Dekonstruktion für Anfänger

Wenn ein Architekt etwas Besonderes machen will, ihm aber ansonsten nichts einfällt, kommt sowas bei raus: Man nehme einen Kubus, schneide gleichmäßige Fensteröffnungen im pseudofranzösischen, Hochwertigkeit suggerierenden Format hinein, schneide dann ein Viertel heraus und markiere die Leerstellen mit einen nichtsnutzigen Skelett, damit auch jeder merkt, dass man originell sein wollte.

Die Betonfassade soll „in Struktur und Farbe einem Kalksandstein ähnlich sehen“ und eine „Reminiszenz an das steinerne Berlin“ sein.

Das Haus ist die Vertretung des Saarlandes in Berlin. Immerhin soll sie innere Werte haben, sagen Saarländer.

(Foto: genova 2006)

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2 Antworten zu Dekonstruktion für Anfänger

  1. Mathilde schreibt:

    Ohne Worte. Ebenso wie für das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg – Familiengericht (Hallesches Ufer 62-66 in 10963 Berlin):

    und dortiger «Kunst am Bau» (wieviel Prozent der Bausumme muss nochmal für «Kunst» ausgegeben werden …?

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  2. rauskucker schreibt:

    „Mir fällt nichts ein.“

    „Dann werd doch Architekt!“

    (gefunden auf einem Blog, das zu nennen ich mich nicht traue.)

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