Ein Lob dem Berliner Novemberhimmel

 

 

 

(Fotos: genova 2011)

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13 Antworten zu Ein Lob dem Berliner Novemberhimmel

  1. muellerssicht schreibt:

    Dieses Lob könnte man im moment auch ohne weiteres an den Hamburger Himmel weitergeben. So wunderbar unstrukturiert, undurchdringlich und langweilig.
    LG Michel

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  2. genova68 schreibt:

    Ja, endlich Schluss mit dem Sonnenterror mit harten Schatten und der Unmöglichkeit zu fotografieren und dem Zwang, rausgehen zu müssen, weil doch die Sonne scheint.

    Der November ist ein unterschätzter Monat: grau, nicht zu kalt, windstill, jenseits des Sonnenterrors und noch vor dem Weihnachts- und Silvesterterror. Ein Monat, in dem alle Nase lang der Toten gedacht wird, hat etwas beruhigend ereignisloses. Während man im Oktober noch dem Sommer nachtrauert, der meist eh keiner war, hat man sich im November mit allem abgefunden und genießt die Freiheit der Erwartungslosigkeit.

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  3. der blinde Hund schreibt:

    Jetzt noch verwischen und du hast einen 1a-Gerhard-Richter.

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  4. hf99 schreibt:

    „Der November ist ein unterschätzter Monat: grau, nicht zu kalt, windstill, jenseits des Sonnenterrors und noch vor dem Weihnachts- und Silvesterterror.“

    Nun, da ich gerade Geburtstag hatte, unterschreibe ich. Weihnachtsterror ist aber sehr wohl…

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  5. genova68 schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch nachträglich, Hartmut :-)

    Weihnachtsterror habe ich zumindest in Kreuzberg noch nicht mitbekommen.

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  6. hf99 schreibt:

    Wo gehst Du einkaufen? Penny, Aldi..alles schon voll mit Weihnachtsplunder – das Ehepaar und der verhasste Hund ;-) Und Schokoweihnachtsmänner

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  7. genova68 schreibt:

    Ich habe da wohl einen selektierenden Blick.

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  8. Motherhead schreibt:

    Wir Depressiven schätzen halt das Graue. Andererseits: Wenn man sich dann mal aufrafft, ist es in der im Rheinland seit Wochen fast nonstop scheinenden Sonne auch ganz nett.

    Aber irgendwie muss man sich das Hamburger Wetter ja schönreden.

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  9. genova68 schreibt:

    Ja, Motherhead.

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  10. Motherhead schreibt:

    Habe bisweilen das Gefühl, dass meine Kommentare nicht ernst genommen werden.

    Werde mich an die Beauftragte des Müttergenesungswerkes, Frau Dr. Mutter Tibulski-Radeberg wenden. Wollen doch mal sehen, ob die Befindlichkeiten von Müttern in diesem Blog angemessen respektiert werden.

    Ich habe nach dem Krieg meine zwei Söhne im Sudetenland in bitterster Armut großgezogen. Es war nicht immer leicht: Vertreibung, Flucht, der Deutschtest im Westen, die Neuorientierung – aber wir waren trotzdem glücklich.

    Heute kann ich mit Stolz auf das Resultat meiner Erziehung blicken.

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  11. InitiativGruppe schreibt:

    Ich dachte, in Berlin ist das mit dem Himmel und der Sonne egal, weil die Berliner doch überwiegend nachtaktiv sind und zumindest den Vormittag total verschlafen – so wie ich selber, Ludwig II. und Adolf Hitler meistens auch. Wenn dann am Nachmittag alles trüb ist, kann man sich mit dem Gedanken auf die lichterbunte Nacht trösten.

    In München hingegen klappt man schon vor Mitternacht die Bürgersteige hoch; es herrscht Ausgangssperre, und so kann man hier ab dem frühen Morgen energievoll fürs lokale BSP sorgen. Sonne, Helligkeit und dergleichen erhöhen dann noch die Produktivität der Arbeit. Unter diesem Gesichtspunkt befürworten wir insgeheim global warming und die damit verbundene schöne Entwicklung, dass wir jetzt in Südbayern ungefähr das Klima haben, das man vor 100 Jahren in Norditalien hatte.

    Um an den letzten Genova-Artikel über Occupy und den dort zu bewundernden Meditationsvorschlag anzuknüpfen: Die gestaltlose unendliche Grauheit dieses Berliner Himmels regt in der Tat zur Meditation an. Es ist ein echter Meditationshimmel. Die Leere im Himmel fördert die Leere im Kopf.

    Man stelle sich nun mal vor, diese Meditation würde tatsächlich zum Ziel führen. Die Millionen Berliner Meditierenden würden erkennen, was Buddha auch erkannt hat … und sie würden anfangen, nichts mehr zu brauchen außer ein bisschen Berliner Luft Luft Luft – und einen eigenen Baum, um drunter zu sitzen und sich von allem Verlangen zu lösen.

    Dann sähen die Banken und die Kapitalisten aber blöd drein. DAS haben sie nicht gewollt!

    Ob die Leute von Occupy, die den Meditationsansatz vorgeschlagen haben, auf eine SOLCHE antikapitalistische Strategie hinauswollten?

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  12. genova68 schreibt:

    So eine Verweigerungshaltung, wie sie bei mir (einst) sympathischen Band zum Vorschein kommt wie warten (Element of Crime) und nichtstun (Tocotronic). Ja, hat was. Meditationshimmel in Berlin, ja. Aber es ist seit Tagen schon wieder sonnig.

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