=4

    Perfektion schätzt der Wassermann bei anderen, er selber benötigt sie weniger. – grins

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  23. el_henz schreibt:

    Ja großartig, voll zentral, wohnen, und anderen, die dort arbeiten, die arbeitsnahe Wohnung blockieren. Soll’n doch die mit Arbeit, nahe bei der Arbeit wohnen, und die ohne Arbeit, woanders, brauchen ja nicht früh aufstehen…

    Und auch noch 5 Klagen am Laufen haben, wahrscheinlich noch auf Prozesskostenhilfe. Die Gesellschaft hat’s ja. Ich bin begeistert, was für ein Revolutionär, gegen das kapitalistische Schweine-System.

    Die 2/3 bei denen es läuft, rackern wie verrückt und wählen die systemerhaltenden Parteien und die 1/3 bei denen es nicht läuft, beschweren sich und wünschen sich ein anderes System. Nur Freunde: Dieses wurde bereits 1989 abgeschafft und die Herrschaft der 1/3 ist vorbei.

    Solange die diskutierten Probleme nicht ernst genug sind, werden es die 1/3 Benachteiligten bleiben, die aber weil zun Wenige, nicht genug Stimmung machen. Und offenbar, was die Montag-Demos der Hartz-IVer anbelangt, sind es wohl lange nicht genug, die es satt haben, denn satt werden wohl auch noch die abgehängten 1/3.

    Wirklich schön ist das alles nicht und eine solidarischere Gesellschaft wäre schöner anzusehen, aber die Gesellschaft ist nicht besser als die einzelnen Menschen aus denen sie besteht, also Du und ich…

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  24. genova68 schreibt:

    Die komplette Verwirrung in den Köpfen ist an Postings wie dem von el henz schön abzulesen. Möge es zur Mahnung dienen.

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  25. Nihilist schreibt:

    Also für den el henz

    Ich klage OHNE Anwalt. Denn die haben keine Lust sich Arbeit zu machen für so wenig Honorar. Bei meiner allerersten Klage wollte ich mit Anwalt gegen den Vermieter angehen. Beratungsschein, 10 € bezahlt, gute Erfolgsaussicht laut Anwalt. Nach 6 Moanten hatte der dann keine Lust mehr, dabei hatte der nur zwei Briefe an den Vermieter geschrieben, es bestehe keine Erfolgsaussicht.

    Dann hab ich mich an die Schiedsstelle gewandt. Dort war dann ein Schlichtungstermin und ich habe gewonnen. Und ich habe nicht für mich gewonnen, sondern für alle Steuerzahler, denn das von mir erstrittene Geld habe ich der Arge gemeldet und die haben das dann verrechnet.

    Vorhaltung des Vermieters, warum regen sie sich auf, die Arge zahlt das doch.

    Und dann, die Folgejahre, immer habe ich es geschafft vom Vermieter die unwirtschaftlichen Kosten zu erstreiten. Der vermeidet eben ein Urteil, das für alle Mieter gelten würde, die Presse hat meinen Erfolg nicht veröffentlicht.

    Dann habe ich Ratsmitgleider informiert, ohne Erfolg. An Bmas geschrieben, die es dann an des Landesministerium weitergeleitet haben. Von dort hat die Arge eine Weisung erhalten, alle MIeter der Gesellschaft aufzufordern Widerspruch gegen die unwirtschaftlichen Kosten einzulegen. Das hat die Arge nie getan. So habe ich dann dem Landtag eine Petition eingereicht, nun läuft die Sache.

    Und nun? Ich habe ein Schreiben der Arge erhalten. Inhalt:

    das … Ministerium … hat mir mitgeteilt, dass Sie die erhaltenen Betriebskostenerstattungen vom Vermieter berücksichtigt haben möchten. Eine rechtmäßige Anrechnung dieser Leistung ist rechtlich nicht mehr möglich. Um Ihrem Wunsch Rechnung zu tragen, können Sie auf Ihre zukünftigen Leistungen zum Teil verzichten. Sollte dies Ihr Wunsch sein, dann teilen Sie mir bitte schriftlich mit in welcher Höhe Sie auf Leistungen verzichten möchten.

    Nein, ich verzichte nicht auf Leistungen – die Arge hat darauf verzichtet und nun habe ich über 500 € die nicht mir gehören, die von der Arge wegen rechtswidriger Arbeit nicht verrechnet wurden.

    Und ich kämpfe eben immer gegen Unrecht. – Frei nach Moliere – wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

    Und eine Anmerkung – in meiner früheren Tätigkeit gab es einen Mitarbeiter der die Fristen versäumt hat und so eine offene Forderung nicht mehr eingetrieben werden konnte. Der wurde dann wegen grob fahrlässigem Verhalten im Regress genommen. Von seinem Einkommen durfte er den Betrag in Raten abstottern.

    DAS erhoffe ich nun als Folge für den Arge-Mitarbeiter, der rechtswidrig eine Weisung eines Ministeriums nicht befolgte und so unwirtschaftliche Kosten für viele Mieter übernommen hat und das von mir erstrittene Geld nicht einbehalten hat, weil dann ja belegt gewesen wäre das meine Argumentation zutreffend ist.

    Und zu den offenen Klagen – hier vermeidet das gericht ein Urteil. Denn das müsste zu Gunsten von „kleinen Leuten“ ausfallen, da meine Argumente nicht zu widerlegen sind. Also wird kein Urteil gefällt sonder das auf die lange Bank geschoben. Aber wenn Milliarden für Bankster notwendig sind …

    ich kann nicht so viel essen wie ich ausspeien möchte.

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