„Berlin ist in Bewegung geraten“

Für Leser dieses Blogs nichts neues, aber gut zusammengefasst: Der bürgerliche Tagesspiegel über Gentrifizierung und daraus resultierende Vertreibung in Berlin:

Seit langem hinkt die Zahl der neu gebauten Wohnungen (plus 40.000 seit 2001) weit hinter der Zahl neu gegründeter Haushalte her (plus 170.000 seit 2001). Wer neu in der Stadt ist, sucht sich eine Wohnung im Zentrum, die Mieten steigen, ein Verdrängungsprozess setzt ein. Vor allem Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow sind bei Neuberlinern beliebt. Dieselben drei Bezirke verlieren so viele Alteingesessene wie kein anderer Stadtteil. „Berlin ist in Bewegung geraten“, sagt der Stadtsoziologe Andrej Holm. Berliner ziehen an den Stadtrand, Leute von außerhalb in die City.

Wie gewaltig der Bevölkerungsaustausch in Berlin ist, machen diese Zahlen deutlich: Jährlich melden sich rund 150.000 Menschen neu in der Stadt an. Außerdem wechseln 180.000 innerhalb der Stadt ihren Wohnsitz. Wer die Wege der Umzugswagen innerhalb Berlins verfolgt, stellt fest: Eine Armutswanderung hat eingesetzt. Marzahn-Hellersdorf und Spandau sind die beiden Bezirke mit dem höchsten innerstädtischen Wanderungsüberschuss: Es sind zugleich die beiden einzigen Bezirke, wo die Mieten in vielen Vierteln nicht steigen, sondern fallen. Beide sind das Ziel von auffällig vielen Zuzüglern aus Neukölln, weil dort die Mieten steigen, seit der Kiez in Mode ist. „Das ist ganz ungewöhnlich, denn die Berliner bleiben eigentlich ihrem Kiez treu, auch wenn sie umziehen müssen“, sagt Stadtsoziologe Holm. Wenn das Budget aber nicht reicht, bleibt nichts anderes übrig, als in bezahlbare Viertel zu wechseln.

Es werden also massenhaft Menschen, Familien, Kinder, Singles, Alte, Junge, gewzungen, aus Vierteln, in denen sie teilweise schon 20, 30 Jahre und länger wohnen, wegzuziehen in Bezirke, die 20 Kilometer entfernt liegen, teilweise anonyme Plattenbauwüsten, Problemkieze. Warum ist das so? Gab es ein Erdbeben? Einen Krieg? Überschwemmungen wegen des Klimawandels? Nein, das Kapital will nur mehr Rendite.

Es sind diese hingenommenen Selbstverständlichkeiten, die die Perversität des Systems deutlich machen.

Die erwähnte Differenz zwischen 40.000 gebauten und 170.000 benötigten Wohnungen seit 2001 fällt übrigens exakt in die Zeit des rot-roten Senats. Am Ende von dessen Regierungszeit verkündeten Investoren, die Mieten binnen acht Jahren verdoppeln zu wollen, ganz legal.

Soviel zum Thema, ein linker Senat habe hier linke Politik betrieben.

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17 Antworten zu „Berlin ist in Bewegung geraten“

  1. Bersarin schreibt:

    Dies fällt mir gerade beim Lesen des Textes ein: Gerade gestern gesehen, als ich vom Columbiadamm in die Friesenstraße einbog: dort an der Ecke, wo früher ein Autohändler linkerhand seinen Platz hatte, werden totschicke und wahrscheinlich auch sündhaft teure Wohnungen gebaut, die in dieses Viertel eigentlich überhaupt nicht hineinpassen. Da das direkt beim Flughafen Tempelhof ist, kann man sich ausrechnen, was das fürs Flugfeld und die umliegende Gegend bedeutet. Aufwertungen allerorten.

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  2. HF schreibt:

    „Soviel zum Thema, ein linker Senat habe hier linke Politik betrieben.“ Das hat auch Wowereit gewurmt – deshalb hat er jetzt mit der CDU koaliert, um nicht mehr in den Verdacht zu kommen, er würde einer linken Regierung vorstehen.

