Weltbank sagt: Die Welt geht unter

Gestern hat die Weltbank gesagt, dass die Welt demnächst untergeht. Sie hat das wirklich gesagt, jedenfalls fast. Aber interessieren tut es nicht so richtig. Es sind wohl einfach zu viele schlechte Nachrichten, die in den vergangenen Monaten auf die Masse heruntergeregnet sind. Deshalb einfach weitermachen. Die ganz Resistenten wählen jetzt FDP.

Die Weltbank hat gesagt, dass der Welthandel in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit 80 Jahren sinken werde. Ist das möglich? Das bedeutet, dass dieses Jahr weniger gehandelt wird als meinetwegen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Ich kann es mir nicht vorstellen.

Immerhin spricht die Weltbank folgerichtig von „sozialen und politischen Unruhen“, die drohen, zumindest in der Dritten Welt, wo die wirtschaftlichen Folgen der Krise kaum abgefedert werden können.

Dieses Phänomen fällt mir schon länger auf: Die Nachrichten zur Finanz- und Wirtschaftskrise sind extrem, die Reaktionen verhalten. Wobei sich das ändern kann. Wenn diese Horrorszenarien wahr werden, dürften wir noch mehr zu spüren bekommen, als wir uns das heute vorstellen können.

(Apokalyptische Prognosen wie die in dem letzten Satz sind eigentlich nicht meine Sache. Hier passt es aber, finde ich.)

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