Der vorläufige Höhepunkt des Berliner Wahlkampfs

(Quelle: Blogrebellen)

 

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14 Antworten zu Der vorläufige Höhepunkt des Berliner Wahlkampfs

  1. der blinde Hund schreibt:

    Psychedelisches Gelb!

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  2. Obesrvator schreibt:

    Das perfide daran ist ja, das suggeriert wird, das „autofreie Stadt“ bedeuten würde, das auch die feuerwehr, der Krankentransport, die Müllabfuhr etc. ohne Autos unterwegs sein müsste. Wie immer sind es die sog. Halbwahrheiten, die den meisten Schaden anrichten.
    Abgesehen davon: Die FDP hat sowieso keine Träume.

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  3. hanneswurst schreibt:

    Fand ich das aber noch pointierter: http://blog.rebellen.info/2011/08/18/nette-geste-fdp/

    Entweder ist das wirklich richtig deutschlehrer-dumm, oder eine gelungene Methode, Aufmerksamkeit zu erheischen (deswegen auch die konzentrischen Kreise).

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  4. genova68 schreibt:

    Ein noch besseres Plakat der FDP kann ich leider nur aus dem Gedächtnis zitieren, habe es nicht fotografiert:

    „Warum will die FDP keine weitere Verkehrsberuhigung?“

    „Lieber zügig zum Job als langsam aber sicher zum Jobcenter.“

    :-)

    Hätte die FDP noch Stammwähler, müssten sie darüber empört sein, dass die Partei den IQ möglicher Wähler offenbar auf kleiner 80 tippt.

    Vielleicht sollte man Die PARTEI wählen. Ihr Motto: „Inhalte überwinden“

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  5. T. Albert schreibt:

    wieso schreiben die „die neue fdp“ und „die neue wahlfreiheit“ dran?
    durfte man in berlin nicht mehr wählen seit ich weg bin?
    sonst: geiles plakat mit informativ-provokanter aussage und spitzengrafik, diese kreise undso. also, endlich zeigt die partei wieder niveau. inhalte haben die schon lange überwunden.

    hier wirbt die schweizerische fdp mit „aus liebe zur schweiz“.
    gibts bei euch nicht auch von einer partei „aus liebe zu deutschland“?

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  6. Robert schreibt:

    Spaßpartei ;-)

    Gab es davon eigentlich noch mehr im rbb: http://www.youtube.com/watch?v=MDuafL6rCnU

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  7. InitiativGruppe schreibt:

    Was les ich da??? Ich, der Deutschlehrer!!!
    Entweder ist das wirklich richtig deutschlehrer-dumm …
    Sag mal, hanneswurst, was bist DU von Beruf? – damit ich es dir heimzahlen kann!

    Im übrigen stimme ich der Aussage des FDP-Plakats voll-inhaltlich (!!) zu: Ich bin für Taxis, im hier angesprochenen Fall. Hab auch nix gegen motorisierte Ambulanz.

    „Warum will die FDP keine weitere Verkehrsberuhigung?“
    „Lieber zügig zum Job als langsam aber sicher zum Jobcenter.“

    Ich muss gestehen, DEN Spruch hab ich erst einmal pornographisch missverstanden. Wozu schon etwas spontan absolvierte Gehirnakrobatik gehört. Aber immerhin stellt sich auf diesem Umweg wenigstens ein aktuell noch gülitiger Sinn her.

    Die Idee der Verfasser war vermutlich: Verkehrsberuhigung reduziert Autolust reduziert Autozahl reduziert Autoproduktion vermehrt Arbeitslosigkeit.
    Primitiven nostalgischen NEOLIBERALEN leuchtet das gewiss umstandslos ein. Weniger als den 4%, die in Berlin FDP wählen werden.

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  8. genova68 schreibt:

    Das mit der „neuen Wahlfreiheit“ habe ich bislang auch nicht kapiert. Vielleicht geht es unterschwellig darum, die FDP zu öffnen. Vielleicht irgendwann Richtung Rechtsradikalismus. Die Berliner FDP hat da einschlägige Erfahrungen (v. Stahl) und bei ihrer derzeitigen Erfolgslosigkeit böte sich eine Neuausrichtung ja an.

    „Aus Liebe zu Deutschland“ ist bislang unbesetzt, wenn ich das richtig sehe. Verwunderlich, eigentlich.

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  9. T. Albert schreibt:

    Ach so, doch unbesetzt. Mir hat jemand erzählt, die NPD hat das benutzt und dem entsprechenden FDP-Menschen hier war das egal, als er drauf angesprochen wurde, er wusste aber davon.
    Keine Ahnung, was stimmt.