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  3. genova68 schreibt:

    Jo, HF, so wird es sein :-)

    Hi, Bersarin,
    die Ecke kann ich mir gerade nicht vorstellen. Wobei wir ja sicher beide nichts gegen totschicke Wohnungen hätten, solange der Preis stimmt ;-) Mir fällt da gerade wieder der Pfaller ein.

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  4. Christoph schreibt:

    Würden wir auch von Verdrängungsprozess sprechen, wenn die Entwicklung anders herum wäre? Die Mieten gehen runter, weil die Infrastruktur verfällt und die Wohnqualität immer schlechter wird…und deshalb die Menschen wegziehen?

    Das Problem sind meiner Meinung nach nicht die steigenden Mieten, sondern die stagnierenden Einkommen der Menschen. Das Argument, diese schicken Wohnungen passen nicht in den Kiez, ist fehl am Platz. Berlin ist weltoffen und bunt, zumindest sehen wir uns so…dann passen aber auch schicke Wohnungen in einen nicht so schicken Kiez.

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  5. genova68 schreibt:

    Christoph,
    erster Absatz: Das wäre zumindest eine völlig andere Form der Verdrängung. Wenn heute Leute aus Neukölln wegziehen, weil sie die Schulen dort ihren Kinder nicht zumuten möchten, kann man auch nur sehr begrenzt von Verdrängung sprechen, denke ich, auch wenn das natürlich ein Problem für die Wegziehenden darstellt. Der Begriff sollte schon reserviert bleiben für die Leute, die die Potenz haben, strukturell zu verdrängen, und das läuft nun mal übers Geld.

    Die nicht steigenden Einkommen sind ein Problem, ja, aber dann müsstest du auch konsequent die Mieten an die Einkommen koppeln. Und rückwirkend für die letzten Jahre würden die Mieten massiv sinken.

    Schicke Wohnungen finde ich auch ok, ich habe dazu vor 2,5 Jahren mal was geschrieben: https://exportabel.wordpress.com/2009/06/23/luxus-appartements-fur-anal-deutschland/ (dort letztes Drittel). Wenn schicke Wohnungen bedeutet, dass Materialien mit angenehmer Haptik und guter Qualität verwendet werden, sollte man das nicht kritisieren.

    Dennoch muss man die Realitäten sehen, und da helfen keine Standardfloskeln, dass „wir uns“ weltoffen und bunt“ sehen. Die Realität ist in Berlin in Kreuzberg etc. eine andere, das ist ja nun hier seit Jahren Thema. Es findet eine massive Verdrängung eher armer Leute statt und dementsprechend ändert sich das komplette Umfeld. Den türkischen Gemüsehändler beispielsweise gibt es in Kreuzberg faktisch nicht mehr, stattdessen ein Lattemachiato-Laden neben dem anderen. Es zieht hier immer mehr Monokultur ein, auch weil die Ladenmieten gerne über Nacht um 100 Prozent steigen.

    Es gilt auch hier die perverse kapitalistische Logik zu kritisieren, nix weltoffen und bunt.

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  6. Christoph schreibt:

    Tja, die Floskeln werden in beide Richtungen verwendet, wer von

    „sündhaft teure Wohnungen gebaut, die in dieses Viertel eigentlich überhaupt nicht hineinpassen.“

    spricht, plädiert auch für eine Monokultur. Darauf habe ich mich bezogen.

    Die Einkommen müssen nicht an die Mieten gekoppelt werden. Schließlich sind enorm steigende Mieten nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Moderate Mietsteigerungen sind doch eher die Regel und diese müssen von den Menschen durch steigende Einkommen bestenfalls überkompensiert werden können.

    Hierzu ist allerdings eine flankierende soziale Wohnungspolitik notwendig, die bezahlbare Wohnungen subventioniert bzw. schafft. Umverteilung ist Aufgabe der Politik und nicht Aufgabe der Wirtschaft. Einem Hauseigentümer vorzuwerfen, dass der aus seinem Vermögen den maximalen Profit schlagen will, erscheint mir scheinheilig. Was ist, wenn man selbst Eigentümer ist? Die Menschen sind gierig, nicht nur die bösen „Reichen“, sondern (fast) alle. Genau deshalb gibt es ja Regulierung.

