Ganz bewusst den Ärmel zurückziehen

Aus einem Interview der Uhrenangeberzeitschrift Watchtime mit dem Sportkommentator Marcel Reif :

Welche Uhr nehmen Sie ins Stadion mit?

„Da gehe ich ganz nach dem Lust-und-Laune-Prinzip vor. Es gibt wunderbare Geschichten mit Karl-Heinz Rummenigge, der ja auch sehr uhrenaffin ist. Wenn ich weiß, dass ich im Vorfeld des Spiels mit ihm am Tisch stehe, überlege ich mir sehr wohl, welche Uhr ich anziehe, und wähle gern eine, die er vielleicht noch nicht hat. Dann ziehe ich ganz bewusst den Ärmel etwas zurück, bleibe so stehen und warte ab. Nach zehn Sekunden hat er mein Handgelenk gescannt, sagt aber nichts. Das sind herrliche Spielchen unter Männern.“

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15 Antworten zu Ganz bewusst den Ärmel zurückziehen

  1. hanneswurst schreibt:

    Führt er noch aus, wie sich das herrliche Spielchen unter Männern auf der Herrentoilette fortsetzt? („Dann ziehe ich ganz bewusst die Vorhaut etwas zurück. Nach zehn Sekunden hat er meine Eichel gescannt, sagt aber nichts.“)

    Lieber würde ich jetzt eine ernsthafte Diskussion über Luxus führen. Wem er nutzt, wem er schadet und so. Aber ich bin zu faul den ersten Stein zu werfen.

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  2. bersarin schreibt:

    Hanneswurst, Sie haben bereits einen ersten Stein geworfen.

    Nun hat die Berliner Bereitschaftspolizei zwar keine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten im herkömmlichen Sinne, und auch Nordrhein-Westfalen besitzt diese Einheiten nicht. Doch innerhalb der Berliner Einsatzhunderschaften gibt es zumindest einen BFZ, so daß Sie mit Ihren Schandtaten sowie Ihren Mordbrennereien gegen den noblen Ungarn-Franzosen Sarkotzy nicht durchkommen werden.

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  3. Nihilist schreibt:

    Also diese Sprache – NEIN – ein Uhr ANZIEHEN – igitt igitt. Ich binde die Uhr um das Handgelenk. Die NWRler ziehen alles an, da hat er sich das wohl in seiner Kölner Zeit angeeignet.

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  4. hanneswurst schreibt:

    Zu Sarkozy möchte ich noch einmal ein junges Frank-Walter Steinmeier Zitat zur Bombardierung von Libyen anführen, das ich schon in meinem Blog verwendet habe: „Ich habe selten einen Militäreinsatz gesehen, der so prekär und riskant ist, und so von innenpolitischen Motiven getrieben ist wie dieser.“ Ich wünsche mir ehrlich, dass Steinmeier noch einmal Kanzler wird. Gerne mit Merkel als Außenministerin. Steinmeier ist die Antithese zum selbstverliebten und skrupellosen Sarkozy, der von A-Z auf Boulevard gebürstet ist und jetzt – da ihm die medienwirksam deportierbaren Roma ausgehen- versucht sich dadurch als starker Mann zu beweisen, dass er die schrottreifen Mirage-Flieger der Grande Nation in Libyen eintuckern lässt. So macht man aus dem Keim einer Revolution einen Bürgerkrieg, aber es gibt scheinbar Leute, die meinen, dass Kriegstechnik noch immer die beste Methode ist, modernes Staatswesen zu einzumassieren. Natürlich wünscht niemand einem Volk einen dementen Despoten wie Gaddafi an den Hals, aber noch weniger wünsche ich jemanden einen Staatspräsidenten wie Sarkozy. Mein Mordaufruf ist also rein utilitaristischer Natur.

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  5. genova68 schreibt:

    HannesWurst,
    ich sehe, du hast das Interview komplett gelesen. Das mit der Eichel führte Reif auch aus, in der Tat. Allerdings machen die das nicht auf der Herrentoilette, sondern im VIP-Bereich des FCB, Hoeness steht meist kopfschüttelnd daneben. In der Regel stößt dann noch Helmut Markwort hinzu und fordert zum Krawattenvergleich. Er hat natürlich immer den längsten Krawatte.

    Zu Sarkotzy: Die Franzosen haben einen BerlusconiGuttenbergHaider-Verschnitt zum Staatschef gemacht. Das ist ja auch eine Form von Luxus, das erlaubt sich nicht jeder. Sarkotzy hat auch eine luxuriös große Eichel, was beim Eichelvergleich mit Gadafi vergangenes Jahr vor dem Zelt auffiel (vgl. Video-Archiv von Al Dschasira).

    Eichel-, Krawatten-, Uhren- und Vorhautdifferenzen unter Männern müssen halt ausgetragen werden, egal wie.

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  6. hanneswurst schreibt:

    Die größte Eichel aller Zeiten hat natürlich Hans Eichel

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  7. genova68 schreibt:

    April, April

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  8. hanneswurst schreibt:

    Oh nein, Aprilscherze jetzt auch in diesem ernsthaften Blog? Wie mir diese Aprilscherzscheiße im Zeitalter der überbordenden Kommunisierung auf den Senkel geht. Millionen von überflüssigen Aprilscherzchen verzerren den Wahrheitsgehalt des folgenden Jahres und schaukeln sich zu einem gewaltigen Billigwitz-Tsunami hoch.

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  9. genova68 schreibt:

    Ich bin ja schon froh, dass dir die Aprilscherzscheiße angesichts deiner aktuellen Schrittaffinität nicht auf die Eichel geht.

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  10. genova68 schreibt:

    Apropos Aprilscherz:

    „Sarrazin kandidiert für Berliner FDP“
    schreibt der Tagesspiegel:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/sarrazin-kandidiert-fuer-berliner-fdp/4012096.html

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  11. genova68 schreibt:

    Dieser Scherz geht in der Tat zu weit. Das hätte ja wirklich passieren können.

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  12. genova68 schreibt:

    Nein, Nihilist, das ist ein Aprilscherz von der Zeit. Äußerst geschmacklos.

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