„Fast jeder Soldat führte damals ein Tagebuch“

sagte Ernst Jünger über den Ersten Weltkrieg in einem Interview aus dem Jahr 1966, das in der aktuellen Zeit veröffentlicht wird (Printausgabe, S. 50). Fast jeder? Also wirklich fast jeder? (Da Sarrazin uns ja beigebracht hat, dass man am besten irgendwelche nicht nachprüfbaren Prozentzahlen in die Welt setzt, sage ich: 97 Prozent der Soldaten!) Ob das stimmt? Oder hatte der Ernst 1966 so eine Art Nachstahlgewitter, ein verspätetes inneres Erlebnis? Immerhin sagte er im selben Interview:

„Auch ich habe Respekt vor der Vergangenheit. Selbst vor den eigenen Irrtümern.“

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