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  10. genova68 schreibt:

    Also, vielleicht ist das auch nicht unbesetzt, ich weiß das nicht so genau. Wenn ich so nachdenke, dann ist der einzige Slogan, der mir jetzt spontan einfällt, „Berlin verstehen“, von der SPD. Und auch nur deshalb, weil die ein paar Tage vor den anderen ihre Plakate aufgehängt haben. Aber ich glaube, es kommt in Berlin ganz darauf an, wo man rumläuft. In Kreuzberg hängen völlig andere Plakate als in Marzahn.

    Die FDP legt übrigens in den aktuellen Umfragen wieder ein wenig zu, vielleicht schaffen sie es ja doch wieder über die fünf Prozent. Die Plakate haben immerhin den Effekt, dass man über die Partei redet. Es ist mal wieder eine Frage der Aufmerksamkeitsökonomie. So wie der NPD die „Gas geben“-Plakate nicht schaden.

    ———————–

    Ich sehe gerade, dass du mir bei Hartmut noch auf die Corbu-Geschichte geantwortet hast. Das passt da wohl thematisch jetzt nicht mehr hin. Vielleicht setze ich dein Posting mal hier in den Blog, wenn du erlaubst. Mich interessiert das und ich habe das Gefühl, man könnte sich via Architektur besser verständigen.

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  11. T. Albert schreibt:

    „Das passt da wohl thematisch jetzt nicht mehr hin. “
    Nee, stimmt. Irgendwie sowieso nicht, glaub ich.

    „Vielleicht setze ich dein Posting mal hier in den Blog, wenn du erlaubst. “
    Ja, sicher.

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  12. hanneswurst schreibt:

    @IG: „deutschlehrer-dumm“ war als metaphorische Anspielung auf einen Menschschlag gemeint, der mir zunehmend häufig auffällt. Meine Affronts gegen diese „Deutschlehrer-Typen“ hat nichts mit dem faktischen Deutschlehrertum zu tun (obwohl es natürlich Überschneidungen gibt).

    Im Folgenden einige typische Charaktereigenschaften dieses Deutschlehrer-Typus:

    1) Ein überdurchschnittlicher Bildungsgrad (Universitätsabschluss oder mehr als 50 Bücher gelesen)
    2) Ein überdurchschnittlich hohes Haushaltseinkommen (> 3000 € brutto / Monat)
    3) Schlanke Statur
    4) Diszipliniert, oft asketisch
    5) Kritischer und wenig gütiger Blick, häufig Brille, Beispiele: http://bit.ly/n1SvpK http://bit.ly/n9po43 http://bit.ly/mQ5GUT
    6) Sehr überzeugt von der Überlegenheit der eigenen moralischen und intellektuellen Position
    7) Häufige Verteidigung der eigenen Position durch formelle Angriffe auf den Diskussionsgegner (gerne wir dem Diskussionsgegner eine fehlerhafte Verwendung oder Bedeutungsunkundigkeit der Sprache unterstellt, vgl. Wittgenstein, Heidegger, Adorno – alles Deutschlehrer-Typen)
    8) Hang zur Sektiererei

    Um Ihre Frage zu beantworten: ich bin Softwareentwickler. Aber nicht einer von diesen modernen, coolen Nerds die nur eine Woche lang von Cola und Pizza leben müssen, um irgendwelche Viren in Zentrifugen für die atomare Anreicherung zu schmuggeln sondern so ein 80er Jahre Vollnerd, der sich durch Trägheit, Gefräßigkeit und ein gewaltiges Repertoire zur Arbeitsabwehr auszeichnet. Mir wird außerdem ein gewisser Hang zur schmerzhaften Phantasterei über prinzipiell marginale Bedeutungszusammenhänge attestiert. Mir egal, wenigstens bin ich kein Deutschlehrer.

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  13. genova68 schreibt:

    Toller Beitrag, schöne Selbstbeschreibung (bis auf die Trägheit). Abgesehen vom Einkommen fühle ich mich von der Deutschlehrerdefinition leider angesprochen.

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  14. Leo Brux schreibt:

    Schon klar,
    SOOO ein Deutschlehrer bin ich nicht. Zumindest bin ich DICK. Außerdem laufe ich ohne Brille rum, obwohl ich eine bräuchte. Auch mein Haushaltseinkommen passt nicht. Und mit 50 Büchern PRO JAHR gehör ich in eine andere Kategorie als jemand, der insgesamt grade mal 50 Bücher gelesen hat.
    Bezüglich Nummer 6: Ich bin bekennender Relativist.

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