Ein Gefühl von Kultur in Nordfrankreich

Zurück aus Frankreich. Schon angenehm, das Land. Die Umgangsformen sind angenehmer, „Bonjour, Monsieur“ allerorten. In Deutschland ist das komplett verloren gegangen. Im Café in Rouen sagte ein Mann zu der Kellnerin, der Tee sei „für die Dame“ („pour Madame“). Wunderbar. In Deutschland geht das nicht. Früher gab es das „die Dame“ und „der Herr“. Das ist irgendwann abhanden gekommen. Wann eigentlich? Waren das die Achtundsechziger? In Frankreich jedenfalls gibt es das noch, eigentlich in jedem Kulturland (Spanien, England, Portugal). Wie ist das in Italien?

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Die Region Pas-de-Calais ohne Regen

Dann die Esskultur. Mir ist bei meinen zahlreichen Frankreichbesuchen noch nie so sehr das Konditoreiwesen aufgefallen. An jeder Ecke eine Patisserie mit unglaublichen Köstlichkeiten. Nicht nur süß wie in Portugal, sondern sehr vielfältig, viel mit Früchten, ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen, vertretbare Preise. Und die Metzgereien. Es ist beschämend, womit wir uns hier zufrieden geben. Die nordfranzösische Landschaft reizt mich jedesmal mehr. Die Normandie, sogar die Region Pas-de-Calais, eigentlich eher grau, aber schön melancholisch. Dazu der Dauerregen, passt dorthin. Zumindest, solange man nicht aus dem Auto aussteigt.

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