    Die Politik muss hier Rahmenbedingungen schaffen, die eine soziale Durchmischung fördern. Ein fester Anteil an sozialen Wohnungen, Zuschüsse für den Wohnungsbau verbunden mit Auflagen etc. Die Palette mit Maßnahmen ist lang, einzig an der Umsetzung hapert es. Da sollte man ansetzen.

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  7. genova68 schreibt:

    Ich glaube, man muss das Begriffspaar monokulti-multikulti nicht von der Existenz sündhaft teurer Wohnungen abhängig machen.

    Deine Ansichten über die Mietsteigerungen halte ich für blauäugig. Früher oder später zieht jeder mal um, und die Mietsteigerungen bei Neuvermietungen liegen beispielsweise in Kreuzberg bei 20 Prozent in den vergangenen 24 Monaten. Ladenmieten steigen um das Vielfache. Und „flankierende soziale Wohnungspolitik“ klingt gut, aber doch ein wenig nach Politikerdeutsch in einer Stadt mit 63 Milliarden Euro Verschuldung. Die Gretchenfrage ist doch die, warum man mit Massenwohnungsbau überhaupt Rendite erzielen muss. Wenn du die Frage nicht stellst, musst du bereit sein, Milliarden und Abermilliarden in deine flankierenden Maßnahmen zu stecken, der Steuerzahler zahlt, der Kapitalist sahnt ab.

    Und ich werfe einem Hauseigentümer gar nichts vor, sondern es ist natürlich die Politik, die den Eigentümern den Riegel vorschieben muss.

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  8. hf99 schreibt:

    Hm. ich dachte gerade, Du schriebest über Hamburg. Über Winterhude zB, jetzt über Barmbek, insbesondere über das ehemalige AK Barmbek…dann Asklepios Barmbek (wofür der Wahlbetrüger Ole ich-werde-den-Bürgerentscheid-zur-Krankenhausprivatisierung-repesktieren Beust gesorgt hat) http://de.wikipedia.org/wiki/Asklepios_Klinik_Barmbek an der Fuhle. Aber Du schreibst ja über Berlin. Na, denn kenn ich das ja wohl doch nicht ;-)

    liebe Grüße

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  9. hf99 schreibt:

    Axo, wegen Stuttgart 21 und so: Interessant, nicht wahr? bei der 2001-Wahl, wo Beust lediglich mithilfe des schmuddelkigen Schills BM wurde, gabs ja auch n Bürgerentscheid. Zur privatisierung der ham burger Kliniken. Klare mehrheit gegen Privatisierung. hat keine sau interessiert. Nur mal so angemerkt.

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  10. genova68 schreibt:

    Hi Hartmut,
    in der letzten FASZ war ein ganz interessanter Feuilletonaufmacher über Architektur in Hamburg, von Niklas Maak. Es ging unter anderem um die Hafencity, die steril sei wegen billiger Investorenarchitektur und außerdem ein reines Büroviertel, obwohl Büroflächen im Übermaß vorhanden seien, der suburban srpawl dagegen weiterwachse, weil in Hamburg Investitionen in Mieten zuwenig Rendite abwerfe und mehr. Es war eine implizite Kapitalismuskritik von jemandem, der das wohl gar nicht wirklich merkt. Gleichzeitig beschrieb Maak das Grauen in den Eigenheimsiedlungen, nur noch Billigfertighäuser und wie sehr die Baumafia da den Ton angibt. Gehört ja beides zusammen: Die Investorenarchitektur und die degenerierte Fertighausarchitektur, wo sich der Bauherr ein privatimes Paradies einzurichten versucht, das durch die Regressivität des Ansatzes zum Scheitern verurteilt ist.

    Ich war schon länger nicht mehr in Hamburg, muss mir aber mal diese Hafencity und das Gängeviertel anschauen.

    S 21: Die Schwaben schreckten wohl davor zurück, Milliarden Entschädigungen zahlen zu müssen. Die Bahn AG bleibt ein mafiöses Unternehmen mit dem Obermafiosi Grube, wir werden sehen, was da noch kommt. Der Bund wird wohl Milliarden nachschießen, damit Grube auf seine Rendite kommt.

