Wegen Schnupfen Bein amputiert

Die Finanz-, Wirtschafts- und Systemkrise ist in vollem Gange und jeden Tag findet man in den gängigen Zeitungen Berichte, von denen jeder einzelne eine ausführliche öffentliche Debatte auslösen könnte, einfach aufgrund seiner Dimension. Jüngstes Beispiel: Die Financial Times Deutschland berichtet, dass der Modeleisenbahnhersteller Märklin nur deshalb pleite ist, weil die Honorare der engagierten Unternehmensberater so hoch waren. „Wenn die Beratungskosten nicht bestanden hätten, wäre die Firma jetzt nicht pleite“, sagt der Insolvenzberater. Und: Für die jahrelang gezahlten Honorare hätte man die ganze Firma kaufen können. Teilweise waren das zwölf Millionen Euro pro Jahr.

Ein schönes Beispiel für irrationales Verhalten. Der Arzt, zu dem ich wegen eines Schnupfens gehe, amputiert mir im Eifer gleich ein Bein. Danach sind wir beide verwundert darüber, dass ich Probleme beim gehen habe und immer noch niese.

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