Vergewaltigung: Für rechte Katholiken eine Bagatelle

Mit ein bisschen historischem Wissen traut man der katholischen Kirche naturgemäß viel Schlechtes zu. Derzeit jedoch stellen die Katholiken ihre Menschenfeindlichkeit geradezu offensiv bispildes1zur Schau. Zuerst die rechtsradikale Piusbruderschaft und jetzt das:

Ein neunjähriges Mädchen in Brasilien ist vom Stiefvater vergewaltigt worden. Sie wurde mit Zwillingen schwanger, danach erfolgte eine Abtreibung.

Was macht die katholische Kirche? Sie exkommuniziert das Mädchen. Vorher hat sich der Erzbischof (Bild) noch persönlich dafür eingesetzt, dass das 36 Kilo leichte Kind die Zwillinge austrägt. Man könnte das auch Zwang zur Selbsttötung nennen.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu:

„Trotz der Natur des Falls müsse die Kirche an ihrer Ablehnung der Abtreibungen festhalten, erklärte Erzbischof Jose Cardoso Sobrinho in einem am Donnerstag ausgestrahlten Interview mit dem TV-Sender Globo.“

Ob der Stiefvater auch exkommuniziert wurde? Wahrscheinlich findet ein ordentlicher Rechtskatholik die Abtreibung schlimmer als die Vergewaltigung. Im letzteren Fall wird immerhin Leben gezeugt. Eine kaputte Truppe.

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