    Was da in HH mit den Kliniken abgelaufen ist, tja, mich wundert bei Hamburg ehrlich gesagt wenig. Ich habe immer, wenn ich mal da bin, das Gefühl, das sich da ein dumpfer Geldadel mit einem dumpfen Lokalpatriotismus verbündet, der zu vielem fähig ist. Ähnlich wie in Düsseldorf. Aber man kriegt ja jetzt auch viel mit von widerständigen Gruppen, vor allem Gängeviertel. Aber ich bin da nicht drin, weil nicht vor Ort.

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  11. genova68 schreibt:

    Der Tagesspiegel über Mietsteigerungen und die Folgen in Berlin:

    Ärmere Familien ziehen vermehrt aus teuren Innenstadtbezirken an die Peripherie. In den Großsiedlungen verschärfen sich die Probleme. Experten fordern eine entschlossenere Mietenpolitik….

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/sozial-benachteiligte-werden-an-den-stadtrand-gedraengt/v_print,5910702.html?p=

    Nach zehn Jahren rot-roter Politik, wohlgemerkt. Der stern bringt es auf den Punkt:

    Während der Gesetzgeber Mietsteigerungen bei Bestandsmieten genau regelt, haben die Eigentümer bei einem Mieterwechsel freie Hand. Und bei den Neuverträgen sind die Mieten in den Großstädten innerhalb von fünf Jahren regelrecht explodiert

    http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/wohnungsmangel-und-mietsteigerung-teures-grossstadtpflaster-1752246-print.html

    Ein erster Schritt wäre also die Bindung der Mietsteigerungen an die Inflation oder Lohnsteigerungen. Wird natürlich nicht kommen, mit schwarz-gelb im Bund nicht, aber auch sonst nicht. Es wäre schlicht eine Begrenzung der Renditemöglichkeiten des Kapitals. Und das geht nun mal nicht. So wie derzeit in Berlin zu beobachten ist, dass massiv reiche Griechen hier ganze Häuser kaufen, als Kapitalanlage, weil ihnen ihre Heimat zu unsicher für sowas geworden ist. Ergebnis: Die reichen Griechen werden noch reicher, indem sie Berliner Mieter auspressen. Die Masse der Griechen in Griechenland hat nichts davon, außer dass die Bildzeitung sie diffamiert.

    Es ist, nebenbei, auch ein schönes Beispiel dafür, wie sinnlos jeder Versuch einer nationalen Geschichtsdeutung ist.

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  12. genova68 schreibt:

    Schon wieder ein Artikel zum Thema im Tagesspiegel:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/city-der-besserverdienenden/5928892.html

    Bemerkenswert ist die Überschrift eines anderen Artikels zum Thema:

    „Experten halten Mietsteigerungen für unvermeidbar“
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/experten-halten-mietsteigerungen-fuer-unvermeidbar/5901690.html

    Welche Experten sind das? „Unvermeidbar“ ist nur EIN Ergebnis der neoliberalen Gehirnwäsche. Statt Mieterhöhungen einfach gesetzlich zu begrenzen, meinetwegen mit der Lohnentwicklung zu koppeln, sind sie nun so eine Art Naturgesetz. Wer von diesen Gesetzmäßigkeiten profitiert, steht auch in dem Artikel:

    „Berlin ist das New York von Europa“, sagt Einar Skjerven. Der norwegische Investor kauft Wohnhäuser, teilt sie auf in Eigentumswohnungen und verkauft diese einzeln mit Profit an Privatleute. Er wirbt damit, dass Wohnungseigentum den „besten Schutz gegen Mietsteigerungen“ bietet. Dass die Preise nämlich steigen, das sei ein Trend, der „die nächsten zehn Jahre ganz sicher anhalten“ werde.

    Ein Trend, so wie eine Mode, das ist halt so. Das wäre mal eine konkrete Aufgabe für die Occupy-Sektierer: Wer sind diese Immobilienfritzen, wo sind ihre Büros und was könnte man da anstellen?

