Theater im Kapitalismus

Ein Artikel in der Berliner Zeitung über das Theatersterben in Deutschland, nicht nur im Osten. Der Theateretat in Frankfurt/Oder ist von 16 auf sechs Millionen Mark gekürzt worden. An der Kultur können Politiker noch am ehesten kürzen, ohne dass das Volk motzt, meint der Ex-Intendant in Frankfurt. Frankfurt ist der Inbegriff für die dumpfe Stadt schlechthin, das passt gut ins Bild. Das Ende der Theaterlandschaft in GANZ Deutschland, meint die Zeitung.

Verwertungslogik im Kapitalismus, ganz normal, ganz folgerichtig. Soll sich bitte niemand beschweren, der nicht gleichzeitig bereit ist, fundamentale Systemkritik zu üben. Auch wenn das mittlerweile vergessen wurde.

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