Straßenausbesserungsarbeit

(Foto: genova 2010)

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6 Antworten zu Straßenausbesserungsarbeit

  1. HF schreibt:

    Ist ja schon mal ein Anfang! :-)

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  2. bersarin schreibt:

    Gib es zu, alter Handwerker, die Gehwegplatten hast Du Dir dort ausgelegt beim Bau Deines CIty Hauses im Prenzlauer Berg. Na klar: plötzlich Kohle: neues Blogdesign, CItyhaus.

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  3. hanneswurst schreibt:

    Ja ist denn schon wieder Domino-Day?

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  4. InitiativGruppe schreibt:

    Erstens sind diese Platten vielleicht aus trittfreundlichem Hartgummi und federn angenehm.

    Zweitens, unabhängig vom Material, eignen sie sich gut für Kinder zum Spielen. Sie können darauf eine Variante dieser Hüpfspiele entwickeln, für die man sonst mit Kreide Quadrate auf den Asphalt zeichnen muss.

    Drittens sind sie ideal für dicke alte Männer wie mich: Es ist wichtig, in meinem Alter geistig fit zu bleiben, weiter hellwach die Umwelt wahrzunehmen, und wenn der tägliche Boden ständig Überraschungen bereit hält, bleibt man wach und wiegt sich nicht in der dummen Sicherheit, der Boden der Welt sei und bleibe idiotensicher harmlos.

    Viertens symbolisiert dieses provisorische Treppenarrangement den Trend Deutschlands zur Schlampigkeit – wenn das nicht wieder Bukarest sein sollte. Es verkörpert Wahrheit. Das ist vom philosophischen Standpunkt aus zu begrüßen, aber auch vom bürgerschaftlichen. Das Stadtbauamt oder welche Stelle auch immer dafür zuständig sein mag, signalisiert unmissverständlich: Leute, ganze Lösungen gibt’s nicht mehr, die Zeiten, wo man Nägel mit Köpfen gemacht hat, sind vorbei. (Sollte es Bukarest sein, muss man das Argument variieren.)

    Fünftens: Es gibt da einen Hauptweg, der ordentlich geplastert und nur leicht steigend zur Tür hinführt. Niemand muss, wenn er aus dem Haus rauskommt, LINKS abkürzen. Wenn er es tut, dann bitte auf eigene Gefahr. Er wird schon dadurch aus seiner tagträumerischen Geistesabwesenheit gerissen, dass er aufpassen muss, wohin die Füße treten. Das verlangsamt auch das Schritttempo. Solchermaßen entschleunigt und aufgeweckt wird er vor Betreten der Straße eher nach beiden Seiten sichernde Blicke werfen. Also: Die Unfallwahrscheinlichkeit sinkt.

    Ich könnte noch mehr gute Gründe anführen, warum genau dieses Arrangement ein Beleg dafür ist, dass wir in der besten aller Welten leben. Aber ich bin sicher, ich hab euch bereits überzeugt.

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  5. genova68 schreibt:

    bersarin,
    ertappt. Wobei das Cityhaus im Prenzlauer Berg bezahlbar war, für das neue Blogdesign hingegen musste ich einen Kredit aufnehmen. Aber man will seinen Gästen ja etwas bieten. Ich werde das Design aber bald wieder wechseln, fürchte ich, denn ich finde die Schrift zu klein und man will doch aufmerksame Leser, die nicht schon beim Vorgang des reinen Entzifferns Probleme haben. Es gibt ein neues Theme, wie das hier heißt, das werde ich mir demnächst anschauen.

    IG,
    du machst dir nächtens ja eine Menge Gedanken. Das war kein Hartgummi, sondern ganz banaler harter Stein. Ja, es war wieder Bukarest, gut erahnt. Wenn du geistig fit bleiben willst, indem du auf den Weg achtest, bist du in diesem Bukarester Viertel gut aufgehoben. Die Stadtverwaltung hat dort vor Jahren alles aufgerissen, um alles neu zu machen, hat dann aber aus mir entfallenen Gründen die Arbeiten eingestellt. Die Ladenbesitzer behelfen sich auf die gezeigte Weise. Man muss manchmal auch über Holzgerüste steigen.

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