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  13. Mister_Y schreibt:

    Diese Entwicklung wird von offizieller Stelle ganz bewußt vorangetrieben. Lustig übrigens, daß wir jetzt wieder diejenige Koalition am Steuer haben, die seinerzeit via Immobilienverspekulation die Stadt auf immer und ewig im Schuldensumpf versenkt hat. Da hat das langzeitgedächtnis der Wähler wohl versagt.
    Jeder, der sich vom Ernst der Lage überzeugen will, braucht im Grunde nur einmal ein eine Suchmaschine eine Immobile im einst billigen Neukölln oder Wedding einzugeben und ihm werden die Ohren schlackern: Q.E.D.
    Daß selbst die Mainstreammedien jetzt das Thema aufgreifen zeigt nur zu deutlich den Ernst der Lage.

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  14. genova68 schreibt:

    Das Langzeitgedächtnis der Wähler ist nicht vorhanden.

    Das Absurde ist ja, dass man nicht mal die offensichtlichste Version dieses schmarotzenden Kapitalismus in den Griff kriegt bzw. kriegen will. Dem Götzen Rendite wird alles geopfert, insofern muss man sich fragen, inwieweit dieses System reformierbar ist.

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  15. Dirk schreibt:

    Traurig, dass man auch hier das Märchen von den reichen Griechen lesen muss, die angeblich halb Berlin aufkaufen… Quelle?
    Was Rot-Rot angeht, sollte man schon ein wenig differenzieren. Unbestritten wurden Fehler in der Wohnungspolitik gemacht, insbesondere was die Privatisierungswelle in der ersten Legislaturperiode betrifft. Andererseits hat man es geschafft, den Selbstbedienungsladen der Wohnungsbauförderung, der bis vor 10 Jahren in Berlin kräftig florierte, zu schließen. Leider hat es DIE LINKE danach versäumt, ein neues und vor allem finanziell tragfähiges Konzept für den sozialen Wohnungsbau in der Hauptstadt zu entwickeln, sicher auch der Tatsache geschuldet, dass der Wohnungsmarkt in Berlin lange stagnierte. Hinzu kam natürlich die permanente Weigerung der Spezialdemokraten, das Problem als solches überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, was ihnen nicht zuletzt natürlich auch durch den weitgehend fehlenden Druck von „der Straße“ leicht gemacht wurde. Ich erinnere daran, dass sich wahrnehmbarer Protest erst kurz vor den letzten Wahlen formierte, der inzwischen allerdings auch schon wieder sanft entschlummert ist.

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  16. genova68 schreibt:

    Quelle:
    http://www.google.de/#sclient=psy-ab&hl=de&source=hp&q=griechen+kaufen+berliner+immobilien&pbx=1&oq=griechen+kaufen&aq=2&aqi=g4&aql=&gs_sm=c&gs_upl=1301048l1302596l2l1305144l15l11l0l4l4l0l179l1398l2.9l15l0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&fp=8b066c65d4545511&biw=1139&bih=727

    Der Protest ist sanft entschlummert, so wie in Deutschland jeder Protest sanft entschlummert, wenn es nicht um sowas theoretisches wie Atommüll geht. Woher das kommt, ist eine gute Frage.

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  17. bubi schreibt:

    meine meinung nach ist die deutsche politik total dumm-gefährlich. die leidet heute immer noch unter 2. weltkrieg. wie wäre es mit schluss damit? bin polin und komme aus eine jüdische familie. lebe seit jahren in deutschland und bin der meinung, dass wir hier zu hause sind. unsere regel gelten und die einwanderer aus alle welt MÜSSEN sich an unsere traditionen und regeln anpassen. nicht umgekehrt. das heisst: kein kopftuch, kein moschee. wir leben in europa, haben lange für unsere freiheit gekämpft. emanzipation hat selbst bei uns opfer gefördert. ich bin für keine einwanderer aus muslimischen gebieten. kopftücher dürfen sie gerne zu hause tragen. wenn wir nach afganistan gehen müssen wir uns an ihre regel anpassen. afganistan ist nur ein beispiel. egal wo wir in dieser länder sind, wir müssen uns anpassen. genau das gleiche MUSS für die gelten. wenn ein mensch sich entschieden hat in einen land zu leben, hat er die lebensweise dessen zu folgen.

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