Haus, abstrakt

(Foto: genova 2011)

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Eine Antwort zu Haus, abstrakt

  1. Nihilist schreibt:

    das Bild brachte mich auf eine abstrackte Idee. Spartanisch? Also wie wäre es denn mit: (Vorsicht Ironie)

    Bundeskanzlerinnenamt
    Willy-Brandt-Straße 1
    10557 Berlin

    Verteiler – Jobcentren in Deutschland

    Musteranschreiben
    an alle Haushalte
    mit ALG-2-Beziehern

    BG-Nr XXX

    Das Urteil des Bundesverfassungsgericht den Regelsatz auf ein menschenwürdiges Existenzminimum auszurichten, führte dazu, im Bundestag und Bundesrat das Sozialgesetzbuch zu ändern. Dieses tritt am 01. April 2011 in Kraft.

    Da im EU-Raum die Freizügigkeit besteht, wurde das Projekt LATZ beschlossen, Leiharbeit Ausbildungs- und Trainings Zentrum. Diese wurden in größerer Zahl im Umkreis von Lublin gegründet. Polen wurde ausgesucht, da der Kaufkraftvergleich der Verbraucherpreise am günstigsten ist. Die angespannte Finanzlage zwingt uns dazu diesen Schritt zu gehen.

    Der Regelsatz von 359 € entspricht dort einer Kaufkraft von 452,34 €. Das entspricht einer Anhebung ihres Regelsatzes um 26 %. Die angesagte Erhöhung um 5 € rückwirkend zum 01. Januar 2011 und die 3 € Erhöhung für den 01.01.2012 kann somit vermieden werden.

    Auch die Unterkunftskosten können so durch angeschlossene Wohneinheiten gesenkt werden. Die Städte und Gemeinden habe deswegen keine Bedenken die einmaligen Umzugskosten zu übernehmen. Die Miete wir nun direkt vom Bund an den Vermieter, dem polnischen Staat, gezahlt. Die Entlastung ihrer Gemeinde werden doch sicher auch Sie begrüßen.

    Melden Sie sich am 01.04.2011 bei (Name des PAP einfügen) um UHRZEIT um die Umzugsformalitäten zu besprechen.

    Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme erhalten Sie die Möglichkeit sich in Europa auf jeden Leiharbeitsplatz zu bewerben.

    Mit freundlichen Grüßen

    (Anmerkung: Nicht im Anschreiben an die Bezieher zu übernehmen. Pro LATZ werden 30.000 Teilnehmer geplant. Eine Anzahl die durchaus zu managen ist, wie die zaristischen Straflager bewiesen haben. Entsprechende Verträge mit ausländischem „Sicherheits“-Personal wurden schon abgeschlossen. Dadurch wird auch der Ansturm von preiswertem Arbeitswilligen aus den neuen Beitrittsländern gemindert. So kann der Bestand an unbefristet Beschäftigten erhalten bleiben. Ein weitere Abbau würde vermutlich zu sozialen Unruhen führen, wie sie zur Zeit in vielen Ländern auftreten)

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